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Dienstag, 22. November 2011, 21:36

ermutigenden Worte!
Ich will dich nicht entmutigen - ganz im Gegenteil - sondern ebenfalls ermutigen, nämlich dazu, damit du verstehst, dass du hüpfen, springen und Purzelbäume schagen kannst ... es wird nichts nützen. Wer zahlt, schafft an, sagt ein Sprichwort. Der potentielle Tierquäler wird mit Sicherheit Tiere quälen, wenn er damit das Einkommen für seine Familie lukriert; und er wird damit aufhören, wenn du ihm für eine andere Arbeit einen gleichen oder besseren Lohn anbietest.

Keine Frage, deine Bemühungen sind redlich und ich wäre erfreut, so du mein aus Erfahrung entstandenes Vorurteil enttäuscht, indem du (wir alle) wirklich etwas gegen Tierfolter erreichst. Aber, dir (uns) fehlt das Geld, weshalb für Geld weiterhin gequält wird. Nicht vergessen darfst du das Phänomen, dass der Kampf oder die Aufmerksamkeit auf ein Verbrechen, den Preis des Verbrechens erhöht und somit das Verbrechen attraktiver macht ... ergo ... eine Verschlimmbesserung. :schulter:

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Mittwoch, 23. November 2011, 18:26


Ich will dich nicht entmutigen - ganz im Gegenteil - sondern ebenfalls ermutigen, nämlich dazu, damit du verstehst, dass du hüpfen, springen und Purzelbäume schagen kannst ... es wird nichts nützen. [...] Nicht vergessen darfst du das Phänomen, dass der Kampf oder die Aufmerksamkeit auf ein Verbrechen, den Preis des Verbrechens erhöht und somit das Verbrechen attraktiver macht ... ergo ... eine Verschlimmbesserung. :schulter:

Ich möchte Dich auch nicht entmutigen, aber ich sehe es genau andersrum:
Für mich ist ein Kampf für die Abschaffung des Geldsystems nicht unmittelbar erfolgversprechend sowie auch nicht realistisch zur Abschaffung von allen gesellschaftlichen Missständen: Wie gesagt ist „das Geldsystem“ eine Abstraktion in gigantischen Ausmaßen, die kein einziger Mensch auf der Welt überblicken, einschätzen und beeinflußen kann. Es gibt keine namentlichen Verantwortliche, es gibt Milliarden von namenlosen Akteuren, es gibt keine Täter und keine Opfer in dem Sinne, dass jeder Mensch dabei zugleich ein „Täter“ und ein „Opfer“ ist. Es ist ein für einen einzigen Menschen unsteuerbares, sich im Laufen von Tausenden Jahren verselbstständigtes gigantisches Mechanismus, worüber kein Mensch Herr sein kann und wofür kein Mensch mit bestem Wissen und Gewissen einen in allen Konsequenzen funktionierenden Ersatz anbieten kann, zumal dabei ganz bestimmt nicht die Kriminalität und die Verbrechen mitabgeschafft werden könnten. Wie erdbeeramazone es auch meint, wird es immer Verbrechen geben, mit oder ohne Geldsystem: Möglichkeiten sich gegenüber anderen Menschen mit Betrügen und Verbrechen Vorteile zu verschaffen wird es auch ohne Geldsystem geben.

Den Kampf für die Abschaffung von Tierversuchen sehe ich im Gegenteil als eine viel konkretere, realistischere und überschaubare Zielsetzung. Im Grunde genommen können die Tierversuche quasi von heute auf morgen ohne wissenschaftliche, gesetzliche, politische, wirtschaftliche, psychologische und ethische Umwälzung abgeschafft werden. Im Laufen der letzten Jahrzehnten haben sich die Komponente, die zur Abschaffung der Tierversuche nötig sind, so herauskristallisiert und so zusammengestellt, dass aus meiner Sicht nur ein überschaubarer Impuls reichen könnte, um sie definitiv abzuschaffen:

1) Wissenschaftlich haben sich die Tierversuche sozusagen selbst abgeschafft: Unzählige Studien aus der Fachwelt belegen, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen grundsätzlich nicht auf den Menschen übertragbar sind, und dass kein einziger Forscher auf der Welt eine Prognose über die Wirkung eines neuen Moleküls auf Menschen aufgrund von Ergebnissen aus Tierversuchen wagen kann und wagen darf.

