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Mittwoch, 12. Juli 2006, 14:45

Und die Welt schaut weiter zu...

Israelische Truppen dringen in Libanon ein: Pulverfass Naher Osten droht zu explodieren
Die brisante Lage im Nahen Osten eskaliert: Israelische Bodentruppen sind in den Libanon einmarschiert. Grund ist die Entführung von zwei Soldaten durch die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah. Die in der libanesischen Regierung vertretene Hisbollah hatte zuvor eine Erklärung verbreitet, laut der die beiden Soldaten Ortszeit gefangen genommen und "in eine sichere Region" gebracht worden seien.

Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert, der sein Kabinett zu einer Dringlichkeitssitzung einberufen hat, kündigte an, die Hisbollah-Miliz werde für ihre Aktion einen "hohen Preis" zu zahlen haben. "Das sind schwierige Zeiten für den Staat Israel und seine Bürger", sagte Olmert.

Ende Juni war im palästinensischen Gaza-Streifen der 19-jährige israelische Soldat Gilad Shalit verschleppt worden. Zu seiner Entführung hatten sich drei militante Palästinensergruppen bekannt, unter ihnen der militärische Arm der regierenden Hamas, "Brigaden Ezzedin al-Kassam". Die israelische Armee startete daraufhin eine Offensive in den im Vorjahr geräumten Gaza-Streifen.

Ministerpräsident Ehud Olmert bestätigte, israelische Truppen seien auf libanesischem Gebiet im Einsatz. Die Reaktion werde "sehr schmerzvoll und weit reichend" sein. Der israelische Rundfunk meldete unterdessen, es seien schwere Kämpfe in Gange.

Verteidigungsminister und Vizepremier Amir Peretz hatte zuvor erklärt, Israel mache die libanesische Regierung direkt für die Aktionen der Hisbollah verantwortlich, die sich zu der Entführung der beiden Soldaten bekannt hat. "Dem Staat Israel steht es frei, alle notwendigen Mittel einzusetzen, und die Armee hat dementsprechend Weisung erhalten", hieß es in einer Erklärung des Verteidigungsministers.

Israelische Kampfflugzeuge griffen Straßen, Brücken und vermutete Stellungen der Hisbollah im Südlibanon an. Die israelische Luftwaffe flog nach Angaben der libanesischen Polizei Angriffe auf die Kleinstadt Nabatieh. An der Grenze war es zuvor zu heftigen Artilleriegefechten gekommen.

Israel hatte 1978 den Südlibanon bis zum Litani-Fluss besetzt. Im Juni 1982 hatte die israelische Armee unter dem Kommando von Ariel Sharon ihren Feldzug "Frieden für Galiläa" gestartet und die libanesische Hauptstadt Beirut eingenommen, um die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) unter Yasser Arafat aus dem Libanon zu vertreiben. Im Frühjahr 2000 zog Israel unter Premier Ehud Barak seine Truppen aus dem Südlibanon ab. Die Hisbollah rückte daraufhin in das geräumte Gebiet vor.

Bei Angriffen der libanesischen Schiitenmiliz an der Grenze zu Israel sind nach Angaben von Sanitätern mindestens drei Israelis getötet worden. Acht weitere Israelis wurden demnach verletzt. Zur Identität der Getöteten gab es zunächst keine Angaben. Zuvor war Nordisrael nach Angaben der israelischen Armee vom Libanon aus mit Dutzenden von Katjuscha-Raketen und Mörsergranaten beschossen worden.

Nach Angaben libanesischer Sicherheitskräfte bombardierte die von Syrien und dem Iran unterstützte Hisbollah israelische Stellungen in dem umstrittenen Gebiet der Shebaa-Farmen im Dreiländereck zwischen dem Libanon, Israel und Syrien.

Das Shebaa-Gebiet ist weiter von Israel besetzt, weil es nach israelischer Auffassung ursprünglich zu Syrien gehörte und deshalb erst nach einem Friedensvertrag mit Damaskus geräumt werden soll. Syrien anerkannte allerdings die libanesischen Territorialansprüche. Der libanesische Ministerpräsident Fouad Siniora hatte bei seinem jüngsten USA-Besuch den israelischen Abzug aus dem Shebaa-Gebiet gefordert.

Die Hisbollah ist seit den libanesischen Parlamentswahlen vom Vorjahr in der Regierung in Beirut durch Energieminister Mohammed Fneich vertreten. Der schiitische Außenminister Faouzi Salloukh gilt als Vertrauensmann der Hisbollah.


