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1

Freitag, 13. Mai 2011, 15:22

Der Tod

Wie oft denkt ihr an den Tod?

Ich beschäftige mich in letzter Zeit viel damit vor allem auch wegen Tiziano Terzani und seine Biographischen Bücher "Das Ende ist mein Anfang" und "vom Leben und Sterben" Tiziano war ein Journalist und bekam Krebs, er versuchte alles um gegen den Krebs anzukämpfen und reist dabei in viele Länder um dort eine Heilung zu erfahren ... zum schluss hat er akzeptiert das er sterben wird und ist neugierig darauf und freut sich zu sterben, er sah den Krebs als geschenk denn somit konnte er sich auf den Tod vorbereiten und hat dabei zu sich selbst gefunden.



Sollten wir uns aufs sterben vorbereiten?

Wie denkt ihr über den Tod?

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2

Samstag, 14. Mai 2011, 11:16

Der Tod ist etwas, was jeden trifft, eigentlich die einzige Gerechtigkeit auf der Welt, man kann mit Geld vielleicht sein Leben verlängern und verschönern, aber freikaufen kann sich vom Tod niemand, das ist beruhigend ! Ansonsten gäbe es noch mehr Mord und Todschlag !

Ich denke oft an den Tod, was danach sein könnte und ob es ein "Danach" gibt, ich weiß es nicht, niemand weiß das, manche glauben an etwas.
Ich versuche so zu leben, als ob es mein einziges Leben wäre, wenn es doch etwas danach gibt, dann werde ich es erfahren, wenn nicht, dann hab ich aus dem Leben eben das beste gemacht, ich kann es sowieso nicht ändern, es ist so wie es ist, ob ich an etwas glaube oder nicht, hat keinen Einfluss, ob es nach dem Tod etwas gibt oder nicht.

Wenn es einen Gott (was soll das überhaupt sein?) gibt, dann wird er mich verstehen, er hat mich ja erschaffen, wenn ich fehlerhaft bin, ist es seine Schuld, wenn er mir einen freien Willen gegeben hat, dann war es halt der falsche freie Wille oder zuwenig von dem Willen zu glauben.

Die Gläubigen sind für mich schwache Menschen, die einer Propaganda folgen, die es sich mit dem Leben einfach machen, sie müssen selber nicht nachdenken, sie haben jemanden, einen Führer, der ihnen den Weg zeigt. Ich bin lieber ein Einzelgänger, der sich seinen Weg selber aussucht.
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

3

Samstag, 14. Mai 2011, 15:59

Hallo Kaulli,

du scheinst um einiges "reifer" (altersmäßig-natürlicherfahrener?) zu sein als ich.

So treffend hätte ich es nie formulieren können.

Stimme dir Satz für Satz in deinem Beitrag zu.

HerrAbisZ

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4

Samstag, 14. Mai 2011, 17:11

Wenn es einen Gott (was soll das überhaupt sein?) gibt, dann wird er mich verstehen, er hat mich ja erschaffen, wenn ich fehlerhaft bin, ist es seine Schuld, wenn er mir einen freien Willen gegeben hat, dann war es halt der falsche freie Wille oder zuwenig von dem Willen zu glauben.
Du bist nicht fehlerhaft! Du entscheidest, welchen Weg du gehen willst (freier Wille)

Ob er der reinen Liebe folgt, wie GOTT es sagt, oder nicht. Das kannst du auch wie jeder erkennen!

Ich habe meine Version von TOD und was ich darüber denke hier schon kundgetan

Neale Donald Walsch: "Gespräche mit GOTT"

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5

Samstag, 14. Mai 2011, 17:55

Du bist nicht fehlerhaft! Du entscheidest, welchen Weg du gehen willst (freier Wille)
Lieber Andreas, dann entscheide du im "Moment des freien Willens" doch für "richtig" oder "falsch", dass angenommen wir zwei uns persönlich treffen/wollen - ?

Hättest du Bedenken? Oder nicht? Wäre das gut? Oder falsch? Wie siehst du dazu in die Zukunft?

Wer hilft dir persönlich wirklich bei deiner Entscheidung?

Verlässt du dich auf Gott? Wenn ja, wie fühlst du das, obs richtig ist für dich?
Fühltest du deine Entscheidung als innere Überzeugung?
Wie lange bräuchtst du dazu?


Andere haben auch schon "innere Überzeugungen" gehabt. Sind schlußendlich nicht sehr gut ausgekommen dabei.

Das Leben ist meiner Erfahrung nach immer ein Wagnis!

Jeden Tag bekommst du neue Aufgaben präsentiert, zu deren Entscheidungen zu dich persönlich allein entscheiden musst.

WO kommt in solchen Momenten für mache wirklich "Gott der Allmächtige" her, der ihnen hilft, entscheidungen abnimmt?

Ich würde das wirklich gerne nachvollziehen wollen und können, nur muss mir einer das erst "begreiflich" machen ...

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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6

Samstag, 14. Mai 2011, 18:23

Lieber Andreas, dann entscheide du im "Moment des freien Willens" doch für "richtig" oder "falsch", dass angenommen wir zwei uns persönlich treffen/wollen - ?
Ich war schon IMMER für persönliche Treffen!

Verlässt du dich auf Gott? Wenn ja, wie fühlst du das, obs richtig ist für dich?
Fühltest du deine Entscheidung als innere Überzeugung?
Wie lange bräuchtst du dazu?

Zitat

Es stellt sich nicht die Frage, ob GOTT mit den Menschen kommuniziert, sondern WER HÖRT ZU?!

