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Freitag, 4. November 2005, 13:34

Europa zwischen zwei Stühlen

Habe diesen Beitrag im Krone- forum veröffentlicht und möchte diesen auch hier zur Diskussion stellen.

Wenn man sich in Europa ein wenig umsieht, so gibt es kaum ein Land, in dem es nicht, wenn auch verschieden geartet, das sogenannte Ausländerproblem gibt. Trotz aller Unterschiede finden sich überall die selben Parallelen. Die in den letzten Jahrzehnten eingewanderten Ausländer entstammen durchwegs schlecht ausgebildeten und sozial schwachen Bevölkerungsschichten.. Die mangelnde Ausbildung und auch der fehlende Wille zur Integration war bei der ersten Generation ansich kein Problem, doch auch die Kinder und Kindeskinder der ersten Einwanderer steigen sozial nicht auf, bzw. zeigen auch diese nur wenig Interesse an einer Eingliederung in unserer Gesellschaft. Dies ist einerseits auf die sicher vorhandene Ausländerdiskriminierung, aber auch auf streng hierachischen Familienstrukturen ( siehe Mädchen und Frauen) zurückzuführen.

Aufgrund der verstärkten Einwanderung von Muslimen, die einerseits durch die terroristischen und extremistischen Taten einiger islamischer Gruppierung, ein zu unrecht schlechtes Image erhielten, andererseits durch Ihre völlige Abkapselung von unserer Gesellschaft, wurde das s.g. Ausländerproblem in den letzten Jahren noch deutlich verschärft.

Diese Faktoren führen dazu, dass sich selbst s.g. Linke oder Gutmenschen, aus den mittleren und bürgerlichen Schichten durch Populisten und Rechtsauslegern wie Haider oder Strache angesprochen fühlen.

Doch nicht nur Politikern dieses Schlages ist inzwischen bewusst geworden, dass das Ausländerproblem angegangen werden muss. Doch in welcher Weise? Immer wieder beruft man sich in dieser Diskussion auf die „abendländischen oder europäischen Werte“ die
angeblich durch die Einwanderung so gefährdet sind. Doch sind es genau diese Werte, auf
die wir so stolz sind und uns aber ein rigideres Vorgehen gegen die bereits hier lebenden Ausländer verbietet.

EU Verfassung Artikel 2-1

Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören.


Damit befindet sich Europa zwischen zwei Stühlen. Das sooft geforderte „Rausschmeißen“ der Ausländer aus Europa, oder die Beschneidung diverser Rechte würde vielleicht das Problem lösen, jedoch gleichzeitig auch unsere eigenen Wertvorstellungen verletzten. Eine weiteres Beharren auf diesen Werten würde eine Prolongation und Verschärfung des Problems bedeuten

Und ein weiteres Problem taucht auf: Wie gehen wir zukünftig mit den kommenden Ausländern um. Machen wir aus Europa ein Festung, die jegliche Einwanderung verhindert, aber gleichzeitig auch jeder Humanität, Toleranz und Liberalität entbehrt.

Es handelt sich dabei um wichtige Fragen, deren Beantwortung nicht nur die Zukunft Europas entscheiden wird, sondern auch unser eigenes Selbstverständnis massiv beeinflussen wird.

Um sachliche Kommentare wird gebeten.

chinasky

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2

Freitag, 4. November 2005, 14:16

Das Problem, welches du ansprichst, ist mir schon lange ein Dorn im Auge und ich nannte es schlicht Demokratiegefährdung durch die Demokratie selbst. Noch mehr Zuzug wird eine demokratische Entscheidung für Einheimische unerträglich machen, um dies zu verhindern, müsste man die Demokratie beschränken, was auch nicht das Gelbe vom Ei ist, weil ich persönlich für eine direktere Demokratie wäre.

Die Situation ist zu verfahren, ich denke sogar, dass ein totaler Einreisestopp gar nichts mehr verhindern würde - in ca. 15 Jahren werden alle Inländer im eigenen Land trotzdem zur Minorität.

Also brauchen wir in Österreich oder Deutschland überhaupt keine Angst vor einer Rechtsregierung haben, weil die Arithmetik dies gar nicht mehr zuließe. Es stellt sich dann die Frage, welche Regierungsalternativen es überhaupt noch geben wird.

Was können wir tun?

Nichts Wesentliches, außer abwarten und Tee trinken - was soviel bedeutet, wie hoffende Schadensbegrenzung. Vielleicht verhilft das Honiglecken hier den Immigranten zu einer Sozialsystem erhaltenden Anpassung und einer Abkehr von mittelalterlichen Motiven.

3

Freitag, 4. November 2005, 17:05

schaut jetzt nach frankreich.die ernten jetzt ihre verfehlte afrikapolitik.die meisten der randalierer sind afrikanische zuwandererkinder. sags euch,frankreich wird bald eine sehr rechte regierung bekommen.

Anonymous

unregistriert

4

Samstag, 5. November 2005, 07:54

Zitat von »"viertel"«

schaut jetzt nach frankreich.die ernten jetzt ihre verfehlte afrikapolitik.die meisten der randalierer sind afrikanische zuwandererkinder. sags euch,frankreich wird bald eine sehr rechte regierung bekommen.



:applaus wollte gerade dasselbe schreiben!

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5

Samstag, 5. November 2005, 09:48

Zitat von »"Germane"«

:applaus wollte gerade dasselbe schreiben!


12 Stdn später :frag:: :pillepalle::

Maria

Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung!

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6

Samstag, 5. November 2005, 11:59

EU Verfassung Artikel 2-1

Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören.


das heißt wir schaufeln uns auf dauer das eigene grab!
oder aber man vordert von mosl. ländern das gleiche!
"Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit,
Wahrung der Menschenrechte!"
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

7

Samstag, 5. November 2005, 14:26

Menschenrechte.

Zitat von »"Maria"«

EU Verfassung Artikel 2-1

Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören.


das heißt wir schaufeln uns auf dauer das eigene grab!
oder aber man vordert von mosl. ländern das gleiche!
"Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit,
Wahrung der Menschenrechte!"


Servas.

Vor kurzem im TV gesehen(ARD).
Ein Neunjäriger meinte,wenn seine Schwester(13 Jahre)nicht den Mann(!?)heiratet den die Eltern "Bestimmen"wäre Ihr Tod die einzige Lösung um die "Ehre"der Familie zu erhalten.
Es war ein Bericht über Türkische Familien.
Im gleichen Bericht wurden Türkinen(anonym)gezeigt die sich dieser Vorgabe widersetzten.
Originalaussage einer jungen türkischen Frau:"Wenn man mich findet bin ich Tod"
So ein Land will in die EU.
Nein danke.
mfg
kuddel

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