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Montag, 30. April 2012, 11:48


Prinzipiell sind Daten von Experimenten Eigentum der Autoren. Sie können sie herausrücken, müssen aber nicht.


Wenn die Experimentatore ihre Experimente von der wissenschaftlichen Gemeinde anerkannt haben wollen, müssen sie schon ihre Originaldaten rausrücken, das ist keine "Gefälligkeit", sondern schon eine Notwendigkeit.



Wie du richtig schreibst, haben die Herrn Hafele und Keating jedoch ihre Originaldaten vielen anderen Wissenschaftlern bereitwillig zur Verfügung gestellt. Ein wirklich schlechtes Gewissen scheinen sie also nicht gehabt zu haben; denn wäre aus den Originaldaten Betrug erkenntlich, hätten sie sich gehütet, diese weiterzugeben bzw. hätte sie diese dann erst recht gefälscht - was wiederum nicht nachweisbar gewesen wäre. Kein ernstzunehmender Wissenschaftler hat den beiden auf Grund ihrer Originaldaten wissentlichen Betrug unterstellt.


Die Experimentatore haben nachträglich zugegeben, dass sie die Uhren manuell verstellt haben, und "diplomatisch" ausgesagt, diese Handlung könne zu "erheblichen Fehlern" geführt haben, siehe hier:

Zitat

Zitat Walter Theimer:
[...]
Sie verstellten die Uhren während der Reise auf synchronen Gang. Diesen unerlaubten Eingriff verschwiegen die Autoren in ihren beiden Zeitschriftenberichten. Erst auf einer anschließenden Tagung in Rolla, Missouri, gaben sie den Eingriff zu und begründeten ihn mit dem Streben nach größerer Genauigkeit. Sie räumten ein, daß hier eine Fehlerquelle liegen konnte. In Wirklichkeit haben die Autoren den Uhrengang verfälscht und die Fehlerbreite verwischt, die sonst weit größer gewesen wäre als die angegebenen Resultate. So konnten die Autoren ihren Bericht mit einer geringen Fehlerbreite schönen.


Der Begriff "Fehlerquelle" ist mehr als "diplomatisch" ausgedrückt: Der unerlaubte Eingriff kann nicht zu "Fehlern" führen, sondern es führt prinzipiell und methodologisch zum Vernichten der Aussagekraft des Experiments: Es sollte ja bei diesem Experiment das natürliche Verhalten der Atomuhren beim Transport beobachtet werden! Wenn man irgendwelche "Korrekturen" ihres natürlichen Verhaltens während des Experiments vornimmt, ist das Experiment völlig wertlos. Es handelt sich also weder um Meßfehler, noch um Genauigkeit der damaligen Uhren, sondern schlicht und einfach um Fälschung. Und es geht jetzt nicht primär darum, die beiden Experimentatore als unredlich zu entlarven, sondern darum, einen handfesten Betrugsfall in der Wissenschaft anzuprangern.



Die nachfolgenden Experimentatoren haben aus den Erfahrungen von Hafele-Keating gelernt und auch die Kritik an deren Experiment beherzigt. Für die Physiker sind diese Nachfolgeexperimente weit schlüssiger als das historisch erste Experiment von Hafele-Keating. Es ist deshalb schon seltsam, dass sich die Einstein-Skeptiker so an Hafele-Keating festkrallen und den Wiederholungen dieses Experimentes durch andere Wissenschaftler und mit verbesserter Genauigkeit keine Beachtung schenken.


Es kann keine "verbesserte" Wiederholung des Hafele-Keating Experiments geben, weil dieses Experiment grundsätzlich nicht geeignet ist, die Zeitdilatation nachzuprüfen: Auch auf die Denk- und Methodologiefehler dieses Experiments wurde durch die Deutsche Physikalische Gesellschaft nicht eingegangen: Zum Beispiel, die Bewegung erfolgt bei diesem Experiment nicht geradlinig gleichförmig, wie es in der SRT festgesetz wird, sondern als Kreisbewegung mit Beschleunigungen und Abbremsungen (Start und Landung des Flugzeuges), was außerhalb der festgelegten Prinzipien der SRT liegt.

