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12.01.2012, 08:24

Unfallermittlungen: Staatsanwaltschaft baut "diverse Verschwörungstheorien" ein

Heute nach drei Jahren, wo wir viele Hinweise und "Beweise" auf ein Gewaltverbrechenan Jörg Haider haben, dürfen wir sämtliche Aussagen von Verantwortlichen in den Medien neu lesen. Ich fange mit dieser an:

Zitat

Provisorisches Gutachten.

Dieses erste Gutachten sei aber nur ein provisorisches gewesen, einige Informationen der Polizei hätten ihm bisher nicht zur Verfügung gestanden. Der leitende Staatsanwalt Gottfried Kranz sagt dazu nur, das endgültige Gutachten stehe noch aus, es müssten noch diverse Verschwörungstheorien eingearbeitet werden, "um allen den Wind aus den Segeln zu nehmen".

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/g…670717/index.do


Ist diese Aussage nicht unglaublich? :shock:

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12.01.2012, 15:33

Hier zuerst mal der ganze Artikel:

Zitat

Zuletzt aktualisiert: 03.12.2008 um 05:10 Uhr

"Auto hat sich nicht überschlagen"

Unfalltod von Landeshauptmann Jörg Haider: Grazer Gutachter sagt, Auto ist "nur" seitlich dahin geschlittert und Tacho ist nicht bei 142 km/h stehen geblieben.

Weinländer hat den Unfallhergang untersucht: "Dach des Phaeton kaum beschädigt"

Foto © ReutersWeinländer hat den Unfallhergang untersucht: "Dach des Phaeton kaum beschädigt"

Wäre der Hydrant nicht genau an der Stelle gewesen, wäre der Unfall sicher glimpflicher abgelaufen", sagt Harald Weinländer. Der renommierte Grazer Gutachter war unmittelbar nach dem Unfalltod von Landeshauptmann Jörg Haider mit der Untersuchung des Unfallhergangs betraut. Und er sieht einiges anders, als es bisher veröffentlicht wurde. Zum Beispiel, dass der Tacho bei 142 km/h stehen geblieben sein soll. "Ein Tachometer bleibt nicht einfach stehen. Da hätte der Dr. Haider schon einen Nagel hineinschlagen müssen", sagt er.

Verschwörungstheorien Blödsinn. Wie schnell Haider tatsächlich unterwegs war, dürfe er nicht sagen, das sei Sache der Staatsanwaltschaft. "Aber er war schnell unterwegs", sagt Weinländer. Auch dass der VW Phaeton sich überschlagen haben soll, kann er nicht bestätigen. "Das Dach ist nahezu unbeschädigt, ebenso die Beifahrerseite. Der Wagen hat sich seitlich aufgestellt ist dann auf der Fahrerseite dahin gerutscht. Deshalb hat es beide Türen herausgerissen", sagt Weinländer. Und was ist mit den Verschwörungstheorien, die von einem Anschlag sprechen? "Wie sollte man jemanden in einem fahrenden Auto umbringen? Das ist Blödsinn", sagt Weinländer.

Provisorisches Gutachten. Dieses erste Gutachten sei aber nur ein provisorisches gewesen, einige Informationen der Polizei hätten ihm bisher nicht zur Verfügung gestanden.

Der leitende Staatsanwalt Gottfried Kranz sagt dazu nur, das endgültige Gutachten stehe noch aus, es müssten noch diverse Verschwörungstheorien eingearbeitet werden, "um allen den Wind aus den Segeln zu nehmen".
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/g…670717/index.do

Eigentlich waren beide Herrn sich doch einig gewesen oder hat es an der Kommunikation gescheitert? Der eine glaubt nicht an Überschläge und der andere möchte VTs einbauen! ;)

Ich sehe das alles eigentlich sehr positiv: Das kleine "zerteilte" Kärnten wollte gemeinsam große Zeichen setzen.

Und ich bin so froh, dass die Kleine-Zeitung nicht zu den anderen Medien gehört, die solche Artikel einfach löschen oder kommentarlos verschwinden lassen.

