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05.08.2011, 21:13

Libyenkrise, Luftangriffe der Nato

Liebe zeitwort.at user & -innen!

Meine persönliche Meinung ist, dass Luftangriffe nicht besonders zielsicher sind und oft auch Unschuldige getötet werden und dass dies keinesfalls in Kauf genommen werden darf.

Außerdem glaube ich, dass die Nato vor allem deshalb diese Einsätze fliegt, um den Bedarf an teurem Kriegsmaterial (Raketen+Bomben) zu erhöhen, was sich wiederum günstig auf die schwarzen Kassen der Politiker auswirkt (Korruption).

Mir wäre eine andere Lösung für Libyen eingefallen, welche kaum etwas kosten würde:

Man leiht den libyschen Rebellen einfach eine ausreichende Anzahl von Sturmgewehren, welche diese in erster Linie zur Selbstverteidigung und zur Übernahme der Macht in Libyen einsetzen sollen, ohne dabei unnötig zu töten. Natürlich ist ein Gewehr auch ein Mordinstrument, aber man kann davon ausgehen, dass keine Tötungen nach dem Gießkannenprinzip stattfinden.

Nachdem demokratische Strukturen in Libyen etabliert sind, werden die Handfeuerwaffen wieder zurückgegeben.

Was haltet ihr von meinem Vorschlag? Ihr könnt mich auch ruhig umstimmen, wenn ihr entsprechende Argumente habt.
Man muss schon denken wie ein Held, --------------->http://freerice.com
um wie ein anständiger Mensch
handeln zu können.

May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

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2

05.08.2011, 21:28

Man leiht den libyschen Rebellen einfach eine ausreichende Anzahl von Sturmgewehren, welche diese in erster Linie zur Selbstverteidigung und zur Übernahme der Macht in Libyen einsetzen sollen, ohne dabei unnötig zu töten.
Wenn die Libyer tatsächlich so schrecklich unterdrückt wurden, so muss nur ein kleiner Teil der Leute einen Charakter entwickelt haben, der bewaffnet ein Scharmützel fabriziert, welches sich hochschaukelt. Letztendlich würde sich die brutalste Gruppe bis zur Regierung durchsetzen; ähnlich, wie es im Kosovo passierte.

Solten die Libyer gar nicht unterdrückt worden sein - zu dem ich im Afrika-Vergleich eher tendiere - dann ist die ganze Einmischung ein verbrecherischer Wahnsinn.

3

05.08.2011, 21:58

Wenn die Libyer tatsächlich so schrecklich unterdrückt wurden, so muss nur ein kleiner Teil der Leute einen Charakter entwickelt haben, der bewaffnet ein Scharmützel fabriziert, welches sich hochschaukelt. Letztendlich würde sich die brutalste Gruppe bis zur Regierung durchsetzen; ähnlich, wie es im Kosovo passierte.
Eine friedliche Lösung des Konflikts wäre natürlich das Optimalste. Die Bevölkerung hat meiner Ansicht nach auch dann das Recht zu rebellieren, wenn sie überhaupt keine Mitbestimmung hat. Es macht nun mal keinen Spaß, wenn man als Mensch ständig wie ein Schaf behandelt wird. Gleiche Rechte für alle!
Solten die Libyer gar nicht unterdrückt worden sein - zu dem ich im Afrika-Vergleich eher tendiere - dann ist die ganze Einmischung ein verbrecherischer Wahnsinn.
Eben, die libysche Bevölkerung muss sich selber befreien, das kann sie aber nur, wenn sie sich auch wehren kann. Gaddafi hat in der Vergangenheit nicht gezeigt, dass er die Macht an das Volk abgeben möchte. Manche Völker müssen leider erst um ihre Freiheit kämpfen. Einmischung von außen ist nie gut, aber wurde das Gaddafi Regime nicht bisher von außen unterstützt? Öl - Geld - Waffen?
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4

05.08.2011, 22:11

Du glaubst noch an eine gute Demokratie, ich glaube nicht mehr an sie. Wir leben auch gar nicht in einer Demokratie und den Libyern will, von jenen die es könnten, niemand eine Demokratie schenken, sondern nur eine Show derselben.

