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Donnerstag, 5. September 2013, 10:32

Dieser Fahrradunfall(Velo) ist weitaus schlimmer, als er im Bericht vom Bund erwähnt wird.

Sonst soll mir mal jemand erklären, was an einem Schädelbruch nicht schlimm sein soll.

Zitat

Carlos fährt mit Velo einen Fussgänger um

Schädelbruch!

Publiziert: 00.00 Uhr , Aktualisiert: 10.40 Uhr Von Marlene Kovacs

Vor wenigen Monaten raste Carlos mit dem Velo in einen Fussgänger, welcher dadurch einen Schädelbruch erlitt.


Die Akte «Carlos» sorgt seit einer Woche für Empörung. 29 000 Franken kostet der 18-jährige Messerstecher den Staat monatlich (BLICK berichtete). Damit werden ihm eine 4½-Zimmer-Wohnung, Thai-Box-Kurse und ein zehnköpfiges Betreuerteam bezahlt.

Diese Luxusbehandlung beschäftigt nun auch den Bundesrat. «Der zuständige Regierungsrat hat beim leitenden Oberjugendanwalt einen Bericht zum ‹Fall Carlos› verlangt», sagte Justizministerin Simonetta Sommaruga im SonntagsBlick.

Laut «NZZ am Sonntag» war Carlos vor einigen Monaten in einen Unfall verwickelt. In hohem Tempo prallte er mit seinem Velo in einen Fussgänger. Dieser erlitt einen Schädelbruch. Drogen oder Alkohol waren nicht im Spiel.

Carlos als «Luxusgeschöpf»
Wie schamlos Carlos das System ausnutzt, zeigt der Bericht einer Ex-Betreuerin, aus dem die «Schweiz am Sonntag» zitiert. Darin bezeichnet sie Carlos als «Luxusgeschöpf», das man nur mit Geld unter Kontrolle halten könne. Er bevorzuge Markenkleidung, auf den Teller kommen nur Rindfleisch und Fisch. Nur das Beste sei für den «selbstverliebten» Teenager gut genug. So auch sein Armani-Deo für 46.90 Franken. Carlos’ Vorbild sei Arnold Schwarzenegger.

Exklusiv redete im SonntagsBlick der vorbestrafte Thai-Box-Trainer von Carlos, Shemsi Beqiri (27). Er habe Carlos auf Wunsch der Jugendstaatsanwaltschaft 2012 im Gefängnis besucht und gesehen, dass «hinter der dunklen Miene ein wertvoller Mensch» stecke. So habe er sich entschlossen, mit Carlos zu arbeiten. «Daraus ist eine Freundschaft gewachsen, die mir viel bedeutet.» Beqiri ist enttäuscht von den Medienberichten: Carlos habe Fortschritte gemacht, doch die Diskussion konzentriere sich nur auf sein Vorleben und die Kosten.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/schaede…-id2426364.html
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

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Donnerstag, 5. September 2013, 10:35

Man staune und lese die Lügengeschichte des Trainers von Carlos. Der redet sich seine Welt schön.

Zitat

Jetzt spricht der Thai-Box-Trainer«Carlos vertraut mir»

ZÜRICH - Der 27-jährige Shemsi Bequiri ist seit einem Jahr der persönliche Thai-Box-Trainer des Messerstechers Carlos. Nun äussert er sich zum Fall.

Publiziert: 01.09.2013 Von Andreas Kunz und Adrian Schulthess


Shemsi Bequiri, zehnfacher Weltmeister und Thai-Box-Trainer von Messerstecher Carlos, ist selber wegen Körperverletzung vorbestraft: In Basel hatte er im Februar einen Mann niedergeschlagen und in Bern seinen Ex-Trainer bedroht. Gegenüber SonntagsBlick nahm Beqiri über seinen Anwalt zum ersten Mal schriftlich Stellung zum Fall Carlos.

SonntagsBlick: Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Carlos?
Shemsi Beqiri: Ich habe Carlos auf Wunsch der Jugendanwaltschaft im Juni 2012 im Gefängnis besucht. Ich habe sofort realisiert, dass hinter dieser dunklen, verschlossenen Miene ein wertvoller junger Mensch steckt. Nach dem Besuch habe ich mich entschlossen, mit Carlos zu arbeiten. Daraus ist eine Freundschaft gewachsen, die mir viel bedeutet. Carlos vertraut mir.

Wie haben Sie mit Carlos gearbeitet?
Auf zwei Ebenen: Beziehung und Konfrontation. Zunächst war es wichtig, dass Carlos einen Tagesrhythmus entwickelt und streng einhält. Am Morgen musste er zu Hause in seiner Wohnung mithelfen und z. B. das WC putzen. Anschliessend Fitness, am Nachmittag Schule bzw. Hausaufgaben, am Abend Training mit mir. Als Thaiboxer habe ich mit ihm viel über Achtsamkeit, Respekt und Würde diskutiert, um ihm diese Werte zu vermitteln. Er musste zudem lernen, einzustecken. Carlos wurde nie alleine gelassen, sondern immer von einer Bezugsperson begleitet.

