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ASY

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1

Samstag, 26. Februar 2005, 14:18

Hunde unter der Schulbank!

Hunde in der Schule können das Lernklima verbessern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Konrad Lorenz Forschungsstelle, für die Wiener Volksschulklassen versuchsweise einen "Klassenhund" bekamen.

Aggressivität nahm ab
Die bloße Anwesenheit eines Hundes in einer ersten Vorschulklasse verbesserte das Unterrichtsklima, so die Autoren der Studie. Die Kinder gingen lieber in die Schule, Verhaltensanalyse zeigten, dass der soziale Zusammenhalt der Klasse anstieg.

Sehr aktive Kinder wurden ruhiger, zurückgezogene Kinder beteiligten sich stärker an Gruppenaktivitäten. Die Aggressivität in der Klasse nahm ab. Der Hund wirkte als "sozialer Katalysator".

Zugleich stieg die Aufmerksamkeit der Klassenlehrerin gegenüber, die dadurch besser mit der Klasse zurechtkam, ihre Unterrichtsaufgabe besser erfüllen konnte und daher auch selbst mit der Arbeitssituation zufriedener war.

Selbstbewusstsein und Kompetenz
Eine parallel durchgeführte psychologische Untersuchung unterstrich diese Ergebnisse und zeigte - im Vergleich zu einer Kontrollklasse ohne Hund - bei jenen Schülern, die über einige Monate mit dem Klassenhund zusammen waren, erhöhtes Selbstbewusstsein, Verantwortung und Kompetenz.

Veraltete Vorschriften überdenken
Laut den Forschern werde das Potential von Hunden und anderen Schultieren noch viel zu wenig genutzt. Man sollte dahingehend veraltete Vorschriften auch bei den anstehenden Schulreformen überdenken.

Die Studie wurde von der Konrad Lorenz Forschungsstelle gemeinsam mit dem Institut für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung (IEMT) und dem Institut für Psychologie der Universität Wien durchgeführt.


Zu meiner Gymnasialzeit hatte ich mal meine Katze Susi mit in die Schule genommen und ich erinnere mich, dass sich die Stimmung dadurch zum Positiven veränderte.

Auch gefällt mir an diesem Projekt die Motivation zur Veränderung alter, unnötiger Regeln und Normen!

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Maria

Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung!

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2

Samstag, 26. Februar 2005, 14:39

mein enkerl ( 8 ) darf 1x die woche ein stofftier mitnehmen.nur wenn ein schulfest ansteht kommen einige mitglieder des vereins für partnerhunde mit ihren gut abgerichteten hunden in die schule.
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

Anonymous

unregistriert

3

Samstag, 26. Februar 2005, 14:45

Könnte ich als Hundehalterin nur empfehlen. :applaus :applaus

Bei einzelnen körperlichen, oder geistigen Behinderungen wird doch schon der Umgang mit Tieren als Therapie eingesetzt. Und wie man lesen kann mit sehr großem Erfolg. Was dort mit geschulten Tieren und Psychologen gelingt, dass könnte man doch im kleinen und dort wo es am wichtigsten ist (Kinder) einsetzen um einerseits Aggressivität zu verringern und das soziale Verhalten der Kinder zu fördern.

Anonymous

unregistriert

4

Samstag, 26. Februar 2005, 14:49

Zitat von »"yxora"«

mein enkerl ( 8 ) darf 1x die woche ein stofftier mitnehmen.nur wenn ein schulfest ansteht kommen einige mitglieder des vereins für partnerhunde mit ihren gut abgerichteten hunden in die schule.


Was aber vermutlich den Kindern einen anderen Eindruck vermittelt, da diese ja sehr auf ihr Herrl/Fraul bezogen und erzogen sind. Keine Spiel-, Schmuse- und IMMERDA-Hunde die tagtäglich im Klassenzimmer anwensend sind.

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ASY

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5

Samstag, 26. Februar 2005, 14:51

Viele wollen jedoch die Schule so belassen wie es ist. Sie sehen die Institution als Erziehungsdefizitausgleichslehre - Zucht und Ordnung soll dort vermittelt werden und nicht die Freude am Frieden.

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