Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

EJ9.Freak

...bisher bekannt als "EJ9.Freak"

  • »EJ9.Freak« ist männlich
  • »EJ9.Freak« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

1

Montag, 28. Mai 2012, 20:59

Wer kennt den Verein "GAIA"?

Hallo!

Kennt jemand diesen Verein?

Info´s gibts unter http://www.gaia-energy.org/.

Der Verein beschäftigt sich wohl mit Magnetmotoren und HHO-Gas.


Was haltet ihr von diesem Verein?


Grüsse, Andreas
Wir werden für dumm verkauft und von dem Erlös werden wir verarscht...

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

2

Dienstag, 29. Mai 2012, 13:49

Kennt jemand diesen Verein?
Hallo EI9.Freak! Kennen tue ich den Verein nicht, er wurde mir gegenüber aber in folgendem Zusammenhang erwähnt: Als Herr Siegfried Trebuch auf http://www.siegfriedtrebuch.com/freie-en…it-wasserstoff/ schrieb: "... Ich kann bestätigen, dass ich Geräte gesehen habe, bei denen mehr Energie herauskommt, als man hineinstecken muss. ..." habe ich zurückgefragt: "Ok! Aber wie sieht es konkret bei der Elektrolyse aus? Denn da ist man ja nicht auf Vermutungen angewiesen sondern man kann das einfach messen. Ist Ihnen da Ihrer Meinung nach das “Anzapfen” (Anm.: freier Energie) schon gelungen oder arbeiten Sie eben noch daran?". Und habe darauf von Herrn Trebuch die für mich eher ausweichende Antwort bekommen:
"Es gibt in Salzburg eine Gruppe, die dieses System professionalisiert hat:
http://www.gaia-energy.org/
Mehr dazu folgt demnächst."

Das war Mitte Jänner 2012. Mehr ist dazu bis jetzt nicht gefolgt. Auf der GAIA-Homepage ist auch nichts zu ersehen, dass hier solche Systeme "professionalisiert" werden. Du wirst dich erinnern, ich bin in Bezug auf "Freie Energie" sehr skeptisch. Diese Skepsis übertrage ich auch auf diesen neuen Verein ... vermutlich bekommt als Mitglied vor allem Seminare begünstigt angeboten. Außer der "GAIA-Vorstellung" gibt's aber auf der GAIA-Homepage derzeit nichts an Veranstaltungen zu sehen.

EJ9.Freak

...bisher bekannt als "EJ9.Freak"

  • »EJ9.Freak« ist männlich
  • »EJ9.Freak« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

3

Dienstag, 29. Mai 2012, 15:18

Hallo Uebersicht!

Ich sehe das ganze ja auch äusserst skeptisch.
Ein Arbeitskollege ist bei dem Verein dabei und versucht schon länger mich auch von einer Mitgliedschaft zu überzeugen.

Mitglieder werden wohl regelmässig per Email über Fortschritte informiert und dazu angehalten neue Mitglieder zu werben.
Ziel ist es eine "kritische Masse" an Mitgliedern zu erreichen um Veränderungen durchführen zu können.

Grüsse, Andreas
Wir werden für dumm verkauft und von dem Erlös werden wir verarscht...

4

Freitag, 30. November 2012, 10:09

Ich habe kürzlich wieder auf die Homepage von "GAIA" geschaut. Hier hat sich insoferne etwas getan, als jetzt konkrete Projekte angeführt sind, die vom Verein verfolgt werden. Ich persönlich kann aber mit diesen Projekten nicht viel anfangen:

Man hat etwa einen Wasserstoffmotor entwickelt - den es aber natürlich schon längst gibt. Oder man macht weiter in Elektrolyse zur Erzeugung von Wasserstoff. Was ja auch nichts Neues ist und großtechnisch betrieben wird. Ich empfinde es eigentlich als Abzocke, dass Trebuch/Salocher ziemlich teure Seminare anbieten, in denen man eine Elektrolysezelle baut und mit nach Hause nehmen kann. Was soll man mit dem Ding zu Hause anfangen? Viele glauben dann wohl, sie halten ein Stück "Freie Energie"-Technologie in Händen - wovon aber keine Rede sein kann. GAIA will in Richtung "freie Energie" gehen, aber "freie Energie" ist - für mich erwartungsgemäß - in keinem der Projekte vorhanden. Meine Einschätzung: hier wird zwar mit viel Enthusiasmus aber oft ohne irgendein Grundlagenwissen an Dingen gebastelt, die es allesamt in der Technik schon gibt. Einen Fortschritt erwarte ich mir davon nicht.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

Andreas Zehetbauer

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »Andreas Zehetbauer« ist männlich
  • Private Nachricht senden

5

Freitag, 30. November 2012, 11:35

Was soll man mit dem Ding zu Hause anfangen?
Vielleicht haben dies schon welche nachgebaut ?