Wir leben in einem Konstrukt zwischen Kleptokratie und Timokratie

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5

05.08.2011, 22:47

Ich glaube, dass die Demokratie die gerechteste Regierungsform ist.
Leider sind die Menschen bzw. ein großer Anteil der Menschen nicht gescheit/weise genug, einer wirklichen Demokratie bzw. einer Gesellschaft in der absolute Fairnis herrscht, eine Chance zu geben. Manche wollen mehr Besitz und mehr Macht haben als die anderen, also Egoismus.
Jedoch, der Weg ist das Ziel. Jeder Schritt in Richtung wahre Demokratie befreit auch jene, die jetzt noch mehr oder weniger unterdrückt sind. Nichts ist vollkommen und alles ist im Wandel. Jeder Tag ist ein Kampf, von nichts kommt nichts, steter Tropfen höhlt den Stein, usw.
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6

06.08.2011, 00:05

Ich glaube, dass die Demokratie die gerechteste Regierungsform ist.
Wenn der Demokratie nichts übergeordnet ist, dann könnte sie vielleicht basisdemokratisch funktionieren. Tatsächlich ist eine Demokratie nicht die oberste Stelle der Machthierarchie und somit eine Regierungsform ohne Durchsetzungskraft, was für uns nicht nur wertlos, sondern besonders schädlich ist.

Aber ich lasse mich gerne von deinen Ansichten erfrischen, um zu begreifen, wo die Gerechtigkeit der Demokratie zu finden ist. Vielleicht plädiere ich dann auch für "Befreiungsscharmützel".

7

06.08.2011, 06:31

Ja, gerne, meine Verbesserungsvorschläge für die "Demokratie" bei uns (bzw. überall) wären:

  1. Ohne Politiker und hohe Beamte funktioniert die Führung eines Landes wahrscheinlich nicht optimal. Es müsste somit ein System eingerichtet werden, wo sich jeder für diese Ämter bewerben kann. Das Volk geht dann zur Wahl und entscheidet.
  2. Jederzeit hat das Volk die Möglichkeit, seinen Unmut auszudrücken und einen Volksvertreter abzuwählen.
  3. Sämtliche Entscheidungen über Gesetze gehören der Bevölkerung zur Entscheidung vorgelegt und bereits so ausgearbeitet, dass die Menschen Einblick erlangen und bestmöglich entscheiden können. (=direkte Demokratie, Macht geht vom Volk aus)
  4. Privatbesitz ist zulässig, eine Konzentration von zu viel Besitz und Macht bei einer Person ist jedoch unerwünscht und als Gegenmaßnahme langt das Finanzamt hier kräftig zu. :D
  5. Um den Übergang von unserer Pseudodemokratischen-Gesellschaft die derzeit aus Großgrundbesitzern auf der einen und Tagelöhnern auf der anderen Seite besteht in ein ordentliches System zu ermöglichen, wäre die Einrichtung eines Expertenrates vorteilhaft, welcher ebenfalls vom Volk gewählt wird.
Nun kommt die Frage: Wie soll das mit den Wahlen funktionieren?


Über eine Bürgerkarte kann sich jeder Mensch auf einfache Weise z. B. bei den Geldautomaten beim Regierungscomputer einlogen und dort seine Stimme abgeben. Vielleicht einmal pro Woche und seine Wahl sollte geheim sein und trotzdem keine Möglichkeit von Wahlbetrug bieten.

Somit wäre die Leitung des Staates mehr oder weniger in der Hand der Bevölkerung und die Politiker/Beamten sind mit der Ausführung beauftragt und das Volk schenkt ihnen das Vertrauen welches nicht missbraucht wird bzw. missbraucht werden kann, da das Volk tatsächlich bestimmt, wem es vertraut....

Generell sollte sich der Grundsatz in der Gesellschaft durchsetzen, dass sich jeder nur das nehmen darf, was ihm zusteht und jedem steht ein fairer Anteil zu.