Irgendwo bei GmG
Bei mir ist dies so in etwa. Ich setze mich nächtens hin und höre in mich hinein und dann kommen meine Fragen und ich bekomme dann ein "Ja" oder "Nein" bzw. "noch nicht" - Teilweise auch ganz klare Anweisungen "aus dem Bauch heraus" - Es ist auf einmal da!

Und wenn ich erfahre, was ich tun soll, dann führe ich es aus!

7

Samstag, 14. Mai 2011, 19:37

Ich war schon IMMER für persönliche Treffen!
Du oder Gott wollen nicht! Dein Link streikt!? ;-))

8

Samstag, 14. Mai 2011, 21:16

Du bist nicht fehlerhaft! Du entscheidest, welchen Weg du gehen willst (freier Wille)


Der freie Wille wird von den Erfahrungen und Anlagen geprägt ! Wenn du einem Kind immer Aufmerksamkeit schenkst, wenn es sich prügelt und es links liegen lässt, wenn es ganz alleine spielt, wird es wohl aus freien Stücken ein Schläger. Zusätzlich wird in unserer Gesellschaft aggressiven Schlägern mehr Beachtung geschenkt, als Kindern, die unauffällig sind, das verstärkt das noch.

Man kann Kinder und auch Hunde durch positive Verstärkung trainieren, das "Richtige" zu tun, irgendwann denken sie, es ist ihr freier Wille, das zu tun ! Ein geringer Teil stammmt aus dem Inneren, aus Anlage. Hormone und andere Körperfunktionen bestimmen, ob jemand "gut drauf" ist oder Depressionen hat, ebenso ob jemand ein Kinderschänder ist.
Ist jemand von euch etwa morgens aufgewacht und hat sich gefragt: "Werde ich heute ein Kind vergewaltigen oder bin ich brav und tue es nicht !" - Nein, ein normaler gesunder Mensch hat das Bedürfnis gar nicht, so etwas zu tun ! DAs hat nichts mit "freiem Willen" zu tun, sondern das sind Triebe, die hat man oder eben nicht !
So ist es bei vielen Dingen, ob man sich verliebt oder zornig ist, ob man voller Energie steckt oder ob man sich am liebsten umbringen würde. Das sucht sich niemand freiwillig aus !
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

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EJ9.Freak

...bisher bekannt als "EJ9.Freak"

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9

Sonntag, 15. Mai 2011, 01:13

Hallo!

Spontan fällt mir zum Tod mal das ein:

Zitat von »EAV«


Der Tod ist ein gerechter Mann, ob du oarm bist oder reich. „G'sturb'n ist g'sturb'n“, sagt der Wurm. Als Leich' ist jeder gleich.

Diese Textpassage ist durch und durch wahr.

Meine Gedanken zum Tod? Eigentlich keine negativen. Der Tod gehört eben mal zum Leben dazu!

Ich bin für jeden Tag dankbar, erst recht wenn man an diversen unschönen Beispielen sieht wie schnell das Leben vorbei sein kann.

@ kaulli:
Deine Ansichten finde ich durchaus interessant. Ich sehe es jedoch etwas anders.
Ich bin durchaus gläubig. Trotzdem gehe ich meinen eigenen Weg. Ich muss nicht jeden Sonntag in der Kirche sitzen um gläubig zu sein.

Überhaupt denke ich sowieso daß "Gott" oder was auch immer hauptsächlich "existieren" damit der Mensch seine Wünsche besser projezieren kann.
Es ist doch viel einfacher wenn ich einen Wunsch an etwas scheinbar übermächtiges richte. Effektiv wird dadurch nur die eigene Schaffenskraft aktiviert.
Da kann ich genauso gut an meinen Kater glauben falls ich denken würde er wäre übermachtig.

Auch weiß ich daß es weit mehr um uns gibt als wir uns vorstellen können.
Ich weiß das aus eigener, relativ unschöner Erfahrung.

Für mich ist das Leben eine Art "Schule". Man bekommt immer wieder neue Aufgaben gestellt die man lösen kann, bzw. soll.
Ich vertrete die Ansicht daß die Aufgaben etwas mit Versäumnissen oder Fehlern vergangener Leben zusammenhängen.
Es gibt aber Leute die einem helfen können, habe ich vor kurzem dankbar in Anspruch genommen.

Was soll ich noch sagen? Eigentlich gibt es keinen Grund Angst vor dem Tod zu haben.


Grüsse, Andreas
Wir werden für dumm verkauft und von dem Erlös werden wir verarscht...

10

Sonntag, 15. Mai 2011, 08:19

Ich glaube, dass die Menschen vor Schmerzen und Siechtum mehr Angst haben als vor dem Tod selbst.

Klar gehört der Tod zum Leben, aber wenn man selbst spürt, dass das Ende kommt, ist die Situation eine ganz andere, da bricht dann Panik aus, da wird im medizinischen Bereich alles mögliche versucht und mancher, der sein ganzes Leben Gott abgelehnt hat, findet schlußendlich nun zu ihm.

An Gott glauben ? Wer oder was ist Gott ? Schwer zu sagen, weil der Mensch dazu neigt, nur das zu glauben, was er auch sehen kann.

Gott = Schöpfung = Natur = Tier = Pflanze, ich denke Gott ist überall. Er ist nicht einer, der bestraft mit Fegefeuer udgl, wie man uns das im Religionsunterricht eingetrichtert hat . Ich muss auch nicht in die Kirche gehen und die Knie wund knieen, mich auf die Erde werfen usw. das verlangt Gott sicher nicht.

Wer hat noch nie in höchster Not mit Gott oder seinem Schutzengel Zwiesprache gehalten und um Hilfe gebeten und diese auch erhalten? Sicher mehr als manche zugeben......

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