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Freitag, 27. April 2012, 09:04

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Wie schon weiter oben berichtet habe ich am 07.03.2012 die zuständige und verantwortliche Behörde für die Vermittlung der Relativitätstheorie im Bildungssystem gebeten, mir folgende Frage zu beantworten:

Warum wird die Kritik der Relativitätstheorie im Bildungssystem nicht vermittelt und nicht behandelt?

Ich habe von der Behörde noch keine Antwort bekommen, dafür weiß ein Teilnehmer die Antwort und hat sie auch im Blog der Bundeskanzlerin „Verbannung der Relativitätstheorie in Forschung und Lehre“ im Rahmen des Projekts „Zukunftsdialog“ gegeben, siehe mein heutiger Blog-Eintrag:

Warum wird die Kritik der Relativitätstheorie im Bildungssystem nicht vermittelt und nicht behandelt?

Das ist ja spannend, oder?

Weiß hier sonst jemand auch eine Antwort?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

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Freitag, 27. April 2012, 10:16


Warum wird die Kritik der Relativitätstheorie im Bildungssystem nicht vermittelt und nicht behandelt?

Ich habe von der Behörde noch keine Antwort bekommen, dafür weiß ein Teilnehmer die Antwort und hat sie auch im Blog der Bundeskanzlerin „Verbannung der Relativitätstheorie in Forschung und Lehre“ im Rahmen des Projekts „Zukunftsdialog“ gegeben, siehe mein heutiger Blog-Eintrag: [...blablabla blabla bla chatblablachat...] Das ist ja spannend, oder? Weiß hier sonst jemand auch eine Antwort?

Klar, die Antwort kennen sie auch schon länger, nur passt diese ihnen eben nicht wirklich, oder? ;)

Konkret ist die Sache recht klar, es gibt keine Unterdrückung der Kritik an der RT, wie man gut bei Wikipedia sehen kann:

Kritik an der Relativitätstheorie

Dann gibt es auch keine richtige Gruppe der Kritiker, die Kritik besteht aus einzelnen wenigen Personen, die in der Regel keine Ahnung von Physik und Mathematik haben, wie sie als schillerndes Beispiel und mehr ist da nicht. Die von ihnen ja auch überall so beworbene Seite zum Zwillingsparadoxon hat ca. 140 Unterschriften weltweit zusammen bekommen, das ist nichts. Ich könnte wetten, dass man 1000mal mehr Unterschriften bekommt, wenn man fragt, wer die Erde für 6.000 Jahre alt hält und diese von Gott in 7 Tagen geschaffen wurde.

Die Kritik an der RT ist ein Scherz, dass ist Realsatire, mehr nicht. Sie haben es in den ganzen Jahren nicht geschafft eine eigene Diskussionsplattform für die Kritik aufzubauen, und die von ihnen überall verlinkte Seite: http://wissenschaftliche-physik.com interessiert auch keinen Menschen und hat eine Resonanz von fast Null. Wo ist da denn eine ernstzunehmende Gruppe Kritiker? Wenn wollen sie den anführen, Friebe, Thim, Streibig, Derksen und Maurer?

Bedenken sie mal, trotz ihrer Propaganda haben sie weltweit nur 140 Stimmen bekommen, wie viele sind aus Deutschland? Wie viele Kritiker können sie denn nennen?

So und nun fragen sie ernsthaft, warum keiner auf ihre lustigen Mails reagiert und die Kritik nicht an die Schulen kommt? :D

Genauso könnte Dieter Bremer fordern, seine Kritik an der Mondentstehungshypothese solle in den Schulen unterrichtet werden.

Offenbar wurde das nun auch im Zukunftsdialog erkannt.