2) Gesetzlich sind die Tierversuche schon vom Grundsatz her quasi abgeschafft: Der Gesetzgeber verbietet im Art. 1 Tierschutzgesetz ohne wenn und aber das Zufügen von Schmerzen, Leiden und Schaden an Tiere ohne vernünftigen Grund, und es fehlt bei Tierversuchen aufgrund der Unübertragbarkeit der Ergebnisse auf Menschen der vernünftige Grund.

3) Politisch hat sich Deutschland den Tierschutz als Staatsziel gemacht.

4) Psychologisch steht emotionell oder ethisch die ganz große Mehrheit der Bevölkerung spontan gegen Tierversuche. Die Minderheit, die Tierversuche befürwortet, tut es nur deswegen, weil sie fälschlicherweise glaubt, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen auf den Menschen übertragbar und deswegen nützlich für die Humanmedizin seien.

5) Wirtschaftlich würde die Abschaffung der Tierversuche kein gravierendes Problem wegen Massenentlastung und Arbeitslosigkeit der Fachkräfte, die tätig in diesem Bereich sind: Die Forschung braucht diese Fachkräfte weiter für tierversuchsfreie Forschungsmethoden, die schon einsatzfähig als moderne Alternativen existieren.

Alles ist schon vorhanden, damit diese Barbarei ein Ende findet, es fehlt nicht mehr viel. Man muß nur weiter Druck machen. Wir müssen weiter Druck machen, und wir haben es geschafft!

Die Barbarei der Sklaverei existierte zum Beispiel noch lange zu einer Zeit und in Ländern, wo die Menschenrechte schon erklärt und anerkannt wurden. Die Sklaven konnte sich leider nicht selbst schützen, nicht selbst für ihre Rechte kämpfen und sich nicht selbst befreien, sie wurden von Menschen befreit, die sich für ihre Rechte eingesetzt haben. Das müssen wir jetzt auch für die Rechte der Tiere tun.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Jocelyne Lopez« (23. November 2011, 19:43)


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Donnerstag, 24. November 2011, 11:10

Schau liebe Jocelyne, wir sind beide in einer "Demokratie" aufgewachsen und nach ihren Prinzipien konditioniert worden, deren ich mich schon längst entledigte. Die repräsentative als auch parlamentarische Demokratie ist nichts weiter als eine organisierte Verfälschung des Wählerwillens, welche mit Populismus gepeitscht wird. Der verdreht gelernte Demokrat wird sich also ebenfalls des Populismus bedienen.

Menschen, die was tun wollen, werden natürlich den antrainierten Populismus als tauglichstes Mittel begreifen, weshalb ein Kampf gegen die zugegeben grausliche Tierquälerei mehr Erfolg verspricht, als die Zuwendung zu den langweiligen Ursachen, wie der verbrecherischen Boden- und Geldverteilung.

Die arme Mehrheit meint es gut, muss aber auf den Schienen der reichen Minderheit verkehren ... Wege abseits der Schienen, werden erst gar nicht versucht.

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Freitag, 25. November 2011, 09:24


Zuerst einmal möchte ich Menschen wie Jocelyne Lopez meine vollste Hochachtung aussprechen! Aus meiner Sicht tut es unheimlich gut, dass es immer wieder Menschen gibt, die wahre Verbrechen erkennen, dafür aufstehen und beim Namen nennen. Auch wenn das den Tätern selbst nicht gefällt, die ihr Gewissen mit Anerkennung und Auszeichnung beruhigen, die auch wieder nur von "anderen Tätern" stammen.

