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Samstag, 25. Februar 2012, 10:30

Ich wollte dir nur etwas zum Urheberrecht und zu ACTA erklären.
Erkläre du mir bitte lieber nichts mehr. Begründung oben.

Du hast angeboten den Vertrag hier Seite für Seite, Satz für Satz durch zu gehen.
Die ersten 33 Seiten bis "Abschnitt 5, Durchsetzung der Rechte geistigen Eigentums im digitalen Umfeld, Artikel 27" beziehen sich nicht auf "geistiges Eigentum" im Internet sondern auf das "geistige Eigentum" von Erfindungen, Erzeugnissen, Patentschutz, Markenprodukten, Schutz vor Nachahmungen und Fälschungen, dazu gibt es bereits Bestimmungen, z.B. im TRIPS-Abkommen von 1994 nachzulesen. Dazu gibt es für mich soweit nichts zu diskutieren, weil mich Internet betrifft und nicht Marken- und Produktfälschungen.

Was mich interessiert sind die Fakten, was denn nun alles ACTA an "geistigem Eigentum" im Internet unter "Schutz" stellen wird. Schutz ist ja nicht gleich Schutz. Unter dem Deckmantel schöner Worte wurde uns ja schon vieles verkauft. Interessant wird es ab Artikel 27 im ACTA Vertrag.

Ich habe mir den Text jetzt schon mehrmals durchgelesen. Was "meinen" Fall betrifft, möchte ich eigentlich nur sicher gehen, dass ich weiter uneingeschränkt wie bisher die Unfallfotos, Medientexte, Behörden- und Ministerien-E-Mails öffentlich verwenden darf, weil es mir ja um öffentliche Aufklärung zu einem m.E. riesigen Justiz- und Vertuschungsskandal geht sowie um Klarstellung falscher Medienberichte und Desinformationen.

Meine Tätigkeit ist nicht gewinnorientiert, auch ist sie nicht privat. Bisher habe ich auch keine Anzeigen zu Urheberrechtsverletzungen erhalten. Ich glaube, das wäre auch nicht im Sinn öffentlicher Aufklärungsarbeit. Bisher haben weder Gert Eggenberger noch Dr. Kranz es als Störung empfunden, dass ich Fotos verwendet und ungefragt E-Mails veröffentlicht habe. Es stünde diesen Personen immerhin auch ganz OHNE ACTA jederzeit frei, mich anzuzeigen und zu verklagen, Gesetze dazu gibt es ja längst, also wozu brauchen wir ACTA und was hat ACTA wirklich vor mit uns im Internet?

Und was soll das eigentich heißen im Klartext: "Durchsetzung der Rechte geistigen Eigentums"?

Durchsetzung? Das klingt ja fast so als würde ACTA künftig alle Urheber zwangsbeglücken und zwangsbeschützen wollen!?

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42

Samstag, 25. Februar 2012, 14:08

Kapitel III, Artikel 28: "Durchsetzungspraxis"

Da taucht im Vertrag ein markanter Wortbegriff auf: "Durchsetzungspraxis"

Ergänzend dazu fällt mir ein, dass wir eigentlich ja schon lange recht gute Gesetze hätten, die sich gut "in der Praxis durchsetzen" ließen, hätten wir nicht so viele unordentliche, charakterschwache, befangene und bestochene Justizbeamte, Juristen, Richter und Staatsanwälte.

Also wie könnte die "Durchsetzungspraxis" im ACTA-Vertrag gemeint sein, wo scheinbar ALLES unter Schutz gestellt werden will, was nur irgendwie mit geistigem Eigentum zu tun hat? Könnte mit Durchsetzungspraxis "Drüberfahren" gemeint sein?

Leider ist nirgendwo im Vertrag der Schutz des offenen und freien Informationsflusses klar beschrieben. Da fehlt viel an Definition, was uns dann überhaupt noch frei an Verwendung von fremden Texten und fremden Fotos oder Videos zur Verfügung stehen darf, damit Meinungsfreiheit bzw. Systemkritik wirklich "frei" auch weitergegeben werden darf.

