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Montag, 12. Dezember 2011, 11:24

Ich habe einen umfangreichen NASA-Bericht über Apollo11 gefunden. Aus diesem lässt sich schließen, dass das Mutterschiff (im Report Command Module) den Mond mit 300-400km/h umkreiste, während die Landefähre (im Report Lunar Module) den Ausflug zur Mondoberfläche machte.
Da muss ich mich korrigieren, da habe ich mich bei meiner Abschätzung beim Kopfrechnen kräftig vertan. Die Geschwindigkeit des "Mutterschiffs" im Orbit um den Mond betrug etwa 5500km/h. Der Abstand von der Mondoberfläche war 110km, damit der Abstand vom Mondmittelpunkt rund 1800km. Mit ca. 2h Umlaufzeit kommt man auf diese Geschwindigkeit. Dieselbe Geschwindigkeit erhält man, wenn man die Fliehkraft gleich der Anziehungskraft des Mondes setzt. Diese Kontrollrechnung habe ich nachgeholt und dabei meinen Fehler bemerkt.

Wem das jetzt verdächtig vorkommt, dass man an ein Raumschiff andocken kann, das mit 5500 km/h doch recht flott unterwegs ist, der muss bedenken, dass die Mondlandefähre beim Einschwenken in diese Umlaufbahn natürlich auf dieselbe Geschwindigkeit beschleunigt und die kleinen verbleibenden Geschwindigkeitsunterschiede im Zuge des Andockmanövers dann noch ganz ausgeglichen werden. Wir merken beim Einparken schließlich auch nicht, dass unser Auto durch die Erddrehung je nach Breitengrad mit an die 1000 km/h in Bewegung ist.

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32

Montag, 12. Dezember 2011, 13:18

Ich habe einen umfangreichen NASA-Bericht über Apollo11 gefunden. Aus diesem lässt sich schließen, dass das Mutterschiff (im Report Command Module) den Mond mit 300-400km/h umkreiste, während die Landefähre (im Report Lunar Module) den Ausflug zur Mondoberfläche machte.
Da muss ich mich korrigieren, da habe ich mich bei meiner Abschätzung beim Kopfrechnen kräftig vertan. Die Geschwindigkeit des "Mutterschiffs" im Orbit um den Mond betrug etwa 5500km/h.

Okay. Schön von dir, dass du das nun berichtigst, ich konnte das einfach nicht glauben, dass diese Minimalgeschwindigkeit ausreichen kann, deshalb hab ich das mal so stehen gelassen. Weißt du worüber ich mich so sehr wundere? Über das Verhältnis ...

Das Verhältnis insgesamt ist: Da standen zwei Weltmächte im Wettkampf: Wer schafft die erste Mondlandung?

Wer zuvor die Fehlschläge von beiden Seiten verfolgt hat, stellt fest, oh, da steht plötzlich und endlich ja doch eine kleine Raumkapsel am Mond. Alle Berichte konzentrieren sich auf den "one step for (a) man(men)". Interessant sind für NASA und Öffentlichkeit auch die Fußstapfen, die Aufstellung der Flagge, alle achten auf die purzelnden Astronauten und aufs Mondfahrzeug, das durch den Mondstaub prescht.

Ich habe einige Seiten jetzt durchforstet, aber keine einzige Mondlandung-Fürsprechseite beschreibt haargenau die "aufregendste" Sache an der ganzen Mondlandung, das wäre immerhin (aus meiner Sicht) noch immer der "Rückflug mit allem Drum und Dran" gewesen, weil besonders DER noch nie zuvor geübt worden war, weder auf der Erde noch im Weltraum. Die Situation am Mond für den Rückflug war einzigartig ...

Der Rückflug der Apollo11-Mission ist technisch und physikalisch für mich am bemerkenswertesten und interessantesten, weil da auf Anhieb den Amis etwas geglückt ist, was sonst nur einem Captain Kirk und Mr. Spock samt Enterprice-Crew glücken könnte, das ebenso auf ANHIEB, unter bestimmter Regieführung ...

