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ASY

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1

Donnerstag, 17. Februar 2005, 20:47

Denkmalschutz!

Denkmalschutz ist mE eine menschliche Krankheit! Warum soll man ein Denkmal schützen? Die seltsamsten Gebäude fallen unter Denkmalschutz, obwohl sie total schiach sind.
:pillepalle:: :pillepalle::

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2

Donnerstag, 17. Februar 2005, 20:53

wenns einen zuviel wird mit den denkmalschutz tragt er die hütte warm ab,siehe sophiensälle.

Anonymous

unregistriert

3

Donnerstag, 17. Februar 2005, 22:02


Anonymous

unregistriert

4

Freitag, 18. Februar 2005, 05:48

Hallo Asy
Das hast falsch verstanden! Das ist ein Schutz fuer Leute die nur gelegentlich denken und deren Erguesse wenn ausgefuehrt grossen Schaden anrichten!
Deshalb auch der Name: Denk-mal-Schutz! Anzuwenden z.B. fuer die meisten Talker im Krone TS!
:D :D :D
:P

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ASY

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5

Freitag, 18. Februar 2005, 12:45

Da hast du Recht, manche sidn perfekt vor Denkvorgängen geschützt!

Zum Thema:

Ich hatte mal einen Job als Akquisiteur für Handysenderstandplätze. Sehr oft war der mir völlig schleierhafte Denkmalschutz im Weg. Häuser, nein, Ruinen, mitten in der Stadt Braunau werden geschützt. Der Eigentümer darf an seinem Haus NICHT nennenswertes verändern, ohne mit den Behörden in Konflikt zu geraten. Ich hätte diese Bruchbuden sofort abgerissen.

So und nun verstehe ich die Motivation zu solchen Gesetzen! Wer braucht geschützte Denkmäler? Wem helfen sie?

Maria

Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung!

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7

Montag, 25. Juli 2005, 22:51

wenn die fasade rettenswert ( sehr schön) ist kann man sie ja stehen lassen und alles andere neu machen. bei unseren kunsthaus( find ich persönlich unwahrscheinlich schiach)habens ja auch die vordere fasad gelassen.
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

8

Montag, 25. Juli 2005, 23:34

Zitat von »"Maria"«

wenn die fasade rettenswert ( sehr schön) ist kann man sie ja stehen lassen und alles andere neu machen. bei unseren kunsthaus( find ich persönlich unwahrscheinlich schiach)habens ja auch die vordere fasad gelassen.


Laut Denkmalschutzgesetz dürfte das nicht so einfach sein, selbst wenn die Fassade oder das ganze Haus baufällig ist und unter Denkmalschutz steht dann muß die Behörde die Baumaßnahme genehmigen. Ohne Genehmigung zahlst Strafe

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9

Montag, 25. Juli 2005, 23:49

natürlich gibt es sehr viele erhaltenswerte bauwerke.
kunstvolle und historisch wertvolle bauwerke aus längst vergangenen epochen.
dass diese, teils prächtigen zeitzeugen aus ziegel, holz und zement behutsam restauriert und der nachwelt in originalem glanz erhalten werden, finde ich sehr gut.

doch weiss ich auch von vielen feuchten, verschimmelten, absolut einreisswürdigen bruchbuden, die vom besitzer nicht angetastet werden dürfen.
naja, "angetastet" schon, aber nur unter genauester einhaltung der immens kostspieligen vorgaben des denkmalschutzes.

dass da so manches denkmal "geschützte" haus schon aus finanziellen gründen erst recht dem verfall preisgegeben werden MUSS,
kann sich ein normaler "wirtschaftlich" denkender mensch an den fünf fingern abzählen.
welcher bauherr lässt sich von bürokraten bevormunden und vorschreiben WIE und was er (um sein eigenes geld - in seinem eigenen haus) restaurieren "darf"!
Tausend heitere angenehme Stunden lassen wir mit verdrießlichem Gesicht ungenossen an uns vorüberziehen,
um nachher, zur trüben Zeit, mit vergeblicher Sehnsucht ihnen nachzuseufzen.

Arthur Schopenhauer

10

Dienstag, 26. Juli 2005, 07:53

Wenn man im Besitz von so einem Denkmal ist, ist man dazu verpflichtet es auch zu erhalten. Wenn Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten nicht durchgeführt werden, begeht man eine Straftat.

Denkmalschutzgesetz § 37. Strafbestimmungen

(1) Wer entgegen den Bestimmungen des § 4 Abs. 1 und § 5 Abs. 1 ein Einzeldenkmal oder ein als Einheit unter Denkmalschutz gestelltes Ensemble oder eine als Einheit unter Denkmalschutz gestellte Sammlung zerstört, ist, wenn die Tat nicht nach einer anderen Bestimmung mit strengerer gerichtlicher Strafe bedroht ist, vom Gericht mit einer Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen. Neben der Geldstrafe ist für den Fall, dass die in § 36 vorgesehene Wiederherstellung nicht verfügt oder die zwar verfügte Wiederherstellung vorsätzlich trotz förmlicher Mahnung nicht vorgenommen wird, auf eine Wertersatzstrafe zu erkennen. Unter diesen Voraussetzungen ist auf eine Wertersatzstrafe auch dann zu erkennen, wenn die Tat nach einer anderen Bestimmung mit strengerer gerichtlicher Strafe bedroht ist. Die Höhe der Wertersatzstrafe hat entweder den Kosten, die zur Wiederherstellung oder zur Herstellung eines gleichwertigen Gegenstandes aufgewendet hätten werden müssen, oder dem höheren durch die Tat erzielten Nutzen zu entsprechen. Die Wertersatzstrafe ist allen an der Tat Beteiligten unter Bedachtnahme auf die Grundsätze der Strafbemessung (§§ 32 bis 35 StGB) anteilsmäßig aufzuerlegen. Das Strafverfahren obliegt den Gerichtshöfen erster Instanz.

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