Wie in so vielen anderen Vertrags- und Gesetzestexten gibt es auch im ACTA-Vertrag keine klaren Regeln durch verständliche Fallbeispiele. Man muss also raten. Am besten wäre es, dass jeder für sich sein persönliches Fallbeispiel hernimmt, um ACTA in seinen Grundzügen zu hinterfragen bzw. zu verstehen.

Was will ACTA eigentlich? Wie würde ACTA nun vorgehen? Schlimmstenfalls könnte der Text zur ACTA-Durchsetzungspraxis so ausgelegt werden wie die Schutzbestimmung der Mafia für ihre unfreiwilligen Schützlinge. :cool:

Und wo ist im ACTA Vertrag eigentlich klar deklariert, wie weit der freie Informationsfluss im Internet seinen Schutz durch Öffnung von behinderlichen Schranken noch finden wird? Fallbeispiel: Warum wurde der Wikileaks-Informant Bradley dieser Tage erst angeklagt dafür, dass er dreckige militärische schmutzige Geheimnisse veröffentlichen hat lassen, über Wiki-Leaks? Welche Interessensgruppen stecken hinter dem derzeitigen Zensurversuch? Ich glaube, wir brauchen nicht lange raten. Man will also Leute als Urheber schützen bzw. in "Schutzhaft" nehmen, die immerhin sehr freiwillig ihre Infos immer offen ins Netz gestellt haben, siehe vor allem unsere Medien und Medienfotografen.

Aber nun wirklich mal zu den Begriffserklärungen aus Artikel 5:
* c) zuständige Behörden umfassen die nach dem Recht einer Vertragspartei zuständigen Justiz-,
Verwaltungs- oder Rechtsdurchsetzungsbehörden,
* h) geistiges Eigentum bezieht sich auf alle Kategorien von geistigem Eigentum, die Gegenstand
von Teil II Abschnitte 1 bis 7 des TRIPS-Übereinkommens sind
* k) unerlaubt hergestellte urheberrechtlich geschützte Waren sind Waren, die ohne Zustimmung
des Rechteinhabers oder der vom Rechteinhaber im Land der Herstellung ordnungsgemäß
ermächtigten Person vervielfältigt wurden und die unmittelbar oder mittelbar von einem
Gegenstand angefertigt wurden, dessen Vervielfältigung ein Urheberrecht oder ein
verwandtes Schutzrecht nach Maßgabe des Rechts des Landes verletzt hätte, in dem die in
Kapitel II (Rechtsrahmen für die Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums)
aufgeführten Verfahren angewandt werden,
* l) Rechteinhaber schließt auch Vereinigungen oder Verbände ein, die gesetzlich befugt sind,
Rechte des geistigen Eigentums geltend zu machen,

Speziell zu Punkt c: Kann mir einer erklären, wer nun die genau die Vertragspartei ist oder sein soll bzw. aus welchen Personen die Vertragsparteien des ACTA-Vertrages sich zusammensetzen? Vertragspartei ist eigentlich einer, der freiwillig (nicht gezwungen oder erzwungen) seinen Unterschriftensanktus für einen Vertag hergibt! Sehr nebeliges Gewirr also, da steht statt ordentlichen Klarnamen im übertragenen Sinn: "zuständige Behörden umfassen die nach dem Recht einer Vertragspartei zuständigen Justiz-, Verwaltungs- oder Rechtsdurchsetzungsbehörden"

Ist die Vertragspartei nun der, der ACTA unterschrieben hat (in unserem Fall Botschafter und Einzelunterschreiber Hans Dietmar Schweisgut)? Oder sind Vertragsparteien diejenigen, die den Unterschreiber zur Unterschrift bevollmächtigt haben (die Bundesregierung und ihre Minister)? Oder ist die Vertragspartei einer, der den Vertrag auch 100% zu interpretieren verstanden hat? Oder sind die Vertragsparteien irgendwelche Instanzen aus dem Justizresor, ohne zuständige Namen? Oder aus der Wirtschaft? Oder werden spezielle "Rechtsdurchsetzungsbehörden" erst gegründet und aus dem Boden gestampft, wenn der ACTA Vertrag allgemein erst mal durchgeboxt, sprich "ratifiziert" ist?