Nachtrag:

Wie sie Frau Lopez und G. O. Mueller mit der Wahrheit so umgehen, kann man hier:

Jocelyne Lopez & G. O. Mueller und das Geschenk von oben

nachlesen. Immer wieder versuchen sie das sinnverdrehte Zitat von Minkowski auf die RT zu münzen, wobei nachweislich Minkowski sich auf die Äthertheorie von Lorentz bezogen hat. Damit ist der Fehler G8 in der Liste von GOM hinfällig. Jede Wette das sie das aber nicht dazu bewegen wird, diesen im „Buch“ von GOM zu bereinigen, sondern dass sie weiter mit Aussagen wie:

G.O. Mueller: Das „Geschenk von oben“ der Relativitätstheorie » Jocelyne Lopez hausieren gehen werden.
So hoch der Geist, der uns erhebt, Es wankt der Grund, auf dem er steht.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nocheinPoet« (27. April 2012, 11:57)


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Freitag, 27. April 2012, 12:49

Zitat
[...] Die interne Verantwortung des Wissenschaftlers realisiert sich in der Beachtung der Standards guter wissenschaftlicher Praxis. Traurige Berühmtheit wissenschaftlichen Fehlverhalten haben die „großen” Betrugsfälle, wie etwa die Fälschungen des Nanophysikers Jan Hendrik Schön, erlangt. Jüngste Studien aus den Vereinigten Staaten belegen aber, dass diese gleichsam nur die Spitze eines Eisbergs bilden. So haben von rund 3000 anonym befragten Wissenschaftlern der National Institutes of Health ein Drittel zugegeben, in den vergangenen drei Jahren mindestens einmal gegen die Standards guter wissenschaftlicher Praxis verstoßen zu haben. „Lug und Trug in den Wissenschaften” sind allerdings auch in Deutschland ein Thema, wie die dreistellige Zahl von Fällen, die dem Ombudsmann der DFG vorliegen [...]
Nun, wenn bei einer Befragung ein Drittel der befragten Wissenschaftler zugibt, gegen die Standards guter wissenschaftlicher Praxis verstoßen zu haben, klingt das dramtisch, ist es aber nicht. Denn es gibt hier ja unterschiedliche Schweregrade. Plagiatsfälle stellen z.B. Verstöße dar, haben aber keinerlei Einfluss auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Das Ergebnis der Befragung zeigt eher, dass die Wissenschaftler an sich selbst durchaus hohe Maßstäbe anlegen und selbstkritisch genug sind, dass ihr Verhalten noch ein besseres sein könnte. Natürlich hat es spektakuläre Fälle gegeben, wo Ergebnisse einfach erfunden wurden. Die allerdings über kurz oder lang aufgeflogen sind, denn es ist ja ein Grundprinzip in der Wissenschaft, dass Experimente auch von anderen wiederholt werden.

Was das angesprochene Experiment von Hafele-Keating betrifft, habe ich in den Foren gelesen, dass die Experimentatoren Justagen an den Uhren vorgenommen haben sollen. Ihrer Aussage nach in dem Bemühen, die Genauigkeit der Messung zu verbessern. Kritiker unterstellen hier jedoch, dass mit diesen Justagen die Ergebnisse so verfälscht werden sollten, dass die Relativitätstheorie irrigerweise bestätigt wird. Letzteres ist allerdings schon deshalb höchst unwahrscheinlich, weil das Experiment ja von anderen Forschergruppen mehrmals wiederholt wurde, mit gleichen Ergebnissen. Aber im Prinzip könnte natürlich von den Herrn Hafele und Keating eine Täuschung versucht worden sein. Das lässt sich aber in keiner Weise feststellen! Wie sollte das denn gehen? Soll man die Herrn - so sie noch leben - mit Lügendetektor befragen? Oder ihre Wohnungen nach evtl. geheimen Dokumenten durchsuchen? Dazu hätte niemand die Befugnis. Wenn sich nun Herr Friebe von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft wünscht, diese möge überpüfen, ob bei dem Hafele-Keating-Experiment nicht Datenmanipulation im Spiel war, ist das unsinnig, denn niemand könnte dergleichen nachweisen. Die beste Art, das Experiment zu überprüfen, ist die Wiederholung durch andere Wissenschaftler, und diese Überprüfung ist ja durchaus erfolgt. Die experimentelle Bestätigung der Relativitätstheorien beruht auf mehreren Klassen von Experimenten. Eine Klasse ist der Vergleich von ruhenden und bewegten Uhren, und hier war das Hafele-Keating-Experiment zwar das erste, aber nicht das einzige. Und dazu kommen natürlich noch die anderen Experiment-Klassen.

