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ASY

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Montag, 20. März 2006, 07:38

Einbürgerungstest: Fragen für zukünftige Neoösterreicher

Neo-Österreicher müssen Fragen zu Geschichte, Demokratie und zum Bundesland beantworten
LINZ. Um den österreichischen Pass zu bekommen, müssen Ausländer künftig einen Wissenstest absolvieren. Wann das neue Staatsbürgerschaftsgesetz umgesetzt wird, ist noch unklar.


In Österreich wird noch im Frühjahr ein Einbürgerungstest eingeführt. Den genauen Zeitpunkt kennen weder Zuständige des Landes Oberösterreich noch des Bundesministeriums für Inneres in Wien. "Wir warten täglich auf die neue Regelung", sagt Josef Gruber vom Land Oberösterreich und verrät: "Der Test wird aus zwei Komplexen bestehen. Ein Teil wird vom Bund ausgearbeitet, der zweite von den einzelnen Ländern."

Es handelt sich dabei um einen Multiple Choice Test, bei dem aus drei Antwortmöglichkeiten die richtige angekreuzt werden muss. Die Fragen des Bundes betreffen die Bereiche Geschichte und Demokratie. Der Test wird maximal fünf Mal pro Antragssteller abgenommen.

Insgesamt werden 18 Fragen gestellt - zwölf über den Bund, sechs über das jeweilige Bundesland -, zumindest neun müssen richtig beantworten werden. "In Oberösterreich prüfen wir keine Jahreszahlen oder Epochen ab. Der Bezug zum täglichen Leben, zur Gegenwart ist viel wichtiger." Der Fragenkatalog steht den Bewerbern zum Lernen zur Verfügung. Die Einbürgerung erfolgt in Rücksprache mit der Fremden- und Sicherheitspolizei.

Einen Sprachtest gibt es nicht. Jedoch sind Deutschkurse für Ausländer verbindlich - so schreibt es das Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz vor. Zum einen müssen Ausländer 300 Kurseinheiten (jeweils 45 Minuten) in den ersten fünf Jahren absolvieren, damit die Aufenthaltsbewilligung für Österreich verlängert wird. Zum anderen sollen Antragsteller einen zusätzlichen Deutschkurs besuchen, wollen sie die österreichische Staatsbürgerschaft erwerben. Wie die Überprüfung der Kursbesuche und Lernerfolge aussehen wird, steht allerdings in den Sternen. Schulpflichtige Kinder müssen keine zusätzlichen Deutsch-Kurse besuchen.

"Die Behörden geben nur widersprüchliche Informationen weiter", sagt Wolfgang Untersmayr vom Berufsförderungsinstitut Oberösterreich. "Wir können kein Kursangebot ausarbeiten, solange wir keine Informationen haben."

Wer Österreicher werden will, muss jedenfalls tief in die Tasche greifen: Die Gebühren des Landes belaufen sich auf bis zu 500 Euro, die des Bundes auf bis zu 899 Euro. Zusätzlich sind Stempelgebühren zwischen 100 und 180 Euro zu bezahlen - für Kinder sind lediglich 13 Euro fällig.


1. Wie hieß Österreich bei der ersten urkundlichen Erwähnung? Ostarrichi, Austria oder Australia?

2. Wann wurde das Wahlrecht für Frauen eingeführt? 1900, 1918 oder 1930?

3. Was ist ein Budget? Versicherung, Haushaltsplan oder Konzern?

4. Wann trat Österreich der Europäischen Union (EU) bei? 1985, 1995 oder 2005?

5. Wie viele Mitgliedstaaten sind derzeit in der EU? 15, 20 oder 25?

6. Wieviele Abgeordnete hat der NationaLrat? 130, 183, oder 230

7. Welches Land ist nicht Mitglied der EU? Schweiz, Malta oder Lettland?

8. Von wem stammt die Melodie zur Österreichischen Bundeshymne der Zweiten Republik? Haydn, Schubert oder Mozart?

9. In welchen Abständen gibt es Nationalratswahlen? 4 Jahre, 5 Jahre oder 6 Jahre?

10. Wer ernennt die Bundesregierung? Bürgermeister, Landeshauptmann oder Bundespräsident?

Antworten: 1. Ostarrichi, 2. 1918, 3. Haushaltsplan, 4. 1995, 5. 25, 6. 183, 7. Schweiz, 8. Mozart, 9. 4 Jahre, 10. Bundespräsident.