Zitat

Aus dem ACTA-Vertrag

DURCHSETZUNGSPRAXIS
ARTIKEL 28

Fachkompetenz im Bereich der Rechtsdurchsetzung, Informationen und interne Koordinierung

(1) Jede Vertragspartei? regt den Aufbau von Fachkompetenz in den in ihrem Rechtsraum für die
Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums zuständigen Behörden an.

(2) Jede Vertragspartei? fördert die Erhebung und Auswertung statistischer Daten und sonstiger
sachdienlicher Informationen über Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums, ebenso die
Zusammenstellung von Informationen über Verfahren, die sich bei der Vorbeugung oder
Bekämpfung von Rechtsverletzungen bewährt haben.

(3) Jede Vertragspartei? fördert, soweit es zweckdienlich erscheint, die interne Abstimmung
zwischen den für die Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums zuständigen Behörden und
erleichtert das gemeinsame Vorgehen dieser.

(4) Jede Vertragspartei? ist bestrebt, wo dies zweckdienlich erscheint, den Aufbau und die
Aufrechterhaltung formeller oder informeller Strukturen, beispielsweise von Beratungsgremien, zu
fördern, über die ihren zuständigen Behörden die Auffassungen von Rechteinhabern und sonstigen
einschlägigen Interessenträgern zufließen können.
Auf jeden Fall sollte man herauszufinden, wer die namentlichen Personen der "Vertragparteien" sein sollen, und was mit "Durchsetzungspraxis" gemeint ist und bezweckt wird, oder.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »erdbeeramazone« (25. Februar 2012, 15:46) aus folgendem Grund: erspähte ^^ Formfehler ausgebessert


43

Samstag, 25. Februar 2012, 16:40


Du hast angeboten den Vertrag hier Seite für Seite, Satz für Satz durch zu gehen.
Die ersten 33 Seiten bis "Abschnitt 5, Durchsetzung der Rechte geistigen Eigentums im digitalen Umfeld, Artikel 27" beziehen sich nicht auf "geistiges Eigentum" im Internet sondern auf das "geistige Eigentum" von Erfindungen, Erzeugnissen, Patentschutz, Markenprodukten, Schutz vor Nachahmungen und Fälschungen, dazu gibt es bereits Bestimmungen, z.B. im TRIPS-Abkommen von 1994 nachzulesen. Dazu gibt es für mich soweit nichts zu diskutieren, weil mich Internet betrifft und nicht Marken- und Produktfälschungen.



Erst einmal solltest Du einen anderen Ton anschlagen. Du hast hier gesagt Seite für Seite …. Also komm nicht mit diesem großkotzigen, da gibt es bis Seite XY nichts zu diskutieren. Du versucht hier wieder den Eindruck zu erwecken, als würde jemand versuchen, Dich gegen Deinen Willen zu etwas ungeheuerlichen zu zwingen. Ich bin nur auf –Deine Worte eingegangen. Mäßige Dich also. Du bist wie immer unangemessen im Ton.

Wenn Du aber ACTA als solches kritisierst, kannst Du nicht mal eben die ersten Abschnitte auslassen. Dann solltest Du hergehen und deutlich machen, dass Du nur bestimmte Bereiche von ACTA kritisierst. Oder bist Du von Deiner eigenen Courage eingeholt worden? Hattest Du ACTA bei Deiner ersten Kritik noch gar nicht gelesen? Wusstest Du gar nicht, was Du da kritisierst? Ist es Dir erst bewusst geworden, als ich Dein Angebot annahm? Hattest Du damit vielleicht gar nicht gerechnet?