Die Relativitätstheorien Einsteins wurden nach ihrer Veröffentlichung längere Zeit heftig kritisiert und angezweifelt. Auf Grund der in Folge durchgeführten und immer überzeugenderen Experimente ist die RT aber in der etablierten Wissenschaft heute widerspruchslos anerkannt und wird in bestimmten Bereichen der Physik routinemäßig verwendet. Der Widerspruch kommt von Außenseitern des etablierten Wissenschaftsbetriebes, deren Darstellungen vielfach einen obskuren Touch haben. Die Gegenargumente, die hier vorgebracht werden, sind den Physikern natürlich bekannt, für sie aber nicht stichhaltig. Wissenschaftler sind tendenziell ehrgeizig und wollen berühmt werden. Einen Wissenschaftsfortschritt kann man aber nicht erzielen, wenn man mit falschen Theorien arbeitet. Deshalb sind die Wissenschaftler durchaus kritisch bei der Auswahl ihrer Werkzeuge. Vermutlich werden auch die Relativitätstheorien Einsteins einmal durch noch bessere Theorien abgelöst werden. Diese werden aber wohl die wichtigen Aussagen der Einsteinschen Theorien wieder mit einschließen.

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Freitag, 27. April 2012, 15:00


Die beste Art, das Experiment zu überprüfen, ist die Wiederholung durch andere Wissenschaftler, und diese Überprüfung ist ja durchaus erfolgt. Die experimentelle Bestätigung der Relativitätstheorien beruht auf mehreren Klassen von Experimenten. Eine Klasse ist der Vergleich von ruhenden und bewegten Uhren, und hier war das Hafele-Keating-Experiment zwar das erste, aber nicht das Einzige. Und dazu kommen natürlich noch die anderen Experiment-Klassen.

So sieht es aus, hier kann man sehr viele Experimente finden:

http://de.wikipedia.org/wiki/Tests_der_s…%C3%A4tstheorie
http://de.wikipedia.org/wiki/Moderne_Tes…orentzinvarianz

Auch das Hafele-Keating-Experiment wurde mehrfach wiederholt und alle Ergebnisse bestätigen die Vorhersagen der SRT.



Die Relativitätstheorien Einsteins wurden nach ihrer Veröffentlichung längere Zeit heftig kritisiert und angezweifelt. Auf Grund der in Folge durchgeführten und immer überzeugenderen Experimente ist die RT aber in der etablierten Wissenschaft heute widerspruchslos anerkannt und wird in bestimmten Bereichen der Physik routinemäßig verwendet. Der Widerspruch kommt von Außenseitern des etablierten Wissenschaftsbetriebes, deren Darstellungen vielfach einen obskuren Touch haben. Die Gegenargumente, die hier vorgebracht werden, sind den Physikern natürlich bekannt, für sie aber nicht stichhaltig. Wissenschaftler sind tendenziell ehrgeizig und wollen berühmt werden. Einen Wissenschaftsfortschritt kann man aber nicht erzielen, wenn man mit falschen Theorien arbeitet. Deshalb sind die Wissenschaftler durchaus kritisch bei der Auswahl ihrer Werkzeuge. Vermutlich werden auch die Relativitätstheorien Einsteins einmal durch noch bessere Theorien abgelöst werden. Diese werden aber wohl die wichtigen Aussagen der Einsteinschen Theorien wieder mit einschließen.

