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1 091

Donnerstag, 5. Juli 2012, 16:43


Nicht alles an Forschung ist ehrlich nur allein für das Wohl des Menschen ausgerichtet.

Nicht alle Menschen sind ehrlich, und?



Was für gesteckte Ziele hat ein Grundlagenforscher? Wie weit geht ein Grundlagenforscher in seinem überzeugten Eifer?

Gute Frage lese mal:

http://www.pro-retina.de/newsletter/netz…4usestammzellen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mediz…n-a-755480.html

Da werden Tierversuche an Mäusen gemacht, Ziel ist es Menschen die blind sind, wieder sehen zu lassen. Stell Dir vor, Du hast ein Kind und das wird blind, wie würdest Du zu solch einer Grundlagenforschung stehen? Eine Bekannte von mir hat nur noch 5% Sehkraft, wenn überhaupt, wurde schon oft operiert, und vor zwei Jahren war noch alles gut. Sie hat junge Kinder um die sie sich kümmern muss.

Es ist eben nicht so einfach, es gibt bei dem Thema nicht ein klares Ja oder Nein.



An Manuel: Wenn schon Vegatarier, dann ebenso auch kein Wassertier.

Ist vom „Prinzip“ schon richtig. Nun kommen aber Menschen daher und sagen, auch Pflanzen haben Gefühle, sie Leben, und die essen dann nur noch Früchte. Da kann man dann sagen, sind Pflanzenbabys,...

Auch hier ist die Grenze fliesend. Und man kann einfach nicht klar entscheiden, wann etwas Lebendiges fähig ist Leid zu erfahren. Was ist mit Heftbakterien, können die leiden? Wir können eben nicht, tote Materie in Nahrung umwandeln, es gibt somit immer auch eine Position, die sagt, Pflanzen sind auch Lebewesen, wir töten die um selber zu überleben.




Dass nicht alle Wissenschaftler ehrlich sind...

Und?

Nicht alle Menschen sind ehrlich, Wissenschaftler sind Menschen, ist doch nun nicht wirklich eine große Erkenntnis. ;)

Der Umkehrschluss den sie erstmal implizieren, ist aber, alle Wissenschaftler sind unehrlich, und das ist in der Form falsch.


Es ist in allen Wissenschaften so, dass die etablierten Forscher, die Steuergelder der Bürger erhalten, ihre Forschungszwecke und ihre Forschungsergebnisse „verschönen“ und verkaufen.

Und hier behaupten sie es dann gleich konkreter und verkaufen es als Tatsache. Googlen sie mal unter: argumentum ad populum...

Es ist in allen Wissenschaften so?

Woher wissen sie das?

Und ihr „verschönern“ ist eine freundliche Umschreibung für „fälschen“ also belügen die Forscher aller Wissenschaften die Bürger, unterm Strich sagen sie mal wieder, alle Wissenschaftler sind Betrüger.

Ist natürlich Unsinn, ich denke mal, die Mehrheit ist ehrlich und nur ganz wenige schummeln.



Wolf Singer ist wohl ein Meister dabei.

Feinbilder müssen eben gepflegt werden. ;)

Singer ist also ihrer Meinung nach ein Meister des Betruges?



Und der Gesetzgeber ist weise und verantwortungsbewusst, wenn er umsetzbare Erkenntnisse verlangt. Prof. Singer hat zum Beispiel in mehr als 30 Jahren grausame Tierversuche die unter seinen wissenschaftlichen Kollegen stark umstritten „Erkenntnis“ erbracht, dass die Menschen keinen freien Wille haben und das Gott nicht existiert.

Ihre „Interpretation“ ist eine Lüge, das mit dem freien Willen und die Frage nach der Existenz Gottes habe ich ihnen mehrfach in Bezug zu den Aussagen von Singer erklärt. Auch den philosophischen Hintergrund zu der Frage nach dem freien Willen.



Die Juristen richten sich nicht nach den haarsträubenden und fragwürdigen wissenschaftlichen Thesen eines umstrittenen Hirnforschers,...

Argumentum ad hominem...

Sachlich keine Wert und einfach für die Tonne.
So hoch der Geist, der uns erhebt, Es wankt der Grund, auf dem er steht.