Du bist sehr launisch und sprunghaft, wenig verlässlich.


Was mich interessiert sind die Fakten, was denn nun alles ACTA an "geistigem Eigentum" im Internet unter "Schutz" stellen wird. Schutz ist ja nicht gleich Schutz. Unter dem Deckmantel schöner Worte wurde uns ja schon vieles verkauft. Interessant wird es ab Artikel 27 im …


Also, zum geistigen Eigentum gehören auch Patente, Gebrauchsmuster. Auch hier kann das Internet dazu beitragen, dass Rechte verletzt werden.

Hör auf zu polemisieren. Du wolltest Satz für Satz und nicht anhand Deiner dürftigen Interpretationsfähigkeit diskutieren.

Du nimmst eine Bewertung vorweg, ohne einen ACTA-Satz präsentiert zu haben. Das widerspricht Deinen eigenen Regeln und wäre ein Grund Dich zu „verwarnen“ oder gleich festzustellen, dass Du schon vor dem ersten Satz der Diskussion nicht gewachsen bist.

Du bewertest schon wieder, dass alles unter dem Deckmantel schöner Worte geschieht. Ich erinnere Dich, es war Deine Idee. Nun stell Dich auch und stigmatisiere das Thema nicht schon vor dem ersten ernsthaften Beitrag.

Ich erinnere Dich: Seite für Seite, Satz für Satz…Du hast viel fragwürdiges geschrieben, aber nichts, was Du selber angekündigt hast….ich kann die Angst förmlich riechen, die dich ereilt hat.


Ich habe mir den Text jetzt schon mehrmals durchgelesen. Was "meinen" Fall betrifft, möchte ich eigentlich nur sicher gehen, dass ich weiter uneingeschränkt wie bisher die Unfallfotos, Medientexte, Behörden- und Ministerien-E-Mails öffentlich verwenden darf, weil es mir ja um öffentliche Aufklärung zu einem m.E. riesigen Justiz- und Vertuschungsskandal geht sowie um Klarstellung falscher Medienberichte und Desinformationen.



Das ist schön, hier aber nicht Thema. Wir wollten es gemeinsam Seite für Seite, Satz für Satz diskutieren. Ich will keine Einschränkungen von Dir hören oder sonst was. Das alles zu seiner Zeit. Du hast ACTA in Frage gestellt und wolltest eine spannende Diskussion führen. Mich beschleicht das Gefühl, dass Du nun kneifen willst.

Lieber unterstellst Du wieder staatliche Willkür und Vertuschung. Keinen Beleg, noch nicht einmal die angekündigten. Aber die Amazone kennt das Ergebnis bereits vor der Diskussion.

Du bist regelmäßig mit Deiner Desinformation und Propaganda gescheitert. Letztlich konnte Dir immer nur der Admin helfen. Du versuchst die Diskussion wieder mit gezielter Desinformation zu eröffnen und zu führen. All Deine großen Worte sind vergessen, es bleibt Desinformation und Propaganda.


Meine Tätigkeit ist nicht gewinnorientiert, auch ist sie nicht privat. Bisher habe ich auch keine Anzeigen zu Urheberrechtsverletzungen erhalten. Ich glaube, das wäre auch nicht im Sinn öffentlicher Aufklärungsarbeit. Bisher haben weder Gert Eggenberger noch Dr. Kranz es als Störung empfunden, dass ich Fotos verwendet und ungefragt E-Mails veröffentlicht habe. Es stünde diesen Personen immerhin auch ganz OHNE ACTA jederzeit frei, mich anzuzeigen und zu verklagen, Gesetze dazu gibt es ja längst, also wozu brauchen wir ACTA und was hat ACTA wirklich vor mit uns im Internet?

Und was soll das eigentich heißen im Klartext: "Durchsetzung der Rechte geistigen Eigentums"?