Jocelyne, für ein solches Engagement wie deines braucht man wirklich starke Nerven und Ausdauer! Tierversuche sind ein so leidvolles Thema, dass man selbst daran zerbrechen könnte. Man wird ständig mit grässlichsten und abscheulichsten Bildern und Taten konfrontiert. Dennoch gibt es Menschen, die diesen Dreck den Tätern regelmäßig vor Augen führen und das ist gut so! Der Brief an den "sehr geehrten Herrn Singer" hat mit Sicherheit ein klein wenig an seinem kaltblütigen Ego gerüttelt, wenn auch nicht viel, denn der Herr Singer ist ja von sich "überzeugt", dass er gute Taten macht! So wie einst die Nazi-Ärzte auch von ihrer "guten" Tat auf Basis von "Forschungszwecken" überzeugt waren.

Man sollte sich mal alles ansehen, was Frau Jocelyne Lopez so an Dr. Singer geschrieben hat:

Zitat von »Jocelyne Lopez«


Nachstehend der Text eines offenen Briefs von mir an Prof. Dr. Wolf Singer aus dem Jahre 2004:…

Nun frage ich mich, warum Sie nicht auch den Teil von Ihnen an Prof. Dr. Wolf Singer hier zitiert haben, den Sie hier: http://jocelyne-lopez.de/familie/kuckucksnest.html ins öffentlich ins Web stellen, ich zitiere mal eben:

Zitat von »Jocelyne Lopez«


Könnte es jedoch nicht so sein, dass Sie uns Ihre persönlichen Meinungen und Vorstellungen für wissenschaftliche Erkenntnisse verkaufen wollen in dem Sie Ihre Machtposition missbrauchen? Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Singer, Sie sind in meinen Augen eine Blamage für die seriöse Wissenschaft und eine Zumutung für die Forschung und auch für Ihre praktizierenden Kollegen. Sie machen uns krank mit Ihren abscheulichen Forschungsmethoden.

Sie machen uns krank mit Ihrer Gewalt an Tiere. Sie machen uns krank mit Ihrer Gewalt an Menschen.

Sie haben keine Ahnung von der menschlichen Psyche, das kann schon ein 10jähriges Kind erkennen. Sie machen uns krank mit Ihrem Zynismus, Ihrer Verlogenheit und Ihrer Feigheit. Und Sie sind nicht nur eine wissenschaftliche Niete, Herr Prof. Dr. Singer, Sie sind auch ein Waschlappen und ein krankes Hirn.

Read more: http://www.esowatch.com/ge/index.php?tit…z#ixzz1eQ39WpB4


Zitat von »"Jocelyne Lopez"«


Empört Euch!

Ich finde es empörend, andere Menschen so öffentlich anzugreifen und zu beleidigen, auch wenn man deren Handlungen verachtet. Eine sachliche Diskussion wird so nie zustande kommen, so verhärtet man die Fronten nur weiter.


Konkrete Punkte:

Ich habe das schon mal angesprochen, gab aber keine Antwort dazu.

Die Aussage, alle Tierversuche bringen grundsätzlich nichts, weil die Arten zu unterschiedliche sind ist in der Form einfach falsch. Wir teilen uns über 90% der DNS mit einer Maus, die Funktionsweise der Zellen ist auch gleich. Selbstverständlich kann man so Rückschlüsse auf den Menschen ziehen, muss nicht immer klappten, bedeutet aber nicht, es hat keine Aussage.

Konkretes Beispiel, ich habe 10 Kekse, halbiere die und verteile die an 10 Mäuse, 9 sterben. Nun soll sich Frau Jocelyne Lopez eine Kekshälfte aussuchen, ich glaube schon, dass sie die nehmen wird, bei der die Maus überlebt hat. ;)

Dann werden hier wieder Verurteilungen getroffen, es wird von Betrug in der Wissenschaft gesprochen, wie üblich geht es dann auch nur wieder ums Geld. Wer verdient denn an den Versuchen? Sicher nicht die Pharmaindustrie wie Frau Jocelyne Lopez glaubt, die müssen dafür bezahlen. Hier wird einfach wieder einfach was behauptet, ohne Ahnung und Belege.