Wie hat sich Carlos verändert?
Carlos ist heute viel ruhiger, fröhlicher und konfliktfähiger. Kritik führt nicht mehr zwingend zum Abbruch einer Beziehung. Als wir in der Familie einen Krankheitsfall hatten, zeigte er sich hilfsbereit und bewies grosses Einfühlungsvermögen. Er konnte seine eigenen Ansprüche hinter das Wohl der kranken Person stellen. Er hat zudem zum ersten Mal im Leben Freude an der Schule entwickelt und lernt gerne.

Was war schwierig in der Arbeit mit Carlos?
Seine unterschiedlichen Stimmungen, seine Empfindlichkeit.

Wie wurden Sie dabei unterstützt?
Ich stand stets in einem engen Kontakt zur Jugendanwaltschaft, mit der ich jeden Schritt koordiniert habe. Es existierte ein Netz von Fachleuten, mit denen ich mich 24 Stunden am Tag beraten konnte.

Gibt es Erfahrungen mit Thaibox-Training bei Straftätern?
In Holland wird diese Form der Resozialisierung mit Erfolg praktiziert. Mit meinem holländischen Manager, der in diesem Bereich bereits Erfahrung aufweist, hatte ich regen Austausch. Es existieren Forschungsergebnisse, die den Erfolg dieser Methode beweisen.

Wie geht es Ihnen nach dieser Woche?
Ich bin traurig und enttäuscht. Carlos hat sehr grosse Fortschritte gemacht, mit denen niemand gerechnet hat. Die Diskussion in der Öffentlichkeit konzentriert sich auf sein Vorleben und die Kosten dieser Methode. Der Erfolg wird verschwiegen.

Sie sind ebenfalls vorbestraft. Was sagen Sie dazu?
Ich sehe mich seit längerer Zeit mit Neid und Eifersucht konfrontiert. In einem Fall wurde ich von einem Ex-Trainer wegen angeblicher Drohung angezeigt, was nicht stimmt. Es existieren auch keinerlei Beweise. Im anderen Fall wurde ich von jemandem aus meinem früheren Umfeld tätlich angegriffen. Da ich wusste, dass der Angreifer Aids hat, habe ich mich etwas zu heftig gewehrt, um seinen Angriff wirksam abzuwehren. Er wurde dabei aber nur leicht verletzt. Ich bedaure dieses Ereignis sehr. Fairness und Achtsamkeit sind in meinem Leben unerlässlich und wichtig.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/carlos-…-id2425894.html
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Donnerstag, 5. September 2013, 10:37

Nun will sich sogar die Regierung einsetzen. Das heisst allen voran nur die Roten und die Grünen. Am Ende heisst es eh nur alles Paletti. Man spricht nicht mehr darüber und die alles hat seine Richtigkeit.

Zitat

29 000 Franken Luxus-Therapie für einen MesserstecherCarlos-Skandal – Bundesrat schaltet sich ein

Der Skandal um die Luxus-Betreuung des Messerstechers und Schlägers Carlos (18) erschüttert die Schweiz. Auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga will jetzt Klarheit.

Publiziert: 01.09.2013 Von Andreas Kunz


Seit vier Tagen ist es die Strategie der Zürcher Justizdirektion: Schweigen. «Frühestens» Ende nächster Woche will Regierungsrat Martin Graf (Grüne) über den Fall Carlos informieren. Volle neun Tage also, die der Justizdirektor braucht, um sich die Enthüllungen der letzten Woche zu erklären:

Ein 17-jähriger Messerstecher, dem Grafs Amt für 29 000 Franken pro Monat eine 4,5-Zimmer-Wohnung, einen Privatlehrer, ein rund um die Uhr aktives, zehnköpfiges Betreuerteam sowie Thai-Box-Kurse beim – ebenfalls vorbestraften – zehnfachen Weltmeister bezahlt.

Der langjährige Leiter der Jugendanwaltschaft Hansueli Gürber, der mit seinen «Therapien» mehrere gewalttätige Teenager zu Kampfsportlern ausgebildet hat.

Ein Betreuerteam aus Sozialarbeitern, das den jungen Schlägern jeden Wunsch von den Augen abliest, deren Forderungen verständnisvoll abnickt und im Zweifel lieber das Portemonnaie zückt. Und ein empörtes Volk, das angesichts der Zustände im Justizwesen jegliches Verständnis für teure therapeutische Täterverhätschelungen zu verlieren droht.

Wie konnte es so weit kommen? Tatsächlich ist das Jugendstrafrecht seit Jahren umstritten. Mehr Sicherheit für die Bevölkerung fordern die einen. Mehr Therapien für Straftäter die anderen. Ob ein Messerstecher wie Carlos, der nach SonntagsBlick-Informationen bereits als Kind gewalttätig und gefährlich war (siehe Box unten), je ein normales Mitglied der Gesellschaft werden kann, darüber streiten die Experten bis heute.

