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Baumfällt

unregistriert

1

30.07.2011, 17:43

War Luther Rosenkreuzer?

Dann habe ich noch eine Nebenfrage (bitte entschuldigt): War Martin Luther ein Freimaurer, ein Templer oder ein Rosenkreuzer ???


Unterdrückung der Templer: 1312
Lebenszeit von Martin Luther: 1483-1546
Gründungsjahr der spekulativen Freimaurerei (also nicht nur für die Maurerszunft): 1717
Ja, die Templer haben wohl fortbestanden. Ob sie direkt mit den Rosenkreuzern verbandelt waren, weiß ich nicht.

Erste Veröffentlichung der Rosenkreuzer: 1614

Luther wird gern als Rosenkreuzer hingestellt.
Ist es theoretisch möglich?
Ja, denn vermutlich haben diese schon vor 1614 bestanden.

Ist es tatsächlich so?
Nein.

Warum wird er so bezeichnet?
Um Christen das Maul zu stopfen, die sagen, dass ein Christ nicht in einer Geheimgesellschaft Mitglied sein soll.
Der angebliche Beweis ist die Tatsache, dass sein Familienwappen eine Rose enthält.
Verschwiegen wird dabei, dass das Wappen aus dem 13. Jh. stammt.

Nicht jeder, der eine Rose irgendwo abbildet, ist Rosenkreuzer, selbst dann, falls er als strenggläubiger Christ ein Kreuz hinzufügt. Schließlich sieht das Siegel von Luther vollkommen anders aus als irgendein Rosenkreuzersymbol.

Definitiv gab es viel indirekte Kooperation zwischen Reformatoren und Rosenkreuzern, denn beide wurden von der römischen Institution verfolgt.
Die einen, weil sie soch dazu bekannten, dass sie zur Geisterwelt Kontakte pflegen, die anderen weil sie klar argumentierten, dass die Lehren Roms der Bibel absolut zuwiderlaufen.

Wer allerdings Luther als Rosenkreuzer festnageln will, muss es wohl anhand von Luther-Zitaten tun.
Reformatoren: Vertraue auf Gott, kein Weg zur Erlösung führt an Jesus vorbei.
Rosenkreuzer: Wie man denkt, so kommt es. Vertraue auf dich selbst und die Geister. Du kannst durch geheimes Wissen erleuchtet werden.

Es ist kinderleicht, Luther einzuordnen.
Aber der springende Punkt ist nicht der fehlbare Luther, sondern die Bibel. Wäre Luther Rosenkreuzer gewesen, so hätte er da einen Fehler gemacht, bei all dem guten Werk, denn:

Mt 5,34-37:

Zitat

Ich aber sage euch, daß ihr allerdinge nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist GOttes Stuhl; noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füße Schemel; noch bei Jerusalem, denn sie ist eines großen Königs Stadt. Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einiges Haar weiß oder schwarz zu machen. Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein; was darüber ist, das ist vom Übel.


2. Kor 14-17:

Zitat

Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen! Denn was hat die Gerechtigkeit für Genieß mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen? Was hat der Tempel GOttes für Gleichheit mit den Götzen? Ihr aber seid der Tempel des lebendigen GOttes, wie denn GOtt spricht: Ich will in ihnen wohnen und in ihnen wandeln und will ihr GOtt sein, und sie sollen mein Volk sein. Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der HErr, und rühret kein Unreines an, so will ich euch annehmen.


Jakobus 5,12

Zitat

Vor allen Dingen aber, meine Brüder, schwöret nicht, weder bei dem Himmel noch bei der Erde noch mit keinem an dern Eide. Es sei aber euer Wort: Ja, das ja ist; und: Nein, das nein ist, auf daß ihr nicht in Heuchelei fallet.


Die 3 offensichtlichsten werden reichen.
Und da wirkt die Bibel wie immer als spirituelles Schwert, das wirkliche Christen von Namenchristen scheidet.
Der wirkliche Christ, der einer Geheimgesellschaft angehört, wird dann, wenn ihm das klar wird, bereuen und seinen Weg aus der Gesellschaft herausfinden.
Der Namenchrist wird die Stellen wegerklären oder ignorieren:
"Das muss geistlich verstanden werden."
"Die Bibel meint damit eigentlich ..."
"Gott kennt mein Herz."
"Gott ist Liebe."
"Das wurde verfälscht."

Oder irgendeine andere Variation davon, die im Endeffekt nichts anderes sagt als:
"Mir piepegal, was Gott zu sagen hat. Gott sollte sich besser danach richten, was ich zu sagen habe."

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2

30.07.2011, 18:07

Für mich ist es auch nicht nachvollziehbar, dass Martin Luther Templer, Freimaurer oder Rosenkreuzer war. Diese Unterstellung habe ich nun schon mehrmals gelesen, aber immer ohne Hinweis oder Beweis.

Die Werke von Luther bestehen aus 120 Bände. Dort müsste er doch etwas hinterlassen haben. Aber wer liest schon 120 Bände ???

3

30.07.2011, 20:16

Hier einmal die Luther-Rose:



Baumfällt da stimmt etwas nicht (rot markiert):
Reformatoren: Vertraue auf Gott, kein Weg zur Erlösung führt an Jesus vorbei.
Rosenkreuzer: Wie man denkt, so kommt es. Vertraue auf dich selbst und die Geister. Du kannst durch geheimes Wissen erleuchtet werden.

Sollte es nicht heissen: Jeder Weg zur Erlösung führt an Jesus vorbei ???

