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Mittwoch, 9. August 2006, 11:16

Erneut mehr Sozialhilfebezüger in Bern

Ein Artikel der zu denken gibt. Da in der gleichen Ausgabe noch ein anderer Artikel steht, der hier auch publiziert wird.

Zitat

2005 waren rund 49 000 Personen im Kanton Bern von der Sozialhilfe abhängig. Das sind 3000 mehr als noch im Jahr zuvor und entspricht einer Zunahme von rund sieben Prozent.

Je länger je mehr muss die Sozialhilfe strukturelle Armutsrisiken auffangen - ein gesamtschweizerischer Trend.

Insgesamt waren 2005 rund 48 800 Personen im Kanton Bern ganz oder teilweise von der Sozialhilfe abhängig, gut 3000 mehr als im Vorjahr (&6,6 Prozent). Die Bruttoauszahlungen stiegen entsprechend von 415 auf 454 Mio. Franken (&9,4 Prozent), wie die kantonale Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) am Mittwoch mitteilte.

Arbeitsmarkt und Alleinerziehende

Als Hauptgrund für die Kostensteigerung nennt die GEF die Tatsache, dass die Sozialhilfe immer mehr strukturelle Armutsrisiken auffangen müsse. So wirke sich etwa die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt in den Vorjahren mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung nun auf die Sozialhilfe aus.

Zugenommen habe aber auch der Anteil an Alleinerziehenden. Im Kanton Bern fallen rund 20 Prozent der Sozialhilfebezüger in diese Kategorie. Das Risiko, zum Sozialhilfefall zu werden, sei für Alleinerziehende sechs bis acht Mal höher als bei verheirateten Paaren mit Kindern, heisst es in der Mitteilung weiter.

Sparmassnahmen und Sozialhilfegesetz

Zu spüren bekam die Sozialhilfe aber auch Sparmassnahmen bei den vorgelagerten Systemen der sozialen Sicherung. So wurde etwa die Bezugsdauer von Taggeldern der Arbeitslosenversicherung reduziert. Generell wurden ausserdem bei den Sozialhilfebezügerinnen und- bezügern vermehrt psychische oder gesundheitliche Probleme und Suchtmittelabhängigkeit festgestellt.

Das neue Sozialhilfegesetz sei für den Kostenschub nicht verantwortlich, betonte die GEF. Laut einer Studie hätten Gemeinden, die die Auflagen des Gesetzes frühzeitig umgesetzt hatten, keine höheren Kostensteigerungsraten aufwgewiesen als solche, die die Auflagen noch nicht umgesetzt hatten.

Um dem allgemeinen Trend entgegenzuwirken, hat der Kanton Bern unter anderem per Anfang 2006 die Unterstützungsrichtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) angpasst. Geschaffen wurde ein System, das die Eigeninitiative belohnt, aber auch Sanktionsmassnahmen vorsieht.

Weitere Massnahmen wurden insbesondere zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit umgesetzt. Sie sollen mittelfristig die Integrationsfähigkeit in den Arbeitsmarkt erhöhen.

Quelle: SDA/ATS


Quelle: http://www.20min.ch/news/bern/story/11382252








Zitat

Alarmierend: Mehr obdachlose Teenager

Pfarrer Ernst Sieber schlägt Alarm: Die Zahl der minderjährigen Obdachlosen ist drastisch angestiegen. Doch bei den Notschlafstellen stehen sie vor geschlossenen Türen.

«Wir gehen davon aus, dass über 100 obdachlose Jugendliche in Zürich leben – und es werden immer mehr», sagt Pfarrer Sieber. Davon gehöre der grösste Teil der Punkszene an. «Aber auch viele ausländische Mädchen, die vor einer Zwangsheirat stehen, flüchten in ihrer Not auf die Strasse», weiss Sieber. Hinzu kämen minderjährige Asylbewerber aus der ganzen Schweiz. Zürich werde immer mehr zum Auffangbecken.

Während die erwachsenen Randständigen über Nacht Schutz in den Notschlafstellen finden, wird den Teenagern der Zutritt verwehrt. Sieber: «Unter 18-Jährige werden grundsätzlich aus gesetzlichen Gründen abgewiesen.» Mit verheerenden Folgen: «Häufig bieten Zuhälter solchen Mädchen eine Übernachtungsmöglichkeit an. Als Gegenleistung werden sie zur Prostitution gezwungen.»

