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Mittwoch, 17. Juli 2013, 06:54

Tiroler Justiz: Der Fall JUEN

Spannend zum lesen!

Der Fall JUEN!!!

So " a r b e i t e t " die Justiz (nicht nur) in Tirol ...

Akteneinsicht - vor kurzem noch erlaubt zu lesen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, hab rechtzeitig Seite für Seite gesichert!
https://www.dropbox.com/sh/7jmeyj23jp7hgzn/ANi8WOuYlq

Nun hat da einer den "Schutz" übernommen, das heißt, Neugierige müssten bei ihm sich erst anmelden:
http://tyroliannews.wordpress.com/tag/is…e-des-eisbergs/

Sogar MEIN PERSÖNLICHES POSTING wurde vom anonymen "Beschützer" unter " S C H U T Z " genommen!?? Wie kommt der anonyme "Beschützer" dazu, mein Posting einfach in "Schutz" zu nehmen (aus Öffentlichkeit verschwinden zu lassen) ohne mich zu fragen???

Hier mein Posting in voller Länge:

Zitat


0 Gedanken zu “IST DER FALL JUEN NUR DIE SPITZE EINES EISBERGS?”

Marie Salmhofer
2. Juni 2013 um 06:10 Antwort

Ein herzliches Hallo nach Tirol!

Frage: WO ist der angebliche “Kaufvertrag” denn nun wirklich geblieben (das Hauptbeweisstück)? WO soll denn so ein “Kaufvertrag” abgeschlossen worden sein laut “Käufer”, welches Datum, welche Uhrzeit bzw. wo ist das Original-Papier, auf welchem die Unterschrift von Frau Juen zu finden sein soll? Was können die Behörden denn da so vorlegen an Beweis? Nichts? Warum nicht? Hat der Kaufvertrag etwa keine Unterschrift?

Der Link zur “Akteneinsicht” funktioniert bei mir übrigens nur, wenn ich den Link kopiere, in ein neues Fenster einfüge und Eingabe mach. Da liest man dann ja auch wirklich Ungeheuerliches. Übrigens habe ich Beilage 24 nicht gefunden, ist das die, die nicht auffindbar war?

Schön, dass Familie Juen von der Tiroler Gruppe Unterstützung bekommt, die Sache braucht vermutlich einen kräftigen “Ritzer”, damit die Eiterbeule aufplatzen kann. Vielleicht springen dann ja auch andere Justiz-Eiterbeulen auf? Gibt ja noch so ein paar andere in Österreich. Und: schämen sollen sich unsere Minister und Regierungspolitiker in Grund und Boden (samt dem “nicht zuständigen” Bundespräsident), dass hier einfach wieder nur mal träge und lasch zugeschaut wird (man wird wirklich alt und grau in diesem nicht Rechts- sondern Unrechtsstaat).

Alles Gute, bleibt dran, nicht aufgeben!

Liebe Grüße
Salmhofer aus Hartberg

Dein Kommentar muss noch moderiert werden.


Hier mein Posting in Screenshot:



Hier der ganze Beitrag in Kopie, der jetzt aber vom anonymen "Beschützer" anonym "geschützt" ist:

Zitat

IST DER FALL JUEN NUR DIE SPITZE EINES EISBERGS?
Veröffentlicht am 28. Mai 2013 von nindler
Der Fall der Familie JUEN schlägt Wellen

Eisberg
Tiroler Aufstand gegen Justiz-Unrecht, Parteifilz, Korruption?

Innsbruck: In den vergangenen drei Tagen sind wohl Hunderte, den Justizskandal betreffende E-Mails versandt worden. Nachfolgend geben wir auch ein Schreiben wieder, das an zahlreiche Gerichte und Staatsanwaltschaften ergangen ist (siehe unten).
Die Spitze eines Eisbergs?

In den letzten Tagen verdichten sich auch zunehmend Gerüchte, dass der Fall der Familie Juen aus Arzl im Piztal (Nordtiroler Oberland) offenbar nur die Spitze eines Eisbergs ist. Angeblich soll “prekäres” Bildmaterial und anderes Beweismaterial von Richtern, Staatsanwälten und Politikern vorliegen, das den Schluss nahelegt, dass neben (partei-)politischen Interventionen auch massive persönliche Abhängigkeiten der handelnden Akteure bestanden und bestehen. Ob und inwieweit diese Abhängigkeiten – u.a. wird von Sexorgien, Drogenkonsum, etc. berichtet – Auswirkungen auf Gerichtsurteile hatten und haben, wird hoffentlich bald geklärt. Uns wurde bereits seitens Dritter zugesichert, dass wir demnächst diverses Beweismaterial zugespielt bekommen, das die Vorwürfe untermauert.

[Persönl. Anm. Salmhofer: Tyrolian News ist schon lange vom Netz verschwunden, die Gerüchte bzw. das Merkmal, dass Willkürurteile gefällt werden lbeim LG Innsbruck (ich bzw. speziell auf den Fall JUEN) gibt es nach wie vor und verstummen einfach nicht. Das liegt daran, weil sich einfach NIEMAND für die ZWANGSENTEIGNUNG der Frau Juen wirklich interessieren will von den Verantwortlichen bei Staatsanwaltschaften und Gerichten. Das kann ich ruhig so behaupten, weil ich mich bzgl. der Akten kundig gemacht habe. Der Fall ist völlig offensichtlich. Inzwischen hat sich auch vieles getan, jedoch immer nur und allein zum Nachteil der Familie Juen. Es sieht aus als wolle die Justiz Andrea Juen fertig machen und klein bekommen. Seit 23. August 2013 stehe ich mit der Familie in sehr engem persönlichen Kontakt und war auch als ZEUGIN bei einer unglaublich ungeheuerlichen Verurteilung in Feldkirch anwesend am 9. Jänner 2014, die in Anbetracht der Hintergründe und Gesamtumstände wirklich einfach nur ungeheuerlich ist. Es ist wirklich allerhöchste Zeit, dass man diese Vorgänge in der Tiroler Justiz von Grund auf neu beleuchtet! Aber wo in Österreich ist eine unabhängige Untersuchungsstelle, wenn sich nicht einmal der OGH zuständig fühlt?! Edit am 6. Juni 2014 ]

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir appellieren an Ihre Verantwortung, einem Skandal vorzubeugen, der dazu geeignet ist, der Justiz in ganz Österreich einen weiteren schweren Reputationsschaden zuzufügen.

Die weder rechtlich noch menschlich nachvollziehbare Vorgangsweise gegenüber Frau Andrea Maria Juen (geschiedene Buchacher) und ihrer Familie bildet auf jeden Fall die Grundlage dafür.


