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ASY

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11

Mittwoch, 29. März 2006, 19:53

Richtig Caddy, das ist genau das Thema.

Du hättest höflich sein können und den Burschen nicht auf seine Unhöflichkeit aufmerksam machen müssen. Ich hätte wie du gehandelt - nur ich mach das bei jedem und jeder!

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12

Mittwoch, 29. März 2006, 20:11

Zitat von »"Emanuela"«

muss man immer seine meinung kund tun auch wenn man weiß dass es den anderen verletzt? ich kann mir denken "wahnsinn, der hat aber zugenommen". aber aus respekt vor den gefühlen des anderen sage ich es nicht.


Nein muss man absolut nicht, fällt für mich als Beispiel aber absolut aus meiner Wertung der Höflichkeit. So etwas fällt meines Erachtens zwischen Taktlosigkeit bis zur schonungslosen Ehrlichkeit. Auch ein Weg, aber nicht der Höflichkeit.

Zitat von »"Emanuela"«

andere perspektive: muss den anderen meine ehrlichkeit immer interessieren? d.h. muss ich immer alles beurteilen und das laut? jeder hat auch das recht sich nicht für meine meinung zu interessieren.


Meine Ehrlichkeit sollte schon immer alle interessieren, aber das tut es nicht. Aber in diesem Beispiel geht es um Ehrlichkeit und Beurteilungen.

Zitat von »"Emanuela"«

davon abgesehen verstehe ich unter höflichkeit gewisse verhaltensweisen (grüßen, hand geben, tür aufhalten) die das leben in einer so großen gemeinschaft wie z.b. einer großstadt möglich und lebbar machen. in einer welt wo jeder gründe vorbringt warum er nicht die hand geben mag, will ich gar nicht mehr leben.


Es geht doch bei den üblichen Gepflogenheiten wie grüßen, Hand geben, … um eine Höflichkeit im allgemeinen sozialen Umgang miteinander.

Aber es gibt doch viele Formen der Höflichkeit. Die bewusste Höflichkeit gegenüber einzelnen Menschen in verschiedenen Situationen. Auch die Höflichkeit einem Menschen zu sagen, dass er einen Poppel an der Nase sichtbar hängen hat. Das mit dem Taktgefühl es nicht laut zu schreien, sondern es ihm höflich und diskret zu sagen.

Jetzt könnte man sagen, meine og Höflichkeit ist eine Unhöflichkeit.

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13

Mittwoch, 29. März 2006, 20:55

Ich gebe dir Recht.
Bitte,Danke,die Tür offenhalten usw.gehört alles dazu.
Aber auch meine Methode bei Rüpeln.

14

Donnerstag, 30. März 2006, 06:40

für was soll mir wer die tür aufhalten, hab ja zwei hände um sie selbst aufzumachn
da wollns gleichberechtigung und dann soll ihnen, weils anscheinend krüpln san, wer die tür aufhalten

ASY

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15

Donnerstag, 30. März 2006, 07:19

Reikarnal macht schon wieder direkte Logik.

Höflichkeit passiert nicht wegen Unnützlichkeit - das sollte wohl jedem klar sein. Unterschiedlich sind nur die Größen der erhofften Zwecke. Höflich sein, sodass mich jeder mag, finde ich falsch. Menschen haben charakterliche Ecken und Kanten, auf die teilweise auch unhöflich hingewiesen werden muss.

16

Donnerstag, 30. März 2006, 08:43

mit kratzbürste bin ich offenbar ganz auf der gleichen linie.

was reinkarnation meint ist mir schleierhaft. ich als frau halte auch männern die tür auf. das hat nichts mit geschlecht zu tun sondern dass man menschen nicht die tür vor der nase zuknallt. wenn jemand zu einem meeting kommt und ich sitze schon, dann erhebe ich mich leicht während ich die hand gebe. ich sehe benimmregeln völlig geschlechtsneutrag.
dass man(n) emanzipation gerne als ausrede für fehlendes benehmen hernimmt stößt mich sehr ab. ein solcher typ hätte bei mir nicht die geringste chance auf irgendwas. :no

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17

Mittwoch, 1. November 2006, 19:11

Re: Die Höflichkeit

Zitat von »"ASY"«

Welchen Nutzen hat Höflichkeit?