Um das Schlimmste zu verhindern, lässt der Pfarrer auch mal Minderjährige «illegal» in seinen Institutionen übernachten. Sieber: «Die Liebe führt weiter als das Gesetz.»

Die momentane Situation könne er aber nicht länger dulden. «Es muss gehandelt werden», so der Obdachlosenpfarrer. Gespräche seien bereits im Gang.

Romina Lenzlinger



Quelle: http://www.20min.ch/news/zuerich/story/31931423

Und dann kommt noch das andere dazu.


Zitat

Das sind die teuersten Städte der Welt

Zürich ist die viertteuerste Stadt der Welt und hat New York überholt. Am allerteuersten ist das Leben in Oslo, auf Rang zwei und drei folgen London und Kopenhagen. Die Schweizer verdienen zusammen mit den Schweden und den Amerikanern am meisten.

Diese Rankings gehen aus einem heute von der Grossbank UBS veröffentlichten weltweiten Vergleich der Preise und Löhne von 71 Städten rund um die Welt hervor. Zürich und Genf nehmen auch punkto Lohnniveau und Binnenkaufkraft Spitzenplätze ein.

In den europäischen Städten Oslo, London, Kopenhagen und Zürich sowie in Tokio muss weltweit am meisten Geld ausgegeben werden für einen standardisierten Warenkorb, bestehend aus 122 Gütern und Dienstleistungen. In den Städten Europas haben sich die Preisunterschiede als Folge des gemeinsamen Binnenmarktes und dem Euro angeglichen, wie die UBS schreibt. Die US-Städte New York und Chicago sind im Vergleich zur letzten Studie aus dem Jahr 2003 vor allem wegen des schwächeren Dollars in der Rangordnung etwas zurückgefallen. Trotz Wirtschaftsboom bleiben die chinesischen Städte Schanghai und Peking vergleichsweise günstig, weil die Landeswährung Renminbi nicht dem Aufwertungsdruck der Marktkräfte überlassen wurde. Am tiefsten lagen die Preise in den asiatischen Städten Delhi, Mumbai, Kuala Lumpur und in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires.

Im Kaufkraftvergleich liegen Zürich und Genf zusammen mit Dublin, Los Angeles und Luxemburg wegen der ausbezahlten Nettolöhne an vorderster Stelle. Zu diesem Resultat trugen laut UBS die Löhne im öffentlichen Sektor bei, die im Gegensatz zu Schwellenländern mit der Entlöhnung im Privatsektor vergleichbar sind. Schlusslicht hinsichtlich der Binnenkaufkraft bilden Bangkok, Delhi, Manila und Jakarta.

Das höchste Lohnniveau findet sich in der Schweiz, in Skandinavien und in den USA. Dort verdienen Arbeitnehmende im Durchschnitt rund 15 Euro (rund 26 Franken) pro Arbeitsstunde. In den Städten Osteuropas und Asiens liegt der durchschnittsverdienst zwischen drei und vier Euro (fünf bis sieben Franken) pro Stunde.

Nach Kopenhagen und Oslo folgen Zürich und Genf in der Rangliste der höchsten Löhne. In den Städten Asiens könnten die Angestellten die tiefen Löhne teilweise durch längere Arbeitszeiten kompensieren, schreibt die UBS. Umgerechnet auf Acht-Stunden-Tage arbeiten die Arbeitnehmenden in Asien fast 50 Tage pro Jahr mehr als jene in Westeuropa. Die Schere zwischen hohen und tiefen Löhnen sowie den Preisen ist in keiner Region so gross wie im asiatischen/pazifischen Raum.

Quelle: AP
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Mittwoch, 23. August 2006, 19:58

Die Schweiz spürt natürlich ihre Nichtmitgliedschaft bei der EU.

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Donnerstag, 24. August 2006, 08:53

Zitat von »"caddy40"«

Die Schweiz spürt natürlich ihre Nichtmitgliedschaft bei der EU.


Wie Bitte? Nur weil die Schweiz nicht in dieser EU ist soll es zur Folge haben, dass es mehr Sozialhilfebezüger gibt?

Na bist du aber ein leichtgläubiger Grader Michel.