Baumfällt

unregistriert

4

30.07.2011, 21:59

Baumfällt da stimmt etwas nicht (rot markiert):
Reformatoren: Vertraue auf Gott, kein Weg zur Erlösung führt an Jesus vorbei.
Rosenkreuzer: Wie man denkt, so kommt es. Vertraue auf dich selbst und die Geister. Du kannst durch geheimes Wissen erleuchtet werden.

Sollte es nicht heissen: Jeder Weg zur Erlösung führt an Jesus vorbei ???


Nein, sollte es nicht heißen. Das bedeutet man kann ihn nicht bypassen. Man kann nicht an ihm, dem einzigen Weg vorbei. Nicht durch Maria, nicht durch die Moschee, nicht durch Geheimwissen, nicht durch ... fülle beliebigen Versuch ein.
Aber um dieses Missverständnis zu vermeiden, kann ich auch sagen:
Der Weg zur Erlösung führt allein über Jesus.

Z.B. Jh 14,6

Zitat

JEsus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich


Hier einmal die Luther-Rose:



Das Rosenkreuzer-Symbol sieht prinzipiell immer so aus:


Also eine rote Rose am zentralen Punkt des Kreuzes.

Bei Luther ist eine weiße Rose, darin ein Herz und darin ein Kreuz. Könnte sich dabei gedacht haben: Luthers Herz schlägt für Christus, oder was auch immer.


EDIT: Falls das bei Luther überhaupt eine Rose ist, was ich ja auch bezweifle. Aber ich bin botanisch nicht wirklich bewandert.

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5

31.07.2011, 11:00

Eine wilde Heckenrose kann es schon sein, aber auch nur annähernd:


Der Beitrag von »PastorPeitl« (31.07.2011, 11:07) wurde vom Benutzer »Renitenz« gelöscht (06.03.2012, 20:14).

Baumfällt

unregistriert

7

31.07.2011, 12:15

Wenn man seine Art des Denkens betrachtet, so war Martin Luther Templer, auch wenn diese zu dieser Zeit eher im Untergrund agierten.

Auch Luther ging davon aus, dass das Reich Gottes auf dieser Welt war und er dazu auserlesen war, es mit aufzubauen.

Tatsächlich dürfte er sein Wissen allerdings mehr von den Hugenotten, der Nachfeldorganisation der Templer gehabt haben.

Da habt ihr das Original von der Lutherrose:

http://www.google.at/imgres?q=Hugenotten…iw=1280&bih=656

Es ist aber interessanter Weise auch ein Tatzenkreuz mit Fläche in der Mitte:

http://www.google.at/imgres?q=Templer&um…iw=1280&bih=656


Falsch, wenn man seine Art des Denkens betrachtet, dann war er bibelgläubiger Christ.
Für Leute, die sich nicht völlig aus der Realität ausklinken wollen, wie dieser Fake-Pastor da:
Hugenotten waren keine Organisation.
Templer waren eine Organisation.
Nämlich ein Orden.

Ich weiß ja nicht, manchmal glaub ich, ein Forum müsste als Voraussetzung, dass man posten darf, eine Logikprüfung verlangen:
A=A
A ist identisch mit sich selbst.
Und vieles mehr.

Nicht wie viele Leute glauben:
A=A, sofern mir in meinem Herzen die Idee gefällt.
A ist identisch mit sich selbst, sofern mir in meinem Herzen die Idee gefällt.
A= was immer mir der hierarchisch Vorgesetzte meiner Geheimgesellschaft als Antwort darauf gibt, was er dann wieder über den Haufen wirft, wenn ich den nächsten Grad ereiche und sagt, dass das halt nur für die unerleuchteten Unteren war

Luther ging nicht, wie die abgefallene Kirche "Emerging Church Movement" davon aus, dass er dazu auserlesen sei, Gottes Reich auf der Erde aufzubauen. Luther ging davon aus, dass der Antichrist (Papsttum) mit dem Wort Gottes ("der Hauch seines Mundes") so lange bekämpft wird bis Jesus Christus physisch real wiederkehrt und es mit dem Hauch seines Mundes wegfegt. (2. Thes 2,8)

Im Gegensatz zu dem Fantasyland-Pastor liefere ich auch Beweise, statt nur Verwirrgeschichten seiner Templersekte:
Aus dem Buch "Doctor Martin Luthers merkwürdige Weissagungen" aus 1576.
S.44, die erste Weissagung:

Zitat

Das Papstthum solle nicht durch menschliche Gewalt sondern durch den Geist des Mundes Christi nämlich durch die Predigt des Evangelii und endlich durch die Zukunft Christi hinfallen und gestürzet werden

S.46

Zitat

wie denn in der Schrift vom Antichrist verkündiget ist daß er soll ohne Hand zerstöret und sein durch die endliche herrliche Erscheinung und Zukunft Christi ein Ende gemacht werden (Dan 8,25)


Also, "Pastor". Lügen einstellen!
Ignorier mich lieber und veranstalte deine illuminierten Desinformationen parallel.

Der Beitrag von »PastorPeitl« (31.07.2011, 12:22) wurde vom Benutzer »Renitenz« gelöscht (06.03.2012, 20:14).

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9

31.07.2011, 12:47

:frieden: Das schreckliche Wesen der christlichen Feindesliebe!
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst die Raubtiere dem Menschen nicht so feindlich gesinnt sind wie die Christen gegeneinander!

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
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10

31.07.2011, 12:56

Dewegen halte ich mich wieder einmal raus erst einmal. Es ist nach wie vor zuviel Eitelkeit hier vorhanden mMn!

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