Es gibt ja viele Ansätze, auch in Bezug zur Lorentzinvarianz, und es ist eine Tatsache, dass die Physiker sich da wohl mehr freuen würden, etwas zu entdecken, dass der RT widerspricht, das wäre nämlich richtig spannend. Auch würde ein Physiker der da was findet, sicher große Aufmerksamkeit bekommen, ich glaube also nicht, das ein Physiker der einen Widerspruch zur RT aufzeigen könnte, dass nicht umgehend veröffentlichen würde.

Die Kritik an der RT versucht es aber im Rahmen ihrer kruden Verschwörungstheorie immer so darzustellen, dass es ein ganz gezielte weltweite Unterdrückung gibt, GOM spricht da eine sehr üble Sprache und von Millionen Gehirn gewaschnen Opfern.
So hoch der Geist, der uns erhebt, Es wankt der Grund, auf dem er steht.

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25

Montag, 30. April 2012, 07:26


Was das angesprochene Experiment von Hafele-Keating betrifft, habe ich in den Foren gelesen, dass die Experimentatoren Justagen an den Uhren vorgenommen haben sollen. Ihrer Aussage nach in dem Bemühen, die Genauigkeit der Messung zu verbessern. Kritiker unterstellen hier jedoch, dass mit diesen Justagen die Ergebnisse so verfälscht werden sollten, dass die Relativitätstheorie irrigerweise bestätigt wird.


Die manuelle Verstellung der Uhren während des Experiments, weil sie nicht den gewünschten Wert zur Bestätigung der SRT anzeigten, sondern eine "Katastrophe" waren und dadurch die Theorie widerlegten, ist keine „Justage“, sondern eine betrügerische Manipulation, die den Wert des Experiments restlos vernichtet: Die Zielsetzung des Experiments war ja ausgerechnet zu beobachten, wie sich die Atomuhren während dem Transport verhalten. Es ist dann logischerweise absolut ausgeschlossen, irgendetwas manuell an die Uhren während dem Transport zu "korrigieren", weil sie nicht die gewünschten Werte anzeigten, das leuchtet ja jedem ein:

Zitat

Hafele & Keating Tests; Did They Prove Anything?

Zitate Hafele/Keating:
[...]
Clock 120 was a disaster; it had a change (Table 1) from losing 4.50 ns per hour to losing 8.89 ns per hour on the Eastward trip; on the Westward trip it altered from losing 8.88 to losing 4.56 ns per hour. […]

Zitate A.G. Kelly

[…] Examples of how unreasonable were the corrections from the actual test results to the amended version are:
clock 408 (Eastward) ‘corrected’ from +166ns to -55ns;
clock 361 (Westward) ‘corrected’ from -44ns to +284ns.
Clock 447 was amended from +26ns to +266ns on the Westward test; this was by a factor of 10. Yet, the H & K paper said that no significant changes in rate were found for clocks 408 and 447 during the westward trip". This barefaced manipulation of the data was outrageous. Clock 447 was the single clock that had a pretty steady drift-rate throughout the tests. The 1971 report stated that "rate changes that are noticeably larger than those typical in the laboratory occurred for each clock during at least one of the trips, except for clock 447". Why then did they not use the results of this one stable clock and abandon the other three?

On the Eastward test, corrections of +3.5 and -5.5 times the forecast theoretical -40ns result were applied to two of the clocks; on the Westward test, where the forecast was +273ns, corrections of 0.5 to 1.2 times that amount were applied to three of the clocks.
H & K stated that the number of measured values was too small for a proper statistical analysis; nonetheless, they gave a standard deviation of the four results on either test, as quoted under Table 3. This gives the misleading impression that the results are grouped reliably closely.[…]


Das Experiment Hafele-Keating bestätigt nicht die SRT, sondern ganz im Gegenteil widerlegt die SRT. Deshalb wurde es auch von den Experimentatoren manipuliert. Es handelt sich um einen handfesten Fall von Betrug in der Wissenschaft, es nützt nichts, den Betrug durch Rhetorik oder Floskel wie z.B. "Justagen" oder "Bestätigung der SRT im Rahmen der damaligen Genauigkeit" schön reden und verstuschen zu wollen .