Auch der Erfinder der Atomuhren, Louis Essen, gehörte zu denjenigen, die dieses Experiment heftig kritisierten und er war entsetzt, was man mit Atomuhren für unsinnige Aussagen produzieren kann.

In Kurzform mit eigenen Worten: Die Genauigkeit von Atomuhren ist bei Transporten nicht zuverlässig, im Gegensatz zu Uhren anderer Bauarten, die bewegungsunempfindllich sind, vertragen Atomuhren kaum eine Bewegung ohne sich zu verstellen, sie sind dabei echte Mimosen, das ist bekannt und unumstritten, und heute noch bewegen die Experimentatore ihre Atomuhren möglichst nicht, oder notfalls extrem langsam und vorsichtig. Atomuhren sind zwar genauer als andere Uhren, jedoch extrem bewegungsempflichlich, so daß sie für den Nachweis der Zeitdilatation gemäß Versuchsanordnung von Hafele-Keating nicht zu gebrauchen sind, es sei denn, man "korrigiert" eben ihre damalige und heutige Meßgenauigkeit nach Wunsch. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

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32

Montag, 30. April 2012, 13:33


Der Begriff "Fehlerquelle" ist mehr als "diplomatisch" ausgedrückt: Der unerlaubte Eingriff kann nicht zu "Fehlern" führen, sondern es führt prinzipiell und methodologisch zum Vernichten der Aussagekraft des Experiments: Es sollte ja bei diesem Experiment das natürliche Verhalten der Atomuhren beim Transport beobachtet werden! Wenn man irgendwelche "Korrekturen" ihres natürlichen Verhaltens während des Experiments vornimmt, ist das Experiment völlig wertlos. Es handelt sich also weder um Messfehler, noch um Genauigkeit der damaligen Uhren, sondern schlicht und einfach um Fälschung. Und es geht jetzt nicht primär darum, die beiden Experimentatore als unredlich zu entlarven, sondern darum, einen handfesten Betrugsfall in der Wissenschaft anzuprangern.

Das ist eine Behauptung, da ist kein Betrug bewiesen. Aber sie haben eh keine Ahnung von Recht und Ordnung. Prangern sie mal an, juckt keinen was sie treiben, nur zum Lachen taugen ihre Beiträge noch.



Es kann keine "verbesserte" Wiederholung des Hafele-Keating Experiments geben, weil dieses Experiment grundsätzlich nicht geeignet ist, die Zeitdilatation nachzuprüfen: Auch auf die Denk- und Methodologiefehler dieses Experiments wurde durch die Deutsche Physikalische Gesellschaft nicht eingegangen: Zum Beispiel, die Bewegung erfolgt bei diesem Experiment nicht geradlinig gleichförmig, wie es in der SRT festgesetzt wird, sondern als Kreisbewegung mit Beschleunigungen und Abbremsungen (Start und Landung des Flugzeuges), was außerhalb der festgelegten Prinzipien der SRT liegt.


Alles falsch, sie haben keine Ahnung von Physik, sie wissen nicht was geeignet ist, da vertrauen die Menschen wohl mehr den Physikern, als einer alten Sekretärin, die nachweislich nichts von Physik und Mathematik versteht, die nicht mal weiß was eine Geschwindigkeit ist:



Eine Geschwindigkeit ist ja der Produkt einer Relation zwischen Strecke (Länge) und Zeitdauer.


:D

Was sie meinen, ist so egal, wie der Sack Reis…


Auch der Erfinder der Atomuhren, Louis Essen, gehörte zu denjenigen, die dieses Experiment heftig kritisierten und er war entsetzt, was man mit Atomuhren für unsinnige Aussagen produzieren kann.