Der HHO-Workshop: "DryCell"-Bauanleitung

6

Freitag, 30. November 2012, 12:31

Vielleicht haben dies schon welche nachgebaut ?
Das haben vermutlich viele nachgebaut und dafür unnötig Zeit und Geld aufgewendet. Denn sie sind der falschen Information aufgesessen, dass das eine innovative Technologie in Richtung "freie Energie" ist. Tatsächlich ist das jedoch weder innovativ noch hat es etwas mit "freier Energie" zu tun. Trotz vieler gegenteiliger Behauptungen hat sich "freie Energie" (im engeren Sinne) bis jetzt überhaupt noch nie sehen lassen.

Wem es als nette Bastelei Freude macht, warum nicht? Aber sonst sind diese Nachbauten sinnlos, denn was will man mit diesen Elektrolysezellen machen? Die Wohnung heizen, wie Herr Salocher empfiehlt? Das würde man statt mit Wasserstoff besser gleich mit dem Strom machen, der für die Elektrolyse verbraucht wird.

7

Montag, 10. Dezember 2012, 10:05

Ich möchte noch auf eine Randerscheinung des Vereins GAIA hinweisen. Man findet derlei immer öfter. Ein Herr Siegfried Trebuch fördert GAIA und er propagiert etwa auch die HHO-Heizung von Peter Salocher - bzw. deren teure Seminare. Auf der Homepage von Herrn Trebuch werden viele Themen behandelt, darunter auch das Wasserauto. Dieses Thema möchte ich herausgreifen.

Herr Trebuch schreibt hier, dass es schon drei Wasserautos gegeben hat, von Meyer, Dingl und der Fa. GENPAX. Und er hängt der Verschwörungstheorie an, dass die Weiterentwicklung dieser Autos durch die "Mächtigen" verhindert wurde. Dass diese "Wasserautos" tatsächlich funktioniert haben, daran zweifelt Herr Trebuch nicht.

Nun kann man in diesem Punkt aber mehr als berechtigte Zweifel haben. Nach dem Energieerhaltungssatz, einem der stärksten Naturgesetze, ist ein Wasserauto schlichtweg nicht möglich. Und unbekannte Energieformen wie "freie Energien", die hier einspringen könnten, haben sich noch nirgendwo gezeigt. Außer den Behauptungen der Entwickler gibt es für keines der drei Autos irgend eine objektive Bestätigung der Funktion. Zwar hat z.B. Herr Dingl unzählige Journalisten und auch Techniker in seinem "Wasserauto" spazieren gefahren, man konnte in den Motorraum schauen und die Nase an den Auspuff halten, aber das war's auch schon. Eingehendere Untersuchungen hat Herr Dingl immer abgelehnt. Was seltsam anmutet, denn für solche hätte er seine Geheimnisse nicht preisgeben müssen und eine objektive Bestätigung seines Wunderautos hätte das Interesse seriöser Investoren natürlich sehr gehoben. Statt dessen hat Herr Dingl viel Geld von einem Investor für den Bau von Prototypen angenommen, diesen aber nur immer wieder vertröstet und nie etwas geliefert, sodass er letztlich wegen Betrugs verurteilt wurde.