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33

Montag, 12. Dezember 2011, 23:52

Ich habe einige Seiten jetzt durchforstet, aber keine einzige Mondlandung-Fürsprechseite beschreibt haargenau die "aufregendste" Sache an der ganzen Mondlandung, das wäre immerhin (aus meiner Sicht) noch immer der "Rückflug mit allem Drum und Dran" gewesen, weil besonders DER noch nie zuvor geübt worden war, weder auf der Erde noch im Weltraum. Die Situation am Mond für den Rückflug war einzigartig ...
Der Rückflug der Apollo11-Mission ist technisch und physikalisch für mich am bemerkenswertesten und interessantesten, weil da auf Anhieb den Amis etwas geglückt ist, was sonst nur einem Captain Kirk und Mr. Spock samt Enterprice-Crew glücken könnte, das ebenso auf ANHIEB, unter bestimmter Regieführung ...
Nun, für mich gibt es Mondlandungsseiten und es gibt Mondlandungs-Skeptikerseiten, für mich gibt es aber keine Mondlandungs-Fürsprecherseiten. Die Mondlandung (bzw. die Mondlandungen) sind eine Tatsache, die keiner Fürsprache bedarf. Wobei ja die Argumente der Mondlandungs-Skeptiker überwiegend ziemlich primitiv sind, ein krasses Beispiel dafür ist die Flagge, die angeblich nicht entfaltet sein dürfte. Ich kenne kein Skeptiker-Argument, das nicht überzeugend widerlegt wurde.

Aus deiner Sicht ist der Rückflug das aufregendste an der ganzen Mondmission. Deine Sicht ist da aber wie so oft wieder völlig falsch. Und es ist auch ganz unzutreffend, dass der Rückflug nicht geübt worden ist. Die Reise vom Mond zur Erde - die ca. 3 Tage dauert - ist nicht weiter aufregend. Es gibt dabei auch kein Navigationsproblem, man sieht ja die Erde und könnte einfach auf sie zusteuern (natürlich ging die Navigation in Wirklichkeit etwas subtiler vor sich). Das einzige wirklich kritische Manöver ist das Eintauchen der Kapsel in die Erdatmosphäre, denn das muss in einem bestimmten Winkel und mit einer bestimmten Geschwindigkeit erfolgen, wenn das gutgehen soll. Und das ist natürlich auch geübt worden, und zwar mit Apollo 7, 8, 9 und 10. Wobei die Astronauten bei Apollo 8 den Mond umrundet haben, jedoch ohne in die Mondlandefähre umzusteigen, und bei Apollo 10 in die Mondlandefähre umgestiegen sind und den Mond angesteuert haben, ohne jedoch auf diesem zu landen. Die Landung war erst für Apollo 11 geplant, alles davor waren nur Tests. In den folgenden drei Jahren gab es dann fünf weitere geglückte Mondlandungen, ein Mondflug musste wegen eines technischen Gebrechens abgebrochen werden.

Du sagst, du hast viele Internet-Seiten durchforstet, aber sehr gründlich kannst du das nicht gemacht haben. Du scheinst noch immer wenig Ahnung zu haben, wie das Apollo-Programm aufgebaut war, wenn du meinst, die Rückkehr auf die Erde wäre nie geprobt worden. Vergessen wird meist auch, dass die Astronauten nicht nur Gestein vom Mond auf die Erde gebracht haben sondern auch Geräte am Mond zurückgelassen haben, die zum Teil noch heute ihren Dienst tun (siehe Quelle).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uebersicht« (13. Dezember 2011, 00:26)


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Dienstag, 13. Dezember 2011, 07:17

Faszination Abheben vom Mondboden, enorm beschleunigen und "rasendes" Mutterschiff einholen