In Kurzform mit eigenen Worten: Die Genauigkeit von Atomuhren ist bei Transporten nicht zuverlässig, im Gegensatz zu Uhren anderer Bauarten, die bewegungsunempfindlich sind, vertragen Atomuhren kaum eine Bewegung ohne sich zu verstellen, sie sind dabei echte Mimosen, das ist bekannt und unumstritten, und heute noch bewegen die Experimentatore ihre Atomuhren möglichst nicht, oder notfalls extrem langsam und vorsichtig. Atomuhren sind zwar genauer als andere Uhren, jedoch extrem bewegungsempfindlich, so dass sie für den Nachweis der Zeitdilatation gemäß Versuchsanordnung von Hafele-Keating nicht zu gebrauchen sind, es sei denn, man "korrigiert" eben ihre damalige und heutige Messgenauigkeit nach Wunsch - das ist auch dasselbe Prinzip wie bei der CERN-Story mit dem defekten Stecker. ;)


Egal was wer sagt, es zählen Fakten und Tatsachen, und es ist nun mal eine Tatsache, das die Uhren sich dann oh Wunder, genau so verstellen und „bewegungsempfindlich“ sind, wie es die RT vorhersagt. Seltsam oder? Warum gehen die genau so falsch, warum nicht mehr oder weniger?

Ist doch sehr verwunderlich, dass die also genauso bewegungsempfindlich sind, dass man den Falschgang mit der RT ganz genau und immer wieder vorhersagen kann und auch berechnen.

Wie erklären sie oder ihre Crankbrüder sich denn das?

Eben, und darum lachen wir alle über sie. :D
So hoch der Geist, der uns erhebt, Es wankt der Grund, auf dem er steht.

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33

Montag, 30. April 2012, 17:44


Die Relativitätstheorien Einsteins wurden nach ihrer Veröffentlichung längere Zeit heftig kritisiert und angezweifelt. Auf Grund der in Folge durchgeführten und immer überzeugenderen Experimente ist die RT aber in der etablierten Wissenschaft heute widerspruchslos anerkannt und wird in bestimmten Bereichen der Physik routinemäßig verwendet. Der Widerspruch kommt von Außenseitern des etablierten Wissenschaftsbetriebes, deren Darstellungen vielfach einen obskuren Touch haben.


1. Es ist richtig, dass die SRT seit ihrer Aufstellung 1905 heftig kritisiert und angezweifelt wurde, siehe zum Beispiel die Vorstellung von kritischen hochqualifizierten Autoren ab 1909 beim Stöbern im Blog Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie.

2. Das ist nicht richtig, dass die SRT nach "längerer Zeit" nicht mehr kritisiert wurde , sondern sie wird ungebrochen und ununterbrochen bis heute noch heftig kritisiert und angezweifelt, von hoch qualifizierten Autoren, und sogar immer heftiger im Zeitalter des Internets, bitte auch im Blog Kritische Stimmen zur relativitätstheorie stöbern.

3. Das ist nicht richtig, dass die Spezielle Relativitätstheorie "verwendet" wird: Dieser Ausdruck erweckt irreführenderweise den Eindruck, dass die Spezielle Relativitätstheorie in der Alltagsphysik und in der Technologie zu irgendetwas nützlich sein könnte und "routinemäßig" gebraucht wird. In Wirklichkeit braucht kein Mensch die Spezielle Relativitätstheorie in der angewandten Physik und in der Technologie. Es handelt sich nämlich um eine Theorie, deren postulierte Effekte keine Auswirkungen in unserer Dimension haben, das wird sogar von den Mainstream-Wissenschaftlern erkannt.

4. Das ist nicht richtig, dass "auf Grund der in Folge durchgeführten und immer überzeugenderen Experimente die SRT heute widerspruchslos anerkannt wird". Alle Experimente, die angeblich die SRT bestätigen sind weltweit in der Kritikergemeinde umstritten und wurden sogar widerlegt.

Ein Meinungsstreit über das neueste Neutrino-Experiment wird zum Beispiel zurzeit von einem qualifizierten Wissenschaftler im Blog von Dr. Markus Pössel geführt, dessen Darstellung nicht den Hauch von "einem obskuren Touch" haben:

Dr. Wolfgang Engelhardt über das Neutrino-Experiment

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Jocelyne Lopez« (30. April 2012, 18:22)


34

Montag, 30. April 2012, 19:18

Wo ist den nur die Seite von Frau Lopez hin? :D Der ganze Spaß ist weg.
So hoch der Geist, der uns erhebt, Es wankt der Grund, auf dem er steht.

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35

Montag, 30. April 2012, 20:34


Die Gegenargumente, die hier vorgebracht werden, sind den Physikern natürlich bekannt, für sie aber nicht stichhaltig.


