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Mittwoch, 19. Juli 2006, 10:01

Wie Muslime mit verkürzten Koranversen tricksen

Ein Freund machte mich drauf aufmerksam:

Über Bekir Alboga von der DITIB (Türkisches Ministerium für religiöse Angelegenheiten), der als Vertreter „der“ Muslime in Deutschland am Integrationsgipfel vom 14.7.2006 im Bundeskanzleramt teilnahm, wird im SPEZIALHeft „Türkei“ des Greenpeace-Magazins (Juli/August ’06) berichtet (S. 42).

Leider ist der gelernte Islamwissenschaftler dort noch nicht einmal in der Lage, einen Koranvers korrekt - d.h. in diesem Fall vollständig - zu zitieren bzw. die Verkürzung KENNTLICH zu machen – was kaum im Sinne eines ehrlichen Dialogs sein dürfte.

Konkret geht es um Sure 5, Vers 32, Satz 1 – hier zwei Versionen im Vergleich:

Version Alboga: "Der Koran sagt: Wer auch nur einen Menschen tötet, der tötet die ganze Menschheit."

Koranversion von Dr. Murad Hoffmann (ehemaliger deutscher Botschafter in Marokko; in der Version Alboga Ausgelassenes wurde von mir hervorgehoben):

"Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels angeordnet, daß wer einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen oder Unheil im Lande angerichtet hat, wie einer sein soll, der die ganze Menschheit ermordet hat. ..."

(Anmerkung: Gerade im Zusammenhang mit dem zunehmend kritischen Blick auf den Islam wurde obiger Vers nach dem 11.9.01 öfter mal in der Albogaschen Version wiedergegeben. Und leider scheinen sich viele Nichtmuslime auch damit abspeisen, anstatt mal selbst nachzulesen und dabei interessante Entdeckungen zu machen.)

Zur Info: Dieser Vers steht im Zusammenhang mit der Geschichte von den "Söhnen Adams" (Sure 5, 27), also Kain und Abel der Bibel. Es stellt sich dabei dem Wortlaut nach die Frage, ob Muslime dieses Gebote an die "Kinder Israels" überhaupt auch gegen sich gelten lassen müssen. Zudem ist die Einschränkung dieses (oberflächlich betrachtet) Nichttötungsgebots offensichtlich: Und was neben Mord als "Unheil im Lande" gilt, darüber informiert uns ein Kollege von Herrn Alboga, der Saarbrücker Islamwissenschaftler Gerd-R. Puin:

Überhaupt erlaubt der Islam die Todesstrafe nur in den Fällen von Mord, öffentlicher Unzucht und beim Abfall vom islamischen Glauben.“ (aus der Preußischen Allgemeinen Zeitung vom 10. 12.05, S. 6).

Und ein trauriges Beispiel für die (glücklicherweise abgewendete) Todesstrafe bei Abfall vom Islam lieferten uns die Medien vor Kurzem im Fall des in Deutschland zum Christentum übergetretenen Afghanen Abdul Rahman.

Frage: Wie muss eine Religion "gestrickt" sein, dass sie ihre Anhänger durch solche Drohungen gleichsam in Geiselhaft hält?

Doch zurück zum obigen Koranvers aus Sure 5: Dass die hier suggerierte Ablehnung von Mord im Islam reine Augenwischerei ist, wird auch deutlich, wenn man in dem vielleicht vorhandenen Register seines Korans mal unter dem Stichwort "Mord" nachschaut - da gibt es z.B. die Sure 2, Vers 178, Satz 1, wo es heißt:

"O ihr, die ihr glaubt! Euch ist Wiedervergeltung für die Getöteten vorgeschrieben: Der Freie für den Freien, der Unfreie für den Unfreien, und die Frau für die Frau! ...".

Zwar wird in der Fortsetzung dieses Verses die Alternative der Zahlung von "Blutgeld" als Entschädigung vorgeschlagen, die aber ebenso kein MUSS ist! So kommt es z.B. vor, dass in Saudi-Arabien die Familie eines Mordopfers keine Entschädigung, sondern lieber den Kopf des Täters in öffentlicher Hinrichtung rollen sehen möchte.