ZUM SACHVERHALT:

Frau Juen wurde im Zuge der Scheidung 2003 das alleinige Sorgerecht von drei Kindern [ edit: die Geburtsdaten der drei Kinder wurden vom Betreiber der Webseite Tyrolian News ohne Zustimmung! der Familie Juen veröffentlicht, Geb-Daten (und Namen) sind daher gelöscht editiert am 6. Juni 2014 ] zugesprochen. In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass Frau Juen aufgrund eines unwiderruflichen Schenkungsvertrages durch ihren damals noch lebenden Schwiegervater Kurt Buchacher (+2002) als alleinige Eigentümerin der Liegenschaft 6471 Arzl im Pitztal, Osterstein 130 bestätigt wurde. Dies wurde selbstverständlich auch im Grundbuch entsprechend vermerkt.

Im Zuge der Scheidung im Jahre 2003 (Akt 41C 149/06i-3) wurde ein Vergleich geschlossen und nachweislich ca. € 200.000,- (in Worten Zweihunderttausend) an Peter Buchacher ausbezahlt.

Obwohl Herr Buchacher das Vergleichsangebot damals durch die Annahme dieser Ausgleichsleistung offensichtlich akzeptierte, strengte er mehrere Verfahren gegen seine Kinder und seine Exgattin an. An ihren Anwalt Dr. Ewald Jenewein wurden zwar angeblich die gerichtlichen Schreiben nach wie vor zugestellt, dieser leitete dieselben jedoch nicht an seine Mandantin weiter. Ob dieses Verhalten mit dem Entzug der Anwaltsvollmacht gegenüber Herrn Dr. Jenewein oder dem Richterwechsel von Dr. Berchtold zu Richter Mag. Schallhart in einem Kausalzusammenhang steht, ist bis dato nicht geklärt. Von Seiten der verantwortlichen Stellen wird jede diesbezügliche Auskunft verweigert. Es wurde daher Frau Juen nachweislich unmöglich gemacht, ihre Interessen gegenüber dem Gericht wahrzunehmen, weshalb es sogar dazu kam, dass vom Gericht in höherer Instanz trotz erstgerichtlicher Entscheidung zugunsten der Familie Juen plötzlich ein angeblicher Kauf bestätigt wurde, der nachweislich nie stattgefunden hat. Frau Juen hat nämlich als im Grundbuch bestätigte Eigentümerin (nachweislich) nie einen Kaufvertrag unterschrieben und schon gar nicht einen Kaufpreis erhalten. Das Eigentum an der gegenständlichen Liegenschaft wurde ihr daher ohne Rechtsgrundlage entzogen. Die Aufforderung, Beweise für einen angeblich getätigten Kauf bzw. unterschriebenen Kaufvertrag bzw. für die Leistung eines darin enthaltenen Kaufpreises vorzulegen, wird von Seiten des zuständigen Gerichtes ignoriert. Als Folge dieser unglaublichen Vorgangsweise ging die gegenständliche Liegenschaft an Herrn Buchacher über. Der unbestrittenen Tatsache, dass dieser, wie bereits ausgeführt, für den Verzicht auf die Liegenschaft (nachweislich) im Jahre 2003 eine Ausgleichszahlung in der Höhe von ca. € 200.000 erhalten hat, wird keine Beachtung geschenkt. So wurde von Seiten der zuständigen Gerichte eindeutig nachweisbar ein Eigentümerwechsel auf Basis eines nicht existenten virtuellen Kaufes ohne jede Gegenleistung für den Verkäufer gesetzwidrig bestätigt, damit dieser „gratis“ als neuer Eigentümer im Grundbuch eigetragen werden kann. Der besagte Herr benutzt zudem diesen legalisierten „Diebstahl“ als Titel für ein angestrebtes Räumungsverfahren gegen seine Exgattin und seine eigenen Kinder. Die Hintergründe dieses unglaublichen Skandals werden jedoch noch viel Unglaublicheres ans Tageslicht bringen.

Mit einem Schreiben vom 30. Jänner 2013 wurde durch das BG IMST (7 C 172/12t-75) für den 3. April 2013, 09:00 Uhr, Verhandlungssaal 2012 (2.Stock) eine Verhandlung zum Räumungsverfahren anberaumt.

Das Räumungsverfahren betrifft Frau Juen und ihre drei Kinder.

Akteneinsicht erhalten Sie über folgenden Link:

https://www.dropbox.com/sh/7jmeyj23jp7hgzn/ANi8WOuYlq

Mit freundlichen Grüßen

Das Team Aufklärung

Eine Gruppe Tiroler

(c)l.h.

Anmerkung: Zu den Fehlern im Text. Wer erinnert sich an die “Dunklen Männerbriefe”??


Wem gehört die Seite eigentlich?



Übrigens, auf die "Geschütztheiten" wurde ich von meinem Stalker (derzeit Nick STAMPFLMEIER) aufmerksam gemacht, das ist der, der nicht will, dass ich öffentlich die Namen seiner (Justiz-) Helden nenne, dabei sind diese "Helden" doch "nur" Staatsdiener (mehr nicht), und zwar im öffentlichen Dienst, die Einzelnen Staatsdiener vom Bürger beobachtet und sehr wohl kontrolliert werden dürfen, sogar mit Argusaugen kontrolliert werden müssen zu ihrem Verhalten, ihren Handlungen, da sonst mit solchen schwarzen Schafen die Glaubwürdigkeit unseres Rechtsstaats endgültig im Keller versinken könnte (Schundluder in der Justiz wird genug getrieben, hab ich mir erzählen lassen), also entweder schämt der Anonyme, der hinter dem Nick STAMPFLMEIER versteckt, sich schön langsam wirklich für seine Helden, dass ich zur ihren "Heldentaten" die Namen nicht dazusagen darf oder Stampflm. weiß, dass er damit eigentlich nur Öl ins Feuer gießt bei mir, da ich Befehle/Empfehlungen von Stalkern und anderen Anonymlingen prinzipiell nicht befolge).

Hinweis von Stampflmeier auf diese Seite mit anhängender Frage, ob ich "Nazischlampe" das Passwort hätte, nein hab ich nicht, woher denn:
http://tyroliannews.wordpress.com/2013/0…bock-aus-telfs/

Herr Dietmar Mühlböck aus Telfs, konkrete Frage, um Missverständnisse zu vermeiden:

Sind SIE der gewissenhafte Beschützer NICHT, der die Fakten zum Fall JUEN so gewissenhaft (?) beschützt???

Wenn doch, warum durfte die Öffentlichkeit zuerst ALLES lesen im Fall JUEN und JETZT nicht mehr?

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Marie Salmhofer« (6. Juni 2014, 05:56)


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Donnerstag, 18. Juli 2013, 19:38

Passwort

aOXfm(]on}5{ho@nZambL+CD

Das ist leider nicht das richtige Passwort.

