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Montag, 28. Februar 2005, 10:57

EU geht jetzt auf den Alkohol los!


EU erhebt den Alkohol zum Skandal

Von Paul Müller

Es war zu erwarten: nach der Hetzkampagne gegen Raucher kommen nun alkoholische Getränke ins Visier der Brüsseler Tugendwächter. Eine Anhebung der Altersgrenze für der Verkauf, höhere Steuern und Verbote sind Teil eines Strategiepapiers der EU-Kommission, so der „Focus“ in seiner jüngsten Ausgabe. Begründet wurde der Vorstoß, wie üblich, mit gesundheitlichen Bedenken.

Jeder vierte Mann und jede zehnte Frau trinke mehr, als es für ihre Gesundheit zuträglich ist, so die Begründung der Neuregelung. Dies alles ist nicht neu. Ebensowenig, wie administrative Versuche, dem Suff Einhalt zu gebieten. So wurde erst im vergangenen Jahr die Steuer auf sog. Alcopops drastisch erhöht. Allerdings ohne erkennbaren Erfolg, da die Hersteller auf andere Inhaltsstoffe auswichen, die im Gesetz nicht bedacht waren.

Nun befürwortet der EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz – dieser Zusatz muß inzwischen wohl sein -, Markos Kyprianou, eine Anhebung der Altersgrenze für den Alkohol-Erwerb von 16 auf 18 Jahren. Parallel dazu läuft in der Europäischen Union eine faktische Kriminalisierungskampagne gegen Raucher. So ist der blaue Dunst etwa in Italien in der Öffentlichkeit faktisch verboten. Dies gilt auch für Gaststätten und Kneipen. Eine Kampagne, die US-amerikanischem Vorbild folgt und dort, vorangetrieben von hysterischen Lobbygruppen, die öffentliche Aufmerksamkeit auf Raucher lenkt, während die Regierung gegenwärtig das staatliche Rentensystem faktisch abschafft.

Zweifellos ist der Alkoholismus unter Jugendlichen ein nicht zu mißachtendes Thema. Und die Kosten, die der Gesellschaft durch Trinkerei und die Folgen von Tabakkonsum entstehen, können nicht bagatellisiert werden. Die gegenwärtigen Kampagnen verfolgen jedoch andere Ziele. Die etwa 300.000 Toten in der EU, die pro Jahr die Abgase von Dieselmotoren fordern, wurden bislang mit einer schleppenden Einführung von Grenzwerten beantwortet, deren Einhaltung weder nennenswert kontrolliert, noch ernsthaft gefordert wird. Die Ausweitung des Flugverkehrs ist offene Politik der europäischen Regierungen, ungeachtet eines gerade erschienenen 113 Seiten starken Gutachtens des Umweltbundesamtes, das auf die verheerenden Folgen von Fluglärm für die kognitive Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen hinweist. In Deutschland ist es erklärte Übereinstimmung der bürgerlichen Parteien, daß Langzeitarbeitslose zu gesundheitsschädlichen Tätigkeiten gezwungen werden können. Dieser Tage wies die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin auf die rasante Steigerung der Mangelernährung in Deutschland hin. Eine Reaktion der politischen Klasse hat diese Tatsache nicht hervorgerufen, veröffentlicht wurde sie in Kurzmeldungen.

Es ließe sich darüber diskutieren, ob Alkoholismus unter Jugendlichen nicht eine Folge der Preisgestaltung, sondern ein Ausdruck fehlender Zukunftsperspektiven ist. Ob Arbeitslosigkeit, mediale Verblödung, Wertelosigkeit und ein vom bürgerlichen Staat offen zur Schau gestelltes Desinteresse am Volk Folge oder nicht eher Ursache für die Flucht in Drogen, wie den allgemeinen Abbau vom Hemmschwellen jeder Art sind. Man kann es aber auch lassen.

Blinder Aktionismus und die Skandalisierung von Symptomen einer kranken Gesellschaftsordnung, ebenso wie das medientaugliche Ausspielen von Bevölkerungsgruppen gegeneinander sind die andere, von Brüssel wohl favorisierte, Möglichkeit. Dabei wäre ein grundsätzlicher Ansatz die einzige Lösung.

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Anonymous

unregistriert

2

Montag, 28. Februar 2005, 11:48

Ich hoffe die EU wird bei ihrer Hetzkampagne gegen Alkohol und Tabakwaren bereits einen Subventionsplan im Hinterkasterl haben, um die Wirtschaft die diese Produkte liefert auch nur ja kräftig zu stopfen, falls durch Gesetze die Einnahmen sinken.

Es geht bei derartigen Vorhaben ja nur darum, dass Volk zu beschäftigen und aufzuzeigen, es wird für JEDE Minderheit und KLITZEKLEINE Sorge etwas getan. Wiegle die Menschen gegeneinander auf, und es wird sich etwas ändern …….. nur die Frage ist WAS.

Anonymous

unregistriert

3

Montag, 28. Februar 2005, 12:33

und ganz langsam, schleichend die Volksverdummung
mittels geeigneter Bildungspolitik fördern ....

Dann is alles a gmahte Wiesn ............

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