Im Zweifelsfall entschied die Politik in den letzten Jahren für das Wohlergehen des Täters und den Ausbau der Sozialindustrie. Bereits 2009, nachdem der aktenkundige Gewalttäter Daniel H.* die 16-jährige Lucie Trezzini brutal ermordet hatte, forderte SVP-Nationalrätin Natalie Rickli in einer Interpellation eine Verschärfung des Umgangs mit gefährlichen Teenagern. Der Bundesrat befand: nicht nötig.

Im gleichen Jahr forderte Rickli von der damaligen Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf (BDP), dass die Verwahrungspraxis «dringend» überprüft werden müsse. Wäre Lucies Mörder verwahrt gewesen, würde das Mädchen noch leben. Widmer-Schlumpf antwortete: nicht nötig.

2010 verlangten Nationalrat Hans Fehr (SVP) sowie 103 mitunterzeichnende Räte mehr Sanktionsmöglichkeiten gegen junge Schläger. «Wird eine Massnahme angeordnet und kooperiert der jugendliche Täter nicht, so muss der Vollzug der Freiheitsstrafe auch in einem Gefängnis möglich sein», heisst es in der Motion. Dazu der Bundesrat: nicht nötig.

Das Vorgehen der Verantwortlichen ist stets dasselbe: Man verspricht «zu prüfen». Gibt teure «Analysen» in Auftrag. Spricht im Sozialjargon von «komplexen Persönlichkeitsstrukturen», «Risikofaktoren» und «therapeutischer Massnahmebedürftigkeit». Und am Ende heisst es: Ausser Spesen nichts gewesen.

Immerhin: Jetzt schaltet sich auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) in die Debatte ein. Gegenüber SonntagsBlick sagt sie: «Der zuständige Regierungsrat hat beim leitenden Oberjugendanwalt einen Bericht zum ‹Fall Carlos› verlangt.» Es werde sich nun zeigen, «ob und – wenn ja – welche Lehren zu ziehen sind. Und ob Anpassungen auf Stufe Vollzug oder auch in der Gesetzgebung angezeigt sind», so die Justizministerin weiter.

Grundsätzlich seien für den Straf- und Massnahmenvollzug jedoch «gemäss Bundesverfassung die Kantone zuständig», sagt Sommaruga.

Diese Zuständigkeit will der Zürcher Justizdirektor Martin Graf am kommenden Freitag wahrnehmen, wenn er nach langer Bedenkzeit seinen Bericht vorlegt.

*Name bekannt

Zitat

Carlos’ Kindheit: Der kleine Teufel terrorisierte ein ganz es Quartier

Der durch einen SRF-Report landesweit bekannt gewordene Messerstecher Carlos ist in Zürich aufgewachsen und zur Schule gegangen –bis er mit elf Jahren zum ersten Mal aktenkundig wurde und ein Jahr später von der Schule flog. Der Sohn eines Schweizers und einer Brasilianerin hatte nach SonntagsBlick-Informationen seine Mitschüler terrorisiert, ihnen Zigaretten am Hals ausgedrückt, sie mit Steinen oder Eisklumpen beworfen und immer wieder Schlägereien angezettelt. Da der kleine Teufel auf sämtlichen Schulhaus­arealen des Stadtteils Hausverbot erhielt, musste für ihn schon früh eine Sonderbetreuung organisiert werden. Als Carlos einmal mit 13 Jahren trotz Verbot auf dem Pausenplatz auftauchte, seien sämtliche Schüler panikartig zurück ins Schulhaus gerannt, wo die Lehrer die Türen abschlossen und die Polizei riefen. Drei Kastenwagen voller Beamter seien nötig gewesen, um den jungen Schläger festzunehmen, erzählt die Mutter eines Mitschülers. Auch seine Nachbarn haben schlechte Erinnerungen. Schon mit neun Jahren habe Carlos begonnen, «Krawall zu machen». Einmal habe er mit seinem Luftgewehr aus dem Fenster geschossen. Die Einschusslöcher im Nachbarhaus sind bis heute sichtbar. Carlos warf Möbel aus dem Fenster und demolierte den Estrich der Wohnung – worauf die Familie ausziehen musste.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/carlos-…-id2425677.html
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Donnerstag, 5. September 2013, 10:39

Angeblich sollte die Übung Carlos unterbrochen worden sein, laut Blick vom Samstag.

Nur ist Montag und es geht munter weiter. Da will doch jemand nur die Bevölkerung beschwichtigen und ruhigstellen.

Zitat

Krisensitzung bei der OberjugendanwaltschaftÜbung abgebrochen?

Neue Enthüllungen über Carlos’ Betreuung setzen Justizdirektor Martin Graf unter Druck.