3

Samstag, 27. Juli 2013, 16:11

Tyroliannews (derzeit) nicht erreichbar

Ist nun Ende mit dem sehr vielsprechenden Tyroliannews (wo der Name eines Journalisten der Tiroler Tageszeitung ins Impressum hineinsuggeriert wurde mit "Frag doch den Nindler"), b e v o r wir (Neugierigen) eruieren konnten, wie wir an Passwort kommen könnten, um die teils sehr brisant angekündigten Artikel zu lesen z.B. zum Thema 28. Jänner 2011 (E-Mailfalle Königshofer)?



Schade.

Vielleicht war das wieder mal nur so ein Internet-Bluff von einem oder einigen, die mit anderen (die es ernst meinen) nur allzu gern "Affen reizen" spielen?

Schaut nicht ganz, aber fast so aus.

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Samstag, 27. Juli 2013, 16:37

Hinweis: Akteneinsicht zu Fall JUEN funktioniert noch


Akteneinsicht - vor kurzem noch erlaubt zu lesen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, hab rechtzeitig Seite für Seite gesichert!
https://www.dropbox.com/sh/7jmeyj23jp7hgzn/ANi8WOuYlq
Lesenswert ...

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Mittwoch, 23. Oktober 2013, 13:42

Der Fall Andrea M. Juen - Enteignung - ein Doppelgewinn für den Ex-Mann?

Seht euch das an!

Alexandra Bader greift als erste Journalistin den Fall der Andrea M. JUEN mutig und offen und direkt auf.

Zitat



Die Seilschaften der Tiroler Justiz

(23.10.2013) Vertuschte Morde, Betrug, Korruption - Sieht man sich Informationen über ungeklärte Todesfälle in Tirol an, beschleicht einen der Verdacht, dass jeder durchschnittliche Konsument von CSI-Serien besser ermitteln würde als Polizei, Justiz und Gerichtsmedizin. Das Leid der Angehörigen wird so noch vergrössert, da man ihnen nicht einmal den "Trost" zuteil werden lässt, Todesumstände wirklich zu untersuchen. Stellen Abgeordnete wie Gerhard Huber (BZÖ) Anfragen an die Justizministerin, fallen die Antworten nichtssagend aus.

Wenn Huber auf "Kritiker" verweist, die bei zumindest fünf Fällen "erhebliche Zweifel" an offiziellen Angaben haben, so geht es um akribische Rercherche, die bis zu Buchveröffentlichungen reichen kann. Huber bezieht sich auf Duncan MacPherson (Eishockeyspieler aus Kanada, 1989 verschwunden, 2003 am Stubaier Gletscher gefunden), Angelika Föger (ermordet 1990), Raven Vollrath (2005 verschwunden, 2006 mit Einstichen aufgefunden, für Innsbrucker Gerichtsmedizin "Erfrierungstod"), Susi Greiner (aus Deutschland, 2006 nackt 1000 Höhenmeter von ihrem Auto entfernt mit Kopfwunde "erfroren" gefunden) und Markus Juen (im Dezember 2012 nur mit Unterhose bekleidet oberhalb von Hall im Wald gefunden, Leiche ohne Einverständnis der Hinterbliebenen verbrannt).

Seitens des Justizministeriums wird gemauert, auch mit Hinweis auf den Datenschutz, der wohl vor allem die schützen soll, die kein Interesse am Opferschutz haben. Was Markus Juen betrifft, der in der Psychiatrie Hall auf Alkoholentzug war, hat seine Schwester Andrea vergeblich darauf hingewiesen, dass er nie bis zum Fundort seiner Leiche kommen hätte können, auch weil er geschwächt war (zudem im Winter, praktisch unbekleidet, wobei auch die fehlende Kleidung nicht gefunden wurde). Zuletzt sah man Markus Juen in einem Altersheim, in dem eine Frau beschäftigt ist, die in einem Prozess gegen seine Schwester falsch aussagte. Andrea Juen veröffentlichte 2005 "Die Hölle hat viele Namen. Ein Frauenschicksal", ein anderen offenbar zu autobiografischer Roman. Per Gericht wurde es verboten, der Verlag gab leider klein bei und vernichtete die gesamte noch nicht ausgelieferte Auflage.

Andrea Juen sagt, es wäre ein Bestseller geworden, es gab Anfragen von Medien und von Verlagen aus anderen Ländern. Man wollte sie existentiell treffen, da dies auch der Beginn einer Laufbahn als Autorin sein hätte können. Juen erhielt im Jahr 1990 von ihrem Schwiegervater ein Haus geschenkt, nachdem ihr Ehemann auf das Erbe verzichtet hatte. Bei der Scheidung im Jahr 2006 versäumte der Mann die Aufteilungsfrist und erhielt dennoch 177.500 €. Im Jahr darauf strengte Peter B. einen Prozess an, um sich nun auch noch das Haus einzuverleiben, und gewann dank einer Justiz, die ganz auf der Seite des armen gekränkten Mannes war. Der Richter stellte "groben Undank" bei Frau Juen fest, wies ihr Buch doch "derart viele Parallelen zum tatsächlichen Leben der Familie auf", dass sich der eine oder andere wiedererkennen könne. Oder wohl: dass man erraten könnte, wer aus der Prominenz etwa im Bereich Politik und Justiz mit dem Rotlichtmilieu und mit Drogen zu tun haben könnte.

Offenbar dachte niemand daran, dass die Darstellung eines Mannes als "Monster" und als gewalttätig Handlungen beschreibt, die ein moderner Rechtsstaat als Gewalt gegen Frauen ahnden müsste ("natürlich" stellten die Männerseilschaften auch ihre Anzeigen wegen Gewalt ein). Stattdessen wurde und wird Frau Juen dafür gestraft, dass sie nicht schamhaft schweigt und nicht aufgibt, wenn sich eine Abfuhr bei Richtern mit grossem Verständnis für Männergewalt holt. Es ist klar, dass Andrea Juen das von Frauenministerin und Co. so gerne gelobte Gewaltschutznetz vergessen kann. Unterstützung hat sie bei ihren Kindern und anderen Verwandten, bei Freunden, bei jenen, denen ihr Einsatz imponiert - all jene, die theoretisch gegen Gewalt auftreten, wollen aber nichts von ihrem "Fall" wissen. Es ist natürlich ein Riesenunterschied, konkret mit Männerseilschaften zu tun zu haben, die einander decken und meinen, mit einer Alleinerzieherin ohne Jusstudium ein einfaches Spiel zu haben.

