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EJ9.Freak

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1

25.11.2011, 02:36

Kleines AKW zur Hausversorgung?

Hallo!

Habe im Internet beim Stöbern ein (Werbe)Video gesehen.
In dem Video wird auf diese Homepage verwiesen.

Kann sich das mal jemand durchlesen, meine Englischkenntnisse schrumpfen allmählich...

Grüsse
Wir werden für dumm verkauft und von dem Erlös werden wir verarscht...

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Wahnfried

unregistriert

2

25.11.2011, 06:12


3

25.11.2011, 09:30

Im Störfall bekäme die ganze Umgebung strahlendes Trinkwasser. Ein Dorf bräuchte keine/n Ortstafel/streit mehr, sondern würde an seinen Mutanten erkannt werden.

Die Tatsache ist doch, dass nicht der Menschen mehr Energie braucht, sondern nur die Industrie.

4

25.11.2011, 11:38

Kleines AKW zur Hausversorgung?
Hallo EI9.Freak! Es geht um Klein-AKWs aber für das Eigenheim sind die doch zu groß mit 25 MW. Auch wird die Reaktorgröße zwar nur mit einigen Metern Größe angegeben, die ganze Anlage ist aber natürlich bedeutend größer. Es sieht so aus, als ob zwar Interessenten vorhanden sind, aber es scheint noch keine umgesetzte Anlage zu geben, die Firma hat ihre Konzepte auch mehrmals verändert. Technisch ist diese Konstruktion sicher möglich, ob es aber sicherheitstechnisch und wirtschaftlich umsetzbar ist, erscheint mir sehr fraglich. Nur weil diese Anlagen "klein" sind, wird ja sicherheitstechnisch nichts besser.

Die Tatsache ist doch, dass nicht der Menschen mehr Energie braucht, sondern nur die Industrie.
Der Mensch braucht nicht unbedingt mehr Energie aber unglücklicherweise verbraucht er hartnäckig mehr Energie. Was elektrische Energie betrifft, macht zwar der Haushaltsstromverbrauch nur etwa ein Viertel des gesamten Stromverbrauches aus, doch auch diese Komponente steigt kontinuierlich an. Die Energiekosten bremsen hier derzeit nur wenig. Für die Industrie sind die eigenen Energiekosten meist ein wichtigerer Kostenfaktor als für die meisten Haushalte. Ohne mehr Nachhaltigkeit und Selbst- bzw. Zwangsbeschränkung und ein totales Umkrempeln des Wirtschaftssystems wird es keine Verbesserung geben.

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5

25.11.2011, 11:57

Was elektrische Energie betrifft, macht zwar der Haushaltsstromverbrauch nur etwa ein Viertel des gesamten Stromverbrauches aus, doch auch diese Komponente steigt kontinuierlich an. Die Energiekosten bremsen hier derzeit nur wenig.
Du meinst, jene, denen das 100% Kontingent bereitgestellt wird, sind nicht das Problem, sondern die 25% sind es, die durch Hochpreispolitik gebremst werden müssen? Ich verstehe das nicht, weil, wenn bspw. der Privatverbrauch durch Kostenerpressung auf 15% gesenkt würde, braucht dann die Industrie nicht mehr 100%?

Kalorische Kraftwerke sind zyklisch nicht um 85% zurückzufahren. Bei Flusskraftwerken wäre die Abschaltung der Turbinen sinnlos. Lediglich Pumpkraftwerke, von denen es nicht so viele gibt, wären abschalt- und sogar aufladbar.

Wahnfried

unregistriert

6

25.11.2011, 12:04

Im Störfall bekäme die ganze Umgebung strahlendes Trinkwasser.

Ja eh. Aber sowas bekäme bei uns niemals eine Bau- und schon gar keine Betriebsbewilligung:
Wiki: "Das Bundesverfassungsgesetz für ein atomfreies Österreich ist ein österreichisches Verfassungsgesetz, das die Nutzung von Kernkraft zur Energiegewinnung und den Bau entsprechender Anlagen verbietet."

Ein Dorf bräuchte keine/n Ortstafel/streit mehr, sondern würde an seinen Mutanten erkannt werden.

Hat Peitl ein AKW zuhause? ;-)

7

25.11.2011, 12:27

Ja eh. Aber sowas bekäme bei uns niemals eine Bau- und schon gar keine Betriebsbewilligung:
Stimmt - so weit war ich mit meinen Gedanken noch gar nicht fortgeschritten - ein sträfliches Verhalten meinerseits, denn dieses Gesetz, gegen die Nutzung von Atomkraft, entstand aus den einzigen zwei wirklich demokratischen Entscheidungen in Österreich. Die EU-Volksabstimmung war aber leider ein Griff ins Klo, wie sich immer mehr herausstellt ... als JA-Wähler hoffe ich auf Vergebung für diesen Fehler.

8

26.11.2011, 09:15

als JA-Wähler hoffe ich auf Vergebung für diesen Fehler.


Damals verzeihbar, wurde doch viel Geld in die Propaganda für AKWs investiert, man schickte sogar Atomexperten in Fimen und Lehrer "informierten" die Schüler, wie ungefährlich Atomkraft sei, heute glaubt sogar Bill Gates noch den Unfug. Ausserdem hat man Kreisky vertraut. Ich hab schon damals kaum jemandem etwas geglaubt.

Bill Gates will diese Mini-Atomkraftwerke bauen.

http://www.bild.de/politik/wirtschaft/at…921510.bild.htm
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

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9

26.11.2011, 09:45



Die Tatsache ist doch, dass nicht der Menschen mehr Energie braucht, sondern nur die Industrie.


Für wen produziert die Industrie? Wer kauft den Mist?

Wer kann oder will das ändern, dass Menschen jedes Jahr das neueste Handy brauchen?
Die Industriearbeiter, die an der Produktion mitarbeiten, die Arbeiter, die die Rohstoffe abbauen, deren Arbeitgeber, die Konzerne oder die Werbefirmen und die Medien, die uns einreden, das wir das neue Handy brauchen, der Staat, der an all dem mit Steuern mitverdient oder wir, die das kaufen?

Ich galube, dass nur der Konsument etwas ändern kann, alle anderen verdienen oder leben davon, ein Handy zu produzieren.

Ich würde einen gangbaren Weg sehen, der allerdings die Wirtschaft bremst und die Einkommen aller schrumpfen lässt:
Geräte erzeugen, die teuer sind, dafür aber viele Jahre nicht kaputt gehen, bei Glühbirnen wäre das möglich und sinnvoll, bei andern Dingen vermutlich auch. Aber wenn der Konsument die Wahl hat, kauft er billigen Ramsch, dafür oft und viel davon, das kostet Energie.
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

10

26.11.2011, 10:09

Aber wenn der Konsument die Wahl hat, kauft er billigen Ramsch,
Wenn er die Wahl hat, dann kauft er genau was er will. 2,7 Millionen Österreicher müssen den billigen Ramsch kaufen, weil sie eben nur 11.000 Euro jährlich zur Verfügung haben.

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