Du bist nicht angemeldet.

1

Samstag, 24. November 2007, 15:13

Österreich bangt um EU-Millionen für Brenner-Tunnel

Zitat von »DiePresse.com«

Österreich bangt um EU-Millionen für Brenner-Tunnel

22.11.2007 | 11:23 | (DiePresse.com)

Die Förderungen könnten in Brüssel umgeschichtet werden, um das Satellitenprogramm Galileo zu finanzieren. Am Freitag soll ein Budgetrat die Weichen stellen.

Österreich muss um die von der EU-Kommission zugesagten Gelder für den Brenner-Basis-Tunnel und andere Verkehrswege bangen. Vergangene Woche hat Verkehrskommissar Jacques Barrot angekündigt, 786 Mio. Euro zum Bau des Tunnels dazu zu zahlen - die Hälfte davon an Österreich, die andere Hälfte an Italien. Jetzt könnte der Deal platzen, denn die Mehrheit der EU-Staaten will mit den Geldern das EU-Satellitenprogramm Galileo finanzieren.

Bei einem Budgetrat am Freitag wollen sich die Finanzminister der EU-Staaten mit dem Europaparlament einigen, die Erfolgsaussichten sind laut Diplomaten ungewiss. Dabei geht es eigentlich nur um den EU-Haushalt für 2008, zur Bereitstellung der Mittel für das EU-Satellitenprogrammes ist aber eine langfristige Weichenstellung erforderlich. Bis 2013 werden 2,4 Milliarden Euro dafür benötigt. Die Mehrheit der EU-Staaten will, dass das Geld aus dem Budgetposten "Wettbewerbsfähigkeit" kommt - ausgerechnet der Topf, aus dem Brüssel den Brenner-Basis-Tunnel zahlen will.

Bitte weiter lesen ...
Natürlich wäre es folgerichtig, wenn die EU ein eigenes Satellitenprogramm verfolgen wrüde, doch sollte man nicht einmal gemachte Zusagen einhalten? Oder soll ein Land noch gefügiger als ohnehin schon, gemeacht werden?
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

2

Samstag, 24. November 2007, 21:14

Nix ist passiert.
Galileo kommt un der Tunnel auch.
Quelle: ORF-TXT

3

Samstag, 24. November 2007, 22:38

Wer genau braucht dieses Loch eigentlich?
° Phanthasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt °

4

Samstag, 24. November 2007, 23:16

Wer genau braucht dieses Loch eigentlich?
So schlecht ist das Projekt nicht und die Tiroler werden dankbar dafür sein.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

5

Sonntag, 25. November 2007, 23:21

Jetzt mal unabhängig vom "Loch im Berg".
Mich würde da etwas anderes viel mehr interessieren: Wird dieses Satellitenprogramm auch so ein "rein europäisches Projekt" wie die (T)Eurofighter?
Wenn ja, dann sollen sie sich das Geld dafür gleich sparen.
Nur zur Erinnerung: Bei den Jets siehts nun mal so aus, dass diese zwar in Europa konstruiert und gebaut werden, aber eine amerikanische Software benutzen! Somit von diversen Genehmigungen der Amis abhängig sind.
Sollte auch nur ein Hauch von amerikanischer Software da drin sein (Galileo-Projekt) wird das nichts anderes, als eine Ergänzung der amerikanischen Satelliten! Da ja wieder von deren "Genehmigungen" (inkl. entsprechender Überwachung) abhängig.
Hat da jemand genauere Infos darüber, oder fällt das bereits wieder unter "Top Secret"?

Da ich (wie bekannt) von dieser EU* ohnehin nicht viel halte, erregt derartiges sofort mein Misstrauen.

PS.: * "von dieser EU deshalb, weil der Grundgedanke (lang ist's her) mit dem was daraus wurde und zur Zeit veranstaltet wird aber schon mal gar nichts zu tun hat.

6

Sonntag, 25. November 2007, 23:33

Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet aber es gibt dabei folgendes unterscheiden:

Die Software braucht es für das militärische GPS, und dafür ist/war eine eigene US-Genehmigung oder Lizenz erforderlich. Es ist ja bedenklich dass, sofern man etwas am Boden bombadieren will/muss, dies quasi von den USA abhängig ist. So gesehen ist es nicht so schlecht, in Zukunft auf eine eigenes Navigationssystem zu bauen.

Was Österreich und die Eurofighter betrifft, hätte es auch das normale zivile GPS getan. Dies ist zwar nicht so präzise doch ist der Eurofighter für Österreich auch nur zur Luftraumüberwachung bestimmt. Somit gäbe es sowieso nichts, was am Boden zu bombadieren wäre, weil der Luftraum in der Luft geschützt wird, und zu einem Gefecht in der Luft kann man glaube ich auch auf das militärische GPS verzichten.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

Thema bewerten