Publiziert: 30.08.2013 Von Andreas Kunz


Krisensitzung gestern Nachmittag bei der Zürcher Oberjugendanwaltschaft. Die ständig neuen Enthüllungen über Messerstecher Carlos und die fragwürdigen Therapien von Jugendanwalt Hansueli Gürber verlangten einen dringenden Entscheid: Soll die Übung abgebrochen werden? Oder will die Oberjugendanwaltschaft unter Amtsleiter Marcel Riesen an ihrem luxuriösen Massnahmen-Setting für den 17-jährigen Gewalttäter festhalten?

Der Entscheid soll geheim bleiben. Auf Anfragen reagierte die Amtsstelle nicht. Benjamin Tommer, Mediensprecher der Zürcher Justizdirektion, bestätigt, «dass in einer Sitzung über den Fall Carlos diskutiert worden ist». Ob das Setting aufgehoben oder vorübergehend sistiert worden ist, will Tommer «weder bestätigen noch dementieren».

Alles deutet darauf hin, dass die Übung abgebrochen werden muss. Denn wie die NZZ gestern vermeldete, war Carlos’ Thaibox-Trainer, der zehnfache Weltmeister Shemsi Beqiri, in eine weitere Straftat verwickelt.

Am 11. Februar dieses Jahres soll Beqiri an einer Kampfsportveranstaltung in der Berner Wankdorfhalle seinem ehema­ligen Fitnesstrainer gedroht haben, dass er ihm «die Fresse polieren werde». Laut Strafbefehl sei der Bedrohte dadurch «in Angst und Schrecken versetzt» worden. Daraufhin habe er gegen den Thaibox-Weltmeister Anzeige erstattet.

Für die Gemeinde «inakzeptabel»
Bereits einen Monat zuvor hatte Beqiri in der Basler Innenstadt am helllichten Tag einen Bekannten aus der Kampfsportszene niedergeschlagen. Nach einem Gespräch soll Beqiris Bruder dem Opfer Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben, bevor der Thaiboxer ihm «kraftvoll ins Gesicht» geschlagen hat, wie es laut NZZ im Strafbefehl heisst.

Als das Opfer am Boden lag, schlugen die Brüder weiter auf ihn ein. Für beide Taten wurde Beqiri zu einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 30 Franken verurteilt.

Die Übergriffe passierten, während Beqiri den Messerstecher Carlos persönlich betreuen sollte – und dafür von der Zürcher Oberjugendanwaltschaft bezahlt wurde. Wie viel genau der verurteilte Weltmeister dafür erhält, will die Zürcher Justizdirektion erst bekanntgeben, wenn der angeforderte «detaillierte Bericht» zum Fall Carlos vorliegt.

Druck auf den Zürcher Justizdirektor Martin Graf (Grüne) kommt auch aus Reinach BL, wo Carlos in einer von der Oberjugendanwaltschaft bezahlten 4½-Zimmer-Wohnung lebt. Es sei für die Gemeinde «inakzeptabel», dass sie über das «Sicherheitsrisiko» nicht informiert worden sei, schreibt Gemeindepräsident Urs Hintermann (SP). «Reinach fordert Sicherheit für seine Bevölkerung.» Nicht einmal die hiesige Polizei oder Jugendanwaltschaft habe von Carlos gewusst.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/uebung-…-id2425029.html
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Donnerstag, 5. September 2013, 10:42

Das da eine Wohngemeinde angst hat und um ihre Sicherheit bedacht ist, ist für mich verständlich.

Zitat

Fall Carlos

Reinach sorgt sich um die Sicherheit

REINACH - BL - Messerstecher Carlos lebt in Reinach BL im offenen Vollzug. Die Gemeinde kritisiert die Zürcher Behörden, dass sie nicht über den Fall informiert haben.

Publiziert: 30.08.2013

«In Reinach war niemandem bekannt, dass sich der junge Mann hier aufhält», heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Reinach.


Im Ort lebt Messerstecher Carlos im offenen Vollzug, geniesst Boxtrainings mit dem Thaibox-Weltmeister Shemsi Beqiri, wohnt in einer Viereinhalb-Zimmerwohnung und wird laufend von rund zehn Personen betreut (Blick.ch berichtete).

Der Gemeindepräsident von Reinach, Urs Hintermann, kritisiert das Vorgehen der Zürcher Behörden. Er betont, dass seine Gemeinde in keiner Weise involviert ist.

Offenbar bestehe Sicherheitsrisiko"Umso mehr ist es für die Gemeinde inakzeptabel, dass die Zürcher Oberjugendanwaltschaft niemanden informiert hatte, dass der Mann mit dem Pseudonym ‹Carlos› hier im ‹offenen Vollzug› lebt und somit offenbar auch ein Sicherheitsrisiko besteht."