Die Männerseilschaften dachten, man könne Frau Juen über den Tisch ziehen und Ex-Gatten Peter B. das Haus seines verstorbenen Vaters gleich zweimal zuschanzen: zuerst als Abfindung von 177.500 via Versicherung trotz versäumter Frist und dann, indem er es als Trostpflaster für "groben Undank" seines Opfers erhält. Trotz unwiderruflichem Schenkungsvertrag zwischen B.s Vater und Andrea Juen wurde das Haus 2010 beim Bezirksgericht Imst als "veräußert" eingetragen, mit Frau Juen als "Veräußerin". Da Frau Juens Anwalt offenbar die Seiten wechselte, leitete er ihr gerichtliche Schreiben nicht mehr weiter, sodass sie ihm die Vollmacht entzog.

Man machte es ihr unmöglich, ihre Interessen gegenüber dem Gericht wahrzunehmen, und bestätigte einen angeblichen Verkauf des Hauses. Frau Juen hat es aber weder verkauft noch einen Kaufpreis erhalten, so dass man ihr einfach das Eigentum ohne Rechtsgrundlage entzogen hat. So kommt man(n) gratis zu einem Haus UND zu 177.500 € - und das Opfer dieser Machenschaften kann nur Befangenheitsanträge stellen und die Wiederaufnahme aller Verfahren, auch jener gegen das Buch, beantragen, und unter anderem Veruntreuung und Betrug anführen. Offenbar beruhen die "Beweise" gegen Frau Juen auf Hörensagen, etwa dass "stets klargewesen" sei, dass der Vater die Liegenschaft dem Sohn schenke. Wenn dem so wäre, warum gibt es dann einen Notariatsakt über eine unwiderrufliche Schenkung an die Schwiegertochter?


Innsbrucker Gericht

Mit dieser Vorgeschichte ist Frau Juen zu Recht misstrauisch, wenn plötzlich ihr Bruder ums Leben kommt und zudem eine Person im Umfeld auftaucht, die im "Buchprozess" aussagte. Aber es passt auch ins Muster der schlampigen Ermittlungen, die fast den Eindruck entstehen lassen, es sei in Tirol normal, unbekleidet im Winter auf den Bergen spazierenzugehen. Anders als in CSI-Serien sind in Tirol Ermittler auf eigene Faust anscheinend weit erfolgreicher als Polizei, Justiz und Gerichtsmedizin, wie man etwa am Buch "Cold a Long Time" von John Leake erkennt. Der amerikanische Autor, der einige Zeit in Wien lebte, untersuchte den Tod von Duncan MacPherson und befasste sich dann auch mit anderen "Fällen", die den Innsbrucker Gerichtsmediziner Walter Rabl als Dreh- und Angelpunkt haben. Leakes Recherchen werden in der "Süddeutschen Zeitung" eingehend beschrieben.

MacPherson verschwand am 9. August 1989 am Stubaigletscher, wo er mit einem ausgeliehenen Snowboard unterwegs war, und Leake befragte viele: "Die Botschaft war immer die Gleiche: Beim Snowboarden auf dem Stubaigletscher konnte Duncan nicht umgekommen sein. Bis seine Leiche mitten im Skigebiet gefunden wurde – zusammen mit dem Snowboard, das er angeblich an der Verleihstation zurückgegeben hatte." Die Eltern des Kanadiers waren mehrere Male vergeblich in Tirol und fassungslos, als erst die Klimaerwärmung das Schicksal ihres Sohnes im Jahr 2003 zutage brachte. Denn deshalb wurden seine sterblichen Überreste gefunden, mit denen recht sorglos umgegangen wurde: "Keine Polizeibeamten, kein Leichenbeschauer – nur ein paar Bauarbeiter, die ihn wie ein überfahrenes Tier von der Piste geklaubt und in einen Sack geschmissen haben."

Leake meinte, die Menschen im Stubaital seien freundlicher als die Wiener, doch die Stimmung wird "sofort eisig", wenn man von Duncan spricht. Nachdem die Leiche gefunden wurde, verbreiteten Polizei und Medien Falschinformationen, etwa, dass Duncan 150 Meter vom Lift entfernt gelegen habe, ausserhalb der Piste, wo er in eine Gletscherspalte gefallen sei. "Pure Fiktion", denn er lag nur in 25 Meter Distanz zum Lift, sodass die SchifahrerInnen wenige Meter über ihm den Hang hinunterfuhren. MacPhersons Eltern erklärte Gerichtsmediziner Rabl, Duncan habe in der Gletscherspalte aufgrund von Sauerstoffmangel vermutlich das Bewusstsein verloren und sei schließlich erstickt.

Man fand bei der Leiche eine Telefonkarte, jedoch nicht den Führerschein, den er wohl beim Snowboard-Verleih als Pfand abgegeben hatte. Er ist ebenso wie Duncans Strassenschuhe verschwunden: "Jemand muss die Schuhe und den Führerschein entsorgt haben, weil diese Gegenstände klare Beweise waren, dass er nie von der Piste zurückgekommen ist", meint Leake. In "Cold a Long Time" äussert der Autor die Vermutung, dass MacPherson bei schlechtem Wetter allein unterwegs war, stürzte und von den Rotorblättern eines Schneepflugs erfasst wurde, wofür auch die Verletzungen an der Leiche sprechen. Der Fahrer schob MacPherson dann in die Gletscherspalte und schüttete sie zu - und 2003 fehlt immer noch ein korrekter Totenschein, auf dem der 9. August 1989 vermerkt ist und nicht der Tag, an dem die Leiche gefunden wurde.

Auch Raven Vollrath, ein 25jähriger deutscher Saisonarbeiter, starb zunächst eines "natürlichen" Todes: er verschwand am Weihnachtsabend 2005 und wurde nach einem halben Jahr von Wanderern unter einer Brücke gefunden. Für die Behörden war die Sache klar: Vollrath verliess das Haus bei Minusgraden in Unterhosen (siehe Markus Juen sieben Jahre später) und legte sich mit einer Matratze unter die Brücke, wo er dann erfroren ist. Wie die MacPhersons versuchen auch Ravens Eltern, herauszufinden, was wirklich passiert ist. Dabei half ihnen ein Beitrag in der ORF-Sendung "Thema", denn die Staatsanwaltschaft Innsbruck schloss den Fall, basierend auf einem Gutachten von Rabl, der keine eindeutigen Hinweise auf Fremdeinwirkung sah.

Deutsche Ermittler kamen dann zu einem anderen Ergebnis und verhafteten 2008 den Tatverdächtigen, der Vollrath erstochen hatte. Die Eltern wollten in Innsbruck weiteres Beweismaterial sammeln und verlangten die Autopsiefotos, doch sie erhielten nur grobkörnige Kopien. Gerichtsmedizinier Rabl, der die Stichwunden nicht gesehen haben will, verweigerte die Herausgabe der Bilder ebenfalls. Der Anwalt der Vollraths war aber hartnäckig und kam an die Originale, auf denen man auch ein ausgebreitetes T-Shirt mit zwei Löchern im Brustbereich erkennen konnte.