Du sagst, du hast viele Internet-Seiten durchforstet, aber sehr gründlich kannst du das nicht gemacht haben.
Zitat von »erdbeeramazone«
Ich habe einige Seiten jetzt durchforstet, aber keine einzige Mondlandung-Fürsprechseite beschreibt haargenau die "aufregendste" Sache an der ganzen Mondlandung, das wäre immerhin (aus meiner Sicht) noch immer der "Rückflug mit allem Drum und Dran" gewesen, weil besonders DER noch nie zuvor geübt worden war, weder auf der Erde noch im Weltraum. Die Situation am Mond für den Rückflug war einzigartig ...
Ich habe geschrieben, dass ich "einige" Seiten durchforstet habe, nicht "viele". Ich interessiere mich auch nicht näher für die Mondlandung. Für mich ist sie soweit "Fakt". Ich "glaube" sogar an die Mondlandung, so wie ich vom Atombombenabwurf auf Hirosima und Nagasaki überzeugt bin, der Ami zieht einfach durch, was er sich in den Kopf setzt (ja ich weiß, das ist OT). Und auch mich haben die bisherigen Skeptiker-Argumente nicht wirklich überzeugen können, deswegen würde ich anderer Meinungen aber nicht als "falsch" oder "primitiv" bezeichnen, es sind einfach "andere Meinungen" und die beruhen halt auf Skepsis und Misstrauen dem Amerikaner gegenüber. Aber zum Thema:

Zitat

Aus deiner Sicht ist der Rückflug das aufregendste an der ganzen Mondmission.
Ich konkretisiere: Es ist nicht der Rückflug an sich sondern das Phänomen, dass eine Raumkapsel noch nie zuvor vom Mondboden abgehoben hat, sodass trotzdem aber ohne vorherige Übung alles auf Anhieb geklappt hat, schließlich setzt ein Abheben vom Mondboden andere Berechnungen und Bedingungen voraus als ein Abheben von der Erde, wo es von beiden Seiten der Weltmächte anfangs immer wieder zu großen Fehlschlägen gekommen ist.

Zitat

Deine Sicht ist da aber wie so oft wieder völlig falsch.
Meine Interesse für das Abheben vom Mondboden, die Frage nach der enormen Beschleunigung der kleinen Kapsel, um das "rasende" Mutterschiff einholen zu können (ich spreche von "einholen", da müsste die Kapsel eigentlich noch schneller gewesen sein als das Mutterschiff?) kann nicht falsch sein sondern könnte im Interesse aller beantwortet werden, wenn man nun im Internet eine minutiös aufgelistete Darstellung finden könnte, wie sich das ganze zeitlich abgespielt hat. Z.B. Wann um wieviel Uhr hat die Kapsel vom Mondboden abgehoben (okay, das lässt sich rauszufinden wann Eagle den Rückflug antrat), aber um wieviel Uhr hatte die Kapsel ihre Maximalgeschwindigkeit erreicht (wie hoch war die), wann um wieviel Uhr hat die Kapsel an das Mutterschiff angedockt. Das habe ich oben gemeint mit "Rückflug mit alle drum und dran".

Damit du verstehst, was ich meine, lies im nächsten Artikel die gar nicht detailierte Beschreibung zum Abheben vom Mond, das ist wirklich als jungfräuliche Aktion zu bezeichnen, weil nie zuvor noch ist ein Mensch vom Mondboden aus ins All gestartet. Mir sind zwei lapidare Sätze einfach zu wenig, dafür ist dieses Thema viel zu spannend, das Rätselhafteste eigentlich an der ganzen Apollo11-Mission. Stell dir vor, hätten die Astronauten dazu nun nur einen einzigen winzigen Fehler in der Berechung begangen, und wäre die Kapsel nicht im richtigen Moment losgestartet, um das Mutterschiff einholen zu können (Teibstoff reichte für einen EINMALSversuch, nicht für mehrere!), würde die Eagle heute noch nach 40 Jahren durch den Weltraum treiben ...

"Nach 152 Minuten begeben sich die Astronauten wieder in die Landefähre und bereiten den Start zum Kommandomodul vor. Am 21. Juli 1969 hebt Eagle wieder vom Mond ab und dockt ans Mutterschiff im Mondorbit an. Daraufhin beginnt der Rückflug zur Erde. Am 24. Juli 1969 landet die Apollo-Wiedereintrittskapsel südwestlich von Hawaii im Pazifik. Sie wird von einem US-Marineschiff geborgen. "
http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/mond…apollo_11.shtml

Wie war der Zeitablauf für den Rückflug-Abschnitt "Abheben vom Mond bis Andocken ans Mutterschiff", weißt du dazu etwas?