Hintermann fordert, dass die Zürcher Behörden die Sicherheit gewährleistet. «Da aber nicht einmal die hiesige Polizei oder Jugendanwaltschaft über den Fall informiert war, bleibt diese (Sicherheits)-Frage bis auf weiteres offen und muss von der Zürcher Behörde umgehend beantwortet werden.»

Justizdirektor verlangt Bericht
Der Kanton Zürich trage die vollen Kosten für die Betreuung von Carlos, heisst es in der Mitteilung weiter.

Der Zürcher Justizdirektor Martin Graf (Grüne) will den Fall ebenfalls aufarbeiten. Er wolle sich über die Vorgänge ins Bild ins Bild setzen lassen, sagte ein Sprecher. Der Bericht wird aber «nicht vor Ende kommender Woche» erwartet. (woz)

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich…-id2424935.html
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Donnerstag, 5. September 2013, 10:43

Was geschieht eigentlich, wenn dieser Carlos während diesen Massnahmen zuschlägt und jemand verletzt?

Da sind sich die Politiker nicht ganz einig. Ein Strafrechtsprofessor ist der Meinung, das höchst wahrscheinlich der Staat bezahlen muss, weil der Staat diese "Therapieform" angeordnet hat.

Wobei ich mir ganz sicher bin, dass der Staat so oder so bezahlen muss, weil ja dieser Carlos gar kein Geld hat.

Zitat

Staat finanziert Boxtraining - SVP will PUK = Parlamentarische Untersuchungskommission

Zahlen wir, wenn Carlos zuschlägt?

ZÜRICH - Sollte Carlos zuschlagen, haftet der Staat dafür möglicherweise - schliesslich bezahlte er dem jungen Straftäter das Boxtraining. Das sagt Strafrechtsprofessor Martin Killias. Die Zürcher SVP verlangt jetzt eine PUK.

Publiziert: 02.09.2013



Er wohnt in einer 4.5-Zimmer-Wohnung, geniesst Rund-um-die-Uhr-Betreuung, hat einen Privatlehrer und nimmt Thai-Box-Stunden: 29’000 Franken kostet die Sonderbetreuung von Messerstecher Carlos (18) den Steuerzahler jeden Monat.

Und es könnte alles noch teurer werden. Wie Strafrechtsprofessor Martin Killias (65) zur «Neuen Luzerner Zeitung» sagt, haften die Behörden möglicherweise, würde Carlos seine Boxkünste brauchen, um jemanden niederzuschlagen.

Grösseres Risiko durch Kampfsport-Training
«Das Opfer könnte dann eine Haftungsklage gegen den Staat einreichen, weil dieser seine Sorgfaltspflicht verletzt hat», sagt er. In diesem Falle würde sich die Frage stellen, ob die Prügelattacke auf das durch den Staat bezahlte Boxtraining zurückgeführt werden kann.

Für Killias scheint der Zusammenhang jedoch klar: «Wenn jemand Kampftechniken erlernt, mit denen er potenziell gefährlicher wird und gezielter zuschlagen kann, geht von dieser Person ein grösseres Risiko aus», sagt er zur «Neuen Luzerner Zeitung». «Es ist, als ob man einen verurteilten Raser mit Trainingskursen beim Sauber-Rennstall vom Geschwindigkeitsrausch abhalten wollte.»

Carlos sorgt für Aufruhr im Zürcher Parlament
Der «Fall Carlos» hat heute im Zürcher Kantonsrat für Unmut gesorgt. Mehrere bürgerliche Parteien forderten den Regierungsrat auf, Transparenz zu schaffen. Die SVP forderte gar die Einsetzung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK).

Die SVP sei schockiert über «das Ausmass der im zürcherischen Jugendstrafvollzug gelebten Verhätschelungspolitik», sagte der Fraktionssprecher. Dieser Fall sei kein Einzelfall. Seit Jahren gebe es Missstände im Jugendstrafvollzug, «dem Tummelfeld von Sozialpädagogen und Gutmenschen.» Jetzt sei es an der Zeit, auf- und vor allem auszuräumen. (lha/SDA)

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/zahlen-…-id2426754.html
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Donnerstag, 5. September 2013, 10:45

Und die Behörden haben doch reagiert. Anscheinend wurde Carlos am letzten Freitag am helllichten Nachmittag verhaftet und in die Strafanstalt überführt.

Er sei vor der Bevölkerung zu schützen. So das Argument der Jugendbehörden. Wobei sich bereits eine Grüne zu Wort melden musste, und es mehr als ungerechtfertigt findet, dass das arme Kind (18) in den Knast müsse.

Wäre es ein Schweizer da hätte diese den Mund nicht aufgemacht oder höchstens gesagt, das ist richtig so, kriminelle gehören in das Gefängnis. Tja, man darf sich über nichts mehr wundern.

Da wird einer von dieser Grün/Roten Truppe verhätschelt und verwöhnt, während andere mit geringeren Straftaten im Knast oder in der Verwahrung versenken.