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12.01.2012, 22:16

Wahrscheinlich hat der Staatsanwalt das ironisch gemeint,kannst du das ausschließen EA?

Und wirklich ein toller Gutachter (Achtung Ironie),wenn der von ausgerissenen Türen spricht!

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13.01.2012, 05:46

Wahrscheinlich hat der Staatsanwalt das ironisch gemeint,kannst du das ausschließen EA? Und wirklich ein toller Gutachter (Achtung Ironie),wenn der von ausgerissenen Türen spricht!
Vielleicht wars ne Streikbotschaft? Der Gutachter hat ja auch "gestreikt" und der offiziellen Unfallversion eine schallende Ohrfeige verpasst indem er ihr die Überschläge weggenommen hat. Hier noch ein paar ironische Streikbotschaften, in lauter Widersprüche verpackt:

Zitat

Dr. Gottfried Kranz im ORF am 12. Oktober 2008, Sonntag, ein Tag nach Ereignis Lambichl: „Das vorläufige Endergebnis ist, das keinerlei Anhaltspunkte für ein technisches Gebrechen vorlagen, keinerlei Anhaltspunkte für ähm… einen allfälligen Sabotageakt, sodass letztendlich als mögliche und wahrscheinlichste Unfallursache die überhöhte Geschwindigkeit war."
http://www.youtube.com/watch?v=ejDFvgyqkIc
Ein Endergebnis kann nicht "vorläufig" sein. Und ein "vorläufiges Ergebnis" kann nicht Endergebnis sein.

Zitat

Dr. Gottfried Kranz im Interview am 12. Oktober 2008, Sonntag, ein Tag nach Ereignis Lambichl:
Ein Sabotageakt oder ein technisches Gebrechen konnen ausgeschlossen werden, sagt Gottfried Kranz von der Staatsanwaltschaft: "Unfallursache war alleine die weit überhöhte Geschwindigkeit." Im Wesentlichen seien die technischen Untersuchungen abgeschlossen, sagt Staatsanwalt Kranz: "Unser Verfahren ist damit abgeschlossen, es liegt kein Fremdverschulden und keine Beteiligung Dritter vor."
http://ktnv1.orf.at/stories/314145
Unfallursache allein die weit überhöhte Geschwindigkeit (kein Alk?) - technische Untersuchungen im Wesentlichen noch am Sonntag abgeschlossen - Sta "unser Verfahren" damit abgeschlossen.

Zitat

Dr. Gottfried Kranz im Interview am 16. Oktober 2008, Donnerstag, vier Tage nach Ereignis Lambichl, Eröffnung nachgereichte Promille:
"Im Vortestverfahren ist alles negativ, keine Drogen", sagte der Leiter der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, Gottfried Kranz, im Ö1-Mittagsjournal. Alkohol sei jedoch gefunden worden. Abgeschlossen. Für die Staatsanwaltschaft ist der Fall nun so gut wie abgeschlossen. Es gibt laut Kranz kein Fremdverschulden und keinen Drittbeteiligten. Lediglich einige schriftliche Aussagen würden noch ausgewertet.
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/…584770/index.do
Im Vortestergebnis alles negativ - dann doch Alkohol - trotzdem Fall abgeschlossen - kein Interesse am tatsächlichen Zustandekommen der Blutpromille.

Zitat

Noch einmal Dr. Gottfried Kranz im Interview am 16. Oktober, NACH Eröffnung der Promillebombe:
Die Staatsanwaltschaft interessiert sich für den Verlauf des späten Freitagabends nicht. Die Rekonstruktion des letzten Abends von Jörg Haider hat für uns keine Bedeutung“, sagte der Klagenfurter Staatsanwalt Gottfried Kranz zu FOCUS Online. „Für uns ist der Fall abgeschlossen.
http://www.focus.de/politik/ausland/tid-…aid_341306.html
Fazit: Null Interesse an einer ordentlichen Ermittlung zu den Hintergründen zum Tod Jörg Haider. Wenn das nicht alles eine beabsichtigte Ironie war?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »erdbeeramazone« (13.01.2012, 07:11)