Durchsetzung? Das klingt ja fast so als würde ACTA künftig alle Urheber zwangsbeglücken und zwangsbeschützen wollen!?


Es ist nicht auszuhalten, was Du hier produzierst. Es geht hier nicht primär um Dich, es geht um ACTA. Geht das nicht in Dein kleines Köpfchen rein? Du hast den Thread mit diesem Anspruch eröffnet.

Also, bevor Du weiter rumlamentierst und polemisierst, bist Du noch willens über ACTA zu diskutieren, wie Du es angekündigt hast?


Da taucht im Vertrag ein markanter Wortbegriff auf: "Durchsetzungspraxis"

Ergänzend dazu fällt mir ein, dass wir eigentlich ja schon lange recht gute Gesetze hätten, die sich gut "in der Praxis durchsetzen" ließen, hätten wir nicht so viele unordentliche, charakterschwache, befangene und bestochene Justizbeamte, Juristen, Richter und Staatsanwälte.

Also wie könnte die "Durchsetzungspraxis" im ACTA-Vertrag gemeint sein, wo scheinbar ALLES unter Schutz gestellt werden will, was nur irgendwie mit geistigem Eigentum zu tun hat? Könnte mit Durchsetzungspraxis "Drüberfahren" gemeint sein?

Leider ist nirgendwo im Vertrag der Schutz des offenen und freien Informationsflusses klar beschrieben. Da fehlt viel an Definition, was uns dann überhaupt noch frei an Verwendung von fremden Texten und fremden Fotos oder Videos zur Verfügung stehen darf, damit Meinungsfreiheit bzw. Systemkritik wirklich "frei" auch weitergegeben werden darf.

Wie in so vielen anderen Vertrags- und Gesetzestexten gibt es auch im ACTA-Vertrag keine klaren Regeln durch verständliche Fallbeispiele. Man muss also raten. Am besten wäre es, dass jeder für sich sein persönliches Fallbeispiel hernimmt, um ACTA in seinen Grundzügen zu hinterfragen bzw. zu verstehen.

Was will ACTA eigentlich? Wie würde ACTA nun vorgehen? Schlimmstenfalls könnte der Text zur ACTA-Durchsetzungspraxis so ausgelegt werden wie die Schutzbestimmung der Mafia für ihre unfreiwilligen Schützlinge. :cool:

Und wo ist im ACTA Vertrag eigentlich klar deklariert, wie weit der freie Informationsfluss im Internet seinen Schutz durch Öffnung von behinderlichen Schranken noch finden wird? Fallbeispiel: Warum wurde der Wikileaks-Informant Bradley dieser Tage erst angeklagt dafür, dass er dreckige militärische schmutzige Geheimnisse veröffentlichen hat lassen, über Wiki-Leaks? Welche Interessensgruppen stecken hinter dem derzeitigen Zensurversuch? Ich glaube, wir brauchen nicht lange raten. Man will also Leute als Urheber schützen bzw. in "Schutzhaft" nehmen, die immerhin sehr freiwillig ihre Infos immer offen ins Netz gestellt haben, siehe vor allem unsere Medien und Medienfotografen.

Aber nun wirklich mal zu den Begriffserklärungen aus Artikel 5:
* c) zuständige Behörden umfassen die nach dem Recht einer Vertragspartei zuständigen Justiz-,
Verwaltungs- oder Rechtsdurchsetzungsbehörden,
* h) geistiges Eigentum bezieht sich auf alle Kategorien von geistigem Eigentum, die Gegenstand
von Teil II Abschnitte 1 bis 7 des TRIPS-Übereinkommens sind
* k) unerlaubt hergestellte urheberrechtlich geschützte Waren sind Waren, die ohne Zustimmung
des Rechteinhabers oder der vom Rechteinhaber im Land der Herstellung ordnungsgemäß
ermächtigten Person vervielfältigt wurden und die unmittelbar oder mittelbar von einem
Gegenstand angefertigt wurden, dessen Vervielfältigung ein Urheberrecht oder ein
verwandtes Schutzrecht nach Maßgabe des Rechts des Landes verletzt hätte, in dem die in
Kapitel II (Rechtsrahmen für die Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums)
aufgeführten Verfahren angewandt werden,
* l) Rechteinhaber schließt auch Vereinigungen oder Verbände ein, die gesetzlich befugt sind,
Rechte des geistigen Eigentums geltend zu machen,