Und es sollte eigentlich nun fast jedem Klar sein, wie verlogen die Grünen und Roten sind. Das kann man anhand dieses Zeitungsberichtes entnehmen.




Zitat

Luxus-Experiment abgebrochenCarlos sitzt!

Festnahme mitten in Zürich!

Einsatzkommando griff am Freitag um 14 Uhr zu.

Am gleichen Tag behauptete der Zürcher Justizdirektor: Übung geht weiter!


Publiziert: 00.00 Uhr , Aktualisiert: 02.09.2013 Von Andreas Kunz
Tatort Zürich, letzten Freitag, 14 Uhr: Gemäss BLICK-Recherchen ist Messerstecher Carlos (18) auf dem Weg zu ­einem Termin bei den Sozialbehörden, wo die neusten Fortschritte seiner Therapie besprochen werden sollen. Die Sonne scheint, der mehrfach vorbestrafte Gewalttäter mit Thaibox-Ausbildung schlendert entspannt vom Stauf­facherplatz Richtung Werd­strasse.

Plötzlich, direkt neben dem neuen Glashaus der «Tages-Anzeiger»-Redaktion, taucht ein schwer bewaffnetes, achtköpfiges Einsatzkommando der Stadtpolizei Zürich auf. Sein Auftrag: Unverzügliche Festnahme des gewaltbereiten Straftäters.

Gemäss BLICK-Informationen waren die Polizisten über Carlos’ Termin bei den Sozialbehörden informiert. Sie stellen ihm eine Falle. Und sie rechnen mit schwerer Gegenwehr.

Doch Carlos ist derart verdutzt über den Zugriff am helllichten Tag, dass er praktisch keinen Widerstand leistet. «Ohne Prellungen oder sonstige Verletzungen» sei die «Arretierung» des Messerstechers «gelungen», heisst es aus Kreisen der Stadtpolizei.

Statt Rindsfilet Gefängniskost
Der Sprecher der Zürcher Justizdirektion, Benjamin Tommer, bestätigt die Festnahme auf Anfrage. Zu den Details heisst es: «Kein Kommentar.» Kurz nach der BLICK-Anfrage veröffentlichte die Justizdirektion gestern Abend ein Communiqué zur Festnahme. Letzten Freitag, am Tag der Festnahme, hatte das Amt von Regierungsrat Martin Graf (Grüne) noch behauptet, dass im Fall Carlos «keine Sofortmassnahmen» geplant seien. Offenbar wurde der Befehl für die Festnahme jedoch direkt aus der Krisensitzung der Zürcher Oberjugendanwaltschaft erteilt (BLICK berichtete).

Nach der Festnahme landete der Messerstecher im Gefängnis Limmattal in Dietikon ZH, dem modernsten Knast des Kantons. Neben 48 Betten für erwachsene Straftäter bietet der Knast bis zu 24 Plätze für straffällige Jugendliche und eine «zeitgemässe Einrichtung mit optimalen Unterbringungs-, Arbeits- und Schulungsmöglichkeiten», wie es auf der Website heisst.

Das luxuriöse Leben ist für den Messerstecher vorerst vorbei. Statt Rindsfilet gibt es ab sofort Gefängniskost. Statt Armani-Deo für 47 Franken muss Carlos jetzt unter die Gefängnisdusche, «mindestens 2-mal pro Woche für mindestens 10 Minuten», wie es in der Hausordnung heisst. Und weiter steht dort: «Die Insassen sind verpflichtet, die ihnen zugewiesene Arbeit zu verrichten bzw. die Schule zu besuchen oder an Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen.» Für den wöchentlichen Einkauf («Raucherwaren oder Toilettenartikel») dürfen «höchstens 70 Franken» verwendet werden, die Carlos mit Arbeit verdienen muss.

Mindestens eine Stunde pro Tag darf sich der Messerstecher im Spazierhof aufhalten. Auf Wunsch kann er auch den Fitnessraum benutzen. Hanteln auf dem Zimmer gibts allerdings nur mit Erlaubnis des Gefängnisdirektors.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/carlos-…h-id2427579.htm
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Donnerstag, 5. September 2013, 10:47

Zitat

Carlos in geschlossene Anstalt verlegt

Aktualisiert am 03.09.2013

Der 17-jährige Staftäter ist zu seinem eigenen Schutz verlegt worden. Details zu seiner Verhaftung zeigen: Carlos wurde bereits am vergangenen Freitag festgenommen – mitten in Zürich.


Die grosse Medienaufmerksamkeit im Fall des 17-jährigen jugendlichen Straftäters hat Auswirkungen auf dessen Aufenthaltsort. «Carlos ist verlegt worden», teilt die Oberjugendanwaltschaft Zürich mit. In den letzten Tagen seien Wohn- und Aufenthaltsorte des Jugendlichen bekannt geworden. Zu seinem Schutz und zur Sicherung der Massnahme wurde er nun in einer geschlossenen Anstalt untergebracht.

