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1

Sonntag, 21. Oktober 2007, 17:10

Das Rätsel Sucht

Warum werden manche Menschen süchtig, andere nicht? Die moderne Neurowissenschaft kommt zum Schluss: Die Antwort liegt tief in unserem Gehirn – und hat mit dem freien Willen zu tun. Glaubt man oder? Experten urteilen allerdings anders: »Sucht ist eine erworbene neurochemische Gehirnkrankheit! Ob es den Süchtigen hilft?

Wer selbst nicht suchtkrank ist, für den ist das Phänomen nur schwer zu verstehen. Will jemand wirklich aufhören, so glauben wir oft, dann müsste es doch auch möglich sein. Vielleicht ein paar Wochen Entzugsklinik und danach für immer Hände weg von dem Zeug. Ich schreibe jetzt nicht von den illegalen Drogen, mir geht es um den Alkohol, Medikamente oder auch Nikotin. Doch ob mit Therapie, Medikamenten oder beidem, in den meisten Fällen scheitern die Versuche. Wie ein innerer Dämon treibt sie die Sucht in die Selbstzerstörung. Selbst wenn der Absprung einmal geschafft ist, genügen kleinste Auslöser, und der Teufelskreis beginnt von Neuem.
Bestimmte Leute glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei waren es in Wirklichkeit nur Buchstabensuppen.

Ernst Ferstl

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2

Sonntag, 21. Oktober 2007, 18:21

Sucht

bei mir heißt der Dämon Schokolade :twisted:
Man muss einem Menschen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen
offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und nicht wie einen nassen Lappen um
die Ohren hauen.

Indigo

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3

Sonntag, 21. Oktober 2007, 18:27

RE: Sucht

bei mir heißt der Dämon Schokolade :twisted:
Uiii dieser Dämon ist grausam - ich versuch ihn immer mehr zu überlisten. Ich hatte lange die Nikotinsucht, ab und zu überkommt sie mich noch - dann lauf ich kmweise für eine Ziggi :whistling:
Bestimmte Leute glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei waren es in Wirklichkeit nur Buchstabensuppen.

Ernst Ferstl

4

Sonntag, 21. Oktober 2007, 19:06

Dir Gründe welche zu einer Sucht führen, sind mit Sicherheit sehr sehr zahlreich. Aber für alle Arten gilt, dass der körperliche Entzug (weil kürzer) immer das geringere Übel als der psychische ist. Den es sind die "guten" Erinnerungen welche Menschen hindert von gewissen Genussmittel nicht los zu kommen.

Will nun ein Mensch von einer Sucht - wie das Rauchen - loskommen, gilt: Man muss für die Aufgabe dieser Sucht einen Ausgleich finden.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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5

Sonntag, 21. Oktober 2007, 19:27

Es gibt sicherlich weniger Problemraucher, als Problemtrinker. Viele schaffen es alleine nicht von der Sucht loszukommen, da wird es auch nicht viel helfen, sich einer anderen Aufgabe oder einen Ausgleich zu suchen, es fehlt an Selbstmotivation und am Willen. Wie sinnvoll könnten da zb. Hilfsmittel sein, sofern sie überhaupt auf die Person ansprechen.
Bestimmte Leute glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei waren es in Wirklichkeit nur Buchstabensuppen.

Ernst Ferstl

6

Sonntag, 21. Oktober 2007, 20:08

Es gibt sicherlich weniger Problemraucher, als Problemtrinker. Viele schaffen es alleine nicht von der Sucht loszukommen, da wird es auch nicht viel helfen, sich einer anderen Aufgabe oder einen Ausgleich zu suchen, es fehlt an Selbstmotivation und am Willen. Wie sinnvoll könnten da zb. Hilfsmittel sein, sofern sie überhaupt auf die Person ansprechen.


Natürlich muss jeder seinen Weg aus der Sucht selbst gehen und seine persönliche Motivation finden, darüber besteht überhaupt kein Zweifel. Oftmals wird dieser Weg aber erst gar nicht begonnen, weil man sich ein Leben ohne diese Suchtmittel gar icht vorstellen kann. Und das liegt an den angenehmen Erinnerungen, welche einen die Sucht- od. Genussmittel gaben. Wenn Raucher ans aufhören denken, denken sie zuerst an das Ritual von Kaffee mit Zigarette. Wenn folglich dieses Ritual wegfällt, braucht es für dieses einen Ersatz. Dieser ist eben nicht so einfach zu finden und muss von einem selbst kommen.
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Marie von Ebner-Eschenbach

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