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351

Freitag, 2. Juli 2010, 16:45

Was soll ich dazu meinen. Der ständige Umgang mit dem Schrecklichen belastet den einen mehr den anderen weniger. Das sage ich aus eigener Erfahrung. Dagegen kann man sich nur durch die Konzentration auf die sachliche zu lösenden Auzfgaben wehren. Trotzdem tauchen in der Freizeit oder in der Nacht oftmals wieder grässliche Bilder auf.
Wer das nicht verkraftet bringt sich im schlechtesten Fall um. Die Behörde kann man dafür nicht verantwortlich machen. Vielleicht hätte er besser Kellner werden sollen.
Kein Gedanke ist so gut , dass er nicht auch von mir sein könnte. :frieden:

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352

Freitag, 2. Juli 2010, 16:59

Da steht doch, dass er Zweifel an den Aussagen des Opfers hatte und diese im Schlussbericht nicht standen.

Warum? Und was waren das für Aussagen? Und wieso wurde er dann verstetzt?

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353

Samstag, 3. Juli 2010, 09:49

Ein Schlussbericht der K ist die Zusammenfassung des Inhalts der Ermittlungsakte. Zweifel der Ermittler sind somit nicht Gegenstand eines solchen Berichtes, sondern die ermittelten Fakten. Was soll ein Staatsanwalt denn mit Zweifeln anfangen. Er könnte doch nur sagen, dann musst du besser ermitteln. Da sich diese Zweifel hier aber auf die Aussagen bezogen sind sie noch wertloser. Mehr als vernehmen kann die K nicht. Was der Vernommene dann sagt das sagt er, ob der Vernehmer Zweifel hat oder nicht.
Ob sich der Mann nun unbeliebt gemacht hat und deshalb versetzt wurde muss nicht unbedingt etwas inhaltliches zum Fall bedeuten. Wenn ja, ändert das aber auch nichts an der Sache selbst.
Kein Gedanke ist so gut , dass er nicht auch von mir sein könnte. :frieden:

354

Freitag, 10. September 2010, 19:11

zur wundersamen SELBSTERMORDUNG des Franz Kröll


da kommt wirklich was ins rollen endlich!!!!


basierend auf einen artikel von Hans Breitegger in der "Kleinen Zeitung" vom 08.09.2010....den originalartikel finde ich nicht, den 1:1 abdruck kann man hier anschaun

http://www.gegensexuellegewalt.at/2010/0…ekommt-prisanz/

bitte lesen: danach muss dieser franz kröll ein recht sorgfältiger ermittler gewesen sein, der sich im fall alles gezogen hat, was ihm so in die finger gekommen ist

jedenfalls wird jetzt eine private festplatte vermisst, die mit anderen gegenstaenden gestohlen wurde...die familie hat anzeige erstattet und tatsaechlich hat die polizei einen verdaechtigen aufgestoebert....dann solls noch einen USB-stick geben mit brisantem material

von anfang an suspekt, diese selbstermordung, suspekt und zum IN-DEN-HIMMEL-SCHREIN

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »surok« (11. September 2010, 00:07)


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355

Freitag, 10. September 2010, 19:39

Danke Surok. Hier der richtige Link: http://www.gegensexuellegewalt.at/2010/0…ekommt-prisanz/

Ich habe das im Standard gelesen

Zitat


Toter Chef der Sonderkom­mission glaubte an Mittäter
08. September 2010, 19:19

Pilz, Adamovich: Chefermittler der Soko Kampusch glaubte an Mitwisser-Theorie

Graz/Wien - Bereits Ende Juni nahm sich der 58-jährige Grazer Polizeioffizier Franz Kröll das Leben. Die letzten beiden Jahre seines Lebens war Kröll nicht in Graz, sondern in der "Soko Kampusch" in Wien als Chefermittler tätig. Was den Mann, der von Kollegen in der Steiermark als "exzellenter Kriminalist und Aufdecker" beschrieben wird, in den Freitod getrieben hat, dazu gibt es verschiedene Meinungen.
Seitens der Polizei heißt es, Kröll sei nach dem Ende seiner Arbeit für die Kommission mehrere Wochen in den Krankenstand gegangen und habe dann Suizid verübt - wegen "psychischer Probleme". Zumindest "gibt es einen Abschiedsbrief, der das belegt", erzählt Gerhard Lachomsek, ein langjähriger Kollege Krölls in der Grazer Kripo dem Standard. Nachsatz: "Aber davon haben wir hier nie etwas gewusst." Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, warum sich Kröll getötet habe, bleibt er vage: "Das war eine Mischung aus vielen Gründen".