Laut «Blick» wurde der 18-jährige Carlos bereits am vergangenen Freitag ins Gefängnis Limmattal in Dietikon überführt.

Mit Bezug auf Stadtpolizeikreise gibt die Zeitung weiter an, Carlos sei auf dem Weg zu einem Termin bei den Sozialbehörden von einem achtköpfigen Einsatzkommando verhaftet worden. Die Polizei sei über den Termin informiert gewesen und rechnete offenbar mit Gegenwehr. Dazu kam es aber nicht, da Carlos offenbar überrascht gewesen sei. «Ohne Prellungen oder sonstige Verletzungen» sei die Verhaftung gelungen.

SVP ist schockiert
Der Fall Carlos hat am Montag auch im Zürcher Kantonsrat für Unmut gesorgt. Mehrere bürgerliche Parteien forderten den Regierungsrat auf, Transparenz zu schaffen. Die SVP forderte gar die Einsetzung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK). Die Grünen wollen den Bericht der Regierung abwarten.

Die SVP sei schockiert über «das Ausmass der im zürcherischen Jugendstrafvollzug gelebten Verhätschelungspolitik», sagte der Fraktionssprecher. Dieser Fall sei kein Einzelfall. Seit Jahren gebe es Missstände im Jugendstrafvollzug, «dem Tummelfeld von Sozialpädagogen und Gutmenschen.»

Jetzt sei es an der Zeit, auf- und vor allem auszuräumen, sagte der Sprecher weiter. Mittels einer PUK solle die Jugendstaatsanwaltschaft «lücken- und schonungslos» durchleuchtet werden.

Kritik an der «Streichelpädagogik» äusserte auch die BDP. Der Fall «Carlos» sprenge alle Grenzen. «Unter Resozialisierung und Integration verstehen wir etwas anderes», sagte der Fraktionssprecher.

«Stark irritiert»
Auch die BDP befürchtet, dass es sich bei «Carlos» nicht um einen Einzelfall handelt. «Wir wollen Transparenz und fordern eine detaillierte Aufstellung der bisherigen Kosten.» Zudem müssten alle Fälle geprüft werden.

«Stark irritiert» von der Medienberichterstattung der vergangenen Tage zeigte sich die CVP. Man frage sich, ob hier die Eigenverantwortung in genügendem Mass eingefordert oder die Solidarität der Gesellschaft überstrapaziert werde, sagte der Sprecher.

Nichts beschönigen
Dass junge Straftäter in die Gesellschaft integriert und nicht einfach weggesperrt werden, sei sicher richtig. Doch im Falle von «Carlos» könne man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieser seinen Betreuern auf der Nase herumtanze.

Der zuständige Jugendanwalt Hansueli Gürber habe mit dem Portrait im Fernsehen «weder sich noch dem Jugendstrafrecht einen guten Dienst erwiesen», sagte die Sprecherin der Grünen. Daran lasse sich nichts beschönigen. Es sei auch richtig, dass Justizdirektor Martin Graf (Grüne) sich im Detail dazu informieren lasse.

«Gesellschaftsfähigkeit stärken»
Der Film habe grosses Unverständnis ausgelöst. Die jetzige Diskussion dürfe sich aber nicht auf den Einzelfall beschränken. Das Jugendstrafrecht sei primär massnahmenorientiert und diene dem Ziel, die Gesellschaftsfähigkeit der Jugendlichen zu stärken. Gelinge dies, koste das auf Dauer weniger als eine kriminelle Karriere mit vielen Gefängnisaufenthalten, sagte die Sprecherin.

Leute wie Hansueli Gürber übernähmen in einer gesellschaftlich zentralen Frage hohe Verantwortung. «Es ist leicht, diesen Leuten in den Rücken zu fallen, wenn man selber keine Verantwortung übernehmen muss.» Laut den Grünen wäre es deshalb besser, den Bericht der Regierung abzuwarten.

Fall «Carlos»
Im Portrait des Schweizer Fernsehens SRF über den Jugendanwalt Gürber wurde der Fall des 17-jährigen Jugendlichen «Carlos» geschildert. Der Strafvollzug des mehrfach Vorbestraften kostet laut Gürber 22'000 Franken monatlich.

«Carlos» wird von zahlreichen Fachleuten begleitet. Zusammen mit einer Betreuerin bewohnte er eine Wohnung. Er arbeitet nicht, dafür besucht er regelmässig ein Thai-Box-Training. Über den Fall wurde in zahlreichen Medien berichtet. Justizdirektor Graf reagierte darauf und gab bei der Jugendanwaltschaft einen Bericht in Auftrag. Darin sollen der Fall des jugendlichen Straftäters aufgearbeitet und Fragen beantwortet werden. Der Bericht dürfte bis Ende Woche vorliegen.