Um derartige Zweifel am Wasserauto zu zerstreuen, weiß Herr Trebuch ein probates Mittel. Man befragt ein "Geisteswesen", in diesem Fall den Aufgestiegenen Meister St. Germain, der laut Herrn Trebuch "in Technik sehr bewandert ist". Die Befragung erfolgt mittels eines Mediums. Herr Trebuch hat dafür eine Frau Teroerde an der Hand, mit der er schon länger zusammenarbeitet und die nebstbei laut eigener Angabe von Lichtnahrung lebt. Und über dieses Medium antwortet St. Germain auf die Fragen von Herrn Trebuch, und siehe da, alles wird bestätigt: Ja, diese drei Wasserautos haben alle funktioniert, ihre Weiterentwicklung wurde von den Mächtigen hintertrieben, Herr Meyer wurde dazu sogar ermordet. Und dann gibt es noch gute Tipps für Entwickler von Wasserautos und die Vorhersage, dass dieses allen Widerständen zum Trotz letztlich kommen wird.

Meine Zweifel zerstreut das nun nicht. Versteht dieser "St. Germain" denn wirklich was von Technik? Ich würde ihm ja via Medium gerne ein paar Testfragen stellen, aber für derlei Profanes wird sich Frau Teroerde vermutlich nicht hergeben. Aber Spaß beiseite, denn spaßig finde ich das Ganze ganz und gar nicht. Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass diese Ergüsse des "Aufgestiegenen" - wiedergegeben durch Frau Teroerde - die man sich in einer Audioaufzeichnung mit langem Musikvorspann anhören kann, einen durchaus irdischen Verfasser haben. Was wiederum bedeutet, dass Herr Trebuch und Frau Teroerde ihr Publikum hier auf das Übelste täuschen.

Den hoch motivierten wenn auch vielfach naiven Mitgliedern bei GAIA, die neue Energielösungen entwickeln wollen, kann man das nicht anlasten. Aber es zeigt den Dunstkreis, in dem ein Verein wie GAIA operiert. Und dieser Dunst wirkt sich auch auf die Technik aus: denn immer wieder kann ich in diesem Umfeld beobachten, dass grundlegende technische Daten entweder gar nicht oder offensichtlich geschönt angegeben werden.

Andreas Zehetbauer

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »Andreas Zehetbauer« ist männlich
  • Private Nachricht senden

8

Montag, 10. Dezember 2012, 20:07

ist ein Wasserauto schlichtweg nicht möglich.
Warum soll das nicht möglich sein ?

Was passiert denn in einem Verbrennungsmotor ?

Es wird ein Gas entzündet. Oder ?

Aus Wasser kann man auch Knallgas bekommen. Oder ?



Besser direkt, weil da gibt es dann weitere Videos dazu

http://www.youtube.com/watch?v=a74uarqap2E

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

9

Dienstag, 11. Dezember 2012, 10:08

Warum soll das nicht möglich sein ?
Was passiert denn in einem Verbrennungsmotor ?
Es wird ein Gas entzündet. Oder ?
Aus Wasser kann man auch Knallgas bekommen. Oder ?
Zunächst: Natürlich kann man einen Verbrennungsmotor mit Gas betreiben. Das geht mit Wasserstoff, mit Propangas und auch mit Erdgas. Gerade Erdgas als Treibstoff wird ja heute beworben.

Um dir das mit dem Wasserauto zu erklären, zunächst ein anderes Beispiel: Was hältst du von folgender Idee der Energieerzeugung: man baut auf einem Berg ein Wasserreservoir, das Wasser fließt ins Tal und treibt eine Turbine an. Mit einem Teil des gewonnenen Stromes pumpt man das hinuntergeflossene Wasser zur Gänze wieder hinauf, den Rest des Stromes liefert man an die Haushalte. Ich denke, da dämmert es sogar dir, Andreas, dass das nicht geht. Denn zum Hinaufpumpen des Wassers braucht man genau soviel Energie, als das herunterfließende Wasser liefern kann. Praktisch gesehen sogar mehr Energie, weil es in den Rohren, Turbinen und Pumpen unvermeidliche Verluste gibt. Diesem "Kraftwerk" müsste man also sogar noch Strom zuliefern, um den Wasserkreislauf zu erhalten, selbst kann es natürlich keine Energie liefern. Aus einem geschlossenen Kreislauf kann man prinzipiell keine Energie gewinnen. Was man auf der einen Seite gewinnt, geht auf der anderen Seite wieder drauf.