Krölls Bruder ist jedenfalls überzeugt davon, dass der Ermittler "zu viel wusste". Vor einer Woche wurde nun von der Polizei eine Hausdurchsuchung bei dem Bruder durchgeführt, wie die Kleine Zeitung publik machte. Die Polizei bestätigte dem Standard, dass dabei unter anderem ein USB-Stick mit Dokumenten, Fotos und Berichten zum Fall Kampusch sichergestellt wurden. Der USB-Stick und ein ebenfalls beschlagnahmter Laptop wurden per Anordnung der Grazer Staatsanwaltschaft sofort zum Bundeskriminalamt nach Wien gebracht.

"Die Erben haben angezeigt, dass Dinge aus der Wohnung des Toten fehlen", erklärt Lachomsek die Hausdurchsuchung. Der Bruder hatte einen Schlüssel, den ihm sein Bruder "für Notfälle" gegeben hatte und habe versucht, "das Material, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war", an Medien zu verkaufen, "Profil und Österreich waren sicher dabei".
Der Grünen-Politiker Peter Pilz, der - wie berichtet - glaubt, dass der Entführer von Natascha Kampusch, Wolfgang Priklopil, Mitwisser hatte, formuliert seine Vermutungen über die Umstände des Selbstmord drastisch: "Das Innenministerium und die ÖVP haben Kröll auf dem Gewissen. Er stand unter enormen Druck."

"Bericht unter Verschluss"


Denn Kröll habe einen Abschlussbericht verfasst, in dem er "nicht zu dem Schluss kam, der vom Ministerium erwünscht war. Er war der Meinung, dass die Einzeltäter-Theorie nicht stimmt". Pilz kritisiert, dass dieser Bericht "vom Innenministerium unter Verschluss gehalten" wird.

Der ehemalige Vorsitzende der Evaluierungskommission im Fall Kampusch, Ludwig Adamovich, bestätigt die Existenz des Berichts, "wo immer der jetzt liegt". Adamovich habe ihn gelesen und es stimme, dass Kröll, ein "energischer und gewissenhafter Ermittler, der interessante Fragen" stellte, "seine Zweifel hatte, dass Priklopil allein war". Adamovich glaubt aber auch, dass Kröll sich durch seine Versetzung "aus dem operativen in den analytischen Bereich zurückgesetzt gefühlt hat". (Colette M. Schmidt/DER STANDARD-Printausgabe, 9.9.2010)

http://derstandard.at/1282979242486/Tote…te-an-Mittaeter
Hier steht das noch brisanter - da ist mE nach wie vor vieles im Dunkeln geblieben. Ob das neue Buch von ihr weiteres aufzeigen wird?

356

Samstag, 11. September 2010, 00:11

ja was mich an dem standard-artikel fertig macht: dass die polizei beim bruder die razzia gemacht hat und den USB-stick gefunden hat.....dann war also die polizei-aktion weniger aufklaerungsarbeit als vielmehr saeuberungsarbeit

was das buch betrifft: da gibts natuerlich keine neuen erkenntnisse den kriminalfall betreffend, aber ich denk sehr wohl, dass das buch auf einen punkt hinweist, der in der oeffentlichkeit nicht gern wahr genommen wird, naemlich dass der entfuehrer P. saddisitschen terror betrieben hat, alle arten der folter inkludierend...dunkelkammer, essensentzug, gewalt....1 meter hinterm herrchen hergehen, nicht mehr und nicht weniger

das ist was die kampusch belastet und quält, und nicht die frage nach der "mit"taeterschaft


ansonsten gibts da ja noch die veroeffentlichten protokolle vom pilz peter....da gibts ja einige hinweise auf mittaeterschaft....die frage aber is, warum im innenminsterium alle faeden gezogen wurden, um das alles zu vertuschen....angeblich nur wegen der damals anstehenden wahl (lt. pilz)...aber deshalb solche saeuberungsaktionen und durchhalteparolen bis zum schluss???????

nicht mehr schoen in austria zu leben....bedrueckend

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »surok« (11. September 2010, 00:27)


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357

Samstag, 11. September 2010, 10:17

Das habe wir ja hier versucht zu erörtern :oooch:

Denunziation eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit,

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358

Freitag, 22. Oktober 2010, 14:12

Es ist und bleibt mysteriös!



Zitat

Das Rätsel um den Abschiedsbrief
21. Oktober 2010, 18:08


Für maßgebliche Juristen sind viele Fragen im Fall Kampusch nach wie vor offen - Offenbar ist der Abschiedsbrief von Wolfgang Priklopil nicht echt

Frage: Sind noch Verfahren im Fall um die Entführung von Natascha Kampusch anhängig?

