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ASY

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Mittwoch, 20. Juni 2007, 11:53

Eurofighter - Kostenverschleierung

Skandal-Dokument
"Eurofighter-Kosten verschleiern"


Wien, 19. Juni 2007

"Kosten vor der Bevölkerung verschleiern". Erstmals belegt ein Dokument wie der Eurofighter-Deal wirklich lief. Eine politische Bombe.


Geahnt hat es jeder, der über gesunden Hausverstand verfügt, schon lange. Jetzt gibt es erstmals alles schwarz auf weiß. Ein neues Dokument hat am Dienstag für Aufsehen im Eurofighter-Untersuchungsausschuss gesorgt. Bereist im Mai 2001 - vier Monate, bevor die Ausschreibung offiziell gestartet wurde - hat der Lobbyist Kurt Wiederwohl ein Papier verfasst, in dem er dem Eurofighter-Anbieter EADS vorschlägt, wie in Österreich ein Geschäft zu machen sein könnte.

Die Strategie, mit der Österreich Sand in die Augen gestreut werden sollte:

  • Die echten Kosten müssen vor der Bevölkerung verschleiert werden.
  • Statt von 40 Milliarden sollte man immer nur von 20 Milliarden reden ...
  • ... und sich das Geld kleinweise über die nächsten Jahre besorgen.
  • Österreich sollte also gerade einmal flugtaugliche Maschinen erhalten...
  • ... diese werden nach und nach (für Extra-Geld) mit allem Notwendigen bestückt.
  • Die Medien werden über Gegengeschäfts-Vereinbarungen hinters Licht geführt.
  • Kanzler Schüssel sollte über ausländische Mnister weichgeklopft werden.

....und ich bin mir sicher, dass wir nicht mal die Hälfte von den ganzen Gaunereien wissen.

Sehr oft musste ich mir schon die Frage gefallen lassen, wie ich mir vorstellen vermag, dass man Medienmeldungen manipulieren kann und dass dies auch erfolgreich geschieht?

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2

Mittwoch, 20. Juni 2007, 21:46

@ ASY

Das Problem ist nur, dass dieses Papier natürlich unsere Eindrücke über die Fighter-Beschaffung bestärkt, aber rein rechtlich überhaupt nichts aussagt.

Es ist ja nur ein Strategiepapier und keine Aussage darüber, wie der Ankauf ablief.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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