Am Montagabend teilte die Oberjugendanwaltschaft Zürich mit, dass «Carlos» verlegt wurde. «Zum Schutz des Jugendlichen und zur Sicherung der Massnahme wurde der Jugendliche durch die Jugendanwaltschaft geschlossen untergebracht.» Die Behörde begründet den Schritt damit, dass die Medienaufmerksamkeit zur Folge hatte, dass Wohn- und Aufenthaltsorte von «Carlos» bekannt geworden seien. (wid/sda)

Erstellt: 02.09.2013, 19:18 Uhr

Quelle: http://www.derbund.ch/zuerich/region/Car…/story/23049513
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Donnerstag, 5. September 2013, 10:47

Gemäss der ehemaligen Sozialarbeiterin soll Carlos sogar Cannabis auf Staatskosten erhalten haben.

Dies wurde bis dato noch nicht bestätigt, mit ausnahme der Printausgabe des Blickes.
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Donnerstag, 5. September 2013, 11:19

Und das war die Antwort von Carlos auf seine Verhaftung. Nun will er Rekurs einreichen, damit er wieder frei kommt.

Wenn da ein Gericht zustimmt, dann ist unsere Justiz und die Gerichtsbarkeit mehr als nur fragwürdig.

Zitat

Zürcher Gericht

04. September 2013 11:40; Akt: 04.09.2013 13:59

Carlos reicht Beschwerde gegen Inhaftierung ein

Ein grosses Polizeiaufgebot hat den 18-jährigen Carlos «zu seinem eigenen Schutz» festgenommen und in ein Gefängnis gesteckt. Jetzt hat der Teenager Beschwerde dagegen eingereicht.[/b]


Der sogenannte Fall Carlos wird nun auch noch das Zürcher Obergericht beschäftigen.

Der junge Mann hat durch seinen Verteidiger am Mittwoch Beschwerde gegen seine Versetzung ins Gefängnis Limmattal eingereicht.

Das Gericht müsse prüfen, «ob die abrupte Änderung der Platzierungsform rechtlich korrekt und pädagogisch sinnvoll ist», heisst es in der Mitteilung des Anwalts. Bis zu seiner Verhaftung am letzten Freitag in Zürich wohnte der 18-Jährige zusammen mit einer Betreuerin in einer Wohnung im Kanton Basel-Landschaft.

Die Verteidigung hat kein Verständnis für die Versetzung ins Gefängnis. Alle involvierten Fachleute hätten Carlos in den letzten Monaten «erhebliche positive persönliche, soziale und kognitive Entwicklungen» attestiert.

Aus Sicht sämtlicher zuständiger Institutionen habe sich seine Platzierung somit als «sehr effektiv» erwiesen. Dies habe man dem jungen Mann auch stets so mitgeteilt, schreibt der Verteidiger. Zudem habe sich Carlos in den letzten Monaten an sämtliche Auflagen der Behörden gehalten.

[b]«Mutmasslich wirtschaftlich sehr effizient»

Somit war die Platzierung von Carlos aus Sicht der Verteidigung nicht nur effektiv, sondern «mutmasslich auch wirtschaftlich sehr effizient».

Denn die in den Medien skandalisierten Platzierungskosten dürften für den Steuerzahler nicht höher sein als jene, die bei einer Inhaftierung in einer geschlossenen Psychiatrie anfallen oder in einer auf Jugendliche spezialisierten Gefängnisabteilung.

Kritik an Berichterstattung
Die durch Carlos ausgelöste öffentliche Diskussion über Form und Kosten des Jugendstrafvollzugs hält die Verteidigung für legitim. Allerdings könne diese nicht anhand von anekdotischen Beobachtungen von Einzelfällen erfolgen. Dies führe zu Verzerrungen.

In der gegenwärtigen Diskussion sei beispielsweise «deutlich zu kurz gekommen», dass Carlos vor seiner Platzierung in der Wohnung während langer Zeit einem äusserst strengen Regime unterworfen war, etwa im Gefängnis beziehungsweise in der Psychiatrie.

Film-Ausstrahlung nicht zugestimmt
Der Anwalt weist auch darauf hin, dass im Vorfeld des Films stets von einem Porträt des Jugendanwalts die Rede gewesen sei - bei vollständiger Anonymisierung des Einzelfalls. Der Ausstrahlung eines Films, der die Anonymisierung nicht gewährleistet, hätten weder Carlos noch seine gesetzliche Vertretung noch die Verteidigung zugestimmt, wie es weiter heisst.

Im Dokumentarfilm des Schweizer Fernsehens SRF über den zuständigen Jugendanwalt Hansueli Gürber wurde der Fall Carlos geschildert. Der Strafvollzug des mehrfach Vorbestraften kostet laut Gürber mindestens 22'000 Franken monatlich. Carlos wird von zahlreichen Fachleuten begleitet.

Der Film löste ein grosses mediales Echo aus. Auch im Zürcher Kantonsrat kam Unmut auf. Voraussichtlich am Freitag will die Zürcher Justizdirektion einen Bericht zum Fall vorlegen.

Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/10073332
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
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