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2

Montag, 20. März 2006, 08:33

Re: Einbürgerungstest: Fragen für zukünftige Neoösterreicher

Warum hast du die Auflösung dazugeschrieben ?
Ich bin sicher,das die meisten "Österreicher" keine 50% erreicht hätten.

3

Montag, 20. März 2006, 08:35

in deutschland gibts das auch, dort haben sie die deutschen gefragt, najo de worn schön blöd

aber man brauch sich ja nur auf Ö3 diese fragen anhören, die den österreichern gestellt werden, da stellts einem die haare auf, wie blöd die san

und diese 10 fragen kann ein moslem schnell auswendig lernen

ASY

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4

Montag, 20. März 2006, 08:46

Ich finde diese Fragen absolut ungeeignet für Neoösterreicher. Alles sind technische Fragen, die nichts mit den Immigationsproblem zu tun haben.

Wieder mal purer Aktionismus, der nix bringt und viele verärgert.

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5

Montag, 20. März 2006, 08:49

Zitat von »"reinkarnation"«

und diese 10 fragen kann ein moslem schnell auswendig lernen


Genau das vermute ich auch - oder gibts am End begleitend zu den Einbürgerungstests auch noch einen an die Seite gestellten Dolmetscher (sowie es Ausländern bei den Führerscheintests zusteht), der das umfangreiche Wissen über Österreich sicherlich in 2 Minuten erlernt.

Zitat von »"OÖNachrichten"«

"In Oberösterreich prüfen wir keine Jahreszahlen oder Epochen ab. Der Bezug zum täglichen Leben, zur Gegenwart ist viel wichtiger."


Kann ich jetzt hier nicht zustimmen :pillepalle::

Ich vermisse Fragen zum Umgang mit den Mitmenschen, anders denkenden Zeitgenossen, Erforschung der Integrationsbereitschaft, ……………

Da gefällt mir die Fragenauswahl der Deutschen schon bedeutend besser. Denn diese sind wirklich auf das tägliche Leben und die Gegenwart bezogen.

6

Montag, 20. März 2006, 08:54

diese fragen wurden anscheinend von einigen schwachmaten ausgearbeitet. :pillepalle::
keine richtige frage zur geschichte österreichs und deren helden. bei mir müssten die moslems die helden wiens bei den türkenbelagerungen auswendig lernen. :twisted:

7

Montag, 20. März 2006, 09:01

Mich erinnern die Fragen eher an meine Volksschulzeit, Thema Sachkunde. Eben das winzige 1x1 der Staatskunde - ein jeder hat es auswendig gelernt.

Nur der tiefe Sinn darin, was dies mit dem täglichen Leben, einem Miteinander zu tun hat, kann ich leider nicht erkennen.

Warum lassen sie sich nicht gleich im Chor von den Anwärtern die österreichische Bundeshymne vorsingen - aber bitte auf die TÖCHTER im Text nicht vergessen.

8

Montag, 20. März 2006, 09:03

in deutschland san viele fragen genauso

wer war der erste bundespräsident
wie viele bundesländer hat deutschland
wie viele alte, wie viele neu
usw..

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Montag, 20. März 2006, 09:26

Zitat von »"reinkarnation"«

für was brauchen die überhaupt deutsche staatsbürger werden

Das hast du in diesem Thread geschrieben. :pillepalle::


Hast du auch mal eine nachvollziehbare Meinung?

10

Montag, 20. März 2006, 09:28

Ich wollte das Augenmerk nicht unbedingt auf die selben nutzlosen Frage lenken.

Das dort jedoch sehr viel gezielter in Richtung Integrationsbereitschaft und die dazugehörige Einstellung gefragt wird, darauf glaub ich können wir uns doch einigen, oder?

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