35

Dienstag, 13. Dezember 2011, 14:46

Stell dir vor, hätten die Astronauten dazu nun nur einen einzigen winzigen Fehler in der Berechung begangen, und wäre die Kapsel nicht im richtigen Moment losgestartet, um das Mutterschiff einholen zu können (Teibstoff reichte für einen EINMALSversuch, nicht für mehrere!), würde die Eagle heute noch nach 40 Jahren durch den Weltraum treiben ...
Im Prinzip richtig. Dass das kein Spaziergang sondern eine gefährliche Expedition mit Lebensgefahr war, ist klar, aber lebensgefährliche Unternehmen gab und gibt es ja immer wieder. Wenn ein Kletterer einen einzigen Fehler macht, ist er auch tot. Und natürlich mussten die Astronauten nicht vor Ort alles richtig ausrechnen. Das hatte man ja im Prinzip schon alles ausgerechnet, bevor man von der Erde überhaupt gestartet war. Man musste diese Berechnung dann nur mehr an die aktuellen Parameter anpassen und umfangreiche Berechnungen wurden sowieso von den Großrechnern der NASA auf der Erde gemacht und die Ergebnisse per Funk übermittelt. So riskant, wie es für dich aussieht, war das Rendezvous-Manöver übrigens auch nicht. Die Mondlandefähre musste nur annähernd den Orbit des Mutterschiffs erreichen. Wäre ihr der Treibstoff ausgegangen, hätte auch das Mutterschiff noch Manöveriermöglichkeiten gehabt. Denn das hatte natürlich größere Treibstoffreserven.

Meine Interesse für das Abheben vom Mondboden, die Frage nach der enormen Beschleunigung der kleinen Kapsel, um das "rasende" Mutterschiff einholen zu können (ich spreche von "einholen", da müsste die Kapsel eigentlich noch schneller gewesen sein als das Mutterschiff?) kann nicht falsch sein sondern könnte im Interesse aller beantwortet werden, wenn man nun im Internet eine minutiös aufgelistete Darstellung finden könnte, wie sich das ganze zeitlich abgespielt hat. Z.B. Wann um wieviel Uhr hat die Kapsel vom Mondboden abgehoben (okay, das lässt sich rauszufinden wann Eagle den Rückflug antrat), aber um wieviel Uhr hatte die Kapsel ihre Maximalgeschwindigkeit erreicht (wie hoch war die), wann um wieviel Uhr hat die Kapsel an das Mutterschiff angedockt. Das habe ich oben gemeint mit "Rückflug mit alle drum und dran".
Nein, die Mondlandefähre muss nicht schneller sein als das Mutterschiff sondern nur gleichschnell. Stell dir vor, du bist in der Mitte eines Sportplatzes um den eine Laufbahn geht, und du willst jemanden treffen, der auf der Laufbahn flott unterwegs ist. Dazu musst du nicht schnell sein, du kannst gemütlich nach außen schlendern, du musst es nur so einrichten, dass du gerade an der Laufbahn bist, wenn der vorbeikommt. Aber dann musst du letztlich doch auf dieselbe Geschwindigkeit beschleunigen, um neben ihm herlaufen zu können. (Während man sich beim Laufen andauernd anstrengen muss, um die Geschwindigkeit zu halten, war das bei der Mondmission nicht notwendig. Hatte man einmal die Geschwindigkeit und den richtigen Orbit erreicht, hätte man das Triebwerk abschalten können. Die Mondfähre wäre dann von alleine antriebslos mit unveränderter Geschwindigkeit weiterhin in einem Kreis um den Mond geflogen, so wie es ja das Mutterschiff für die Dauer des Mondausfluges tat.)

