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ASY

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1

Mittwoch, 2. November 2005, 18:28

Profit mit 1 Eurojobs

VNR - Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG

So profitieren Sie von den 1-Euro-Jobs

Gerade im Handwerk sind die 1-Euro-Jobs umstritten, befürchten doch
viele Meisterbetriebe eine ruinöse Konkurrenz durch die billigen
Arbeitslosen. Aber mit etwas Geschick können Sie durchaus mit Ihrem
Handwerksbetrieb von dieser arbeitsmarktpolitischen Neuerung
profitieren.


Das Prinzip der 1-Euro-Jobs funktioniert so:

Sie haben einen Auftrag zu erledigen, der einem öffentlichen Interesse
dient.

Beantragen Sie bei Ihrer örtlichen Arbeitsagentur, Ihnen dafür einen
oder mehrere Langzeitarbeitslose zu vermitteln.
Diese arbeiten an Ihrem Auftrag mit und erhalten von ihnen ein
Entgelt zwischen 1 Euro und 1,50 Euro die Stunde.
Als Entschädigung dafür, sowie für Ihren generellen Aufwand, den
Zusatzjob anzubieten, zahlt Ihnen die Arbeitsagentur 200 bis 500
Euro pro Monat und Zusatzjob.

Grundvoraussetzung für 1-Euro-Jobs:
Der Auftrag muss im öffentlichen Interesse stehen. Das heißt er
wird Ihnen von einer Stadt, Kommune oder einem öffentlichrechtlichen
Träger erteilt (dann liegt er automatisch im öffentlichen
Interesse) oder er beinhaltet eine soziale Dienstleistung.

Beispiele für bereits bewilligte 1-Euro-Jobs:

Eine Landschaftsgärtnerei erhält einen städtischen Auftrag zur Pflege
und Begrünung der öffentlichen Parkanlagen und setzt Zusatzjobber
dafür ein.

Ein Malerbetrieb wird für die Sanierung von kommunalem Wohnraum
verpflichtet. Er kann einen arbeitslosen Maler als Zusatzjobber
beschäftigen.

Außerdem müssen Sie 1-Euro-Jobs zusätzlich einrichten: Sie müssen also
nachweisen, dass Sie ihn ohne die Förderung nicht oder erst später
anbieten würden. Praktisch heißt das: Sie dürfen keinen Mitarbeiter
entlassen, um kurz darauf eine 1-Euro-Kraft für ähnliche Arbeiten
anzufordern. Sie müssen übrigens noch keine Mitarbeiter haben, um 1-
Euro-Jobs zu beantragen; das können Sie auch als 1-Mann-Betrieb tun.

Diese Vorteile hat Ihr Handwerksbetrieb von 1-Euro-Jobs:


Geringe Personalkosten: Ein Zusatzjobber soll 15 bis 20 Stunden
wöchentlich für Sie tätig werden. Sie zahlen ihm 1 Euro bis 1,50
Euro Stundenlohn, aber weder Lohnsteuer, noch Sozialabgaben. Bei
80 Arbeitsstunden im Monat ergibt das höchsten 120 Euro Lohn für
den Arbeitslosen.

Zusätzliches Geld von der Arbeitsagentur: Die überweist Ihnen für
jeden der 1-Euro-Jobs 200 bis 500 Euro monatlich. Hiervon sollen
Sie ihre betrieblichen Sachkosten (z.B. Einarbeitung,
Arbeitskleidung, betriebliche Unfallversicherung) bestreiten. Wenn
Sie klug wirtschaften, können Sie sogar noch ein Plus machen!

Keine Arbeitnehmerrechte: Durch den 1-Euro-Job wird kein normales
Arbeitsverhältnis mit seinen arbeitsrechtlichen Vorschriften
begründet. Der Zusatzjobber behält seinen Status "arbeitslos". Sie
müssen ihm nur den vereinbarten Stundenlohn zahlen, ihm 30 Tage
bezahlten Urlaub im Jahr gewähren und ihn auf Ihre Kosten bei der
Berufsgenossenschaft melden.

Billige und sichere Personalbeschaffung: Falls Sie sich ohnehin mit dem
Gedanken an eine Einstellung tragen, bieten Ihnen 1-Euro-Jobs
hervorragende Möglichkeiten, ohne Kosten, wie z.B. für
Stellenanzeigen, an geeignete Mitarbeiter zu kommen, die Sie dazu
noch völlig ohne Risiko ausgiebig testen können. Die Vereinbarung
über eine Beschäftigung wird zwischen Ihnen, dem Arbeitslosen und
der Arbeitsagentur normalerweise für 6 Monate geschlossen. Wollen
Sie den Betreffenden danach regulär weiterbeschäftigen, können Sie
nochmal eine Probezeit (3 bis 6 Monate) vereinbaren.

[hr]
Quelle dieses Textes

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JonDonym anonymous proxy servers

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2

Mittwoch, 2. November 2005, 20:20

hab des mal im fernsehn gesehen, ein edv techniker durfte für 1 euro, 10 pc´s in einer schule betreuen

tolle laufbahn

3

Mittwoch, 2. November 2005, 20:28

der wird aber froh sein, dass er überhaupt was zu tun hat.

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