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

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Montag, 30. April 2012, 09:53


Die manuelle Verstellung der Uhren während des Experiments, weil sie nicht den gewünschten Wert zur Bestätigung der SRT anzeigten, sondern eine "Katastrophe" waren und dadurch die Theorie widerlegten, ist keine „Justage“, sondern eine betrügerische Manipulation, die den Wert des Experiments restlos vernichtet: Die Zielsetzung des Experiments war ja ausgerechnet zu beobachten, wie sich die Atomuhren während dem Transport verhalten. Es ist dann logischerweise absolut ausgeschlossen, irgendetwas manuell an die Uhren während dem Transport zu "korrigieren", weil sie nicht die gewünschten Werte anzeigten, das leuchtet ja jedem ein: […]

Das Experiment Hafele-Keating bestätigt nicht die SRT, sondern ganz im Gegenteil widerlegt die SRT.

Deshalb wurde es auch von den Experimentatoren manipuliert. Es handelt sich um einen handfesten Fall von Betrug in der Wissenschaft, es nützt nichts, den Betrug durch Rhetorik oder Floskel wie z.B. "Justagen" oder "Bestätigung der SRT im Rahmen der damaligen Genauigkeit" schön reden und vertuschen zu wollen.

Was Frau Jocelyne Lopez hier schreibt, ist einfach nur ganz großer Schwachsinn, und es fällt mir sich nicht allein schwer, davon auszugehen, dass man so einen Unfug mit einen klaren und gesunden Verstand fabrizieren kann.

Gehen wir mal rein hypothetisch davon aus, das Experiment sei wirklich manipuliert worden und die Ergebnisse nach Wunsch zu Gunsten der RT verfälscht. Könnte ja sein, dann müssten aber all die anderen Experimente auch manipuliert worden sein, denn das Experimente von Hafele-Keating wurde mehrfach wiederholt:


Das Hafele-Keating-Experiment war ein Test der aus der Relativitätstheorie folgenden Zeitdilatation. Joseph C. Hafele und Richard E. Keating brachten 1971 vier Cäsium-Atomuhren an Bord eines kommerziellen Linienflugzeugs, und flogen zweimal rund um die Welt, zuerst ostwärts, dann westwärts, und verglichen die Borduhren mit denen des United States Naval Observatory. Das Experiment wurde inzwischen mehrmals mit gesteigerter Präzision wiederholt – jedes mal in Übereinstimmung mit den Vorhersagen der Relativitätstheorie.

Wiederholungen

Wiederholungen des Originalexperiments wurden durch das National Physical Laboratory (NPL) 1996 mit einem höheren Genauigkeitsgrad durchgeführt, und zwar während eines Flugs von London nach Washington, D.C. und wieder zurück. Gemessen wurde ein Vorgehen der Borduhren von 39 ± 2 ns, in guter Übereinstimmung mit dem relativistischen Wert von 39,8 ns. Im Juni 2010 führte NPL das Experiment abermals durch, diesmal um den gesamten Globus (London - Los Angeles - Auckland - Hongkong - London). Der relativistische Wert war 246 ± 3 ns, gemessen wurde 230 ± 20 ns, abermals in guter Übereinstimmung.