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1 092

Donnerstag, 5. Juli 2012, 16:53

Legale Menschenmörder

... man kann einfach nicht klar entscheiden, wann etwas Lebendiges fähig ist Leid zu erfahren.
Gute Frage. Wer ist man? Dass unsere geldmächtigen einflussreichen Kriegstreiber mit ihren austauschbaren Polithampelmännern in der Welt waschechte Mörder bzw. waschechte "überzeugte Nazis von sich selbst" sind ist keine echte Frage mehr nach dem "man", oder?

Wir sollten vielleicht den General-Focus auf legale Menschenmörder lenken, bevor wir uns um die "Nebensache" Tierleid kümmern.

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1 093

Donnerstag, 5. Juli 2012, 17:17

Jocelyne, die Tätigkeit unserer Juristen wird in nächster Zeit ohnehin etwas mehr zu hinterfragen sein. Bei solchen und anderen Gewissensfragen.

1 094

Donnerstag, 5. Juli 2012, 17:44

Jocelyne, die Tätigkeit unserer Juristen wird in nächster Zeit ohnehin etwas mehr zu hinterfragen sein. Bei solchen und anderen Gewissensfragen.


Ich bin nicht so pessimistisch: Die Novellierung des Tierschutzgesetzes, seine Aufnahme in der Verfassung und die Erklärung des Tierschutzes als Staatsziel haben die Juristen und Gesetzgeber auf Antrag der Gesellschaft (Bevölkerung, Volksvertretungen) vor 10 Jahren nach jahrzehntem langem Anlauf vorgenommen. Die Umsetzung von neuen Gesetzen braucht wiederum Zeit und Anlauf: Nichts ändert sich von selbst, auch wenn die Änderungen durch den Gesetzgeber vorgegeben werden. Singer hat schon lange damit gerechnet, dass er seine eigenen wissenschaftlichen Vorstellungen, seine eigenen ethischen Vorstellungen, sein eigenes Weltbild und seine Forschungsmethoden vor dem Verfassungsgericht verteidigen wird. Die Richter sollen entscheiden. Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

1 095

Freitag, 6. Juli 2012, 02:03


Gute Frage. Wer ist man?

Du, ich und jeder der sich das fragen kann.



Dass unsere geldmächtigen einflussreichen Kriegstreiber mit ihren austauschbaren Polithampelmännern in der Welt waschechte Mörder bzw. waschechte "überzeugte Nazis von sich selbst" sind ist keine echte Frage mehr nach dem "man", oder?

Was genau möchtest Du damit aussagen? Man ;) beginnt doch erstmal bei sich selber, hast Du doch auch so gemacht. Du hast dann den Film gesehen, und gesagt, dass passt nicht zu dem Bild der Welt, wie Du sie für richtig hältst, das ist falsch, das willst Du durch Deine Ernährung so nicht mittragen. Da fängt „man“ eben an.



Wir sollten vielleicht den General-Focus auf legale Menschenmörder lenken, bevor wir uns um die "Nebensache" Tierleid kümmern.

Dann wird sich nie was ändern, wenn Du warten willst, bis es keine Kriege und kein Mord mehr gibt, bevor Du anfängst was gegen das Leid der Tiere zu unternehmen, kannst Du warten bis wir alle ausgerottet haben.
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1 096

Freitag, 6. Juli 2012, 08:02

Dann wird sich nie was ändern, wenn Du warten willst, bis es keine Kriege und kein Mord mehr gibt, bevor Du anfängst was gegen das Leid der Tiere zu unternehmen, kannst Du warten bis wir alle ausgerottet haben.
Solche Argumentationsstrategien entwickeln sich immer, wenn ständig an den Symptomen gemeckert wird, anstatt zu begreifen, dass alle Symptome vom Staat mit erpresstem Steuergeld ermöglicht und gefördert werden. Symptomkritiker kritsieren also, was sie selbst tatkräftig unterstützen. Auch des Veganers Steuergeld fördert Tierfabriken als auch Tierfolter, so wie der Atomkraftgegner Atomkraftwerke und Uranmunition bezahlen muss.

Die Sturheit, Eitelkeit und Erkenntnisresistenz ermöglichen alles, was nicht funktioniert. Menschen wie Jocelyne und Marie stehlen mit ihren Spezialthemen anderen die Zeit und sind somit Teil der Probleme, doch sie fühlen sich gut, weil sie gegen was Unregelmäßiges sind.

Der Feind ist somit nur indirekt das Regime, die direkten Täter sind unsere Artgenossen.