Libyen: Wenn die Mehrzahl der Menschen eine Demokratie haben möchte, so haben sie ein Recht darauf. Sie haben jedoch kein Recht, unnötig Menschen zu töten. Könnte es sein, dass eine große Zahl von idealistisch denkenden und bewaffneten Menschen ein gewaltiger Schrecken für Diktatoren sind? Wir sprechen hier von Menschen, die nur zur Selbstverteidigung und für Ihre Ziele kämpfen, welche gut sind. Die neue demokratische Staatengemeinschaft entscheidet ob den Unterdrückten Handfeuerwaffen geliehen werden. Details sind zu klären....
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8

06.08.2011, 15:34

Grundsätzlich stimme ich deinen Vorschlägen zu und in den diversen Parteiprogrammen werden die Ziele derartig formuliert. Tatsächlich läuft das System ganz anders, was ich dir an einem einfachen Beispiel erörtern möchte.

Früher wurden große Feste für die Elite (Opernball) mit vielen Polizisten und Soldaten bewacht. Sei geraumer Zeit sind diese Organe durch das Vermögen ersetzt worden. Alle dürfen zum Opernball, doch nur wenige können sich das leisten. So ist es auch in der Demokratie - alle können in ihr frei sein, doch nur wenige können sich das leisten. Oder beim Lotto - alle dürfen mitspielen und somit zahlen, aber nur wenige werden gewinnen und ganz selten wird wer den 6er abziehen.

So ist das System und ich glaube nicht, dass sich die Lottohauptgewinner, die Vergnügten am Opernball und die gut bezahlten Schauspieler der Politik usw. ihre Vorteile, Privilegien und erfüllte Prunksucht so einfach ohne Blutvergießen wegnehmen lassen.

Aber vielleicht übersehe ich was.

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9

06.08.2011, 19:10

Ich sehe das genauso wie du.
Der Besitz, die Macht und die Arbeit ist nicht fair verteilt.

Sobald ein Roter gegenüber einem Schwarzen/Blauen/Orangen dies zur Sprache bringt, wird ihm sofort Neid vorgeworfen und Faulheit.
Als ob alle Besitzenden ihren Reichtum selbst erwirtschaftet hätten und als ob man als Arbeitnehmer reich werden könnte.
Oft sind sie nur deshalb reich, weil sie:
  1. Geerbt haben
  2. Glück hatten
  3. Ausnützer sind
  4. Steuern hinterziehen
  5. Korruption betreiben
  6. Teilweise kriminell sind
  7. furchtbare Geizhälse sind
Natürlich trifft das nicht auf alle zu, aber wenn z.B. einige Betriebe Steuern hinterziehen und dies ungestraft tun können, werden es mit der Zeit alle Unternehmen machen....
Viele Bilanzen sind doch frisiert.

Es scheint am Charakter dieser Menschen zu liegen und an der Erziehung.
Planke Egoisten und um dies zu ändern müssen einfach alle Schweinereien aufgedeckt werden. Deshalb imponiert mir auch Wiki-Leaks.
Aber man kann die Gegenmaßnahme der Mächtigen erkennen. Der Widerstand der Arbeitnehmer wird mit maximaler Arbeitsbelastung gebrochen und Einschüchterung ist normaler Alltag.
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10

06.08.2011, 21:09

Oft sind sie nur deshalb reich, weil sie:
[....]
Natürlich trifft das nicht auf alle zu,
Das sehe ich anders. Das Problem trifft auf alle Gewinner zu und sogar auf jene, die erst reich werden wollen, denn letztere erzeugen mit ihrem Ehrgeiz eine Mehrheit, wo die Minderheit wehrlos in einer Mangelwirtschaft unterliegt.

Ich will dich nicht demotivieren, doch Wattebauscherl helfen gegen die gewaltbereite Herrschaft nichts.
Sobald ein Roter gegenüber einem Schwarzen/Blauen/Orangen dies zur Sprache bringt, wird ihm sofort Neid vorgeworfen und Faulheit.
Du interpretierst hier zu viel ehrliche Absichten rein; aber tatsächlich sind Politiker aller Farben "für uns kämpfende" Schauspieler, wie beim Wrestling - alles nur Show, um uns ein Sicherheitsgefühl zu geben.

Politiker kann nur jemand werden, der schon was ist. :schulter:

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