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ASY

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Donnerstag, 14. Dezember 2006, 19:08

Türkei droht Paris wg. Armenier-Gesetz

Türkei droht Paris mit Gegenmaßnahmen
Außenminister Gül bezeichnet Armenier-Gesetz als "schweren Schlag für die türkisch-französische Beziehungen" - Proteste vor französischer Botschaft

Ankara - Die türkische Regierung hat Frankreich wegen der Verabschiedung des umstrittenen Armenier-Gesetzes in der französischen Nationalversammlung mit Gegenmaßnahmen gedroht. "Das ist eine nationale Angelegenheit", sagte Außenminister Abdullah Gül am Donnerstag. Die offizielle Reaktion und die der türkischen Öffentlichkeit werde "sehr stark" ausfallen. Gül kündigte für kommenden Dienstag eine Sitzung des Parlaments an, auf der über Maßnahmen gegen Frankreich beraten werden soll. Vor der französischen Botschaft kam es zu Protesten.


Die französische Abgeordnetenkammer hatte zuvor trotz heftigen Widerstands der Türkei und Bedenken der eigenen Regierung einen Gesetzentwurf zum Massenmord an den Armeniern zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebilligt. 106 Abgeordnete votierten dafür, die Leugnung des als Völkermord eingestuften Massakers unter Strafe zu stellen, 19 waren dagegen. Die meisten Abgeordneten der konservativen Regierungspartei UMP nahmen nicht an der Abstimmung teil.

Gül: "Schweren Schaden"

Das Gesetz sei ein schwerer Schlag für die türkisch-französischen Beziehungen, erklärte Außenminister Gül in Ankara. Außerdem habe es der Glaubwürdigkeit Frankreichs als ein Mitglied der Europäischen Union, die die Meinungsfreiheit verteidige, schweren Schaden zugefügt. "Von jetzt an kann sich Frankreich nicht mehr als die Heimstatt der Freiheiten bezeichnen", sagte Gül weiter. Türkische Abgeordnete planen als Reaktion ein Gesetz, das Frankreich seinerseits Genozid in seiner ehemaligen Kolonie Algerien vorwirft.

Vor der französischen Botschaft in Ankara versammelte sich nach der Abstimmung in Paris eine aufgebrachte Menschenmenge und bewarf das Gebäude mit Eiern. In Istanbul legten Demonstranten vor dem Tor des französischen Konsulats einen schwarzen Kranz nieder. (APA/Red)


Was Gott durch denn Bosporus trennte, soll der Mensch nicht durch Idiotie verbinden.

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Donnerstag, 14. Dezember 2006, 19:31

Das Njet der EU habe ich schon etliche male in älteren Beiträgen vorhergesagt.

ASY

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Donnerstag, 14. Dezember 2006, 19:33

Die Verhandlungen haben uns Unmengen an Geld gekostet - das nervt schon - ganz gleich welche Vorhersage man trifft.

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4

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 21:54

Re: Türkei droht Paris wg. Armenier-Gesetz

Zitat von »"ASY"«

"Das ist eine nationale Angelegenheit", sagte Außenminister Abdullah Gül am Donnerstag.


So "national", wie der hollywoodische juedische Holocaust der wirkliche Holocaust waere und der wirkliche palaestinensische ein unwirklicher.

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5

Freitag, 15. Dezember 2006, 10:52

Re: Türkei droht Paris wg. Armenier-Gesetz

Außerdem habe es der Glaubwürdigkeit Frankreichs als ein Mitglied der Europäischen Union, die die Meinungsfreiheit verteidige, schweren Schaden zugefügt. "


Meinungsfreiheit soll es hier in der EU geben.

WOOOOOOOOOOOOOOOOOOO bitte schön. Also ich als Österreicherin kann dem nur VOLL und GANZ widersprechen.

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