Die deutsche Kellnerin Susi Greiner (28) verschwand im August 2006 in Südtirol und wurde zwei Wochen danach nackt auf dem Karwendel gefunden, etwa 1000 Höhenmeter oberhalb des Parkplatzes, auf dem ihr Auto stand. Ihre Kleidung, ihre Wanderstiefel und ihr Rucksack (mit Laptop und Handy) tauchten später an verschiedenen Punkten im Tal auf. Sämtliche Daten waren von Laptop und Mobiltelefon gelöscht worden, sodass es keine Anhaltspunkte mehr gab für ihre Kommunikation. Zuletzt war sie mit einem unbekannten Mann auf dem Beifahrersitz gesehen worden. Für Dr. Rabl war die Sache natürlich klar: keine Fremdeinwirkung, Tod durch Unterkühlung. Ein Medienbericht (im ORF) meldete: "Als einzige Verletzung haben die Ärzte eine Platzwunde am Kopf festgestellt, diese Wunde dürfte entstanden sein, als die Frau im Gelände mehrere Meter abgerutscht und hingefallen war." Die "Südddeutsche" schreibt dazu: "Bis heute fragt sich die Mutter, wie ihre Tochter barfuß über tausend Höhenmeter auf einen Berg steigen konnte, ohne auch nur ein paar Kratzer an den Fußsohlen zu haben. Der Gerichtsmediziner Walter Rabl hat es abgelehnt, mit dem SZ-Magazin über die Fälle zu sprechen."


Innsbrucker Gericht

Kein Wunder, dass Dr. Rabl auch mit dem "Fall Luca" in Verbindung steht, worauf John Leake hinweist: "In Mai 2008 gab es einen Prozess gegen Lucas Mutter und eine Tiroler Sozialarbeiterin wegen Vernachlässigung der Fürsorgepflicht. Die angeklagte Sozialarbeiterin, die seit mehr als 20 Jahren im Bereich der Jugendwohlfahrt tätig ist, betonte, dass sie sich in erster Linie auf die Expertise des Innsbrucker Gerichtsmediziners Walter Rabl verlassen habe, der in seinen Ausführungen von 'grober Behandlung', nie aber von sexuellem Missbrauch ausgegangen ist. Trotzdem wird die Sozialarbeiterin für schuldig gesprochen und zu einer bedingten Geldstrafe von 1200 Euro wegen schwerer Körperverletzung durch Unterlassung verurteilt. Laut Staatsanwaltschaft Innsbruck wird es im Fall Luca kein Strafverfahren gegen ÄrztInnen und weitere MitarbeiterInnen der Jugendwohlfahrt geben."

Leake fragt daher, wie Rabl etwa zum Schluss kam, dass Angaben der Mutter Lucas glaubwürdig waren ("aus dem Bett und auf ein Spielzeug gefallen"). Denn Universitätsklinik für Pädiatrie vermutete Kindesmisshandlung, aber das Jugendamt schloss sich der Ansicht Rabls an und beging damit jene verhängnisvollen Fehler, für die es von der Staatsanwaltschaft Innsbruck in Schutz genommen wird. Studien zufolge sind aber genau die Verletzungen, die Luca aufwies, klarer Hinweis auf Misshandlung, denn sie sind nur sehr selten tatsächlich auf Stürze aus dem Bett zurückzuführen. Man soll im Gegenteil Misshandlung vermuten, wenn Kinder schwere Verletzungen an Kopf, Hals, Wirbeln und Extremitäten aufweisen (und angeblich aus dem Bett gefallen ist). Kein Wunder übrigens, dass Lucas Vater, der engagiert gegen körperliche und sexuelle Gewalt gegen Kinder kämpft und die Autopsiefotos seines Sohnes immer bei sich hat, auch von Drohungen gegen ihn spricht.

Auch Martin Leidenfrost wurde in einem mit Dr. Rabl in Verbindung stehenden Fall zum Buchautor: "Die Tote im Fluss" befasst sich mit Denisa Soltisova, der slowakischen Pflegerin eines pensionierten Urologen im oberösterreichischen Vöcklabruck. Sie wurde zuletzt am Abend des 19. Jänner 2008 lebend gesehen und nach zehn Tagen nackt in einem Fluss in 13 km Entfernung gefunden. Bereits nach fünf Stunden schloss der Welser Staatsanwalt Wolfgang Tursky ohne vorangegangene Obduktion, dass es sich um einen Selbstmord handle, und gab die Leiche zur Beerdigung in der Slowakei frei. Leidenfrost entdeckte bei seinen Recherchen, dass sich Soltisova sehr gut mit dem Arzt verstand und dieser "im Scherz" sagte, er wolle ihr etwas vererben.

Deshalb forderten die Eltern, den Erbschaftsakt zu überprüfen, was die Behörden aber ablehnten. Nach Zeugenaussagen zeigte die Frau in den Wochen vor ihrem Tod Symptome von Unterzuckerung, die man durch eine Gabe jener Medikamente auslösen kann, die ein slowakisches Institut in ihrem Blut gefunden hat. Sie war extrem erschöpft, konnte sich nicht konzentrieren und war barfuss, nur mit Shirt und Slip bekleidet unterwegs, als man sie zuletzt sah, zudem wirkte sie desorientiert und apathisch. Staatsanwalt Tursky ignorierte die Hinweise auf Mordverdacht und beauftragte Dr. Rabl mit der Auswertung des slowakischen Gutachtens. Nach acht Monaten war das Ergebnis da: Defekte an Unterarmen und Oberschenkeln seien unmöglich von postmortalen Fäulnis- und Hämolyseflecken zu unterscheiden.

Und die Medikamente betreffend behauptete Rabl: "Die in der Slowakei durchgeführten chemisch-toxikologischen Untersuchungen entsprachen weder in Betreff der Probenauswahl noch nach Art und Weise ihrer Durchführung dem forensisch-toxikologischen Mindeststandard, der für Interpretationen erforderlich wäre." Freilich werden in der Slowakei international übliche Methoden angewandt, und man korrespondierte auch über den Fall mit Kollegen. John Leake wandte sich an die forensische Pathologin Terri Haddix, die meinte: "Aus meiner Erfahrung in den Vereinigten Staaten heraus kann ich sagen, dass es sehr, sehr verdächtig ist, wenn man eine nackte Frau in einem Fluss findet. Wenn es sich hierbei um meinen Fall handelte, bedürfte es schon extrem stichhaltiger Beweise (auch ohne überzeugende ante mortem zugefügte Verletzungen), wollte man auf eine andere Todesursache als eine ungeklärte (oder möglicherweise Mord) schließen, etwa auf Selbstmord oder Unfall." Das gilt wohl auch für jene Menschen, die seltsamerweise in der Kälte nackt auf Bergen herumklettern und an Erfrierungen sterben, um Fremdverschulden auszuschliessen.