Maryland-Experiment

Ein komplexeres Experiment ähnlicher Art wurde zwischen September 1975 und Januar 1976 von einer Forschergruppe der University of Maryland, USA, durchgeführt. Dabei wurden drei Atomuhren mit Flugzeugen auf etwa 10.000 m Höhe über Chesapeake Bay in Maryland gebracht. Zunächst absolvierte man mehrere Testflüge und schließlich fünf Hauptflüge von je 15 Stunden Flugdauer. Es befanden sich ebenfalls drei Atomuhren am Boden. Spezielle Behälter schützten diese vor äußeren Einwirkungen wie Erschütterungen, Magnetfeldern, Temperatur- und Luftdruckschwankungen. Man verwendete eine Turboprop-Maschine, die nur knapp 500 km/h erreichte, um den Geschwindigkeitseffekt klein zu halten. Das Flugzeug befand sich auf fest vorgegebenem Kurs und wurde ständig per Radar überwacht. Je Sekunde ermittelte man Position und Geschwindigkeit.

Zum einen maß man den Zeitunterschied durch direkten Uhrenvergleich am Boden vor und nach dem Flug über etwa 20 Stunden. Zum anderen wurde während des Fluges durch Laser-Lichtpulse von 0,1 ns Dauer der Zeitunterschied abgelesen, indem man ein Signal zum Flugzeug schickte, das von diesem reflektiert und auf der Bodenstation wieder aufgefangen wurde. Die Differenz nahm schon während des Fluges laufend zu. Aufgrund des Gravitationseffektes gehen die Flugzeuguhren während des Fluges laufend schneller. Nach 15 Stunden Flug ermittelte man eine Abweichung von 47,1ns. -5,7ns Verlangsamung verursachte der relativistische Geschwindigkeitseffekt. Somit ergab sich eine Abweichung von 52,8 ns. Die Fehlerrechnung ergab eine Genauigkeit von 1,6%.

Mag sein, dass Jocelyne Lopez in einem Verfolgungswahn steht, und an eine weltweite Verschwörung glaubt, sie wirkt wie eine Verschwörungstheoretikerin, und da ist kein Raum für Tatsachen und Fakten, was nicht ins Bild der großen weltweiten Verschwörung passt, die G. O. Mueller propagiert, blendet die gute Frau einfach nur aus.

Sie wird die Wiederholungen und alle anderen Experimente einfach ignorieren. Mein Tipp, schreiben sie dem Papst oder gleich Gott eine Mail. :D
So hoch der Geist, der uns erhebt, Es wankt der Grund, auf dem er steht.

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Montag, 30. April 2012, 10:25


Aber im Prinzip könnte natürlich von den Herrn Hafele und Keating eine Täuschung versucht worden sein. Das lässt sich aber in keiner Weise feststellen! Wie sollte das denn gehen? Soll man die Herrn - so sie noch leben - mit Lügendetektor befragen? Oder ihre Wohnungen nach evtl. geheimen Dokumenten durchsuchen? Dazu hätte niemand die Befugnis. Wenn sich nun Herr Friebe von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft wünscht, diese möge überpüfen, ob bei dem Hafele-Keating-Experiment nicht Datenmanipulation im Spiel war, ist das unsinnig, denn niemand könnte dergleichen nachweisen.


Es wäre durchaus angebracht und auch durchaus möglich gewesen, dass die Deutsche Physikalische Gesellschaft die Amerikaner um die Mitteilung der Originaldaten des Experiments bittet, falls sie sie ohnehin nicht bereits zur Verfügung haben (was nicht wahrscheinlich ist). Das ist ja Gang und Gebe und auch völlig normal: Originaldaten eines Experiments sind keine Geheimnisse, sondern dürfen zur Auswertung an allen Wissenschaftlern kommuniziert werden, die daran interessiert sind.

Auch kritische Amerikaner waren an die Originaldaten des Experiments interessiert, wie zum Beispiel die beiden Mathematikerinnen Domina Eberle Spencer und ihre Kollegin Uma Y. Shama, die auch gemeinsam eine kritische Arbeit über das Hafele-Keating Experiment geschrieben haben:

A new interpretation of the Hafele-Keating Experiment

worin sie auch darüber informieren, dass sie vom Experimentator Keating die Originaldaten erhalten haben:

Zitat

Zitat Domina Eberle Spencer und Uma Y. Shama:

Dr. Keating has been kind enough to provide us with the raw experimental data.