Dann ist die Frage, wenn sich wer so „stark“ macht, gegen Tierversuche, wie Frau Jocelyne Lopez, und dann aber nichts gegen die industrielle Fleischproduktion sagt, zeigt meiner Meinung nach eine Doppelmoral. Wie viele Schweine und Hühner leiden tagtäglich?

An der Imbissbude stehen Flugblätter gegen Tierversuche verteilen, ganz groß einen auf Moral machen, und dann aber nicht auf Fleisch zu verzichten und sich ein Currywurst oder ein halbes Hähnchen zu geben ist in meinen Augen einfach nur verlogen.

Wer sich öffentlich gegen Tierversuche empört, weil das Leid der Tiere ja so groß ist, der muss konsequent sein, und die industrielle Fleischproduktion genauso verurteilen und diese nicht unterstützen. Nur das wird dann schwieriger, dann muss man nämlich handeln, auf etwas verzichten, wer macht schon zuhause Tierversuche.

Ich finde die Aktion in der Form hier mit „Empört Euch“ einfach lächerlich, ich würde eine Aktion „Tut etwas dagegen“ für vernünftiger halten. Und damit meine ich keine öffentlichen Beleidigungen an Professoren im Web.

Leben Sie eigentlich vegetarisch Frau Lopez? Oder unterstützen Sie mit Ihrer Ernährung das Leid der Tiere?


Mit freundlichen Grüßen

Manuel Krüger
So hoch der Geist, der uns erhebt, Es wankt der Grund, auf dem er steht.

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Freitag, 25. November 2011, 09:51

Zitat von »Jocelyne Lopez«


Unzählige Studien aus der Fachwelt belegen, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen grundsätzlich nicht auf den Menschen übertragbar sind, und dass kein einziger Forscher auf der Welt eine Prognose über die Wirkung eines neuen Moleküls auf Menschen aufgrund von Ergebnissen aus Tierversuchen wagen kann und wagen darf.

Erstmal sollte man schon eine Liste zeigen, wenn es denn dann „unzählige“ Studien sind, die das belegen, und es gibt sicher auch andere Studien. Sie nehmen einfach Ihre persönliche Meinung und erklären die zu einer Tatsache. Jeder andere Mensch hat dazu aber dasselbe Recht und kann sich sicher auf „unzählige“ andere Studien berufen.

Die Behauptung „dass die Ergebnisse aus Tierversuchen grundsätzlich nicht auf den Menschen übertragbar sind“ ist so nicht zu halten, das schwebt frei in der Luft. Dazu ein Beispiel, kann ein Säugetier unter Wasser überleben? Macht man ein Tierversuch und packt 10 Mäuse 30min unter Wasser sind die alle tot. Ich glaube schon, das die Aussage, sich in gewisser Weise auf den Menschen übertragen lässt. Damit ist die Aussage „dass die Ergebnisse aus Tierversuchen grundsätzlich nicht auf den Menschen übertragbar sind“ schon widerlegt.

Darüber hinaus ist der Stoffwechsel prinzipiell gleich, die Aminosäuren sind gleich, die Hormone und vieles mehr, der ganze Stoffwechsel in der Zelle ist gleich.
So hoch der Geist, der uns erhebt, Es wankt der Grund, auf dem er steht.

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Freitag, 25. November 2011, 10:34

Wer verdient denn an den Versuchen? Sicher nicht die Pharmaindustrie wie Frau Jocelyne Lopez glaubt, die müssen dafür bezahlen.
Richtig, der Hedgefondmanager/Buchmachermanager kostet dem Hedge-/Buchmacherbüro auch nur Geld. Ähnlich ist es beim Auftragsmord, wo der Auftragsmörder der eigentliche Mastdarm ist und nicht auch jener, der den beauftragten Mord bezahlt.

Du siehst, deine 180 Grad Gegenargumentation auf Jocelynes Empörung hat dieselbe Fehleranfälligkeit. Du solltest also nicht nur zu dir, sondern auch zu Jocelyne zärtlich sein. Jocelyne natürlich auch.