Speziell zu Punkt c: Kann mir einer erklären, wer nun die genau die Vertragspartei ist oder sein soll bzw. aus welchen Personen die Vertragsparteien des ACTA-Vertrages sich zusammensetzen? Vertragspartei ist eigentlich einer, der freiwillig (nicht gezwungen oder erzwungen) seinen Unterschriftensanktus für einen Vertag hergibt! Sehr nebeliges Gewirr also, da steht statt ordentlichen Klarnamen im übertragenen Sinn: "zuständige Behörden umfassen die nach dem Recht einer Vertragspartei zuständigen Justiz-, Verwaltungs- oder Rechtsdurchsetzungsbehörden"

Ist die Vertragspartei nun der, der ACTA unterschrieben hat (in unserem Fall Botschafter und Einzelunterschreiber Hans Dietmar Schweisgut)? Oder sind Vertragsparteien diejenigen, die den Unterschreiber zur Unterschrift bevollmächtigt haben (die Bundesregierung und ihre Minister)? Oder ist die Vertragspartei einer, der den Vertrag auch 100% zu interpretieren verstanden hat? Oder sind die Vertragsparteien irgendwelche Instanzen aus dem Justizresor, ohne zuständige Namen? Oder aus der Wirtschaft? Oder werden spezielle "Rechtsdurchsetzungsbehörden" erst gegründet und aus dem Boden gestampft, wenn der ACTA Vertrag allgemein erst mal durchgeboxt, sprich "ratifiziert" ist?


Du bist nicht in der Lage mit Deinen vorgegeben Ansprüchen zu diskutieren. Du nimmst Deine Propaganda vorweg, das war nicht die Absprache.

Dann schaffst Du es, doch einen Satz mit konkretem Bezug auf einen ganzen Abschnitt zustande zu kriegen.


Auf jeden Fall sollte man herauszufinden, wer die namentlichen Personen der "Vertragparteien" sein sollen, und was mit "Durchsetzungspraxis" gemeint ist und bezweckt wird, oder.


Dazu war ich angetreten. Du hast allerdings lieber Desinformation und Propaganda produziert.

Ich muss leider feststellen, dass Du zu mehr nicht fähig bist. All die Worte und nur zwei Halbsätze, die eine halbwegs vernünftige Frage aufgeworfen haben. Keine Subsumtion, keine Auseinandersetzung mit dem ACTA-Text. Nur die Frage nach zwei Bedeutungen.

Das ist mehr als dürftig, für so große einleitende Worte. Du hast versagt, bevor Du begonnen hast und ich kann mir offensichtlich die Mühe einer Diskussion sparen, zu der Du Deine Unfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt hast.

Sollte Dir dennoch etwas an einer endlich mal seriös geführten Diskussion liegen, bin ich vorbehaltlich einer immer zu erwartenden Sperrung (denn dazu braucht es keinen Grund) bereit dazu.

44

Samstag, 25. Februar 2012, 17:00

Erst einmal solltest Du einen anderen Ton anschlagen. Du hast hier gesagt Seite für Seite ?.
Ja das habe ich schon gesagt bzw. vorgeschlagen. Die eifrigen Rekationen dazu möchte ich gar nicht dokumentieren. Du hast dich immerhin ja auch etwas spät gemeldet, die Zeit läuft ...

Inzwischen haben sich Dinge verändert. Lies mal nach im Gesamtkontext zu diesem Thread:

Eine slowenische Botschafterin bereut ÖFFENTLICH den Vertrag unterschrieben zu haben.