Nachdem man weiß, wie schwer der Mond ist, konnte man natürlich genau berechnen, welche Schubkraft die Raketentriebwerke der Mondfähre haben mussten, um auf 5500 km/h zu beschleunigen. Schon ein Düsenflugzeug schafft etwa die halbe Geschwindigkeit, mit einem Raketentriebwerk im luftleeren Raum 5500 km/h zu erreichen ist nicht weiter schwierig. Auch hatte man das ja mit Apollo 10 bereits getestet: da ist ja die Mondlandefähre dem Mond schon auf 15km nahe gekommen und von dort wieder zum Mutterschiff aufgestiegen.

Die meisten Fehlschläge gab es mit der Raketentechnik. Wenn das Abheben von der Erde einmal funktioniert, gibt es keinen Grund, warum das Abheben vom Mond ein Problem sein sollte. Auf Grund der viel geringeren Schwerkraft braucht das Abheben am Mond viel weniger Energie. Eine minutiös aufgelistete Darstellung ist tatsächlich nicht leicht zu finden, aber ich habe eine gefunden und diese Quelle schon in meinem Posting 30 angegeben! Dort findest du beginnend auf Seite 3-6 ein genaues Zeitdiagramm für die komplette Mission. Der Aufstieg vom Mond ist im Punkt 5.6 beginnend auf Seite 5-8 beschrieben, eine Zeichnung über den Aufstiegsflug findest du auf Seite 5-41 mit sekundengenauen Zeitangaben. Im Gegensatz zu meinem Sportplatz-Vergleich hat sich die Mondfähre der Umlaufbahn in einer Spirale genähert. Das kommt dir vielleicht wieder verdächtig vor, weil das ein längerer Weg ist. Längerer Weg bedeutet hier aber nur mehr Sicherheit und Korrekturmöglichkeit, nicht aber mehr Treibstoffverbrauch. Denn zum Halten der Geschwindigkeit ist im luftleeren Raum ja keine Antriebskraft notwendig. Du wirst den über 300 Seiten starken Bericht vermutlich nicht von Anfang bis Ende lesen wollen, insbesondere weil du dich nach eigener Aussage ja für die Mondlandung gar nicht näher interessierst? Aber auch wenn man nur einzelne Stellen liest, gibt der Bericht einen interessanten Einblick in den realen Ablauf der Mission.

36

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 05:31

Nachdem man weiß, wie schwer der Mond ist, konnte man natürlich genau berechnen, welche Schubkraft die Raketentriebwerke der Mondfähre haben mussten, um auf 5500 km/h zu beschleunigen. Schon ein Düsenflugzeug schafft etwa die halbe Geschwindigkeit, mit einem Raketentriebwerk im luftleeren Raum 5500 km/h zu erreichen ist nicht weiter schwierig.

Sicher eine tolle Leistung ...

Und dieses "Ding", ich meine die Hälfte dieses "Dings" (hab gelesen, dass Traggerüst und Beingestell blieb zurück am Mond) hat nach dem Abheben also noch an die 5500 km/h erreicht?

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37

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 11:09

Und dieses "Ding", ich meine die Hälfte dieses "Dings" (hab gelesen, dass Traggerüst und Beingestell blieb zurück am Mond) hat nach dem Abheben also noch an die 5500 km/h erreicht?
Wieder hat Erdbeeramazone etwas höchst verdächtiges gefunden! Dieses große Ding kann doch nicht so eine hohe Geschwindigkeit erreichen! Was den fachlich kompetenten Analysten der Mondmission in den letzten 40 Jahren nicht aufgefallen ist, hat Erdbeeramazone jetzt im Handumdrehen aufgedeckt! :schüt: Nun, ich glaub' dir schon, dass du dir das schlecht vorstellen kannst, aber das liegt einfach an deinem beschränkten Physikverständnis. Ich will versuchen, dieses etwas anzuheben.

- Die SaturnV-Rakete, mit der die Mondmissionen ausgeführt wurden, ist über 100m hoch, wiegt beim Start über 8000 Tonnen und erreicht 8.600 km/h, obwohl sie nach dem Start durch den Luftwiderstand der Atmosphäre gebremst wird und die Gravitationskraft auf der Erde etwa sechsmal so groß ist wie am Mond. Wundert dich das nicht auch?