Zu Rabl, für den auch Markus Juen tragischerweise einfach erfroren ist, schreibt Leake: "Als Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Gerichtliche Medizin ist Dr. Walter Rabl der führende Gerichtsmediziner in Österreich. In letzter Zeit wurde er in komplexen und kontroversen Fällen wie denen Denisa Soltisovas und Jörg Haiders mit der Rolle des endgültigen Gutachters beauftragt. Wann immer jemand in Österreich unter verdächtigen Umständen zu Tode kommt und sowohl Todesursache und Todesart zur Debatte stehen ist es wahrscheinlich, dass Dr. Rabl dabei das letzte Wort behält. Dieser Sachverhalt ist von höchster Ironie, denn - wie ich in 'Eiskalter Tod' schildere - spielte Dr. Rabl eine Schlüsselrolle in der Verschleierung & Vertuschung der Todesursache und Todesart Duncan MacPherson. Bei meinen Recherchen erfuhr ich von anderen unnatürlichen Todesfällen in Österreich, die von Dr. Rabl und vom Strafjustizsystem auf höchst fragwürdige Weise behandelt wurden."

Daher geht Leake auf seiner Webseite auf diese Fälle ein, auch auf Angelika Föger, die Buchhalterin einer Molkerei in der Stadt Grän in Tirol war. Sie wurde am 9. Juni 1990 an ihrem Arbeitsplatz ermordet (mit Messerstichen verletzt und dann erdrosselt). Hier konnte auch der Gerichtsmediziner nicht bestreiten, dass es sich um Mord handelt; er trug aber dazu bei, dass man sich sofort auf einen einzigen Täter festlegte. Der Lehrling Martin K. gestand die Tat, weil er Föger vergewaltigen wollte und attackiert habe, um ihren Widerstand zu brechen. Dann aber kam ihm zu Bewusstsein, was er getan hatte, und er lief zu den Nachbarn, um Hilfe zu holen; diese kam aber für Frau Föger zu spät. K. wird als "jung und naiv" beschrieben, er hatte 1,9 Promille Alkohol im Blut, als er die Tat gestand. Zum Geständnis wurde er vom örtlichen Kommandanten der Gendarmerie überredet, der mit dem Molkereibesitzer befreundet war.


Innsbrucker Gericht

Nun ist der Cousin von Witwer Walter Föger ein pensionierter Tiroler Gendarm, der inzwischen so viel recherchiert hat, dass er die erste Fassung eines Buchs geschrieben hat. Ihm kamen die präsentierten Ergebnisse der Spurensicherung seltsam vor, da Angelika Föger in ihrer blutigen rechten Hand fremde Haare hielt, die sie dem Täter im Kampf ausgerissen hatte. Wolfram Föger wunderte sich etwa, dass diese Haare im Gutachten von Dr. Rabl nicht mit jenen von Martin K. verglichen wurden. Auch in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Innsbruck kommt keine "spurenkundliche Vergleichsuntersuchung" vor. Zudem passen Details des Tatorts und Angelikas Verletzungen nicht zur offiziellen Version. John Leake bezieht sich nicht nur auf Wolfram Föger, sondern auch auf amerikanische Forensiker.

Auf einer eigenen Webseite fragen die Fögers, ob es in Tirol noch mit rechten Dingen zugeht: "RA Falkner hat unsere Ermittlungsergebnisse der letzten Monate in einem 12seitigen Schriftsatz zusammengefasst und als einen 'Fortführungsantrag gegen Unbekannte Täter' bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck am 10.Oktober 2013 eingebracht. Darin sind augenscheinliche Widersprüche zur offiziellen Spuren- und Beweislage angeführt sowie bislang unbekannte Zeugen, die Wesentliches zur Aufklärung des Tathergangs beitragen könnten. Doch - die StA-Innsbruck (StA MMMag. Nina Härting) hat diesen Antrag kurzerhand abgelehnt (15.10.2013), ohne eine ausreichende Begründung zu den Tatsachen und Erwägungen, die der konkreten Einstellung zu Grunde gelegt wurden, anzuführen. Der Text der Begründung lässt darauf schliessen, dass unser Antrag vermutlich gar nicht gelesen wurde. Eine andere 'Entschuldigung' dafür ist schwer vorstellbar, denn laut Gesetz muss den neuen Erkenntnissen und Zeugen nachgegangen werden. Dies vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass die StA-Innsbruck selbst es war, die die ersten Ermittlungsarbeiten im heurigen Mai wieder aufnahm und das ominöse Nylonsäckchen mit dem Haarbruchstück zu einer DNA-Untersuchung nach Salzburg bzw. Freiburg übermittelte."

John Leake betont, dass eine Gemeinsamkeit vieler Fälle die Person des Gerlchtsmediziners ist: "Die Fälle Vollrath, Greiner und Soltisova wurden jeweils geschlossen, nachdem Dr. Rabl erklärt hatte, die Leichen der Opfer wiesen keine Anzeichen eines Verbrechens auf. Dies zeugt von dem enormen Gewicht, das die Staatsanwaltschaft auf gerichtsmedizinische Erkenntnisse im Vergleich zu anderen Untersuchungsmethoden legt. Somit hat der Gerichtsmediziner in unserer Gesellschaft eine Funktion von entscheidender Wichtigkeit, denn er verfügt über die Ausbildung, die Toten nach Anzeichen eines Tötungsdelikts zu untersuchen.....Wie genau werden denn Unabhängigkeit und Qualität von Gutachten (in Österreich ein blühendes Geschäft) kontrolliert? Die Familien Föger und Vollrath hatten viel Zeit und Mühen investiert, um die niedere Qualität von Dr. Rabls Gutachten zu entdecken. Als sie versuchten, ihn dafür haftbar zu machen, wies die Justiz ihre Klagen ab."

In der Praxis ist es eher so, dass Gutachter, die "Auftragsarbeiten" erledigen, belohnt werden, währen sie in anderen Ländern zur Verantwortung gezogen werden. Als etwa in Hessen integre Steuerprüfer via Gefälligkeitsgutachten als "Querulanten" (die zu erfolgreich gegen Steuerflucht nach Liechtenstein vorgingen) aus dem Verkehr gezogen wurden, erstattete die Ärztekammer selbst Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. In Österreich leben Gutachter auch davon, auf Wunsch Diagnosen zu erstellen, ohne je mit ihren Opfern gesprochen zu haben, in Komplizenschaft mit korrupten Elementen u.a. in der Justiz. Es versteht sich von selbst, dass Dr. Rabl auch derjenige war, der erklärte, dass es beim Tod von Jörg Haider mit rechten Dingen zuging.