Unsere Ministerien haben BEWUSST den Namen unseres Botschafters "nicht gewusst", als ich bewusst danach gefragt habe.

Natürlich können wir noch immer Satz für Satz, Wort für Wort, i-Punkt für i-Punkt den ACTA Vertrag durchgehen, so wie ich das vorgeschlagen habe, aber wir dürfen uns dabei nicht nur auf jeden einzelnen i-Punkt des Vertrages hängen, weil das wäre so, als würde man nur zum Tellerrand/Nudelrand blicken wollen.

Für mich wären im allgemeinen ACTA VERTRAG erstmal nun die Klarnamen und Realpersonen relevant, also die Klarnamen der Vertragsparteien, die uns bzw. unserer (komischverhaltenen) Regierung diesen Vertrag zum Unterschreiben ja vorgelegt haben, bevor wir uns auf ACTA-i-Punkte zu vorschnell versteifen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »erdbeeramazone« (25. Februar 2012, 17:43) aus folgendem Grund: Hervorhebung Rot


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45

Samstag, 25. Februar 2012, 17:20

Du bist sehr launisch und sprunghaft, wenig verlässlich.
Dass ich launisch und sprunghaft bin, sagt mir meine beste Freundin. Das hat aber nichts zu tun mit "Unverlässlichkeit". Das hat aus meiner Sicht damit zu tun, dass ich der Zeit hinterherjage, die aber schnelllebig ist. Besonders was Gesellschaftsleben und Politik anbelangt, ... ich glaube, da kann so leicht wohl keiner mit. Vielleicht erwarten sich manche Leute ja auch zuviel von mir?

Wenig Verlässlichkeit? Das lasse ich mir soweit von keinem nachsagen, weil das nicht stimmt, das wird dir auch keiner bestätigen, aber du kannst ja gerne persönlich versuchen, mich zu widerlegen. Frag mal bei DM an, ob der mich schon "widerlegt" hat?

46

Samstag, 25. Februar 2012, 17:42

Erst einmal solltest Du einen anderen Ton anschlagen. Du hast hier gesagt Seite für Seite ?.
Ja das habe ich schon gesagt bzw. vorgeschlagen. Die eifrigen Rekationen dazu möchte ich gar nicht dokumentieren. Du hast dich immerhin ja auch etwas spät gemeldet, die Zeit läuft ...

Inzwischen haben sich Dinge verändert. Lies mal nach im Gesamtkontext zu diesem Thread:



Laberrababer. Meine Reaktionen sind angemessen und nicht eifrig, übersteigen aber Deinen Horizont. Armes Ding.

Du scheiterst an Deinen Ansprüchen und flüchtest Dich immer wieder. Ich nenne es kläglich.

Ich habe mich spät gemeldet? Die Zeit läuft?

Du braucht Tage, um einen ersten Beitrag zu Deinen KOnditionen zu posten, der noch dazu mit zwei Halbsätzen kommentiert wird (der Rest war die übliche VT-Show) und Du willst mir etwas davon erzählen, dass die Zeit läuft? Ich mach mir vor Lachen gerade in die Hose, entschuldige, so was einfältiges habe ich wirklich nicht erwartet.

Bei Deinen großen Sprüchen bist wohl Du in der Bringschuld. Aber Du solltest Dich entspannt zurück lehnen und der Dinge harren. Ich freue mich schon.

47

Samstag, 25. Februar 2012, 17:50

Deinen großen Sprüchen bist wohl Du in der Bringschuld. Aber Du solltest Dich entspannt zurück lehnen und der Dinge harren. Ich freue mich schon.
Ich glaube, das tue ich im Grunde eh ... der Dinge harren.

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
  • Private Nachricht senden

48

Sonntag, 26. Februar 2012, 09:48

SO! Hier nun mal eine Meinung die ich schon lange vertrete auch. Alles was der Steuerzahler bezahlt hat (inklusive anderer Abgaben) , gehört ihm auch! ARD, ZDF, ORF, etc.!