Langsam wird es merkwürdig wie viele israelische Soldaten kurz hintereinander verschwinden (um ein Grund für Angriffe zu sein???).
Das Schweigen des Westens ist übrigens ohrenbetäubend! :hmpf:

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2

Mittwoch, 12. Juli 2006, 15:08

Ich habe schon mal angeführt: es ist sehr seltsam, dass Kriegsverlierer Geschichte schreiben.

Anonymous

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3

Donnerstag, 13. Juli 2006, 08:52

Re: Und die Welt schaut weiter zu...

Zitat von »"Emanuela"«


Langsam wird es merkwürdig wie viele israelische Soldaten kurz hintereinander verschwinden (um ein Grund für Angriffe zu sein???).
Das Schweigen des Westens ist übrigens ohrenbetäubend! :hmpf:


nette verschwörungstheorie.
ich denk aber den israels würden bessere kriegsgründe einfallen als zwei entführte soldaten.

ASY

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4

Donnerstag, 13. Juli 2006, 09:15

Im Nahen Osten herrscht eben eine andere Sprache, das hat gestern ein Korrespondent aus Isreel mitgeteilt. Wer Schwäche zeigt geht einfach unter.

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5

Donnerstag, 13. Juli 2006, 09:30

Verschwörungstheorie?
Dann leg ich halt eins drauf: die USA schweigen weil im Repräsentantenhaus und im Senat gar nicht wenige Juden sitzen und die Finanzwelt außerdem von deren Geld abhängig ist. 8)

6

Donnerstag, 13. Juli 2006, 15:08

Leiwand, die Israelis zetteln vergnügt einen neuen Krieg im Nahen Osten an. Bin gspannt ob sie´s schaffen einen Dritten Weltkrieg zu provozieren. :sad:

ASY

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7

Donnerstag, 13. Juli 2006, 15:14

Von welche Israelis sprichst du genau? Von den Müttern, die täglich Angst um ihre, im Kaffeehaus sitzenden Kinder haben? Von der Ferne ist es natürlich leicht sein Ver- oder Unverständnis zu bringen. Aber ich bin überzeugt: wenn bei uns die erste Bombe bspw. in einem Kindergarten explodiert, dann ändert sich auch das Unvermögen sein Urteil zu revidieren.

8

Donnerstag, 13. Juli 2006, 15:24

Du meinst, wenn bei uns eine Bombe vor einem Kindergarten explodiert dann schicken wir unser Bundesheer in das Herkunftsland des Attentäters und machen dort alles platt? Nein, das glaube ich nicht. Scheitert auch schon an unserem "Heer" und seiner Ausstattung, worüber ich sehr froh bin.

Bei uns passiert sowas aber auch nicht so leicht, weil wir unser Land niemand abgepresst bzw. gestohlen haben. Wir bauen auch keine Mauern an unserer Grenze und schikanieren jeden, der sie überqueren will. In unserer Regierung sitzen auch keine Generäle.

Wie ein Land in den Wald hineinschreit, so kommts dann halt meist zurück. Das gleiche gilt für die Amerikanische Außenpolitik.

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9

Donnerstag, 13. Juli 2006, 18:52

Ich schrieb doch von veränderten Urteilen. Wenn wir auch solchen Anschlägen ausgesetzt wären, dann würde mehr Verständnis für die Israelis herrschen.

Den Rest will ich nicht kommentieren, das ist völliger Unsinn. Du kannst doch nicht Israels Zustände mit unsrigen vergleichen.

Aber der Zauber geht weiter. Es wird vermutet, dass die Hisbollah die beiden Israelischen Soldaten nach Iran bringen will oder schon gebracht hat. Morgen wissen wir mehr.

Irans Präsident hat Europa angedroht, wenn es weiterhin Israel unterstützt, würde er für nix mehr garantieren können. Ich erinnere mich auch an seine Aussage vor Monaten, er habe 40.000 Schläfer in Europa stationiert, die er jederzeit aktivieren könnte.

Wie wollen wir jetzt die Spreu vom Weizen trennen?

10

Freitag, 14. Juli 2006, 08:14

Ich jedenfalls sehe da ganz dunkle Wolken am Horizont und sage nur:
wenn wir nach 2 Weltkriegen nichts gelernt haben, dann verdienen wir es wahrscheinlich uns beim 3. Weltkrieg endlich selbst zu vernichten. Ist wirklich nicht schad um uns.

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