Nach dem Unfalltod "hieß es, seine Fahrtüchtigkeit sei durch einen hohen Blutalkoholspiegel von 1,8 Promille stark beeinträchtigt gewesen. Woher wissen wir, dass die Einschränkung der Fahrtüchtigkeit das Resultat übermäßigen Alkoholgenusses war und nicht einer bewusstseinsverändernden Substanz, die ihm jemand ohne sein Wissen ins Glas gegeben hatte? Wir können nur darauf vertrauen, dass die Gerichtsmediziner, die die toxikologischen Untersuchungen durchführten, kompetent und unparteiisch waren. Die erste Untersuchung wurde von den Grazer Gerichtsmedizinern Kathrin Yen und Peter Grabuschnig geleitet. Um deren Erkenntnisse zu überprüfen, beauftragte die Klagenfurter Staatsanwaltschaft Dr. Rabl mit einer zweiten Untersuchung. Können wir sichergehen, dass er diese kompetent und unparteiisch durchführte?"

Natürlich nicht - und genau deshalb sind wahrscheinlich auch die Personen so lästig, die nach wie vor unbequeme Fragen stellen. Und es ist bestimmt kein Zufall, dass ein virtueller Verleumder und Stalker aus dem Hinterhalt, der gegen kritische Menschen eingesetzt wird, in Tirol lebt, gut behütet von Polizei und Justiz, immer mit Material unter Bruch des Amtsgeheimnisses, unter Amtsmissbrauch versorgt, um den Personen zu schaden, die jemandem auch in der Justiz unangenehm sind. Er selbst wird maximal pro forma befragt, wenn sich seine Opfer wehren, nie aber nach den Hintergründen seines Tuns und nach jenen, die ihn benutzen. Als ihn eines seiner Opfer stellte, indem es an seiner Tür läutete, kam sofort die Polizei.

Wer sich (nicht nur) in Tirol via Justiz gegen die Verletzung seiner Rechte wehren will, hat es schwer. Es scheint allenfalls zu bewirken, dass die Spuren besser verwischt werden, etwa indem Markus Juen verbrannt wurde, um nicht wie bei Raven Vollrath noch feststellen zu können, dass es "Fremdeinwirkung" doch möglich wäre. Was seine Schwester Andrea betrifft, so hat sie ihren Ex-Mann natürlich auch wegen Gewaltdelikten angezeigt, die für die "Männerjustiz" aber nur selten verfolgenswert erscheinen. Immerhin wird es lästig gewesen sein, dass sie ihre Geschichte als Roman aufarbeitete - also schenkt die Justiz ihrem Ex ihr Haus - seltsamerweise ganz ohne Gebühren, die normalerweise ja fällig sind (Grundbucheintrag, Grundsteuer).


Innsbrucker Gericht

Als sie darauf hinwies, wollte die Justiz ihr das Sorgerecht für ihr jüngstes, noch nicht erwachsenes Kind entziehen. Druck auf Alleinerzieherinnen wird also keineswegs nur von Vätern ausgeübt, sondern auch von der Justiz selbst. Und wo sind eigentlich die Justizministerin und die Frauenministerin? Vertuschen von merkwürdigen Todesfällen, Bagatellisieren von Gewalt und Bestrafen von Gewaltopfern, in dem mann ihnen alles wegnimmt sollten sie ja wohl auf den Plan rufen. Zur Erinnerung: Die SPÖ warb damit, Frauen ernstzunehmen, einen hohen Frauenanteil auf ihrer KandidatInnenliste zu haben, während die ÖVP Ministerinnen wie Justizministerin Beatrix Karl als europaweit vorbildlich anpries.

Letztes Jahr veranstaltete die Zeitschrift "Woman" eine Aktion, für die prominente Männer, unter anderem Bundespräsident und Bundeskanzler, mit einer weißen Rose gegen Gewalt an Frauen posierten. Dies sollte "Mitgefühl" ausdrücken, was eine zweifelhafte Botschaft darstellt, wenn gerade diese Männer handeln, Gewalttätern entgegentreten statt wegschauen müssten. Ich habe bei einem Schwerpunkt zu Gewalt bewusst die "Woman"-Sujets in einem Kommentar zu Gewalt und gesellschaftlicher Einfluss verwendet, denn dieser Aspekt ist vielen noch nicht bewusst: "Frauen, die einflussreiche Männer verlassen, können mit noch heftigeren Reaktionen konfrontiert sein als beim 'kleinen' Mann, der meist nur selbst und kaum über andere agieren kann, zudem beispielsweise keine juristischen Kenntnisse hat.

Vieles an Aktionen von 'Durchschnittsmännern' wird scheitern, weil er dabei an Einrichtungen gerät, die sich viel besser auskennen und wissen, welche Rechte Frauen haben. Für viele Frauen bedeutet es grosse Erleichterung und Befreiung, etwa in einer Interventionsstelle zu erfahren, dass sie eine ganz gute Position haben und Unterstützung finden. Es wird auch ein Erfolgserlebnis sein, Frauen aus der Obhut des Frauenhauses zu entlassen, ohne dass diese zum Täter zurückkehren (was immer noch etwa ein Drittel tut). Was aber machen Frauen, die Tätern ausgeliefert sind, die alle Register ziehen können? Die mit der Justiz verhabert sind, die den Opfern die Polizei an den Hals hetzen und behaupten, das Opfer sei der Täter?"

In Wahrheit haben diese Frauen am härtesten zu kämpfen: "Ich habe einmal mit einer geredet, die mir auch erzählte, dass niemand ihr geholfen hat, sie stand über Nacht mit nichts da, auch ohne Geld, und war mit absurden Vorwürfen konfrontiert, für die die Justiz instrumentalisiert wurde. Mit großer Kraft und Zähigkeit hat sie sich aus dieser Situation herausgekämpft, hatte Unterstützung auch bei der Opposition, die ihr Anfragen widmete - und kann ihre Kinder nach wie vor kaum sehen. Sie betrachtet es als Erfolg, dass sie dasteht, dass ihr Ex-Mann sie nicht vernichten konnte, dass sie wieder (finanziell) Boden unter den Füßen hat.

Es sind, um es auf den Punkt zu bringen, auch Frauen, die in der Society-Berichterstattung mit abgefeiert werden, solange sie an der Seite ihres Ex-Mannes sind. Sie haben auch deswegen wenig Hilfe und Mitgefühl zu erwarten, weil für 'Erfolgreiche' Gewalt nach wie vor etwas ist, das irgendwo anders passiert, in den 'niederen Regionen' der Gesellschaft. Man(n) würde einem Opfer nur dann begegnen, wenn man zum Beispiel mal durch einen Park geht und dort eine Mutter sieht, die ihre Augen hinter einer Sonnenbrille versteckt. Natürlich ist es einfacher, mal bei einer Charity für Frauenhäuser teilzunehmen oder ein paar aufmerksame Sprüche abzusondern, als im eigenen Umfeld genauer hinzusehen."