Antwort: Nein. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft stellten die Soko Kampusch unter der Leitung von Chefermittler Franz Kröll und die Evaluierungskommission, die Ludwig Adamovich leitete, ihre Ermittlungen mit Ende 2009 ein. Im Jänner 2010 wurde die Öffentlichkeit darüber informiert, dass der Entführer Wolfgang Priklopil keine Komplizen gehabt habe.

Frage: Was steht im unveröffentlichten Abschlussbericht der Polizei?

Antwort: Chefermittler Franz Kröll verfasste einen Bericht, dessen Inhalt die Staatsanwaltschaft kennt. Kröll verübte im Juni 2010 Selbstmord. Ex-OGH-Präsident Johann Rzeszut, sagt, dass Kröll unter enormem Druck stand und dass ihm der Staatsanwalt "unmissverständlich nahelegte", seine Ermittlungen einzustellen.

Frage: Wer glaubt, dass Priklopil Mitwisser oder Komplizen hatte?

Antwort: Der Bruder von Franz Kröll, Karl Kröll und Exverfassungsgerichtshofspräsident Ludwig Adamovich sagen, dass Franz Kröll nicht geglaubt habe, dass Priklopil Kampusch im März 1998 allein entführt hat. Nun ging auch Rzeszut an die Öffentlichkeit: Er wirft der Justiz in einem 24-seitigen Schreiben, das dem Standard vorliegt, eine "konsequente und beharrlich fortgesetzte Vernachlässigung entscheidender polizeilicher Ermittlungsergebnisse vor".

Frage: Gibt es Zeugen der Entführung?

Antwort: Ja. Die damals zwölfjährige A. sagte zwischen 1998 und 2006 bei insgesamt sechs aktenkundigen Befragungen, sie habe zwei Männer beobachtet: Einer sei hinter dem Lenkrad gesessen, während ein zweiter das Kind in den Wagen gezerrt habe.

Frage: Wurde diese einzige Tatzeugin jemals von der Justiz einvernommen?

Antwort: Nein. Es gab nur eine Gegenüberstellung von Kampusch und A. mit Kröll.

Frage: Gibt es einen Abschiedsbrief von Wolfgang Priklopil, der sich das Leben nahm?

Antwort: Es gibt ein angefangenes Schreiben, das H., der Freund und Geschäftspartner Priklopils, als Abschiedsbrief ausgab. Doch laut grafologischem Bericht der Abteilung Handschriften und Urkunden im Bundeskriminalamt vom 18. 11. 2009 weist die Schrift auf dem Zettel "keine Übereinstimmungen" mit Priklopils Schrift auf, allerdings "nennenswerte Übereinstimmungen" mit der H.s Schrift.

Frage: Wurde H. als Mitwisser oder Mittäter angeklagt?

Antwort: Nein. H. wurde ausschließlich wegen Begünstigung angeklagt und im August freigesprochen. (Colette M. Schmidt/DER STANDARD, Printausgabe, 22. Oktober 2010)

http://derstandard.at/1287099721589/Das-…-Abschiedsbrief

359

Freitag, 22. Oktober 2010, 17:51

uebrigens:

mittlerweile ist die aktuell in den medien diskutierte ""Sachverhaltsmitteilung zum staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren im Abgängigkeitsfall Natascha Kampusch" , die der der pensionierte Präsident des Obersten Gerichtshofs, Johann Rzeszut, an die clubchefs geschickt hat, schon vollumfaenglich ans licht der oeffentlichkeit gekrochen

schnell downloaden, solange noch aktiv.....

http://www.erstaunlich.at/index.php?opti…1:erstaunliches

360

Freitag, 22. Oktober 2010, 18:45

ein paar erste highlights aus dem dokument:

- protokolle aus den verhoeren der damaligen tatzeugin sowie die ergebnisse einer rekonstruktion: danach wurde priklopil klar als ausfuehrender taeter erkannt, ausserdem gab es sicher einen mittäter, der den wagen lenkte...das tatfahrzeug hat sie klar wieder erkannt

- krasse widersprueche zwischen ermittlungsergebnissen (z.b. durch unseren selbstermordeten kroell) und oeffentlicher darstellung durch staatsanwaltschaft....hinfuehrung auf eine finale pressekonferenz (uns allen bekannt) mit verlautbarung der einzeltätertheorie....abwuergung der ermitllungen


- grafologisches gutachten kommt noch VOR der finalen pressekonferenz zum schluss, dass abschiedsbrief keine analogien zur schrift priklopils, in ansaetzen aber zur schrift seines freundes ernst h.

- anwesen des priklopils wurde ach dessen tod (wegen einzeltäterannahme) unverzueglich zur "teilweisen und unkontrollierten raeumung" DURCH freund ernst H. FREIGEGEBEN!!!! umtriebig wurden durch diesen nicht mehr feststellbare objekte wegeschafft

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