Wir haben offiziell 130'000 Arbeitslose Menschen. Diese Menschen haben während 400 vollen Tagen Arbeitslosengeld zugut. Entweder du bekommst 70% deines letzten verdienten Lohnes oder 80%, wenn du verheiratet bist und eigene Kinder hast. Wenn du keine eigene Kinder hast, so bekommst du 70% Arabeitslosenunterstützung.

Sobald du Ausgesteuert bist, bekommst du kein Geld mehr.

Was geschieht mit all diesen Menschen lieber Caddy?
Wo gehen die dann hin?

Kein Geld mehr, keine Ausgaben mehr, viele Schulden. Was kann ich dagegen tun, wenn ich keine Arbeitsstelle finde?

Nun ich kann mich weiterhin um eine Arbeit bemühen und suchen.

Nur ist das einwenig schwierig. 130'000 offizielle Arbeitslose suchen eine Arbeit, Stellen hat es für 8'200 Personen. Schöne Aussichten nicht war?

Die UBS schreibt in diesen ersten 6 Monaten einen Reingewinn von satten 6 Milliarden CHF. Die Creditsuisse schreibt einen Reingewinn von ca. 4 Milliarden CHF. Die Raiffeisengruppen schreiben einen Reingewinn gegen ca. 9 Millionen CHF. Nestle gab gestern einen Reingewinn von 4,5 Milliarden CHF. Der Wirtschaft geht es an und für sich gut in der Schweiz.

Und aus welchen Gründen geht es dieser Wirtschaft hier so gut?

Nebst den billateralen Verträgen die die Schweiz mit der EU verhandelt hat gibt es eben noch ander Aspekte.

Na, weil die Banken, Versicherungen, Lebensmittelbetriebe, Chemiefirmen und Telekomfirmen massenhaft Leute auf die Strasse stellen, damit sie ihren Geschäftsgewinn noch mehr optimieren können.


Frage lieber Caddy, was machst du mit einem Einkommen von 2Millionnen CHF pro Monat?

Was würdest du tun?

Nun du würdest es noch mehr anreichern, damit du noch mehr bekommst.

Nein, so einfach geht das auch nicht wie du meinst. Nur weil die Schweiz nicht der EU beigetreten ist, geht es ihnen schlecht. Du hast keine Ahnung was hier der Lebensunterhalt kostet.
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4

Donnerstag, 24. August 2006, 08:55

Ich nehme an der Caddy meint dass durch die wirtschaftliche Barriere hinter der sich die Schweiz verschanzt die Arbeitsplätze immer weniger werden. Nicht zur EU zu gehören ist für die Schweiz wirtschaftlich schon ein erheblicher Nachteil.
I walk the earth, my darling. This is my home.
(voice of the beehive)

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5

Donnerstag, 24. August 2006, 09:08

Na klar, deshalb boomt die Wirtschaft hier so sehr. Deshalb schreiben Unternehmen der Reihe nach nur noch schwarze Zahlen. Nur weil angeblich die Schweiz nicht in der EU ist.

Und man staune, vorallem gerade die Exportgeschäfte laufen sehr gut.
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Donnerstag, 24. August 2006, 22:08

@Emanuela
Lass ihn,er ist verwirrt.

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Freitag, 25. August 2006, 06:56

wir san mitglied und haben 300 000 arbeitslose, sa ma da jetzt im vorteil

8

Freitag, 25. August 2006, 08:12

Ohne Mitglieschaft wären es noch mehr,die Industrie,das Baugewerbe und die Fremdenverkehrswirtschaft hatten schon vor dem Beitritt zehntausende Gastarbeiter,die Arbeiten ausführen,für die sich die Österreicher zu gut sind.

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9

Freitag, 25. August 2006, 11:38

Zitat von »"caddy40"«

@Emanuela
Lass ihn,er ist verwirrt.


Du kennst dich ja aus, was hier abläuft, nicht war Herr Allwissend.

Dann gratuliere ich dir.
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Freitag, 25. August 2006, 11:39

Zitat von »"reinkarnation"«

wir san mitglied und haben 300 000 arbeitslose, sa ma da jetzt im vorteil


@reini

Lass ihn doch schwazen, schliesslich kann er das am besten, wie es eben zu Politikern gehört.
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