VertreterInnen etwa der Wiener Frauenhäuser reagieren etwas verlegen, wenn man sie auf die Gewalt einflussreicher Männer anspricht und meinen, dass deren Opfer zwar schon auch mal Beratungsstellen aufsuchen - aber konkrete Hilfe ist, wenn man nachfragt, Fehlanzeige. Andererseits betont frau bei Pressekonferenzen, dass es eine Klischeevorstellung sei, dass Frauen nur bei sichtbaren Spuren von Gewaltanwendung Opfer von Gewalt sind: "Neben nachweisbaren körperlichen Verletzungen gibt es auch massive Unterdrückung, Psychoterror, Kontrolle, Beschimpfungen, Drohungen, Geld wegnehmen oder aussperren - das Repertoire der Täter, die davon überzeugt sind, dass niemand den Frauen hilft, scheint unerschöpflich. Bei sexueller Gewalt ist es etwa so, dass ohnehin nur wenige Frauen es wagen, sie anzuzeigen, und dann vor Gericht meistens erleben, dass das Verfahren eingestellt wird. Aber es werden auch die Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser von den Wiener Gerichten nicht ernstgenommen. Ein Mann bedrohte einen Richter, kam vor Gericht und wurde verurteilt. Als er aber eine Frauenhaus-Mitarbeiterin bedrohte, tat das Gericht es als 'milieubedingte Unmutsäußerung' ab."

Wie seit Jahren kritisiert stellt die Justiz im Gegensatz zu einer (zumindest beispielsweise in Wien) weitgehend sensibilisierten Polizei immer noch ein Problem dar, da entsprechende Schulungen für den Umgang mit häuslicher Gewalt keineswegs verpflichtend sind. Warum kann das keine der bisherigen Regierungen durchsetzen? Und warum ist es möglich, Soldaten im Auslandseinsatz zu Recht Bordellbesuche zu verbieten, nicht aber Angehörigen der Justiz? Weil die Wiener Frauenhäuser (Vorsitzende des Trägervereins: Gemeinderätin Martina Faymann, Ehefrau von Werner Faymann) sich hilflos geben gegenüber der Gewalt einflussreicher überall verhaberter Männer geben, muss man darauf hinweisen, dass manchen Frauen niemand hilft. "Persönliche Integrität" an erster Stelle ist relativ einfach umzusetzen, wenn "kleine" Männer die Gewalttäter sind, denn das vielgelobte Gewaltschutznetz ist genau auf diese Rahmenbedingungen abgestimmt....

******
Alexandra Bader
alexandra@ceiberweiber.at

Zur Zukunft von Ceiberweiber




Danke Alexandra Bader!

Auch um DEINEN Fall wird man sich kümmern MÜSSEN,
nämlich bzgl. der Kernfrage wie es dazu kommen konnte,
dass eine mutige offene Journalistin wie du
statt Anerkennung und Lob zu einem "Sachwalterer" kam!?

Ist die österreichische Justiz zeitweise etwas berauscht?

6

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 19:54

Frau Andrea M. Juen ist schon ein besonderer Fall der Justiz.

In ihrem Buch von 2005 (Die Hölle hat viele Namen), welches von einem Richter per Gerichtsurteil verboten wurde, welcher auch das Urteil wegen übler Nachrede über DDr. Werner Königshofer verhängte, stehen offenbar Wahrheiten geschrieben, die von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen werden sollen und sollten.

Wir, welche sich erlauben, Gerichtsurteile zu hinterfragen, werden dem auf den Grund gehen, warum dieses Buch tatsächlich verboten wurde, obwohl Frau Juen betonte, es handele sich um einen fiktiven Roman.

Einige fühlten sich trotzem "erkannt"?

Erkannt wa rum?

7

Samstag, 28. Dezember 2013, 18:24

Die Hölle hat viele Namen, aber einer würd auch reichen ...

Zitat


Derzeit nicht verfügbar.
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.

http://www.amazon.de/Die-H%C3%B6lle-viel…f_cr_p_t_1_ZG8E
"Derzeit nicht verfügbar" und "unbekannt, ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird"?

Ich würde sage, sobald Rechtsstaat und Justizpolitik sich allgemein halbwegs eingerenkt haben in Österreich, sodass alle Wahrheit ans Licht kommen kann in verschiedenen Dingen, dann könnt's auch was werden mit dem Durchbruch eines Frauenschicksals, das derweil nur unterschwellig vor sich hinbrodelt ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marie Salmhofer« (28. Dezember 2013, 19:29)


8

Samstag, 28. Dezember 2013, 19:14

OT § 287: Berauschtheit oder berauschte Justiz ... :-)


Ist die österreichische Justiz zeitweise etwas berauscht?
Apropos berauscht, ob die österreichische Justiz zeitweise etwas berauscht ist oder sein könnte, meinte ich so, nur damit das nicht in die falsche Kehle kommt, ist ja sehr gefährlich wegen der reflexartigen Anzeigen, die es nach sich zieht, wenn man nicht aufpasst was man sagt, besonders wenn man sich aber mit Durch und Durch Experten der Justiz anlegt ... hier die eidesstattliche Erklärung als juristischer Laie und Berichtigung zur allgemeinen Beruhigung der hitzigen Gemüter :), Klarstellung von Fakten ist mir wichtig.

Im Fall Werner Königshofer wurde die Anzeige vom rechtsfreundlichen Wiener Anwalt des Herrn Kriminalbeamten Uwe Sailer so formuliert, dass statt der gemeinten Verhetzung § 283 StGB etwas anderes hergekommen ist, nämlich § 287 StGB "Begehung einer mit Strafe bedrohten Handlung im Zustand voller Berauschung". Königshofer soll also ein codiertes Bild in "voller Berauschung" an Alpen-Donau.Info weitergeleitet haben, frag mich nur, wie das einem Profi gelingen kann, sich derart bei der Auswahl der Paragrapfen zu vertun ...



http://www.zanger-bewegt.at/uploads/medi…oenigshofer.pdf


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9

Samstag, 28. Dezember 2013, 19:22

Und dem Herrn Königshofer sein Geburtsdatum stimmt auch nicht. War das eine Scherzkeksanzeige?

Andreas Zehetbauer

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »Andreas Zehetbauer« ist männlich
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10

Sonntag, 29. Dezember 2013, 09:47

Das zeigt wieder einmal SCHLAMPIGE ARBEIT!

Hätte die Anzeige nicht abgelehnt werden müssen ?

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