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13.01.2012, 11:50

Erdbeeramazone, du bist wirklich unermüdlich, immer wieder Dinge aufzuwärmen, die völlig belanglos sind!
Unfallursache allein die weit überhöhte Geschwindigkeit (kein Alk?)
Warum soll ein Staatsanwalt das nicht sagen? Wäre Herr Haider nur 50 km/h gefahren, wäre er vermutlich ja tatsächlich nicht von der Straße geflogen und wenn doch sicher dabei nicht zu Tode gekommen. Ob die Alkoholisierung dazu beigetragen hat, dass er so schnell gefahren ist, das kann niemand mit Bestimmtheit sagen. Niemand kann auch sagen, ob ein Hase über die Straße gelaufen ist und ihn irritiert hat. Die ganz genaue Unfallsursache kann niemand angeben. Ein Staatsanwalt muss in einer Mitteilung etwas Prägnantes sagen. Da hat er sich halt die überhöhte Geschwindigkeit herausgepickt, das ist doch völlig normal.

Vielleicht wars ne Streikbotschaft? Der Gutachter hat ja auch "gestreikt" und der offiziellen Unfallversion eine schallende Ohrfeige verpasst indem er ihr die Überschläge weggenommen hat.
Herr Weinländer schließt Überschläge aus, weil das Dach nicht beschädigt war. Ob er recht hat oder nicht, steht für mich nicht fest. Wenn das Auto zum Beispiel mit dem Heck in der Luft eine Pirouette über die Schnauze macht, wird das Dach auch nicht beschädigt. Auch hier habe ich dir schon versucht klar zu machen, dass niemand hinterher genau sagen kann, was das Auto beim Abflug gemacht hat - und dass man sich diesbezüglich auch nur endliche Mühe gibt. Ganz offensichtlich findet aber Herr Weinländer an dem Unfall insgesamt nichts Unerklärliches.

Im Vortestergebnis alles negativ - dann doch Alkohol - trotzdem Fall abgeschlossen - kein Interesse am tatsächlichen Zustandekommen der Blutpromille.
Wieder der berühmte Widerspruch "Keine Drogen"/"1,7 Promille". Hast du dir schon überlegt, dass es dafür einige andere Erklärungen gibt, als eine Unfallsinszenierung? Herr Haider hatte viele Sympathisanten, sicher auch in der Staatsanwaltschaft. Man kann hier zunächst der Meinung gewesen sein, dass seine Alkoholisierung nicht unbedingt publik gemacht werden muss, sie ist ja nicht wirklich rühmlich und es ist sonst keine Person zu Schaden gekommen. "Keine Drogen" kann man ohne zu lügen mit Augenzwinkern auch bei einer Alkoholisierung sagen, denn obwohl Alkohol in Österreich unbestritten die Droge Nummer eins ist, meint man im normalen Sprachgebrauch mit "Drogen" eben etwas anderes als den allgegenwärtigen Alkohol. Die politischen Gegner waren natürlich daran interessiert, dass die Alkoholisierung sehr wohl öffentlich wird und die haben sich dann durchgesetzt. Und wenn dir diese Erklärung nicht gefällt: es gibt für diesen Widerspruch auch noch andere "harmlose" Erklärungen.

Ist diese Aussage nicht unglaublich? (Nämlich die, dass der leitende Staatsanwalt Gottfried Kranz sagt, das endgültige Gutachten stehe noch aus, es müssten noch diverse Verschwörungstheorien eingearbeitet werden, "um allen den Wind aus den Segeln zu nehmen".)
Was findest du da unglaublich? Das ist doch völlig normal! Es kursierten zu diesem Zeitpunkt eben schon Verschwörungstheorien. Natürlich versucht man die zu entkräften, wer hat schon eine Freude über unangebrachte Verschwörungstheorien? Das heißt ja nicht, dass Herr Kranz da irgend etwas hieninfabulieren wollte. Ich verstehe die Aussage von Herrn Kranz so, dass er eben die Fakten aus den Gutachten herausarbeiten wollte, die die Verschwörungstheorien widerlegen. Natürlich hat er das sprachlich unrichtig formuliert, aber darauf herumzureiten, ist eine lächerliche Wortklauberei. Es ist typisch für dich, dass du wegen einer solchen Banalität gleich einen neuen Thread aufmachst!