Für chemische Reaktionen gilt diese Energieerhaltung genau so. Natürlich, wenn man Knallgas zu Wasser verbrennt, gewinnt man Energie. Mit dieser Energie kann man einen Verbrennungsmotor betreiben oder ein Haus heizen. Aber um Knallgas aus Wasser zu erzeugen, ist genau soviel Energie notwendig, wie man daraus gewinnen kann! Durch die unvermeidlichen Verluste sogar etwas mehr. Unter dem Strich kann hier nichts gewonnen werden: Die Energiemenge, die man aus dem Knallgas gewinnt, ist immer etwas geringer, als die Energie, die man zur Erzeugung des Knallgases braucht. Bei der Knallgaserzeugung durch Elektrolyse ist das die elektrische Energie, die man in die Elektrolyse hineinstecken muss. Im Vergleich zu meinem obigen "Wasserkraftwerk" sind die Verhältnisse bei einem "Wasserauto" noch wesentlich ungünstiger. Während Turbinen und Pumpen relativ wenig Verluste haben, wird im Verbrennungsmotor nur etwa ein Drittel der Treibstoffenergie in mechanische Bewegung umgewandelt, der Rest geht als Wärme verloren. Das liegt nicht an den dummen Konstrukteuren sondern auch das ist ein Naturgesetz. Von einem "selbsterhaltenden" Betrieb, bei dem der Motor einen Generator antreibt, der dann wieder den Strom für die Elektrolyse liefert, kann hier durch die hohen Verluste im Verbrennungsmotor gar keine Rede sein, geschweige denn von einem Energiegewinn, mit dem das Auto dann fahren könnte.

Man liest immer wieder, dass man mit Tricks wie Hochspannung oder bestimmten Frequenzen das Wasser mit geringerem Energieaufwand in Knallgas aufspalten könnte. Das stimmt aber nicht. Man kann es anstellen, wie man will, diese Energie bleibt immer gleich, die Naturgesetze lassen sich nicht austricksen.

Stanley Meyer ist für mich nicht unbedingt ein böswilliger Betrüger. Er war möglicherweise nur ein naiver Bastler, der wirklich glaubte, dass das möglich ist. Und um Investoren anzulocken, hat er so getan, als ob sein Auto schon ginge. Weil er vermutlich auch meinte, er wäre der Lösung schon ganz nahe. Aber diese Lösung gibt es nicht. Es kommt immer wieder vor, dass Erfinder an solchen Dingen arbeiten, unbelastet von physikalischen Kenntnissen und ohne fachkundige Beratung. Das geht meist tragisch aus, denn es wird oft eine ganze Lebenszeit und viel Geld in etwas Unmögliches investiert. Erteilte Patente sind in solchen Fällen nichtssagend, denn eine Funktionsüberprüfung machen die Patentämter nicht und Herr Meyer wird seine Patentansprüche auch so formuliert haben, dass der "Perpetuum Mobile"-Charakter nicht offensichtlich war. Das Dingl- und GENPAX-Auto schätze ich im Gegensatz zu Herrn Meyer als einen vorsätzlich geplanten Betrug ein.

Anmerkung: in den einschlägigen Unsinns-Foren liest man oft, Herr Meyer wäre nach einem Restaurantbesuch plötzlich gestorben. Offizielle Version "Lebensmittelvergiftung", in Wirklichkeit soll er aber vergiftet worden sein! Nach seriöseren Quellen war die Todesursache laut Obduktion jedoch ein geplatztes Aneurysma im Hirn. Die Vorstellung, dass eine Öllobby einen Wasserauto-Erfinder töten lässt, ist von vornherein absurd. Die sind naturwissenschaftlich etwas gebildeter und wissen, dass derlei gar nicht möglich ist.

Andreas Zehetbauer

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »Andreas Zehetbauer« ist männlich
  • Private Nachricht senden

10

Dienstag, 11. Dezember 2012, 16:04

Ich finde deine Argumentation nicht Stichhaltig. Sicher gilt der Energieerhaltungssatz, doch man kann die Energie auch woanders hernehmen

Windkraft, Solarkraft, Laufkraftwerke, Gezeitenkraftwerk, etc.

Ein hoher Schornstein reicht auch aus um eine Turbine anzutreiben. Strom kann amn aus vielfältigen Quellen bekommen.

Dann eben Knallgas - Wasserstoff und los gehts!

Besser ne Brennstoffzelle oder Batterien und ein E-AUTO! Weil mit Explosionen will ich eher nix zu tun haben.

Ähnliche Themen

Thema bewerten