Es geht hier um einen begründeten und belegten Vorwurf auf Fälschung und Täuschung bei einem wichtigen Experiment, der als Bestätigung der SRT erklärt wird, es geht also hier nicht um "nicht stichhaltige Gegenargumente", sondern um Vorwürfe der Fälschung und Täuschung.

Möchtest Du negieren, dass es keine Fälschungen und Täuschungen in der Wissenschaft gibt und geben kann?
Dann irrst Du Dich oder Du möchtest Dich selbst in die eigene Tasche lügen, denn Betrüge und Fälschungen in der Wissenschaft sind nicht selten, weit verfehlt, vor allem wenn viel Ehrgeist und sehr sehr viel Geld im Spiel sind, und das ist der Fall für die Durchsetzung der Relativitätstheorie.

Ich empfehle Dir bei dieser Thematik zum Beispiel ein paar eingehende Studien, wie sie zum Beispiel in folgendem Artikel vorgestellt werden:

Betrug und Täuschung in der Wissenschaft

mit einer Analyse von Wikipedia:

Zitat

Wikipedia - Betrug und Fälschung in der Wissenschaft
[...]
Ursachen und Motivation

Die Ursachen und Motivation für Betrug und Fälschung in der Wissenschaft werden in der Regel individuell zu suchen sein. Es ist aber nicht auszuschließen, dass ganze Institute, soweit ihre finanzielle Ausstattung davon abhängt, Ergebnisse, die dem Interesse des Auftraggebers konträr laufen, zumindest nicht veröffentlichen. Dies ist ein Grenzfall zu Betrug und Fälschung.

In Betracht kommen dabei häufig Ruhm und Ehre, die Forscher mit der Publikation neuer und sensationeller Erkenntnisse zu gewinnen suchen. Auf der anderen Seite können auch ein Publikationszwang und der Bedarf an Fördermitteln dazu führen, dass Versuchsdaten und Ergebnisse erfunden oder geschönt werden.

Nach der Aufdeckung von Fälschungen steht oft die Frage im Raum, warum die Fehler so lange unentdeckt blieben. Dabei handelt es sich teilweise jedoch nicht einfach um ein blindes Vertrauen in die Wissenschaft und ihre Forschungsergebnisse. Manchmal stehen strukturelle Mängel des Forschungsbetriebs einer Aufdeckung von Missständen im Weg:

• Universitäten und Forschungseinrichtungen fürchten um ihren Ruf, wenn bekannt wird, dass in ihrem Haus wissenschaftliche Fehler gemacht werden.

• Fachbereiche und Kollegen fürchten das Ausbleiben von Forschungsgeldern, wenn sie keine positiven Ergebnisse im Sinne der Geldgeber vorweisen können (siehe auch Problematik von Gutachten).

• Falls es sich bei dem Fälscher um einen Professor oder eine einflussreiche Koryphäe des Fachs handelt, sind Mitarbeiter und Kollegen für die eigene Karriere auf ein gutes Einvernehmen mit dem Fälscher angewiesen.

• Insbesondere wenn es sich bei einer fälschenden Koryphäe um den Leiter einer auf Jahre angelegten Projektgruppe handelt, würde ein Auffliegen des Schwindels meist auch zum Ende des Projektes und somit zu einer ungewissen Zukunft für die nachgeordneten Projektmitarbeiter führen.
[...]


Was hast Du denn dageben, wenn Fälschungen, Betrüge und Täuschungen in der Wissenschaft aufgedeckt und bekämpft werden? Findest Du es persönlich nicht in Ordnung? Wenn ja, warum?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