Heute nach drei Jahren, wo wir viele Hinweise und "Beweise" auf ein Gewaltverbrechenan Jörg Haider haben, ...
Auch hier frage ich, wer ist "wir"? Für mich gibt es nach wie vor keine Hinweise und erst recht keine Beweise (mit oder ohne Anführungszeichen). Alles, was in dem Fragenkatalog steht, lässt sich auch ohne inszenierten Unfall erklären oder ist überhaupt völlig irrelevant.

6

14.01.2012, 11:38

@ Erdbeeramazone
Wenn ich mir das Dach des Phaeton in deinem Profil ansehe, schaut es nicht unbeschädigt aus.
Immerhin ist es ein Phaeton, der hat schon ordentliche A, B und C - Säulen, die denn/die Passagiere bei Überschlägen gut schützen sollen.

7

14.01.2012, 12:08

@ Erdbeeramazone
Wenn ich mir das Dach des Phaeton in deinem Profil ansehe, schaut es nicht unbeschädigt aus.
Immerhin ist es ein Phaeton, der hat schon ordentliche A, B und C - Säulen, die denn/die Passagiere bei Überschlägen gut schützen sollen.

Exakt laut Gutachterseite heißt es, Betonung liegt auf "nahezu":
"Das Dach ist nahezu unbeschädigt, .... "
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/…670717/index.do

Erkläre man uns Unfallskeptikern zuerst nun einmal das Schadensbild über dem Fahrersitz bei Marke 3, man sieht dort wirklich zwei Dellen, eine größere und eine kleinere.

Auf manchen offiziellen Bildern sieht man nun aber auch ganz deutlich jenes "Loch im Dach", welches von VW durch Peter Thul eigentlich ja bestätigt wurde mit "Unfallbericht liegt vor" und Unfallursache könnte Betonsockel "oder?" Eisensäule gewesen sein.

Christoph Kastius hat mir soweit die Original-Korrespondenz zwischen ihm und VW-Sprecher Peter Thul zukommen lassen, aus Beweisgründen, die habe ich inzwischen so auch weitergereicht.

Wie um alles in der Welt kamen laut dem Behördengutachten also tatsächlich die zwei Dellen (bei Marke 3 im Dach) über dem Fahrersitz des "Phaetondachs" zustande?

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14.01.2012, 15:43

Wie um alles in der Welt kamen laut dem Behördengutachten also tatsächlich die zwei Dellen (bei Marke 3 im Dach) über dem Fahrersitz des "Phaetondachs" zustande?
Ohne jetzt konkret zu wissen, welche Dellen da gemeint sind, möchte ich darauf hinweisen, dass Dellen nicht nur dadurch entstehen, wenn Blech gegen ein Hindernis prallt. Dellen können auch durch Stauchung der Karosseriestruktur alleine entstehen. Es ist nicht wirklich zu erwarten, dass das Behördengutachten auf diese Dellen eingeht. Nicht, weil dafür keine Erklärung möglich wäre, sondern weil das Gutachten auf den Gesamtverlauf des Unfalls abzielt und sich nicht unbedingt mit jedem unnötigen Detail beschäftigt.

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9

16.01.2012, 07:24

EA,

stell für Uebersicht doch bitte mal ein Bild mit dem verschwundenen Loch ein.

Uebersicht,

was sagst du eigentlich zu der platten rechten Front,hast Du eine Idee,wie sowas zustande kommt?

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21.03.2012, 13:08

@ Erdbeeramazone
Wenn ich mir das Dach des Phaeton in deinem Profil ansehe, schaut es nicht unbeschädigt aus.
Immerhin ist es ein Phaeton, der hat schon ordentliche A, B und C - Säulen, die denn/die Passagiere bei Überschlägen gut schützen sollen.
Dann stelle doch bitte konrete Fragen zu den einzelnen Schadensbildern.

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