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Mittwoch, 11. Januar 2006, 10:58

Rassendiskriminierung

Zitat

Militärjustiz wollte Rassisten schonen

Menschenverachtende Sprüche und Hitlergruss: Ein Untersuchungsrichter wollte ein Verfahren wegen Rassendiskriminierung gegen vier Armeeangehörige einstellen. Jetzt muss sich die Militärjustiz wohl dennoch damit befassen.

Zwei Unteroffiziere und zwei Rekruten der Grenadier-RS in Isone TI wurden im August nach Hause geschickt, nachdem sie offenbar den Hitlergruss zeigten und sich rassistisch äusserten. Es sollen Sprüche wie «man sollte alle Juden vergasen und alle Neger umbringen» gefallen sein, berichtete Radio DRS.

Der militärische Untersuchungsrichter beantragt, das Verfahren wegen Rassendiskriminierung einzustellen: Die Äusserungen seien nicht in der Öffentlichkeit erfolgt, sondern innerhalb der Kaserne. Er klassierte den Vorfall lediglich als «Verletzung des Anstandes».

Die Kommission gegen Rassismus erachtet diesen Antrag als problematisch: Das Bundesgericht habe «Öffentlichkeit» breiter definiert. Und SP-Nationalrätin Barbara Haering fügt an: «Nicht der Antrag ist ein Skandal, sondern die mangelhafte Führung in der Armee, die keine Stimmung schaffen kann, dass solche Vorfälle nicht passieren.»

Inzwischen hat der Kommandant der betroffenen RS reagiert: Er will der Empfehlung des Untersuchungsrichters nicht folgen und eine Voruntersuchung durch die Militärjustiz anordnen.


Quelle: http://www.20min.ch/news/schweiz/story/25617174

Dieser Bericht zeigt was geschehen kann, wenn man einen Ausländer beleidigt. Da wird sofort eine Strafuntersuchung eingeleitet. Dieser Vorfall ist kein Einzelfall. Die Einheimischen dürfen angezeigt werden, wenn man nur gegen einen Ausländer ein schlechtes Wort sagt.

Wenn ein Ausländer aber einen Einheimischen beleidigt dürfen wir diesen nicht anzeigen wegen Rassendiskriminierung.

Solches vorgehen finde ich nicht korrekt. Man sollte, wenn schon alle gleich behandeln.
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

:)


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Maria

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2

Mittwoch, 11. Januar 2006, 11:19

manche sind gleicher als gleich!
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

ASY

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3

Mittwoch, 11. Januar 2006, 11:32

Ich finde es nur richtig, dass Rassismus in dieser Art rigoros verfolgt wird. Rassismus ist eine verwerfliche Sache, zumal die Betroffenen sich ihre Hautfarbe und ihre ethnische Herkunft nicht aussuchen können.

Also, volles Durchgreifen gegen diese Verletzung der Menschenwürde finde ich mehr als richtig.

4

Mittwoch, 11. Januar 2006, 13:00

Zitat von »"ASY"«

Ich finde es nur richtig, dass Rassismus in dieser Art rigoros verfolgt wird. Rassismus ist eine verwerfliche Sache, zumal die Betroffenen sich ihre Hautfarbe und ihre ethnische Herkunft nicht aussuchen können.

Also, volles Durchgreifen gegen diese Verletzung der Menschenwürde finde ich mehr als richtig.


Ja, dann aber bitte alle so behandeln. Denn sonst müsste man solche Gesetze wieder abschaffen.
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ASY

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5

Mittwoch, 11. Januar 2006, 13:03

Vollkommen richtig Fidelio, denn behandelt man nicht alle gleich, dann fällt das wieder unter Diskriminierung, was wir ja alle nicht wollen.

6

Mittwoch, 11. Januar 2006, 13:19

Zitat von »"ASY"«

Vollkommen richtig Fidelio, denn behandelt man nicht alle gleich, dann fällt das wieder unter Diskriminierung, was wir ja alle nicht wollen.


Das ist ein Grund weshalb ich mühe habe, wenn ich einen Ausländer beleidige, dann kann er mich anzeigen und verklagen. Wenn er mich aber beleidigt, dann kann ich dagegen nichts unternehmen. Aber das Volk war ja so Blöd ein solches Gesetz anzunehmen.
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7

Mittwoch, 11. Januar 2006, 13:24

Das ist ja interessant: Wurde in dem Gesetz das Diskriminieren zulasten der Einheimischen ausgeschlossen, wenn nicht, dann hätte die Schweiz ein Exekutierproblem.

8

Mittwoch, 11. Januar 2006, 13:46

Zitat von »"ASY"«

Das ist ja interessant: Wurde in dem Gesetz das Diskriminieren zulasten der Einheimischen ausgeschlossen, wenn nicht, dann hätte die Schweiz ein Exekutierproblem.


Moment mal werde dies mal nachlesen.

OK, es steht geschrieben in der Bundesverfassung in Art. 7 Menschwürde:
Die würde des Menschen ist zu achten und zu schützen.

http://www.admin.ch/ch/d/sr/1/101.de.pdf

Zitat

Art. 8. Rechtsgleichheit
1. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

2. Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschauchlichen oder politischen Überzeugung ode wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.

3. Mann und Frau sind gelcihberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gelichwertige Arbeit.

4. Das Gesetz sieht Massnahmen zur Beseitigung von Benachteiligungen der Behinderten vor.


Leider wird diesem Gesetz nicht voll Rechnung getragen. Es wurde, seit dieser Artikel in Kraft ist, noch nie ein Ausländer vor Gericht gezerrt wegen Rassendiskriminierung, ausgenommen es war ein ausländischer Politiker der sich gegen die Kurden und Gaskammern geäussert hat. Der wurde erst im letzten Jahr verhandelt.
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