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ASY

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341

Montag, 9. November 2009, 12:38

Fall Kampusch - Für Priklopil-Freund wird es eng

Zitat

Wien, 09. November 2009 Material eines geheimnisvollen Zeugen und die Ermittlungen der Kripo belasten Ernst H. Über eine Anklage wird demnächst entschieden.

Am 29. Oktober gab es im deutschen Städtchen Tengen eine überraschende Hausdurchsuchung. Verblüffte Zielperson der Fahnder: der Networker und Grafiker Thomas Vogel in der Schwarzwaldstraße 6.
Die Kripo war auf Amtshilfe-Ersuchen des Grazer Oberstaatsanwalts Thomas Mühlbacher ausgerückt. Und der erklärt: „Es gibt in Deutschland zwei Personen, die behaupten, Beweismittel zu besitzen, die den ganzen Fall Natascha in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen. Das werden wir jetzt prüfen.“
Die Zeugen, die der Staatsanwalt ernst nimmt: Thomas Vogel, der sagt: „Ich habe das handschriftliche Vermächtnis von Natascha-Entführer Wolfgang Priklopil und weiß, dass der Fall noch lange nicht geklärt ist.“ Und ein Kumpel, den Vogel ins Vertrauen zog – und der auch ein Ekelvideo von Natascha gesehen haben will. Bei ihm wurde ebenfalls eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Im ÖSTERREICH-Interview grantelt Vogel: „Die Polizei hat mein gesamtes Material beschlagnahmt. Dabei hätte ich es auch freiwillig rausgerückt, wenn die früher nicht so barsch mit mir umgegangen wären.“

Tagebuch und Bilder aus Nataschas Gefängnis
Ist der Grafiker kein Aufschneider, sind die Ermittler jetzt einen Schritt weiter. Denn erstens behauptet Vogel, auf dem Natascha-Video aus dem Verlies sei Priklopil zu sehen. Also muss ein Mittäter gefilmt haben. Als Abnehmer solcher Ware gibt es eine heiße Spur zu einer Pädophilen-Clique, von der einige in einem Nobelinternat maturiert haben und heute in Machtpositionen sind.
Nebenbei deute Priklopils Vermächtnis, so Zeuge Vogel, darauf hin, dass sich Täter und Opfer im Lauf der Zeit arrangiert haben – und Natascha frühere Gelegenheiten zur Flucht nicht genutzt habe. Was eine neue Einvernahme der nunmehr 22-Jährigen erfordert.
Vor allem aber sei die Hinterlassenschaft auch mit Bildern gespickt. Und einige davon würden Natascha – Jahre vor ihrer Flucht – mit einem Mann zeigen, der behauptet, sie nur einmal gesehen zu haben: Priklopil-Freund Ernst H. Vogel: „Alles ist jetzt im Besitz der Polizei.“

Auch Verdachtsmomente gegen Nataschas Mutter
Freilich waren die Ermittlungsergebnisse der Soko Natascha unter Oberst Franz Kröll auch davor schon so dicht, dass Staatsanwalt Mühlbacher jetzt offiziell gegen Ernst H. wegen „Freiheitsentziehung“ (§ 99 StGB) ermittelt. Aus dem BKA dringt durch, dass der einst engste Vertraute des Entführers (es gilt die Unschuldsvermutung) mehrfach bei Schutzbehauptungen und Widersprüchen ertappt wurde.
Mögliche nächste Bombe der Soko: Eine Verbindung zwischen dem Entführer Priklopil und Nataschas Familie. Die Ermittler wollen auch Verdachtsmomenten gegen die Mutter, Brigitte Sirny, nachgehen.

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/w…eng-0571684.ece
Mächtige Leute verhindern die Aufklärung, was bedeutet, dass jetzt irgendwer geopfert werden muss.

Immer mehr erhärtet sich mein Verdacht, dass der Prikopil nicht freiwillig vor den Zug gesprungen ist.