36

Dienstag, 1. Mai 2012, 11:30

Die Genauigkeit von Atomuhren ist bei Transporten nicht zuverlässig, im Gegensatz zu Uhren anderer Bauarten, die bewegungsunempfindllich sind, vertragen Atomuhren kaum eine Bewegung ohne sich zu verstellen, sie sind dabei echte Mimosen, das ist bekannt und unumstritten, und heute noch bewegen die Experimentatore ihre Atomuhren möglichst nicht, oder notfalls extrem langsam und vorsichtig. Atomuhren sind zwar genauer als andere Uhren, jedoch extrem bewegungsempflichlich, so daß sie für den Nachweis der Zeitdilatation gemäß Versuchsanordnung von Hafele-Keating nicht zu gebrauchen sind ...
??? Solche Mimosen sind Atomuhren nicht, schließlich fliegen die z.B. heute in vielen Satelliten herum. Auf Grund ihres Funktionsprinzips sind sie wesentlich weniger bewegungsabhängig als viele andere Uhren. Und so wie es gelungen ist, vor hunderten Jahren mechanische Uhren zu bauen, die sogar auf Schiffen mit genügender Genauigkeit zur Navigation funktionieren, hat man auch die Atomuhren immer robuster gestaltet. Natürlich haben Atomuhren schwankende Ganggenauigkeiten. Aber wenn man feststellt, dass mehrere Uhren übereinstimmend bei Bewegung langsamer ticken, und dass bei verschiedenen Versuchsanordnungen dabei immer eine Übereinstimmung mit der RT da ist, dann ist das schon signifikant. Die Leute, die diese Experimente gemacht und überprüft haben, sind qualifiziert und kennen sich mit Atomuhren mindestens so gut aus wie RT-Skeptiker.

Möchtest Du negieren, dass es keine Fälschungen und Täuschungen in der Wissenschaft gibt und geben kann?
Nein, ich negiere natürlich nicht, dass es Fälschungen und Täuschungen in der Wissenschaft gibt. Laut dem von dir zitierten Wikipedia-Artikel sind diese meist individuell, können sich aber in Einzelfällen auch auf ganze Institute erstrecken. Aber nicht auf die ganze Welt, sage ich mal! Und ich finde es natürlich auch in Ordnung und wichtig, wenn Betrug und Täuschung in der Wissenschaft aufgedeckt und bekämpft werden. Betrug und Täuschung liegt bei der RT jedoch nicht vor.

Das ist nicht richtig, dass die SRT nach "längerer Zeit" nicht mehr kritisiert wurde , sondern sie wird ungebrochen und ununterbrochen bis heute noch heftig kritisiert und angezweifelt, von hoch qualifizierten Autoren, und sogar immer heftiger im Zeitalter des Internets, bitte auch im Blog Kritische Stimmen zur relativitätstheorie stöbern.
In der etablierten "scientific community" wird sie nicht mehr kritisiert. Im Internet schon. Aber das hat ja das Internet so an sich, dass bei manchen Themen auf 100 schwindlige Darstellungen gerade mal eine vernünftige kommt. Die RT wird heute nur mehr von Außenseitern der etablierten Wissenschaft kritisiert. Deren Ausführungen du für hoch qualifiziert hältst, andere verdrehen da aber nur die Augen, wenn sie diese Ausführungen lesen. Außenseiter zweifeln ja z.B. auch den Energieerhaltungssatz an oder "beweisen" mit vielen Formeln, dass man mit elektromagnetischen Wellen irgendwo auf der Welt gezielt ein Erdbeben auslösen kann. Wer will sowas ernst nehmen und am Ende noch im Bildungsbereich vertreten sehen?

In Wirklichkeit braucht kein Mensch die Spezielle Relativitätstheorie in der angewandten Physik und in der Technologie. Es handelt sich nämlich um eine Theorie, deren postulierte Effekte keine Auswirkungen in unserer Dimension haben, das wird sogar von den Mainstream-Wissenschaftlern erkannt.
Dazu ein Beispiel aus einem ganz anderen Bereich. Vor Einstein war es ein ungelöstes Rätsel in der Physik, dass sich die Änderungen der Bahn des Merkur nicht durch die Newton-Gesetze erklären lassen. Dieses ungelöste astronomische Problem war für Einstein - natürlich zusammen mit vielen anderen ungelösten Fragen - die Motivation, nach einer neuen Theorie zu suchen. Denn er hat ja seine Theorien nicht aus Jux und Tollerei aufgestellt, sondern im Bestreben, ungelöste Fragen einer Lösung zuzuführen. Seine RT erklärt, warum der Merkur das tut, was er tut. Wie sonst kann man das erklären?

