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Montag, 28. August 2006, 08:25

Velo fahrende Beamte sollen Kilometergeld bekommen

Zitat

Kantonsangestellte, die mit dem Velo zu Sitzungen fahren, sollen wie ihre Auto fahrenden Kollegen Kilometergeld erhalten: Das fordern die Grünen. Doch die rot-grüne Regierung zaudert.

«Das ist doch eigentlich selbstverständlich», sagt Sabine Gresch von den Grünen Kanton Bern. «Wenn Autofahrer Spesen abrechnen können, dann muss das beim umweltfreundlichen Velo auch möglich sein.» In einem politischen Vorstoss im Parlament hatte sie gefordert, dass Velofahrer eine Kilometerentschädigung bekommen. Schliesslich fahre auch ein Velo nicht gratis. Um den Papierkram möglichst klein zu halten, schlug sie eine Tagespauschale von 3 Franken vor.

Doch die rot-grüne Regierung wiegelt jetzt ab: Nur wenige Beamte würden das Fahrrad für Dienstwege benutzen. Und eine Entschädigung bringe kaum jemanden dazu, auf das Velo umzusteigen. Ausserdem sei der administrative Aufwand zu hoch. Die Regierung befürchtet sogar, dass die Lohnkosten wegen der längeren Reisezeiten steigen könnten.
«Das ist sehr kurzfristig gedacht», so Gresch. Velofahren halte nämlich auch fit und sei gut für die Gesundheit. Gresch: «Wir werden sicher weiter dafür kämpfen, dass der Kanton mit gutem Beispiel vorangeht.» So sollen mehr Veloabstellplätze und Duschen gebaut werden.


http://www.20min.ch/news/bern/story/31726868



Je Grüner desto blöder werden die Vorschläge. Oder wie zockt man den Staat noch mehr ab.
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

:)


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2

Montag, 28. August 2006, 09:00

Warum ist das eine Abzocke?
Eine Abzocke nenne ich Minister die ein schweineteures Prestigedienstauto samt Chauffeur brauchen. Mancher wollte ja gar einen Jaguar haben.
I walk the earth, my darling. This is my home.
(voice of the beehive)

ASY

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3

Montag, 28. August 2006, 09:19

In Österreich gibt es sogar offiziell Kilometergeld fürs Fahrrad.

4

Montag, 28. August 2006, 14:08

Zitat von »"Emanuela"«

Warum ist das eine Abzocke?
Eine Abzocke nenne ich Minister die ein schweineteures Prestigedienstauto samt Chauffeur brauchen. Mancher wollte ja gar einen Jaguar haben.


Das witzige an der ganzen Sache ist die, dass es nicht nur bei diesen Spesen bleiben würde, da viele trotzdem doppelt Spesen verlangen würden.
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5

Montag, 28. August 2006, 14:14

Würden. Das ist eine Annahme von dir. Ich fände es sogar ungerecht wenn das benzinfressende und abgasverblasende Auto durch das Kilometergeld belohnt wird aber das umweltfreundliche Fahrrad benachteiligt.
I walk the earth, my darling. This is my home.
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6

Montag, 28. August 2006, 14:19

Leider ist das keine Annahme. Unsere lieben Beamten grasen leider ab wo sie nur können. Sie erhalten ja schon mal Bahnbillete Gratis und das nicht nur für sich selbst. Es gibt, dann auch Sitzungspauschalen die sie zum Teil erhalten. Dann eben auch noch die Spesen für Auto.

Wenn sie so etwas einführen möchten, dann sollten sie dies auch richtig machen und andere Spesen die nicht benötigt werden streichen.

Und ob es wirklich ein Vergnügen ist mit dem Velo in Stadt zu fahren wage ich zu bezweifeln, wenn ich die Luftverschmutzung in betracht ziehe.
Mich macht es ganz und gar nicht an in die Stadt zu gehen mit dem Fahrrad, zu gefährlich, schlechte Luft und viel Verkehr, fast keine Fahrradspuren. Der Anreiz ist gar nicht gegeben.
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
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7

Montag, 28. August 2006, 14:23

In Wien verhält es sich anders. Genug Fahrradwege aber Radfahrer fahren trotzdem gern am GEHsteig. Ich schrei solchen Rowdies gern nach ob sie wissen warum ein GEHsteig so heißt.

