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08.12.2011, 06:42

Verbesserungsvorschläge zum Schulsystem

Liebe Zeitwort.at-user und -innen,
vermutlich bin ich nicht der einzige, der zur Einsicht gekommen ist, dass ein gutes Schulsystem eine der Grundlagen für eine optimale Gesellschaft ist bzw. wäre.
Egoismus, Ungerechtigkeit, Anmaßung, Intoleranz und Inkompetenz sind weit verbreitet und resultieren nicht zuletzt aus einem falsch aufgebauten Schulsystem. Ich denke, es gibt viele Verbesserungsmöglichkeiten in diesem Bereich und ich werde hier mal einen Vorschlag meinerseits vorstellen, den wir gerne ausdiskutieren können. Solltet ihr weitere bzw. bessere Lösungsansätze haben, dann zögert nicht, dies hier bekanntzugeben. Hier wird keiner niedergemacht, wir sind hier nicht in der Schule. ;)

Mein Verbesserungsvorschlag:
Es gibt in unserem Wirtschaftssystem derzeit absolut das Problem, dass ältere Menschen schwer eine Arbeitsstelle bekommen bzw. die Arbeitgeber versuchen, diese gegen junge Kräfte auszutauschen. Warum stellt man nicht einfach eine Regel auf, dass die Lehrer ein Mindestalter von z.B. 50 Jahren haben müssen? Derzeit ist es so, dass es Junglehrer gibt, welche ohne tatsächliche Lebenserfahrung auf die Schüler losgelassen werden. Die Schüler haben dadurch nur die Möglichkeit, Schulbuchwissen vermittelt zu bekommen. Man kann es den Junglehrern nicht vorwerfen, dass ihr Wissen, Können und ihre Erfahrung sehr eingeschränkt sind und sie können nur das leierkastenmäßig :leier: weitergeben, was sie ebenfalls von meist unerfahrenen Menschen vorgesetzt bekommen haben. Um manches wirklich verstehen zu können, muss man es selbst ausprobiert, überprüft und erlebt haben. Das betrifft vor allem den Bereich der Moral, wo es in unserer Gesellschaft so immens große Defizite gibt. Ich denke, dass die Menschen mit zunehmendem Alter besser verstehen können, worauf es tatsächlich ankommt.

Auch habe ich das Gefühl, dass sich manche junge Menschen den Beruf des Lehrers wählen, um sich ein schönes Leben machen zu können. Das ist gegenüber den Arbeitnehmern in der Privatwirtschaft unfair. Lehrer sind privilegiert, es sollte jedoch das Wohl der Schüler bzw. der Gesellschaft im Vordergrund stehen.

Habt ihr auch eine Meinung dazu?
Man muss schon denken wie ein Held, --------------->http://freerice.com
um wie ein anständiger Mensch
handeln zu können.

May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

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2

23.12.2011, 08:02

Ich sehe gerade, dass dieses Thema großes Interesse erweckt hat und möchte zwischendurch noch einen Vorschlag unterbreiten:
Es ist so viel von der bildungsfernen Schicht die Rede. Gibt es Leute, welche ihre Neugierde und Wissbegierde abgelegt haben? Wenn Ja, warum? Ist der Schulstoff nicht interessant? Handelt es sich um Scheinwissen oder Füllstoff?
Ich habe im Fernsehen gesehen, wie die Höhrsäle in den Unis überfüllt sind und die Studenten auf dem Boden sitzen und irgendeinem Professor lauschen und mitschreiben.
Effizient, sinnvoll, klug, ausgereift? Wohl kaum! MMn sollte jeder Professor seine Ergüsse auf Video aufnehmen und ins Internet stellen (so ähnlich wie Youtube), so kann sich jeder Student den Vortrag nochmals in Ruhe zu Hause anschauen. Außerdem kann sich so mancher von der Bildung ausgeschlossener, tatsächlicher Leistungserbringer ebenfalls fortbilden.
Mit Wissen Geschäfte zu machen ist verachtenswert und Elitedenken.
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3

23.12.2011, 13:17

Sinne schärfen und Wachsamkeit

Ich hätte gerne, dass jeder nur ansatzweise systemkritische Lehrer unseren Kindern in der Schule "Wachsamkeit" anzutrainieren versucht, z.b. die Verantwortung zum "Sinne schärfen" in Eigenverantwortung übernimmt.