Aber diese Diskussion gerät immer mehr "off topic", denn es geht ja in diesem Thread speziell um das Bildungssystem, und um die Frage, ob die RT-Kritik im Bildungssystem vorkommen soll. Was da herauskommt, ist m.E. aber völlig klar. Im Zweifelsfall werden die Schulbehörden bei der etablierten "scientific community" anfragen - denn wen sonst sollten sie fragen? - und von dort werden sie hören, dass die RT-Kritik unberechtigt ist. Und damit wird diese weiterhin nicht im Bildungssystem vorkommen. Solange die RT-Kritiker nichts vorbringen können, dass von der etablierten "scientific community" ernst genommen wird, wird sich daran auch nichts ändern.

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37

Dienstag, 1. Mai 2012, 12:08

??? Solche Mimosen sind Atomuhren nicht, schließlich fliegen die z.B. heute in vielen Satelliten herum.


Ja, und deshalb müssen auch die Satellitenuhren ständig manuell von den Kontrollstationen neu synchronisiert werden, weil sie sich ständig verstellen.

Siehe: Das Märchen der GPS-Navigatore als Bestätigung der Relativitätstheorie


Auf Grund ihres Funktionsprinzips sind sie wesentlich weniger bewegungsabhängig als viele andere Uhren.


Das stimmt nicht. Pendeluhren oder Quarzuhren sind zum Beispiel nicht bewegungsempfindlich.



Die Leute, die diese Experimente gemacht und überprüft haben, sind qualifiziert und kennen sich mit Atomuhren mindestens so gut aus wie RT-Skeptiker.


Deshalb "korrigieren" sie auch den Gang der Atomuhren während eines Experiments. :))))

Nein, ich negiere natürlich nicht, dass es Fälschungen und Täuschungen in der Wissenschaft gibt. Laut dem von dir zitierten Wikipedia-Artikel sind diese meist individuell, können sich aber in Einzelfällen auch auf ganze Institute erstrecken.


Eben.

Aber nicht auf die ganze Welt, sage ich mal!


Doch, zwangsläufig auch auf die ganze Welt: Wenn eine Masche sich als erfolgreich erweist (Forschungsgelder, Karriere, Ansehen), dann wird sie überall angewandt, Menschen sind überall gleich, immer und überall.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

38

Dienstag, 1. Mai 2012, 12:27

Nein, ich negiere natürlich nicht, dass es Fälschungen und Täuschungen in der Wissenschaft gibt.
Dann hast du jetzt doch gute Gelegenheit, uns konkrete Beispiele zu benennen, die dich persönlich soweit "restlos" davon überzeugt haben, dass es doch unglaublichen Betrug, Fälschungen und Täuschungen (nicht nur) in der Wissenschaft gibt, welche wären das für dich?

Wo hat für dich z.B. die Wissenschaft aufgrund einiger "hochrangig schwarzer Schafe" schwer versagt?

39

Dienstag, 1. Mai 2012, 13:16

Ach das Amazonenbeerchen.... ;)

Einen schönen 1. Mai wünsche ich Dir.
So hoch der Geist, der uns erhebt, Es wankt der Grund, auf dem er steht.

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40

Dienstag, 1. Mai 2012, 14:49

Kurzes OT an den Physik-Experten nocheinPoet:

Ach das Amazonenbeerchen.... ;)

Einen schönen 1. Mai wünsche ich Dir.
Hallo Physik-Experte. Du hast mich zum 1. Mai begrüßt. Darf ich dich um eine kurze und bündige Antwort bitten zur möglichen Ursache des Schadensbildes dieser Leiste, die beim Unfallauto von Lambichl aus ihrer Führung offenbar VOR dem Unfall heraus getrennt worden ist und in Gesamtlänge deshalb auf den Asphalt hinunter reicht?

Durch welche äußere Energie könnte diese Leiste denn der Gewalteinwirkung standgehalten haben, welche direkt über dem Fahrereinstieg auf den Dachholm eingewirkt hat, laut Unfallversion unserer Medien?



Ich verlasse mich darauf, dass du als Physik-Experte mir auf Anhieb eine Erklärung anbieten kannst, die plausibel erscheint.

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