- Es gibt schnelle Sportwagen, die in 5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km beschleunigen. D.h. dass die Kraft des Motors in 5 Sekunden einen Geschwindigkeitszuwachs von 100 km/h bewirken kann. Beim Auto geht es nicht so weiter, denn einmal ist die Geschwindigkeit durch Drehzahl und Getriebe begrenzt, vor allem aber wird der Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten überpropotional größer. Wenn du dir aber ein Raumfahrzeug mit dem Gewicht des Autos vorstellst und dazu einen Raketenantrieb, der dieselbe Schubkraft entwickelt wie der Automotor, dann würde die Beschleunigung so weiter gehen wie am Anfang. D.h. dieses Raumfahrzeug würde nach etwa 4,5 Minuten eine Geschwindigkeit von 5500 km/h erreichen.

- Der Aufstiegsteil der Mondlandefähre - zurück blieb das Beingestell und der Antrieb der Abstiegsstufe - hatte eine Masse von 4.700 kg, das meiste davon natürlich Treibstoff. Am Mond sind das nur etwa 800 kg Gewicht. Das Raketentriebwerk hatte eine etwa doppelt so große Schubkraft von 1,6 Tonnen. Das reicht nicht nur für das Abheben sondern auch für eine recht rasante Beschleunigung, bei der die Geschwindigkeit kontinuierlich zunimmt. Luftwiderstand gibt es ja keinen, deshalb spielt die unförmige Gestalt der Mondfähre keinerlei Rolle. Hier findest du die technischen Daten der Mondfähre. Wenn du jemanden kennst, der was von Physik versteht, kann der dir das aus den technischen Daten vorrechnen, ich selbst will momentan ehrlich gesagt nicht die Zeit für diese Physik-Nachhilfe investieren. In dem von mir angegebenen NASA-Report findest du ein Diagramm, das die Geschwindigkeitszunahme der Mondlandefähre beim Aufstieg darstellt. Wenn du gescheiter werden willst, müsstest du dich halt einmal ein bisschen in die Physik dieses Mondflugs hineinknien. Was aber freilich ungleich mühseliger ist, als unsinnige Verschwörungstheorien zu spinnen.

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Mittwoch, 14. Dezember 2011, 13:35

Wieder hat Erdbeeramazone etwas höchst verdächtiges gefunden! Dieses große Ding kann doch nicht so eine hohe Geschwindigkeit erreichen!
Auf Groß kommt es nicht draufan, ich frag mich nur, wo der nochgrößere Treibstofftank sitzt. ;)

Was den fachlich kompetenten Analysten der Mondmission in den letzten 40 Jahren nicht aufgefallen ist, hat Erdbeeramazone jetzt im Handumdrehen aufgedeckt! :schüt:
Aufdecken kommt erst zum Schluss, erst mal muss man viele viele Fragen stellen, ebenso viele Antworten bekommen, Puzzleteile zusammenbauen. In Cap Canaveral hab ich mir die Ausstellung der Nasa live angesehen, ich war erstaunt. Ich war zuvor in L.A. im Hollywood-Filmstudio, also ich habe da irgendwie keinen Unterschied erkennen können zwischen Film- und echten "Requisiten" ...

Nun, ich glaub' dir schon, dass du dir das schlecht vorstellen kannst, aber das liegt einfach an deinem beschränkten Physikverständnis.
Ganz so beschränkt ist mein Physikverständnis nicht, ich verstehe halt nur einfache Sachen oder Dinge, die man mir gut erklären und "rüberbringen" kann. Tu tust das ja soweit sehr gut. Bei schwierigen Sachen frage ich immer gerne echte Experten und solche, die etwas WISSEN. Wie man im Forum aber sehen kann, gibt es nicht so viele, die sich von physikalischen Phänomenen wie Mondlandung, WTC 7 oder Unfall-Lambichl echt herausfordern lassen zum Nachfragen. Ich gehöre halt zu denen, die sich viele viele "beschränkte Fragen" stellen traut, irgendwann werden wir deshalb alle miteinander doch noch an genügende Antworten kommen, hoffe ich! :-)