All dies sollte man wissen, wenn man mit Muslimen einen Dialog betreiben will, der diesen Namen auch verdient!
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ASY

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2

Mittwoch, 19. Juli 2006, 10:32

http://www.nur-koran.de/korantext/koransuche.php Hier findest du 5 verschiedene Koranübersetzungen.

Es gibt verschiedene Übersetzer und natürlich Auslegungen des Islam - das ist wie bei den Christen, die durch ihre Exegeten die Bibelschriften verändert haben. Gegen den Islam, oder auch andere REligionen, kann man nicht einfach mit Pragmatismus entgegentreten, dafür sind Religionen zu selbstimmunisierend.

3

Mittwoch, 19. Juli 2006, 10:45

Es ist völlig wurscht was in der Bibel, im Koran, im Talmud oder in der Kronen Zeitung steht. Weil irgendwer irgendwo was schreibt muss das gültig sein oder für mich gelten? Ich pfeif drauf was in diesen "Schriften" steht, daher ist die Interpretation auch uninteressant.

ASY

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4

Mittwoch, 19. Juli 2006, 11:17

Du bist auch nicht Thema dieses Threads, sondern es geht um jene Leute, die die Schriften wirken lassen, falls das deiner Aufmerksamkeit entgangen ist.

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5

Mittwoch, 19. Juli 2006, 12:25

Wozu wollen wir eigentlich über die falsche Interpretation erfundener Geschichten diskutieren? Jetzt klarer?

ASY

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6

Mittwoch, 19. Juli 2006, 12:32

1,2 Millarden Gläubige glauben und handeln im Zweifelsfall nach diesen erfundenen Geschichten. Gibt es einen besseren Grund für einen Disput, oder willst du weiterhin dümmliche Schäflein züchten lassen?

7

Mittwoch, 19. Juli 2006, 12:35

Zitat von »"Emanuela"«

Es ist völlig wurscht was in der Bibel, im Koran, im Talmud oder in der Kronen Zeitung steht. Weil irgendwer irgendwo was schreibt muss das gültig sein oder für mich gelten? Ich pfeif drauf was in diesen "Schriften" steht, daher ist die Interpretation auch uninteressant.


aber um genau die geht es doch. es wird zeit den idiotischen moslemfanatikern die augen zu öffnen. du lebst nicht nach der bibel oder den koran,aber millionen moslems tun das,auch die moslems die schon hier in europa sind und alle die noch nachkommen. möchtest du so einen mehrheit hier in europa haben?

8

Mittwoch, 19. Juli 2006, 12:37

Du glaubst im Ernst du kannst einem Religionsfanatiker mit Logik was widerlegen? :suspect:
Das hab ich schon bei Christen versucht und bin gescheitert. Wie groß sind dann wohl deine Erfolgsaussichten?

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9

Montag, 24. Juli 2006, 14:41

Zitat von »"Emanuela"«

Du glaubst im Ernst du kannst einem Religionsfanatiker mit Logik was widerlegen? :suspect:
Das hab ich schon bei Christen versucht und bin gescheitert. Wie groß sind dann wohl deine Erfolgsaussichten?


Entspricht auch meinen Erfahrungen. Allerdings denke ich, dass man auch den zähesten Fanatikern zumindest vermitteln kann, dass die anders- bzw. gar nicht gläubige Mehrheitsgesellschaft inzwischen näher hinschaut, kritischer geworden ist.
Und ich bin optimistisch, dass bestimmte Charaktere dann gewisse religiöse Einstellungen zumindest nicht mehr mit derselben Unbefangenheit äußern (z.B. die Forderung nach Geltung der Scharia für Muslime in Europa).
Wäre doch auch schon was!
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10

Dienstag, 25. Juli 2006, 09:42

Zitat von »"Emanuela"«

Du glaubst im Ernst du kannst einem Religionsfanatiker mit Logik was widerlegen? :suspect:
Das hab ich schon bei Christen versucht und bin gescheitert. Wie groß sind dann wohl deine Erfolgsaussichten?


ich würde die ganz logisch aushungern. wenn die drauf kommen das sie mit ihren glauben nichts zum essen bekommen werden sie ganz schnell umschwenken. mann muss solche länder einfach von all den wissenschaftlichen errungenschaften ausschliessen.deswegen sofortiger ölimport stop und einstellung aller lieferungen in diese länder. soll doch allah sie ernähren und ihnen die wissenschaft näher bringen :pillepalle::

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