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342

Montag, 9. November 2009, 13:04

Als Abnehmer solcher Ware gibt es eine heiße Spur zu einer Pädophilen-Clique, von der einige in einem Nobelinternat maturiert haben und heute in Machtpositionen sind.


Diese genauen Aussagen über Cliquen-Mitglieder einer Pädophilen-Gruppe erschreckt mich zutiefst.
Dies bedeutet für mich, dass Behörden in Österreich sehr genau wissen, wer diese Leute sind - woher sonst dieses punktgenaue Wissen über deren Ausbildung und ihre Positionen - jedoch werden keine Namen genannt, noch werden sie vor ein Gericht gestellt.

Oder gibt es eine "erlaubte" Pädopholie hier bei uns?
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

343

Dienstag, 10. November 2009, 17:04

So haben wir früher nicht gearbeitet.

M.E. ist in der Sache Kampusch nie richtig zielgerichtet ermittelt worden. Dauernd schrieb man damals man solle das arme Mädchen in Ruhe lasse und man billigte ihr scheinbar auch zu, sich zum genauen Verlauf der Gefangenschaft nicht zu äußern. Alle waren froh, dass der Täter tod war und so weniger Arbeit anfiel. Jetzt, im Nachhinein fangen sie an den Fall umfassend klären zu wollen. Schlamperei bei der Kripo wird offensichtlich von der Staatanwaltschaft geduldet.
Kein Gedanke ist so gut , dass er nicht auch von mir sein könnte. :frieden:

ASY

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344

Dienstag, 10. November 2009, 17:40

Ich glaube eher, dass Menschen aus Nobelinternaten in heutigen Machtpositionen geschützt werden.

Warum sonst gibt es eine Gesetzeslage, die einen Anzeiger von Kinderpornografie in höchste Gefahr bringt? Ich leistete mit vor Jahren einmal den Luxus eine Kinderpornoseite anzuzeigen. Ich musste das in Deutschland tun, weil ich in Österreich keine zuständige Stelle fand. Innert kürzester Zeit kontaktierte mich ein bayrischer Beamter und bedankte sich herzlich. Er teilte mir noch mit, dass die Sache nach Österreich geschickt wird. Nach ein paar Tagen rief mich ein österreichischer Polizist an, der mir verkündete, er könnte mich nun anzeigen und eine Hausdurchsuchung veranlassen, weil ich von den Seiten Screenshots verfertigte, was verboten ist.

Wie das heute geregelt ist, weiß ich nicht - damals jedoch durften gegen den Kinderpornoseitenbetreiber keine Beweise gesammelt werden.

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345

Dienstag, 10. November 2009, 18:15

Toll

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich mich vor Lachen ausschütten, was die österreichische Polizei so bietet. Erst gestern behauptete ein einfacher Polizist: "Es ist sicher, dass der Festgenommene, der Messerstecher ist". Diese Wichtigtuerei, nur um nicht sagen zu müssen, wir wissen es noch nicht, wir müssen erst ermitteln, ist grauenvoll. Ähnlich bewerte ich auch die Feststellung des Polizisten in o.g. Sache. Denn die gemachte Äußerung ist einfach Unsinn. Auch bei dem genannten Delikt kommt es auf die Absicht, also den Vorsatz an, wozu etwas benutzt wird und die Beiziehung von Beweismitteln auf diese Art kann kein verfolgbares Delikt sein und jede normale Polizei ist froh, wenn bei der Anzeige die Beweise gleich mit geliefert werden.