Letztens hat das eine Dame im Radio sehr treffend zusammengefasst: in Wien ist der Fussgänger das ärmste Schwein weil er aufpassen muss dass ihn die Autofahrer nicht am Zebrastreifen niedermähen und den Radfahrern darf er aus dem Weg springen. Auf der Ringstraße kreuzt zudem der Radweg permanent den Fußweg und zwar von hinten sodass ich als Fußgänger ständig HINTER mich schauen müsste.

Es gilt eben offenbar das Recht des Stärkeren.
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8

Montag, 28. August 2006, 14:31

Siehst es, Wien ist eben doch anders.

Das habe ich, als ich in Wien und in Graz war bemerkt. Es gibt ausserordentlich gute Fahrradstrecken in diesen Städten. Das ist zu begrüssen.

Nein, bei uns wollen sie das Rad immer wieder neu erfinden und kommen dann mit Vorschlägen die sie dann nach ein, zwei oder drei Monaten wieder in die Schublade stecken, weil nicht durchführbar oder kein Interesse vorhanden.

Ein kleines Beispiel: um dem Sommersmog entegegen zu wirken, hat die Stadt Bern gesagt, wir machen ein Vorschlag und das ist so: Autofahrer die während dem Sommer auf das Autoverzichten, können eine Art Umweltabo lösen zu einem vergünstigten Preis. Nach nur einem Monat wurde diese Aktion als Flop bezeichnet weil fast keine Autofahrer umgestiegen sind. Viele Menschen die in der Stadt arbeiten kommen von Ausserhalb her, das heisst einen Arbeitsweg von bis zu 80 Km sind keine Seltenheit. Wenn nun eine Angestellte oder Angestellter mit der Bahn in die Stadt kommen möchte, hat er für diesen Arbeitsweg mehr als eine Stunde nur reine Fahrzeit oder sogar noch mehr. Weil die Verbindungen sehr schlecht sind.
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9

Montag, 28. August 2006, 14:39

Genauso geht es mir auch. Ich lege in eine Richtung 45 km zurück und die Bahn würde dafür allein 60 min brauchen. Meist gibts keinen Sitzplatz, Klo auch nicht. Dafür müsste ich 3 km zum Bahnhof marschieren (im Winter?) und schon um 5.30 den Zug nehmen. Mit dem Auto brauche ich nur halb so lang. Allerdings lass ich es am Stadtrand stehen und bin dann mit den Öffis unterwegs.

Grade bei den Überlandverbindungen regts mich ziemlich auf dass immer vom Umsteigen auf die Öffentlichen geredet wird während die Verbindungen einfach mies sind. Ich bin jederzeit dafür zu haben auf umweltschonende Verkehrsmittel umzusteigen - aber man muss sie zuerst erträglich gestalten.
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10

Montag, 28. August 2006, 14:46

In usnerem Dorf haben wir keinen dirkete Anschluss an die Öfis. Das heisst wir haben in den beiden Nachbarorten einen Bahnhof. Diese sind aber eben auch gut und gerne über 2Km von unserer Haustür entfernt. Also fahre ich mit dem Fahrrad zu diesem Bahnhof und nehme dort den nächsten Zug. Bin dann in 16 Minuten in der Stadt Bern. Je nach Arbeitsort muss ich dann eine Tram oder einen Bus nehmen und die sind dann auch gerne bis zu 30 Minuten unerwegs.

Hier in unserer Stadt benötige ich das Auto nicht. Aber eben ausserhalb der Stadt schon. Schon nur das Einkaufen ist bei uns nicht möglich. Wir haben nicht einmal ein Laden in unserem Dorf.
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