Es ist also hochwahrscheinlich, dass die vom Kritiker A. G. Kelly ohne Quellenangabe im Internet publizierten Daten die Originaldaten des Experiments sind (mit den unerlaubten „Korrekturen“ ).

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft wurde ja auch von Ekkehard Friebe gebeten nachzuprüfen, ob die publizierten Daten von A.G. Kelly tatsächlich die Originaldaten des Experiments sind, siehe:

Zitat

Zitat Ekkehard Friebe:

[...] Diese Vorwürfe der Datenmanipulation werden auch von dem irischen Autor A. G. Kelly erhoben, der angeblich die Originaldaten des Experiments aus einer nicht genannten Quelle erhalten hat und sie in einer Abhandlung mit dem Titel “Hafele & Keating tests: did they prove anything?” veröffentlicht hat: Sie weichen nämlich erheblich von den seinerzeit offiziell veröffentlichen Daten ab. Dieser Aufsatz von A.G. Kelly mit den „richtigen” Originaldaten ist schon seit mehreren Jahren im Internet der breiten Öffentlichkeit zugänglich, siehe zum Beispiel: http://www.cartesio-episteme.net/H&KPaper.htm

Durch diese Umstände entsteht eine sehr fragwürdige und bedenkliche Situation, die im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit der Physik m.E. nicht vertretbar ist und unbedingt einer Klärung bedarf.

Aus diesem Grunde erlaube ich mir zu fragen, ob die DPG durch ihre internationalen Kontakte eine Bestätigung einholen kann, daß die von A.G. Kelly mitgeteilten Daten korrekt sind – sollte es diese Bestätigung nicht geben, sollte es möglich und berechtigt sein, die Originaldaten dieses Experiments zu erbitten.


Die Anfrage von Ekkehard Friebe wurde von der DPG dreist und unverschämt abgeschmettert, siehe hier. Das bedeutet aus meiner Sicht sowohl wissenschaftlich als auch rechtlich gesehen die Deckung von Betrügereien und Unredlichkeiten in der Wissenschaft bei dringendem und begründetem Verdacht durch die DPG.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

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Montag, 30. April 2012, 10:59

Es wäre durchaus angebracht und auch durchaus möglich gewesen, dass die Deutsche Physikalische Gesellschaft die Amerikaner um die Mitteilung der Originaldaten des Experiments bittet, falls sie sie ohnehin nicht bereits zur Verfügung haben (was nicht wahrscheinlich ist). Das ist ja Gang und Gebe und auch völlig normal: Originaldaten eines Experiments sind keine Geheimnisse, sondern dürfen zur Auswertung an allen Wissenschaftlern kommuniziert werden, die daran interessiert sind.
Hallo Jocelyne! Prinzipiell sind Daten von Experimenten Eigentum der Autoren. Sie können sie herausrücken, müssen aber nicht. Wie du richtig schreibst, haben die Herrn Hafele und Keating jedoch ihre Originaldaten vielen anderen Wissenschaftlern bereitwillig zur Verfügung gestellt. Ein wirklich schlechtes Gewissen scheinen sie also nicht gehabt zu haben; denn wäre aus den Originaldaten Betrug erkenntlich, hätten sie sich gehütet, diese weiterzugeben bzw. hätte sie diese dann erst recht gefälscht - was wiederum nicht nachweisbar gewesen wäre. Kein ernstzunehmender Wissenschaftler hat den beiden auf Grund ihrer Originaldaten wissentlichen Betrug unterstellt. Was jedoch am Hafele-Keating-Experiment sehr wohl kritisiert wurde, war die Genauigkeitsabschätzung. Viele, wie auch die von die erwähnten Mathematikerinnen, waren der Meinung, dass die Genauigkeit stark überschätzt wurde und damit keine reale Aussage in Bezug auf die SRT möglich war. Und es ist auch sicher richtig, dass das Hafele-Keating-Experiment für sich genommen nicht endgültig schlüssig war. Deshalb gab es ja die Wiederholungen mit weit verbesserten Versuchsbedingungen, die eine verlässlichere Messung erlaubten. Die nachfolgenden Experimentatoren haben aus den Erfahrungen von Hafele-Keating gelernt und auch die Kritik an deren Experiment beherzigt. Für die Physiker sind diese Nachfolgeexperimente weit schlüssiger als das historisch erste Experiment von Hafele-Keating. Es ist deshalb schon seltsam, dass sich die Einstein-Skeptiker so an Hafele-Keating festkrallen und den Wiederholungen dieses Experimentes durch andere Wissenschaftler und mit verbesserter Genauigkeit keine Beachtung schenken.

