Du bist nicht angemeldet.

21

Sonntag, 15. April 2007, 22:42

Wenn sie saufen, sollten sie aber nicht deppat werden und mit dem Auto Amok fahren, das sind doch Hirnschüssler.
Wir sind alleine zu unserem Cola - Rum gekommen, die Generation meines Vaters hielt von der "Affentinktur" nichts.
Wir wurden aber nicht Amokfahrer, das höchste der Gefühle war eine Schlägerei gegen Bezirksnachbarn.
Von meinen Bekannten, denen sie wegen dem Suff den Deckel eingezogen haben, hat sich auch keiner das Leben genommen, wie es in den letzten Jahren oft vorgekommen ist.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

22

Sonntag, 15. April 2007, 22:44

Zitat von »"Querulator"«

Der Alkoholismus unter jungen Leuten heute ist ein anderer als früher als junge Leute die Erwachsenen imitierten, um sich auch erwachsen zu fühlen. Das gibt es auch noch, aber dazu kommen alkoholischen Modegetränke, die es auch im Supermarkt gibt, die als chic gelten, die nicht "ordinär" sind wie Bier oder Wein, die man mit Alkoholismus verbindet.


deswegen hab ich auch von anderen möglichkeiten gesprochen. man kann die heutige zeit in der die jugend lebt nicht mit den 50gern vergleichen.
du kannst heut als 15jähriger fast überall saufen. als ich 14 war, wars nicht anders.
dazu kommt noch weniger angst oder respekt vor den eltern und sonstigen autoritäten.

23

Sonntag, 15. April 2007, 23:05

Wenn du nach 1980 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun

......... Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt!

......... Alle anderen weiterlesen!!


Wenn du als Kind in den 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.

Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld, außer wir selbst.

Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern?

Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders. Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche, und niemand starb an den Folgen.

Wir hatten nicht: Playstation, X-Box, Game-Cube, 64 Fernsehkanäle, Filme auf DVD, Surround Sound, eigene Fernseher, Windows, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde!!!

Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns...

Wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter, und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus. Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.

Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung. Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen!

Und du gehörst auch dazu?!? Herzlichen Glückwunsch !!!

geb. nach 1980 = So, jetzt wisst ihr Warmduscher das auch ;-)

geb. vor 1980 = WIR WAREN HELDEN!!!!!!!!!!!!!!



(Quelle unbekannt)

24

Sonntag, 15. April 2007, 23:19

Zitat von »"Lulu"«

deswegen hab ich auch von anderen möglichkeiten gesprochen. man kann die heutige zeit in der die jugend lebt nicht mit den 50gern vergleichen.
du kannst heut als 15jähriger fast überall saufen. als ich 14 war, wars nicht anders.
dazu kommt noch weniger angst oder respekt vor den eltern und sonstigen autoritäten.

Stimmt, und das spielt einander in die Hände.

Früher war die Erziehung oft zu autoritär und restriktiv; vielleicht ergab sich auch deshalb in der Folgegneration einen Antithese.

Eltern, die selbst als Kinder unterdrückt wurden und das nicht an ihre Kinder weitergeben möchten, stehen ihren Kindern oft hilflos gegenüber, besonders wenn die Gesetze liberaler werden und manche Altersgrenzen herabgesetzt werden. Das trägt nicht gerade zum Respekt der Kinder vor ihnen bei.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

25

Sonntag, 15. April 2007, 23:26

@ Querulator

So ist es, ab 1980 wurden nur noch Schattenparker konditioniert.

In dieser Geschichte erkenne ich mich sehr gut wieder, vieles war tatsächlich so.

Ähnliche Themen

Thema bewerten