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49

Sonntag, 26. Februar 2012, 14:18

Mein Screenshot vom Ministerium ist verschwunden!

Das Ministerium gibt seine Mitarbeiter, die Briefe an besorgte Bürger schreiben, offiziell gar nicht bekannt? Ich habe eingegeben: Dr. Christoph Weingartner. Nicht mehr und nicht weniger.


Hier nochmal!


Hab die Suche nach dem Mitarbeiter "Dr. Christoph Weingartner" nochmal neu gestartet unter http://www.bmaa.gv.at/, selbiges Ergebnis:

Es wurde kein Treffer erzielt! .... steht da. Vermutlich handelt es sich beim Herrn Gesandten um einen "Phantom". Oder einen Phantomas :schulter:

Nachtrag: Andi, bin voll deiner Meinung, im Video wird es ganz deutlich gemacht, dass die Urheberrechte bei dem liegen, der zahlt, in vielen Fällen also beim Steuerzahler, bei uns, also wirds wohl nix mit ACTA-Internetzensur! ;)

50

Montag, 27. Februar 2012, 13:17

Zitat von »Uebersicht«: Ich wollte dir nur etwas zum Urheberrecht und zu ACTA erklären.

Erkläre du mir bitte lieber nichts mehr. Begründung oben.
Erdbeeramezone, mit Begründung meint du wohl, dass ich erst Auskunft zu den nicht auffindbaren Kotflügelteilen geben soll - obwohl das ein ACTA-Thread ist und kein Lambichl-Thread. Auch habe ich bereits für die fehlenden Kotflügelteile und für vieles andere, dass für dich ein Mysterium ist, eine Erklärung angeboten. Dass du diese Erklärungen nicht annehmen kannst, sie nicht verstehst oder du sie gar nicht zur Kenntnis genommen hast, dafür kann ich nichts.

Und Erklärungen scheinen für dich bitter notwendig, denn du räsonierst noch immer herum, ob du z.B. Fotos, für die du keine Rechte hast, im Internet veröffentlichen darfst - obwohl das mit ACTA nicht das Geringste zu tun hat. Um diese Frage zu klären, bedarf es keiner Anfragen ans Ministerium, da findet man zur Genüge Informationen im Internet, z.B. in der Quelle. Also nochmals langsam zum Mitschreiben: Durch die Veröffentlichung der Fotos verletzt du das Urheberrecht. Derlei kommt aber millionenfach vor und nur selten klagt jemand, die Staatsanwaltschaft kümmert sich schon gar nicht um solche Bagatellen. Korrekterweise müsstest du aber die Erlaubnis des Fotografen (bzw. des Rechteinhabers) einholen. Ob du die bekommen würdest, wenn der weiß, was du da dir da alles zu den Fotos zusammenphantasierst, kann ich nicht vorhersagen.

Und warum ist es eigentlich so wichtig, wer den ACTA-Vetrag für Österrreich unterschrieben hat? Wichtig ist doch, dass die Bundesregierung beschlossen hat, sich ACTA in die Arme zu werfen. Wer das dann im Auftrag der Regierung unterschreibt, ist ziemlich egal. Noch absurder ist es, wenn du dir Gedanken über Herrn Christoph Weingartner machst. Den Inhalt seiner Mail an dich scheinst du kaum gelesen oder zumindest nicht wirklich aufgefasst zu haben. Statt dich in diese Richtung zu bemühen, beschäftigst du dich mit seiner Person, weil du sie nicht im Internet finden kannst? Die wenigsten Ministerien geben alle ihre Mitarbeiter im Internet bekannt. Herr Weingartner kann nur froh darüber sein, wer weiß, wie du ihn nerven würdest, hättest du seine Telefonnummer. Nun, du hast seine Mailadresse und aus seiner Mail auch seine Funktion, und du kannst jederzeit im BMEIA anrufen und nach ihm fragen. Das sollte doch reichen, oder?

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