Aber mit der Qualität der Polizisten habe ich schon viel Spaß gehabt. :schulter:
Kein Gedanke ist so gut , dass er nicht auch von mir sein könnte. :frieden:

HerrAbisZ

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346

Mittwoch, 30. Juni 2010, 06:03

Zitat

Depressionen
Kampusch-Ermittler: Selbstmord


Natascha Kampusch dpa
Graz - Franz Kröll, früherer Chef-Ermittler im Fall Natascha Kampusch, hat sich das Leben genommen. Die Leiche des 58-Jährigen wurde in seiner Wohnung in Graz entdeckt. Der Polizei-Oberst soll auf seiner Terrasse eine letzte Zigarette geraucht und sich dann eine Kugel in den Kopf geschossen haben. Zuletzt ließ sich Kröll in den Innendienst versetzen. Er soll an Depressionen gelitten haben.

http://www.berlinonline.de/berliner-kuri…ten/310194.html
In ö noch nichts zu lesen Momentan.

347

Mittwoch, 30. Juni 2010, 10:55

Polizisten sind Angeber

Ich habe es hier schon mehrfach betont, dass viele Polizisten Wichtigtuer sind, die meinen die Leute erwarten von ihnen eine Aussage. Um dieser Erwartungshaltung gerecht zu werden reden sie voreiligen Unsinn. Das kenne ich aus meiner Praxis und es wiederholt sich immer wieder. So eben auch im Fall Haider, wo so ein Schlauberger verkündete, es sei Mord gewesen. Sie können einfach nicht sagen, ich weiß es nicht.
Auf der anderen Seite passen dazu aber auch die Leute, die immer und überall tiefgründige Vermutungen anstellen und überall Verschwörungen sehen.
Kein Gedanke ist so gut , dass er nicht auch von mir sein könnte. :frieden:

HerrAbisZ

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348

Freitag, 2. Juli 2010, 10:10

Auf der anderen Seite passen dazu aber auch die Leute, die immer und überall tiefgründige Vermutungen anstellen und überall Verschwörungen sehen.
Wie kommst du jetzt darauf ? Im Fall Kampusch im speziellen nun.

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349

Freitag, 2. Juli 2010, 14:56

Weil diese Forum stark von solchen Verschwörungsgedanken durchsetzt ist und viele überall die Flöhe husten hören (z.B.Unfall Haider, Schweinegrippe u.a.).
Kein Gedanke ist so gut , dass er nicht auch von mir sein könnte. :frieden:

HerrAbisZ

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350

Freitag, 2. Juli 2010, 16:25

Na dann lesen wir mal, was der Bruder Herr Karl Kröll dazu meint



Online liest sich dies hier so

Zitat

Erschoss sich

Kampusch-Ermittler wollte nicht mehr leben

Der frühere Kampusch-Chefermittler Franz Kröll hat sich auf der Terrasse seiner Grazer Wohnung mit einer alten Pistole das Leben genommen.


Im Bundeskriminalamt (Österreichs FBI) herrschen Trauer und Bestürzung: Einer der besten Cops des Hauses hat sich das Leben genommen.

Bekannt.
Der 58-jährige Polizeioberst Franz Kröll war ein Ermittler, der gern im Stillen agierte. Als Leiter der "Soko Natascha“ wurde er aber gleichsam gegen seinen Willen im ganzen Land bekannt. Mit einer Handvoll Elitepolizisten rollte Kröll den Entführungsfall Kampusch noch einmal auf - um dann ein für allemal klarzustellen: Kidnapper Wolfgang Priklopil hatte keine Komplizen.
Depressionen.
Es war der Höhepunkt einer steilen Karriere, die bei der Polizei in Graz begann. Im ständigen Umgang mit dem Bösen blieb das Gemüt des Steirers nicht heil. Kröll litt unter Depressionen und ließ sich zuletzt in den Innendienst (Kriminalitätsanalyse) versetzen. Freitag rauchte er auf der Terrasse seiner Grazer Wohnung noch eine Zigarette, dann schoss er sich mit einer Pistole in den Kopf. BKA-Sprecher Alexander Marakovits: "Er war ein Kollege, den man nie vergisst.“

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/K…ben-0733161.ece
Wieso steht dies hier anders?

Was meinst du nun dazu exenter :frag:

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