In gewissen Fällen bin ich für Tierversuche. Bspw. bei Verschütteten in Bergstollen und zerfallenen Häusern. Ich würde Hunde dafür einsetzen, obwohl ich Hunde mag, ja ich würde sogar meinen eigenen Hund dafür opfern ... egal ob Jocelyne oder du verschüttet wärst.

Beim Testen von Kriegsgerät und Verjüngungskuren stehe ich auf der Seite von Jocelyne, auch wenn sie mit ihrer Empörung oft übers Ziel hinaus ballert. Menschentypen, die Kriegsgerät und Eitelkeitsmittel an Tieren testen, machen für Geld auch sonst jeden Dreck. Aber auch die "redlichen" Tierquäler, unter dem Deckmantel der Lebensverlängerung und - verbesserung, lukrieren Gewinne, die wiederum in Kriegsgerät, Eitelkeit und Gewinnmaximierung investiert werden.

Dass dir der Kampf gegen die Person Jocelyne so immens wichtig ist, der Gewinn- und Gewaltkreislauf jedoch nicht, kann ich irgendwie nicht in meinen Kopf einbauen.

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17

Freitag, 25. November 2011, 15:46


Richtig, der Hedgefondmanager/Buchmachermanager kostet dem Hedge-/Buchmacherbüro auch nur Geld. Ähnlich ist es beim Auftragsmord, wo der Auftragsmörder der eigentliche Mastdarm ist und nicht auch jener, der den beauftragten Mord bezahlt.

Es geht nun mal hier nicht um Missbräuche mit Hedgefonds, es geht hier um Tierversuche und speziell wegen dem Termin am 17.12.11 um die Grundlageforschung des Prof. Frankenstein..., nein... des Prof. Dr. med. Wolf Singer, der seit über 30 Jahren unaufgefordert sinnlose und entsetzliche Versuche an hochentwickelten Tieren durchführt. Kein Mensch hat ihn beauftragt diese Barbarei durchzuführen, nur seine eigene Machtgier. Er ist persönlich dafür verantwortlich. Er könnte von heute auf morgen als führender und einflußreicher Hirnforscher berichten: "Ich habe 30 Jahre vergeblich versucht neue, nützliche Erkenntnisse für Mensch und Tier mit Tierversuchen zu Tage zu fördern. Es ist nichts dabei rausgekommen, ich steige aus dieser Sackgasse aus":

Zitat

Zitat Prof. Dr. Wolf Singer:

Prof. Dr. Wolf Singer, Arzt und langjähriger Tierexperimentator in der Grundlagenforschung, Direktor des Max Planck Instituts für Hirnforschung in Frankfurt:

“Ich bin davon überzeugt, dass wir heute weniger wissen, wie das Gehirn funktioniert, als wir vor 20, 30 Jahren zu wissen glaubten.”

(DIE ZEIT – 10.03.2005 – Nr. 11)

Aber nein, als Ersatzergebnisse für seine sinnlosen naturwissenschaftlichen Experimente in der Hirnforschung hat er eine These philosophischer Natur entwickelt, die er penetrant auf allen Kanäle verbreitet, und die übrigens in der Fachwelt von seinen Kollegen extrem umstritten ist: Der Mensch habe keinen freien Wille und Gott existiere nicht... Siehe hierzu sein erbärmliches Interview in der Zeitschrift „Gehirn & Geist” zusammen mit dem Philosophen Thomas Metzinger über den bevorstehenden Umsturz des Weltbilds vom Rest der Menschheit: Ein Frontalangriff auf unsere Menschenwürde. Herzliche Glückwünsche, Herr Prof. Dr. Wolf Singer! Was sollte bloß aus der Menschheit ohne Ihre entsetzlichen Quälereien und Ihre “brisanten und revolutionären neuen Erkenntnisse” werden?

