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Andreas Zehetbauer

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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181

Freitag, 4. Januar 2013, 16:45

Die Realnamenspflicht im Zeitwort bleibt
In China auch schon

http://www.sueddeutsche.de/digital/versc…g-ein-1.1560628

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182

Dienstag, 8. Januar 2013, 13:10

Die Realnamenspflicht im Zeitwort bleibt, aus schon genanntem Grund, nämlich, weil unsere Gegner fast alles ihr Eigentum nennen und somit sowieso wissen wer wir wirklich sind.
Die wissen wer wir sind, aber wir wissen nicht, wer sie sind. Das die wissen, wer wir sind, habe ich schon gewusst, als ich noch unter Erdbeeramazone im Krone Talksalon geschrieben hatte, später dann aber nicht mehr schreiben durfte: Das Thema Unfall wurde von Krone kategorisch verboten. Wer trotzdem gesellschaftspolitisch mitreden will oder etwas Wichtiges zu sagen hat, sollte weiterhin die Möglichkeit des Internets nutzen, so lange dies eben noch möglich ist. Ob anonym oder mit Realnamen.

183

Sonntag, 20. Januar 2013, 11:26

Aufgabe der Privatsphäre

Wenn man solch eine Webseite betreibt, steht ja grundsätzlich die Frage an, daß man sich outen muß.

Entsprechend wächst die damit verbundene Last. Und es stellt sich natürlich auch die Frage, warum macht man so etwas überhaupt. Es stellt sich die Sinnfrage.

Das ist alles klar und nachvollziehbar.


Es geht aber für den User auch um die Frage, will man das für sich selbst. Klar ist, daß "DIE" viel wissen. Die Frage ist aber auch, wer "DIE" sind. Ich gehe nicht von einem monolithischen Block aus. Es gibt unterschiedliche Interessenlagen. Und wenn man mit "DIE" so etwas wie das Letzte in der Spitze der Hierarchie versteht, dann läßt sich sowieso kaum etwas im Netz verheimlichen. Ich selber habe nach einer Bewerbung bei einem Arbeitgeber hinterher eine Email von ganz anderer Seite mit einer Kopie meines Zeugnisses erhalten, weil es etwas Persönliches ist. Die Email hat mich ganz unruhig gemacht. Der Server, auf dem dieses Zeugnis abgelegt war, lief über Hotmail. Ich habe sie darüber aufgerufen und bestätigt erhalten. Einen Tag später war es nach Reklamation daraus verschwunden.

So, jetzt kann man natürlich vermuten, daß Bill Gates höchstpersönlich dahintersteckt. NiKlas Luhmann meint jedoch, daß die Macht nicht in der Spitze der Pyramide steckt. Wenn die Macht also nicht an der Basis ist, steckt sie im Mittelbau. Was Gates macht, ist so etwas wie eine Richtschnur ausgeben.

Ich gehe davon aus, daß der Rechner des Arbeitgebers infiltriert ist. Es gibt soviele Lücken bei Windows, die gehen in die Tausende. Ein guter Hacker kann doch machen, was er will. Deswegen gibt es doch die regelmäßigen "Patches". Hiermal eine Lücke schließen, dort einmal eine Lücke schließen. Und stellt die Frage, wer "DIE" sind.

Wenn man sich also outet, geht man seiner Privatsphäre verlustig und zwar nicht nur "DENEN" gegenüber, sondern generell. Und darauf setzen "sie".

Stephanie und Caroline von Monaco sind im Blitzgewitter der Presse aufgewachsen. Heute sind sie damit beschäftigt, sich ihre Privatsphäre gerichtlich wieder zurückzuholen.

Das ist der Knackpunkt, gibst Du die Privatsphäre auf, hast Du hinterher auch keinen Anspruch mehr darauf und mußt mit den psychischen Folgen leben, die Dir keiner mehr abnehmen kann.

Wer trotzdem gesellschaftspolitisch mitreden will oder etwas Wichtiges zu sagen hat, sollte weiterhin die Möglichkeit des Internets nutzen, so lange dies eben noch möglich ist. Ob anonym oder mit Realnamen.


Guter Punkt. Wielange ist es noch möglich?

Ich gehe davon aus, daß es solange noch möglich ist, wie das Internet keine wirkliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit ist. Das Rumgemeckere dient dem Ablassen von Dampf. In der Realität macht die Politik, was sie will. Jedenfalls, solange es keinen Widerstand gibt. Da sich aber soviel ändert, weicht die Politik erst einmal zurück, um dann hinter per Salamitaktik doch ihre Ziele zu vollstrecken. Eindringen, Widerstand spüren, Zurückgehen, Wieder Eindringen, Neuen Weg suchen, Widerstand spüren, Vorwärtsgehen, solange kein Widerstand zu spüren ist.

Das Internet hat die Funktion des Stimmungsbarometers.

Da sich aber soviel ändert, kann man nicht überall Widerstand leisten. Das ist der Trick. Und das ist das Problem.