Die Tatsache, dass ausgesprochen viele intellektuelle Psychopathen uns beherrschen muss unseren Kindern der nächsten Generation "beigebracht" werden.

Krieg kommt nicht von hintergangenen Völkern sondern von intellektuellen Psychopathen.
Bankenrettung kommt nicht von finanzbetrogenen Völkern sondern von intellektuellen Psychopathen.
Korruption und Missbrauch des Rechtsstaats und der Menschenwürde kommt nicht von Menschen, die in Frieden leben wollen sondern von intellektuellen Psychopathen.

Nur drei Beispiele, kann beliebig fprtgesetzt werden.

4

11.01.2012, 15:14

Zitat

Children enter school as question marks and leave as periods. (Neil Postman)
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5

12.01.2012, 17:41

Liebe EA, Du verwechselst Wachsamkeit mit hirnlosen Fantasien. Wir sollten usnere Kinder dazu erziehen, dass sie aus sich heraus wichtig sind, ohne sich mit hirnverbrannten Fantasien und charakterlosem Wirken wichtig machen zu.

6

04.03.2012, 10:59

Es wird gejammert, dass es zu wenige Facharbeiter gibt, und dann wollen sie GZ (geometrisches Zeichnen) abschaffen:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_2…llung-in-gefahr
Wie wollen solche Leute irgendjemanden etwas beibringen?
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7

04.03.2012, 11:04

Die wichtigste Verbesserung des Schulsystems bestünde in der Abschaffung des Schulzwangs, denn eine Schule muss nicht gut sein, wenn die Kinder dorthin gehen müssen. Besser wären Schulen, die um Schüler werben, sich also etwas einfallen lassen müssen, damit sie Kinder als auch Eltern überzeugen, dass sie von einem Angebot besonders profitieren.

artemia salina

Das auf dem Bild ist keine artemia salina, sondern ein Muschelschaler, aber auch sehr schön, oder?

  • »artemia salina« ist weiblich
  • Private Nachricht senden

8

07.03.2012, 18:28

alles Wissen online oder auf DVD zur Verfügung stellen
Fragebögen, die das Belohnungszentrum stimulieren und daher süchtig machen
Erfolgserlebnisse durch Versuche
Wenn der Unterricht in einem Raum stattfindet, dann dürfen nicht mehr als 6-10 Schüler auf 1 Vortragendem/Erklärendem fallen.
Wissensstandüberprüfung durch ein neutrales Medium

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9

09.03.2012, 12:28

Es wäre an der Zeit auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Diese ganzen Generalisierungen und Verallgemeinerungen à la Zentralmatura bringen doch nichts. Im Gegenteil, da wird alles nur noch schlimmer. Außerdem sollte man das Niveau einiger Mittelschulen heben. Ich habe das bei meinem eigenen Neffen mitbekommen, da geht teilweise nichts voran. Dies betrifft dann wiederum auch wieder die Lehrer, wir brauchen mehr kompetente Lehrkräfte. Lehrer sollte nicht werden, wer nichts besseres gefunden hat sondern Personen, die pädagogisch dazu fähig sind und dazu ausgebildet wurden. Wir alle wissen, wie ausschlaggebend die Rolle des Lehrers ist. So manch einer hat unserein schon die Lust an einem gewissen Fach verdorben. Also wie kann es sein, dass inkompetente Lehrkräfte unterrichten? Die Kinder sind die Generation von morgen, wie soll sich überhaupt irgendetwas an unserem System verändern, wenn wir nicht die Art und Weise verändern, in der wir unsere Kinder erziehen?
Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.
Joseph Rudyard Kipling

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06.04.2012, 00:05

Weil es hier einmal in ein paar Themen ausführlich diskutiert wurde:

Hab vor kurzem mit einer Spanerin geredet, die, wie sich heraussetellte, gerade eine Ausbildung zur Lehrerin macht. Und zwar als Lehrerin für Kinder von 3 - 6 Jahren. In Spanien wird es als tatsächlich angsehen und die Kinder schon mit 3 Jahren obligatorisch zur "Schule" geschickt. Auch das Kinder in früheren Jahren dort abgeliefert werden ist keine Seltenheit, denn die Eltern haben zu arbeiten und keine Zeit. Was die dann dort lernen und andere Einzelheiten weiss ich nicht, mein spanisch ist noch zu schlecht und englisch half bei der Spanierin auch nur wenig weiter.

Ob es eine Verbesserung ist lässt sich bezweifeln, gibt aber zu denken.

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