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1 097

Freitag, 6. Juli 2012, 10:05


Solche Argumentationsstrategien entwickeln sich immer, wenn ständig an den Symptomen gemeckert wird, anstatt zu begreifen, dass alle Symptome vom Staat mit erpresstem Steuergeld ermöglicht und gefördert werden.

Schwierig, Du siehst es ja sicher global, es geht Dir nicht um einen und unseren oder Euren Staat, sondern um jeden Saat oder?

Ohne Frage ist da vieles im Argen, aber schlimmer geht immer, und war auch schon schlimmer, wo und vor allem wie würdest Du da anfangen? Wir sind so tief eingebunden, das ist eine riesige Maschine, da ist die Fleischindustrie nur ein Rad, wenn ich an Monsanto denke, könnte ich auch nur noch kotzen. Wenn man da nur ein Rad richtig raus haut, nur unrund laufen lässt, könnte das ganz Teil zusammenbrechen. Würde sehr wahrscheinlich Millionen Menschen das Leben kosten. Das System ist in Wahrheit ganz fragil, ein großer elektromagnetischer Impuls könnte das Leben wie wir es kennen auslöschen. Wenn der Strom in ein paar Städten weg ist, und das auch nur für ein halbes Jahr, haben wir Anarchie. Und kritisieren ist immer einfacher, als eine wirklich funktionierendes und besseres Konzept vorzuweisen.

In Summe geht es doch heute zumindest hier zu Lande den Menschen besser, als vor 400 Jahren im Mittelalter. Wenn Du da ein einfacher Bauer warst, warst Du nichts, und Dein Leben nichts wert. Und es war ein weiter Weg bis hier. Es wird wohl noch 400 Jahre brauchen, bis die Macht des Geldes genommen ist. Durch das Internet, die globale Kommunikationsmöglichkeit aller Menschen tut sich hier eine Chance auf, ich könnte mir vorstellen, dass es der Beginn einer großen Veränderung ist.



Symptomkritiker kritisieren also, was sie selbst tatkräftig unterstützen. Auch des Veganers Steuergeld fördert Tierfabriken als auch Tierfolter, so wie der Atomkraftgegner Atomkraftwerke und Uranmunition bezahlen muss.

Du hast ja Recht es bringt nichts nur das Fiber senken zu wollen, wenn man nicht auch gegen den Virus angeht. In Brockdorf habe ich als junger Mensch meinen Glauben auf einer Demo an den „gerechten“ und fairen Staat verloren, den man in der Schule eingetrichtert bekommen hatte. Viele tausend Menschen, ganz friedlich, viele Kinder mit ihren Eltern haben demonstriert und was dann abgegangen ist, hat mit in drei Stunden das Weltbild zerschlagen.



Die Sturheit, Eitelkeit und Erkenntnisresistenz ermöglichen alles, was nicht funktioniert. Menschen wie Jocelyne und Marie stehlen mit ihren Spezialthemen anderen die Zeit und sind somit Teil der Probleme, doch sie fühlen sich gut, weil sie gegen was Unregelmäßiges sind.

Der Feind ist somit nur indirekt das Regime, die direkten Täter sind unsere Artgenossen.

Es ist in der Regel die eigene Eitelkeit die treibt, wer ist schon Mahatma Gandhi, und war er wirklich die große Seele? Neben unseren Artgenossen ist meiner Meinung nach die eigene Eitelkeit, der Feind. Es kann nicht damit beginnen, wie Jocelyne mit dem Finger auf jeden und alles zu zeigen und zu pöbeln, zu hetzen und zu hassen. Es ist pervers die Katze zu streicheln, Singer zu prügeln, und dann Wurst zu essen, und zu meinen, man könnte sich selber von Schuld reinwaschen und öffentlich glänzen.

Man sollte mal ganz unten anfangen, und da kann man die eigene Seele ruhig ein paar Jahre durch die Waschmaschine jagen. Feinbilder nur außerhalb seiner selbst auszumachen, und jeden schuldig zu sprechen, und sich deswegen für heilig zu halten, als die wirkende Kraft des Guten, ist der größte Selbstbetrug. Aus dem Haus zu treten und den anderen zu sagen, ihr seit die Bösen, ihr macht die Welt kaputt, ihr müsst euch ändern, und ich bin die gute Fee, die das erkannt hat, und euch sagt.