184

Sonntag, 20. Januar 2013, 14:12

Das ist der Knackpunkt, gibst Du die Privatsphäre auf, hast Du hinterher auch keinen Anspruch mehr darauf und mußt mit den psychischen Folgen leben, die Dir keiner mehr abnehmen kann.
Warum gilt das für das Internet? Im Internet kann man auch als Realperson sofort wieder anonym werden. Ich ändere meine IP, lege mir einen neuen Nicknamen zu, registriere mich in anderen Foren und schon bin ich für die sichtbare Net-Öffentlichkeit bzw. für anonyme User, die ihren Zorn und Frust an mir auslassen wollen, keine zuordenbare Realperson mehr. Ich muss auch dazu sagen, dass bei mir persönlich jetzt Ruhe eingekehrt ist mit Anpöbelungen aus den gewissen anonymen Ecken. Nicht nur im Zeitwort, wo auf Identität umgestellt wurde sondern auch in meiner privaten Mail-Box.

Seit ich nämlich Direkt-Anzeige beim Herrn Linzer Polizisten Uwe Sailer erstattet habe (gegen meine anonymen Stalker und Mobber, die ich ein und derselben Ecke zuordne, da ihr politisches Motiv war, sich aufs "Abwürgen des Königshofer-Thread im Zeitwort" und "Mich-aus-dem Net-rauseckeln-wollen" beschränkte), ist Ruhe mit Belästigung und Beschimpfung.

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185

Freitag, 1. Februar 2013, 23:13

http://www.google.de/search?q=Marie+Salm…lient=firefox-a

Wie willst Du das wieder wegbekommen?

In der Wochenzeitschrift "DIE ZEIT" wurde vor kurzem genau dieses Problem besprochen - mit dem Titel: "Löschen muß möglich sein!"

Auch wenn Du dann gelöscht bist, können immer noch Tausende und wenn es hoch kommt, sogar theoretisch Millionen all Deine Äußerungen, die Du irgendwann einmal in irgendeinem Zusammenhang getätigt hast, speichern und Dir dann zu einer passenden Gelegenheit unter diese Nase halten.

Wenn man an die Vorgehensweise von Esowatch denkt, die einen türkischen Server mit einer Rechtsvertretung in Hongkong nutzen, dann ist es genau der Punkt, den ich meine. Anonymität hat eben seine Vor- und aber auch Nachteile. Man kann nicht alles haben. Der Schutz ist mir wichtiger.

Andreas Zehetbauer

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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186

Samstag, 2. Februar 2013, 07:04

Der Schutz ist mir wichtiger.
Welcher Schutz ?

Ein berühmter Mann hat einmal gesagt

Zitat

„Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“
Benjamin Franklin

187

Samstag, 2. Februar 2013, 10:52

Wie willst Du das wieder wegbekommen?

Wenn ein arglistiger Mensch dich als Zielperson ins Internet bringen will, fotografiert er dich heimlich und stellt anonym über einen USB Stick dein Gesicht ins Internet, für Millionen sichtbar, vielleicht schreibt er auch noch eine böse Geschichte dazu? Solange du davon nichts weißt, macht es dich nicht heiß, aber wenn du dann auch noch einen anonymen Anruf bekommst, auf welcher Seite du deine Gesicht im Internet finden kannst, wie würdest du das wieder wegbringen? Wieviele Rechtfertigungen müsstest du im Realleben tätigen, um ein in die Welt gesetztes Gerücht (Intrige oder Rufmord) wieder wegzubringen?

Der Schutz ist mir wichtiger.
Du hast keinen Schutz. Wer dir etwas Böses will, kann das im Realleben oder im Internet tun.

Was ich so arg finde ist, dass die Lüge immer um Längen der Wahrheit voraus sein wird (es viel leichter hat als die Wahrheit) und dass es wirklich Leute gibt, die feig und hinterhältig andere voll in die Pfanne hauen können, das wollen mit voller Absicht. Ob im Internet oder real, egal.

Andreas Zehetbauer

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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188

Samstag, 2. Februar 2013, 19:03

dass die Lüge immer um Längen der Wahrheit voraus sein wird
Dem kann ich nicht zustimmen.

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189

Sonntag, 3. Februar 2013, 18:21

Ob im Internet oder real, egal.


Das ist nicht egal.

und dass es wirklich Leute gibt, die feig und hinterhältig andere voll in die Pfanne hauen können, das wollen mit voller Absicht.


Richtig. Es gibt auch Intriganten in der realen Welt. Alles d'accord.

Der Unterschied besteht darin, daß man in der physischen Welt eine Wahl hat, Situationen zu meiden, während in der Internet-Welt, die nicht nur virtuell, sondern sehr real ist, die Unübersichtlichkeit einfach zu groß ist, um das "informationelle Selbstbestimmungsrecht" des Einzelnen im deutschen Grundgesetz umzusetzen. Dieses ist nicht umsonst eingeführt worden, weil Informtionen eine physische Wechselwirkung zwischen Subjekten verursachen. Das Internet ist quasi eine expandiertes kollektives Gedächtnis. Warum sind wohl Leute auf die Idee gekommen, Trash-Email-Adressen einzuführen? Die Vermeidung von Situationen ist zwar in der physischen Welt auch schwierig, dafür ist die Situation übersichtlicher, um sie entsprechend einschätzen zu können.

190

Montag, 4. Februar 2013, 13:05

Trash-Email-Adressen

Zu deinem letzten Beitrag gebe ich dir schon recht (vollkommen recht), aber was ist ein Trash? Auf E-Mail bezogen?
Können damit virtuelle Attentate auf Realpersonen verübt werden?

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