Sein Negieren des Geistes und sein extremer Materialismus stößen in der naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Welt auf Unverständnis und sind stark umstritten (siehe zum Beispiel hier), aber sie sollten meinetwegen ruhig als philosophische Thesen diskutiert werden, meinetwegen, das stört mich nicht. Jedoch ist es ein Verbrechen gewesen für die Aufstellung von solchen längst bekannten und unentscheidbaren philosophischen Fragen Tausende von Tieren grausam und sinnlos geopfert zu haben!!! :shock: Das hätte jeder vorher sagen können, dass er damit nicht die Antwort auf die ewigen philosophischen Fragen des Menschen finden wird. Was für eine Anmaßung! Es ist empörend, doch es ist hochgradig empörend! Der ethisch veranlagte Mensch hat Recht auf Empörung, hat sogar Pflicht auf Empörung. Singer sollte die Konsequenzen aus seiner sinnlosen langjährigen Experimentierwut an wehrlosen Tieren ziehen, er sollte darüber ehrlich berichten, er sollte sein Labor schließen und sich seiner Hirnforschung ohne Opferung von Tieren weiter widmen. Mehr will ich persönlich von diesem "Wissenschaftler" nicht.

Und dafür sollten wir am 17.12.11 vor seinem Folterlabor kämpfen. Er soll sein Labor schließen.
Stoppt Gewalt! Stoppt Barbarei! Stoppt Tierversuche!

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

PS: Zitat von Renitenz.

Zitat

Dass dir der Kampf gegen die Person Jocelyne so immens wichtig ist, der Gewinn- und Gewaltkreislauf jedoch nicht, kann ich irgendwie nicht in meinen Kopf einbauen.

Mach Dir nichts draus, das kann keiner sich in den Kopf einbauen: "nocheinpoet" alias "Platon" von Esowatch alias Duzende von anderen Nicks und Mehrfachnicks ist bekannt im Netz für seine zwangshafte Verfolgung meiner Person seit Jahren, das ist sozusagen mein Haus-Stalker, ich kann nirgendwo hingehen ohne ihn zu schleppen. ;)

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Freitag, 25. November 2011, 15:52

Persönliche Frage an den neuen User "Nocheinpoet" zum Thema "ausgelieferte Versuchstiere" ...

Würdest du dich denn im Dienste der Menschheit als Versuchstier dem Dr. Singer gerne anvertrauen wollen? Fühl dich bitte mal rein in die Situation ...

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Freitag, 25. November 2011, 16:20

Es geht nun mal hier nicht um Missbräuche mit Hedgefonds, es geht hier um Tierversuche und speziell wegen dem Termin am 17.12.11 um die Grundlageforschung des Prof. Frankenstein..., nein... des Prof. Dr. med. Wolf Singer, der seit über 30 Jahren unaufgefordert sinnlose und entsetzliche Versuche an hochentwickelten Tieren durchführt.
Du hast die Ironie in meiner Antwort nicht verstanden - eigentlich stellte ich mich auf deine Seite. Dir ist auch nicht möglich aus meiner Antwort an nocheinPoet die Widersprüche deines Engagements zu begreifen.

Eigentlich hätten wir dasselbe Ziel, aber völlig verschiedene Wege. Deinen Weg begreife ich als systemisch und deshalb auch als falsch, denn, "wir können unsere Probleme nicht mit jenen Denkmustern lösen, die zu ihnen geführt haben!"

20

Freitag, 25. November 2011, 18:46



Wer verdient denn an den Versuchen? Sicher nicht die Pharmaindustrie wie Frau Jocelyne Lopez glaubt, die müssen dafür bezahlen.

Richtig, der Hedgefondmanager/Buchmachermanager kostet dem Hedge-/Buchmacherbüro auch nur Geld. Ähnlich ist es beim Auftragsmord, wo der Auftragsmörder der eigentliche Mastdarm ist und nicht auch jener, der den beauftragten Mord bezahlt.

Und wo ist da nun der Zusammenhang zu meiner Aussage?