Die ehrliche Hoeflichkeit:

Reisst Grenzen nieder
ueberlappt Anstosspunkte
verbindet
rettet

Anonymous

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18

Mittwoch, 1. November 2006, 19:26

Zitat von »"ASY"«

Anstatt mich zu fragen, ob ich ein Bier um 90 Cent will, hätte ich es vorgezogen, wenn mir beim Zurückräumen der Pfosten geholfen worden wäre.


Ich haette auch so gehandelt wie du und mich beim Wegraeumen der Pfosten fuerchterlich geaergert:

Perlen vor Saeue und so ...

Ihm wuerde ich so leicht nicht wieder helfen, ausser bei Lebensgefahr, anderen aber immer wieder aufs Neue.

Denn ich bin in erster Linie fuer mein eigenen Wohlempfinden hoeflich, dann erst fuer die der anderen.

Ich werde mein mitfuehlendes Herz nicht unempfindlicher Menschen wegen korrumpieren. Ihretwegen schluepfe ich nicht aus meiner Haut.

Zumindest werde ich in Gedanken immer helfen wollen, denn es beschwert meinen Sinn, wo Hilfe vonnoeten ist, wegen schlechten Erfahrungen nicht helfen zu sollen.

ASY

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19

Mittwoch, 1. November 2006, 19:45

Ich stehe an einem explodierenden Punkt – bis dahin bin ich natürlich höflich – vor der schwierigen Entscheidung: soll ich auf des anderen Unhöflichkeit/Dummheit hinweisen oder nicht?

"Oder nicht" macht mich sehr unzufrieden, weil ja der Nämliche jetzt gar nicht weiß, dass sich auf ihn angefressen bin. Er wird mich freundlich grüßen und mir wird jedes Mal die Galle hochsteigen.


Zitat von »"Eberndorfer"«

Zumindest werde ich in Gedanken immer helfen, denn es beschwert meinen Sinn, wo Hilfe vonnoeten ist, wegen schlechter Erfahrungen nicht helfen zu sollen.


Hier läuft man Gefahr ausgenützt zu werden, was ja letztendlich auch in Frustrationsreaktionen endet. :hmpf:

Anonymous

unregistriert

20

Donnerstag, 2. November 2006, 06:20

Zitat von »"ASY"«

Ich stehe an einem explodierenden Punkt – bis dahin bin ich natürlich höflich – vor der schwierigen Entscheidung: soll ich auf des anderen Unhöflichkeit/Dummheit hinweisen oder nicht?

"Oder nicht" macht mich sehr unzufrieden, weil ja der Nämliche jetzt gar nicht weiß, dass sich auf ihn angefressen bin.


Von den zwei Moeglichkeiten hast die vernuenftigere gewaehlt. Einen solchen Menschen belehren, wuerde nichts helfen. Er wuerde dir im besten Falle wohl recht geben, aber seinen Charakter wuerde er deshalb nicht aendern. Denn es handelt sich um eine Charaktersache. Dazu ist er zu alt.

Was haettest du also davon? Im schlechtesten Falle wuerde er dir deine Ruege nachtragen. Wenn es sich bei ihm allerdings um einen gut bekannten Nachbar gehandelt haette - das scheint aber nicht der Fall gewesen zu sein -, dann haettest du ihm, schultrerklopfend, beim naechsten Bier auf sein Versaeumnis aufmerksam machen koennen. Du musst ja mit deinen Nachbarn gut auskommen.

Du nachtragend, er peinlich beruehrt, was waere das fuer eine Nachbarsachafts-Zukunft gewesen?

Versuch nicht immer recht zu haben - auch wenn du recht haettest -, aber wo dein Benehmens-Standard, deine Erwartung, fuer dein Gegenueber zu hoch angelegt ist.

Hilf weiterhin Dummen oder Gefuehlslosen oder Herzensbildungslosen in Not, aber erwarte von ihnen nicht jenes Niveau an Dankbarkeit, das du empfinden und ausdruecken wuerdest, haette man dir geholfen!

(Schreibe ich nicht wie Jesus heute geschrieben haette? ;-))

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