- Die SaturnV-Rakete, mit der die Mondmissionen ausgeführt wurden, ist über 100m hoch, wiegt beim Start über 8000 Tonnen und erreicht 8.600 km/h, obwohl sie nach dem Start durch den Luftwiderstand der Atmosphäre gebremst wird und die Gravitationskraft auf der Erde etwa sechsmal so groß ist wie am Mond. Wundert dich das nicht auch?
Nein, wundert mich nicht, weil um die Erd-Gravitation zu überwinden, um ein ausgleichendes Verhältnis zu schaffen, hat es ja viele viele teure Versuche gebraucht, ich glaube, deshalb ist Amerika heute pleite (neben Nasa, Nato und anderen "Forschungsprojekten").

39

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 10:40

Nein, wundert mich nicht, weil um die Erd-Gravitation zu überwinden, um ein ausgleichendes Verhältnis zu schaffen, hat es ja viele viele teure Versuche gebraucht, ...
Wenn dich das nicht wundert, sollte es dich erst recht nicht wundern, wenn man auch die Mond-Gravitation überwinden kann, die ja ganz genau so wirkt und nur etwa um den Faktor 6 schwächer ist. Deshalb konnte man die Triebwerke der Mondlandefähre recht gut auf der Erde testen und einen praktischen Test im Weltall gab es bei Apollo10.

... ich frag mich nur, wo der nochgrößere Treibstofftank sitzt.
Solche quälenden Fragen bekommst du beantwortet, wenn du dir technische Bilder der Mondlandefähre ansiehst.

Bei schwierigen Sachen frage ich immer gerne echte Experten und solche, die etwas WISSEN.
Tust du das wirklich bzw. glaubst du denen dann auch? Ich wage das zu bezweifeln. Denn wenn du bereits echte Experten in Sachen Mondlandung konsultiert und ihnen geglaubt hättest, dann müsstest du den Gedanken an eine Verschwörung in Bezug auf Mondlandung schon längst ad acta gelegt haben. Hier im Forum hast du bis jetzt noch keine Meinungen von echten Experten präsentiert, dagegen aber z.B. von einem Bekannten berichtet, der meinte, die Landefähre hätte mangels ausreichender Navigationsmöglichkeiten nicht zum Mutterschiff zurückfinden können. Ich hoffe, das sind nicht die Personen, die du als "echte Experten" befragst, denn es ist ja offensichtlich, dass der ziemlich ahnungslos ist.

Ich gehöre halt zu denen, die sich viele viele "beschränkte Fragen" stellen traut,...
Das ist unübersehbar! Fragen ist ja prinzipiell nicht schlecht, allzu beschränkt müssen die Fragen aber auch nicht sein ...

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Donnerstag, 15. Dezember 2011, 14:37

Ich interessiere mich nicht für die Mondlandung, ich habe keine Experten zur Mondlandung konsultiert. Ich stelle Fragen zu einem ganz anderen Fall, dazu kann ich dir einiges mehr sagen. Was mich weiter interessiert ist, warum du es persönlich als lästig empfindest, wenn man zur Mondlandung nervige Fragen stellt, fühlst du dich verpflichtet, auf jede Frage zu reagieren, die von einem Nichtexperten wie mir kommt?

Die Skizze sagt mit und einem Laien natürlich auch "null", man müsste sich die Zeit nehmen ...

Ich würde es dem Ami aber auf jeden Fall zutrauen, wenn er die Mondlandung nur inszeniert hätte. Er hat Atombomben abgeworfen, er führt Angriffskriege, er reißt Europa mit hinein, er hält die Akte zu J.F.Kennedy weiter für 40 Jahre unter Verschluss, die Wall-Street ist auch sein Werk, von dort einige Dinge schief gelaufen sind, weshalb wir heute die große Krise haben, also was ist von "so einem" zu erwarten?

Zur Mondlandung bin ich nicht überzeugt, aber ich bin überzeugt, dass WTC 7 gesprengt wurde, da vertraue ich den tausenden Experten weltweit, welche die amerikanische Regierung bis heute nicht zu Wort kommen hat lassen.

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