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Der Beitrag »Offen gesagt« von »PastorPeitl« (Sonntag, 15. Mai 2011, 09:56) wurde vom Benutzer »Renitenz« gelöscht (Dienstag, 6. März 2012, 20:14).

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12

Sonntag, 15. Mai 2011, 10:23

Klar gehört der Tod zum Leben, aber wenn man selbst spürt, dass das Ende kommt, ist die Situation eine ganz andere, da bricht dann Panik aus, da wird im medizinischen Bereich alles mögliche versucht und mancher, der sein ganzes Leben Gott abgelehnt hat, findet schlußendlich nun zu ihm.
Ich bin auch der Meinung, dass Sterbende eher gläubig werden, doch es muss der Umkehrschluss dazu auch erlaubt sein. Dieser wäre, dass Gläubige wie Sterbende denken oder fühlen.

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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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13

Sonntag, 15. Mai 2011, 10:26

Du bist nicht fehlerhaft! Du entscheidest, welchen Weg du gehen willst (freier Wille)


Der freie Wille wird von den Erfahrungen und Anlagen geprägt ! Wenn du einem Kind immer Aufmerksamkeit schenkst, wenn es sich prügelt und es links liegen lässt, wenn es ganz alleine spielt, wird es wohl aus freien Stücken ein Schläger. Zusätzlich wird in unserer Gesellschaft aggressiven Schlägern mehr Beachtung geschenkt, als Kindern, die unauffällig sind, das verstärkt das noch.

Man kann Kinder und auch Hunde durch positive Verstärkung trainieren, das "Richtige" zu tun, irgendwann denken sie, es ist ihr freier Wille, das zu tun ! Ein geringer Teil stammmt aus dem Inneren, aus Anlage. Hormone und andere Körperfunktionen bestimmen, ob jemand "gut drauf" ist oder Depressionen hat, ebenso ob jemand ein Kinderschänder ist.
Ist jemand von euch etwa morgens aufgewacht und hat sich gefragt: "Werde ich heute ein Kind vergewaltigen oder bin ich brav und tue es nicht !" - Nein, ein normaler gesunder Mensch hat das Bedürfnis gar nicht, so etwas zu tun ! DAs hat nichts mit "freiem Willen" zu tun, sondern das sind Triebe, die hat man oder eben nicht !
So ist es bei vielen Dingen, ob man sich verliebt oder zornig ist, ob man voller Energie steckt oder ob man sich am liebsten umbringen würde. Das sucht sich niemand freiwillig aus !
Es ist trotzdem deine freie Wahl es zu tun oder auch nicht!

14

Sonntag, 15. Mai 2011, 16:02

beschäftige mich momentan auch viel mit dem thema, da in letzter zeit einige bekannte aus dem näheren umfeld verstorben sind. so bekommt man erstmal die vergänglichkeit zu spüren. angst habe ich aber dennoch nicht vor dem tod, da ich an die reincarnation glaube...

15

Montag, 19. September 2011, 10:57

Ich denke über den Tod, wenn jemand stirbt in meiner Familie.

16

Montag, 19. September 2011, 13:27

Ich denke über den Tod, wenn jemand stirbt in meiner Familie.
Hallo Helga, hast du derzeit ein besonders schweres Schicksal zu tragen?

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17

Montag, 19. September 2011, 17:47

Den Tod zu ignorieren wäre fatal, irgendwann überrascht er einen doch. Sein Leben vom Tod bestimmen zu lassen und immer in Sorge zu leben raubt einem nur die Tage, dieman sinnvoller verbringen könnte.

Viele Menschen sind erstaunlich schnell in der Lage, sich mit dem bevorstehenden Tod auseinander zu setzen, wenn das "Urteil" einmal feststeht.

Ich habe viele Menschen erleben dürfen, die dem Tod noch eine lange Zeit abgetrotzt haben. Sie haben ich nicht hängen lassen und haben ein sehr intensives Rest-Leben gelebt.

Ich glaube, dass viele Menschen keine Angst vor dem Tod haben, vielmehr haben sie Angst vor dem Weg dort hin, dem vielleicht langen und schmerzhaften Ende. Menschen, die diesen Weg nicht allein gehen müssen, sind dabei im Glück.

Der Tod hat aber auch in seinem Auftreten immer eine eigene Geschichte. Der Mann, der nach Herzinfarkt wieder auf die Beine kam und am Tag seiner letzten Untersuchung, die sehr positiv verlief, nach Herzversagen vom Baum fiel und starb.
Der Drogensüchtige, der einsam in einem Gebüsch am Bahndamm seinen letzten Druck setzte und erst Monate später gefunden wurde. Die einsamen Menschen, deren Nachbar sich nicht über den vollen Briefkasten wundern, die allein in ihrem Mikrokosmos lagen, bis der Gestank nicht mehr zu leugnen war. Der Messi, der inmitten von Müllbergen auf dem einzigen Stuhl schlief und starb. Das Kind auf der Intensivstation, dessen Eltern nach dem Tod nicht in die Trauer kamen.

Alte Menschen in Heimen. Der Spaziergänger im Wald. Manchmal kommt der Tod schnell und friedlich.

Wir sollten uns die Angst vor dem Tod nehmen lassen.

18

Montag, 19. September 2011, 21:34

Wenn es nur so einfach wäre, sich die Angst vor dem Tod nehmen zu lassen.

Ich persönlich fürchte mich nicht vor dem Sterben, habe jedoch panische Angst, einen Menschen zu verlieren, den ich liebe. Dies klingt irgendwie egoistisch, weil man dabei nur an den eigenen Schmerz denkt, den man dabei empfindet, ist aber so. Weil der Tod so endgültig ist. Die fürchterliche Leere, die er hinterlässt. Diese Hilflosigkeit, die man empfindet, weil der Mensch nicht mehr da ist und auch nie mehr wieder kommt. Und es dauert Jahre, bis der Schmerz überwunden ist. Wenn überhaupt.

EJ9.Freak

...bisher bekannt als "EJ9.Freak"

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19

Montag, 19. September 2011, 21:47

@ Lilith:
Da geb ich dir voll und ganz Recht.

Man kann versuchen es so zu sehen: Man muss es erleiden und sich schliesslich sagen, wie schön es doch war, diesem Menschen zu begegnen.
Es ist natürlich immer schlimm einen geliebten Menschen zu verlieren.
Ich bin mir sicher daß derjenige zwar nicht mehr physich vorhanden ist, jedoch trotzdem noch immer da ist.

Man kann mit ihnen reden, das hilft in der Trauerphase.

Wenn derjenige vor seinem Tod Leid zu ertragen hatte(wie meine Oma), freue ich mich einerseits für diesen Menschen.

Es ist schwer zu beschreiben, letztendlich muss jeder seinen eigenen Weg finden mit dem Tod umzugehen.

Grüsse, Andreas
Wir werden für dumm verkauft und von dem Erlös werden wir verarscht...

20

Dienstag, 20. September 2011, 11:07

Zitat

Wir wissen nicht, wenn wir sterben. Wir können uns nicht vorbereiten darauf.

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