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29

Montag, 30. April 2012, 11:00


Die Anfrage von Ekkehard Friebe wurde von der DPG dreist und unverschämt abgeschmettert, siehe […] Das bedeutet aus meiner Sicht sowohl wissenschaftlich als auch rechtlich gesehen die Deckung von Betrügereien und Unredlichkeiten in der Wissenschaft bei dringendem und begründetem Verdacht durch die DPG.

Onkel Friebe kritisiert die ganze Physik, er macht da nicht bei der RT halt, sondern meint ja alles sei falsch und er wüsste es viel besser. Friebe ist ein alter Mann, der wohl glaubte, weil er wie Einstein auf dem Patentamt gearbeitet hat, sei er ein Genie. Friebe ist ein bekannter Crank, wie sie auch, und auf euch wird keiner mehr groß Antworten.

Erklären sie lieber, warum alle anderen und neuen Experimente das von Hafele und Keating bestätigen, warum alle Ergebnisse im Einklang mit der RT sind und deren Aussagen stützen? Darauf müssen sie antworten, wenn sie auch nur wieder einen Hauch von Ernsthaftigkeit und Redlichkeit versprühen wollen.
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Montag, 30. April 2012, 11:07


Deshalb gab es ja die Wiederholungen mit weit verbesserten Versuchsbedingungen, die eine verlässlichere Messung erlaubten. Die nachfolgenden Experimentatoren haben aus den Erfahrungen von Hafele-Keating gelernt und auch die Kritik an deren Experiment beherzigt. Für die Physiker sind diese Nachfolgeexperimente weit schlüssiger als das historisch erste Experiment von Hafele-Keating. Es ist deshalb schon seltsam, dass sich die Einstein-Skeptiker so an Hafele-Keating festkrallen und den Wiederholungen dieses Experimentes durch andere Wissenschaftler und mit verbesserter Genauigkeit keine Beachtung schenken.

Das ist nicht seltsam, denn es sind keine „Einstein-Skeptiker“ sondern Cranks, da ist nichts mit Logik und Ehrlichkeit. Echte Kritik und Skeptik wäre doch gut und im Sinne Aller, aber die Motivation ist hier bei Lopez und Co eine ganz andere. Es geht nicht um die Wahrheit, denn die glauben sie ja schon lange zu kennen, es geht ums kaputtmachen, sie wollen die RT zu Fall bringen, weil sie die für falsch halten, zu einem Dialog über die RT und deren Aussagen sind die Cranks nicht bereit. Erkennst Du doch auch daran, dass Lopez die anderen Experimente einfach ausblendet und kein Wort darüber verliert.

Da wird sich eine Traumwelt zusammengeschraubt, und da stecken die Cranks schon so lange drin, sie werden nie einen Irrtum zugeben können, selbst wenn Gott persönlich sagen würde, ja er habe das Universum so geschaffen und die RT sei richtig. Da würde Lopez einfach sagen, Gott habe eben nicht den richtigen Plan. :D
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