Es muss in einem jeden selbst beginnen, und als erstes steht da das Erkennen. Aber auch das Erkennen muss selber geschehen. Dazu muss man als allererstes die Augen öffnen und bereit sein, sich selber auch infrage zustellen, um dann bei sich anzufangen. Und hier hat Marie doch schon einen kleinen Schritt getan, denn sie hat erkannt, sie trägt mit zum Leid der Tiere bei. Anstatt nun wie andere nur auf Singer einzuprügeln, versucht sie aus dem System auszusteigen, sie sieht es nicht mehr als richtig an, so Fleisch zu essen, wie es und als richtig verkauft wird. Ja sie sieht bei sich Schuld, sie bereut dass sie „gesündigt“ hat, der Finger zeigt auf sich, und nicht auf andere. Und das ist meiner Meinung eben der richtige Anfang. Augen auf, ehrlich sich selber sehen, eigene Schuld anerkennen, und dann bei sich beginnen. Ist auch authentischer.
So hoch der Geist, der uns erhebt, Es wankt der Grund, auf dem er steht.

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1 098

Mittwoch, 18. Juli 2012, 18:13

Zitat

Jetzt oder nie

Traurige Tatsache: Die Zahl der Tierversuche in Österreich ist stark ansteigend! 191.288 Tiere wurden 2011 für wissenschaftliche Untersuchungen "verwendet". Man kann es nicht anders ausdrücken, denn obwohl es sich um Lebewesen handelt, werden sie wie leblose Materie behandelt.


Längst ist die Zeit reif, sich für diese armen Kreaturen einzusetzen. Dafür zu sorgen, dass vermehrt Alternativen wie Zellkulturen oder Computersimulationen eingesetzt werden. Jedes einzelne Tier, das man dadurch retten kann, ist schon ein Gewinn. Denn jedes Lebewesen hat nur ein Leben!

Die EU hat nun eine Richtlinie erstellt, um Tierversuche im gesamten EU- Raum einheitlich zu regeln. Jedes Land hat bis 10. November Zeit, diese Vorgabe zu überarbeiten und zu verbessern. Eine großartige Möglichkeit für Österreich, eine Vorreiterrolle zu übernehmen – so wie bereits beim Bundestierschutzgesetz, das 2005 in Kraft trat. Doch nach dem Entwurf des Wissenschaftsministeriums (Tierversuche fallen in das Ressort von Minister Töchterle) landen wir auf den untersten Rängen. Denn dieser sieht die Umsetzung der Richtlinie auf möglichst niedrigem Tierschutzniveau vor! Und das wäre wahrlich eine Schande für unser Land!

Ich habe diese Woche bereits mit Minister Töchterle darüber diskutiert und auch alle Parteien um Stellungnahme gebeten. Ich kann und will nicht glauben, dass dieser Entwurf in der momentanen Form umgesetzt wird. Außerdem, Millionen Euro fließen jährlich in Tierversuche. Doch die Erforschung von Alternativmethoden wird nach wie vor stiefmütterlich behandelt! Österreichs Tierfreunde müssen jetzt an einem Strang ziehen und sich für den Schutz von Labortieren einsetzen. Jetzt oder nie! Ich freue mich über Ihre Meinung zu diesem Thema.

http://www.krone.at/Haustiere/Jetzt_oder…ne-Story-327738

1 099

Montag, 23. Juli 2012, 10:28

Hier ein Beispiel eines Tierversuchen, wo man dafür sein würde, wenn man selbst oder ein Angehöriger von einem schweren Schicksal getroffen wurde.



Die Wahrheit ist eben meist bis immer unvollständig. :schulter:

1 100

Sonntag, 5. August 2012, 11:50

Zitat

3. August 2012
US-Gesundheitsbehörde fördert tierversuchfreie Testmodelle mit 70 Millionen Dollar
Ärzteverein begrüßt moderne Forschung

Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche zeigt sich erfreut, dass die Nationalen Gesundheitsinstitute in den USA (NIH) für umgerechnet rund 60 Millionen Euro (70 Millionen Dollar) die Entwicklung von Modellen menschlicher Organe auf Biochips fördern. Damit lassen sich genaue Untersuchungen zur Schädlichkeit von Arzneimitteln anstellen. Die deutsche Politik hingegen sei gegenüber einer solch anwendungsorientierten Forschung wenig aufgeschlossen und halte trotz der mangelnden Aussagekraft weiter am Tierversuch fest.


http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/…ugust-2012.html

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