Fakt ist, Jocelyne Lopez behauptet, Tierversuche bringen der Pharmaindustrie Geld, hat sie auch in diversen andern Foren so geschrieben, sie „diskutiert“ das ja überall wo sie noch schreiben kann, und setzt ihre Beiträge zum großen Teil aus Textbausteinen zusammen. Mir geht es nur um die Tatsache, dass ihre Aussage Unfug ist. Die Wahrheit ist, die Pharmaindustrie gibt viel Geld für die Versuche aus, wenn man den sagen würde, braucht ihr nicht mehr, die hätten sicher nichts dagegen.



Du siehst, deine 180 Grad Gegenargumentation auf Jocelynes Empörung hat dieselbe Fehleranfälligkeit.

Sehe ich nicht. ;)



Du solltest also nicht nur zu dir, sondern auch zu Jocelyne zärtlich sein. Jocelyne natürlich auch.

Sicher nicht, und bitte nicht solche Bilder beschreiben, ist nicht gut für meinen Magen. Tut doch nun wirklich nicht gut, sei Du zu Dir und zu Jocelyne zärtlich, wenn Dir danach ist.



In gewissen Fällen bin ich für Tierversuche. Bspw. bei Verschütteten in Bergstollen und zerfallenen Häusern. Ich würde Hunde dafür einsetzen, obwohl ich Hunde mag, ja ich würde sogar meinen eigenen Hund dafür opfern ... egal ob Jocelyne oder du verschüttet wärst.

Schön, und ich bin grundsätzlich erstmal gegen Tierversuche und vor allem auch gegen Grundlagenforschung an Primaten, also ich befürworte sicher nicht, dass was Dr. Singer da treibt. Aber dennoch halte ich die Vorgehensweise von Jocelyne für falsch. Auch verdreht sie Fakten und behauptet Dinge, die eben so nicht wahr sind.



Beim Testen von Kriegsgerät und Verjüngungskuren stehe ich auf der Seite von Jocelyne, auch wenn sie mit ihrer Empörung oft übers Ziel hinaus ballert. Menschentypen, die Kriegsgerät und Eitelkeitsmittel an Tieren testen, machen für Geld auch sonst jeden Dreck. Aber auch die "redlichen" Tierquäler, unter dem Deckmantel der Lebensverlängerung und - Verbesserung, lukrieren Gewinne, die wiederum in Kriegsgerät, Eitelkeit und Gewinnmaximierung investiert werden.

Ist doch keine Frage, wie gesagt, ich bin grundsätzlich erstmal gegen Tierversuche. Dennoch kann es in gewissen Fällen notwendig sein. Und ohne Frage gibt es ganz viele Tierversuche die unnötig sind.



Dass dir der Kampf gegen die Person Jocelyne so immens wichtig ist, der Gewinn- und Gewaltkreislauf jedoch nicht, kann ich irgendwie nicht in meinen Kopf einbauen.

Ich kämpfe nicht gegen die Person Jocelyne, mehr gegen den Dumpfsinn und die Lüge. Es ist richtig seine Meinung zu sagen, ist auch gut, das Jocelyne gegen Tierversuche ist, aber nur weil Sie es als Verbrechen bewertet, kann sie nicht jedes Mittel einsetzten und das Diffamieren und Beleidigen von verhassten Personen ist einfach falsch.

Was soll das für die Tiere bringen, wenn sie da in ihrem Blog so massiv Singer beleidigt?

Wann hat Hass mal was Gutes gebracht?



Würdest du dich denn im Dienste der Menschheit als Versuchstier dem Dr. Singer gerne anvertrauen wollen? Fühl dich bitte mal rein in die Situation...

Wo habe ich behauptet, ich sehe die Experimente von Dr. Singer im Dienste der Menschheit? Ich halte nichts von Experimenten an Primaten um die Funktionen des Gehirns zu erforschen, meiner Meinung haben wir Menschen nicht das Recht dieses anderen Lebewesen anzutun. Dennoch finde ich es nicht förderlich, nun Herrn Singer auf meinen Seiten im Web so übel zu beleidigen.
So hoch der Geist, der uns erhebt, Es wankt der Grund, auf dem er steht.

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