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ASY

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371

Donnerstag, 24. März 2011, 08:44

Zitat

Geheime Akten im Fall Kampusch
Videos, Tonträger und Dokumente stellen die Einzeltätertheorie in Frage und bringen die Justiz unter Druck.


Die geheimen Ermittlungsunterlagen zum weltberühmten Entführu ngsfall Natascha Kampusch - wo sind sie? Wer hat sie? Was können sie belegen? Brennende Fragen in einer heftig umstrittenen Causa.

Der KURIER hat das verschwunden geglaubte, begehrte Polizeimaterial bekommen. Videos, Tonbandaufzeichnungen, Fotos. Dokumente, die von der Staatsanwaltschaft offenbar nicht gewürdigt wurden. Diese Unterlagen stellen die im Jänner 2010 offiziell ausgegebene "Einzeltätertheorie Wolfgang Priklopil" infrage. Und sie lassen auch den Selbstmord des Chefermittlers Franz Kröll in einem seltsamen Licht erscheinen.

Ein Justizskandal, wie die Oppositionsparteien vermuten. Ein Fall, der nach den vorliegenden Fakten in jedem Fall in einer neuerlichen, einer restlosen Aufklärung münden sollte.

Widersprüchlich
Die heute 23-jährige Natascha Kampusch fordert vom Staat eine Million Euro. Wegen Ermittlungspannen, die ihrer Meinung nach mitverantwortlich gewesen waren für ihre 3096 Tage in Gefangenschaft.

Der Fall steckt allerdings voller Widersprüche: Denn einerseits wirft Kampusch den Ermittlern vor, nach ihrer Entführung am 2. März 1998 die Hinweise einer Tatzeugin nicht mit dem nötigen Nachdruck verfolgt zu haben. Andererseits spricht Kampusch ebendieser Tatzeugin die Zuverlässigkeit ab, was die Zahl der Täter betrifft.

In dem Video vom 31. August 2006, auf dem die Tat nachgestellt wird und das dem KURIER vorliegt, spricht die Zeugin nämlich von zwei Tätern. Erstellt wurde dieses Polizei-Video eine Woche nach Kampuschs Flucht. Die Zeugin macht in dem Video unmissverständlich klar, zwei Männer in einem weißen Kastenwagen gesehen zu haben. Der Beifahrer - die Zeugin identifizierte ihn als Wolfgang Priklopil - habe Natascha Kampusch 1998 in den Wagen gezerrt, danach seien die beiden Männer mit dem Kind davongefahren.
Natascha Kampusch freilich beharrt seit ihrer Flucht auf der Einzeltäter-Theorie.

Unermüdlich
Die Zeugin wurde von den Kriminalisten allerdings als höchst glaubwürdig eingestuft, wie aus den Akten hervorgeht. Kampusch jedoch bleibt dabei: Sie wisse nichts von einem zweiten Täter. Eine Version, die vielleicht nicht an Kampuschs Wahrnehmung, "sicher jedoch an der Wahrheit vorbeischrammt", wie Johann Rzeszut, ehemaliger Präsident des Obersten Gerichtshofes, nicht müde wird zu betonen. Rzeszut war 2008 in eine unabhängige Untersuchungskommission berufen worden, um mögliche Ermittlungspannen aufzudecken. Richter Rzeszut sammelte, gemeinsam mit Franz Kröll, dem Chefermittler der Sonderkommission, reihenweise Belege für Ungereimtheiten. Doch die Justiz wollte laut Rzeszut den Fall schleunigst zu den Akten legen.

"Ich war auch 16 Jahre lang als Staatsanwaltschaft tätig und kann die Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft nicht nachvollziehen", sagt der ehemals höchste Richter Österreichs. "Von der Justiz wurde lediglich Natascha Kampusch einvernommen. Die Zeugin der Entführung und andere relevanten Personen bis heute nicht. Uns wurden Protokolle vorenthalten. Der Fall stinkt zum Himmel."

Zerbrochen
Eine Schlüsselfigur in dem Drama ist Oberst Franz Kröll. Der 59-Jährige nahm sich im Juni 2010 das Leben. Sein 56-jähriger Bruder Karl will Aufklärung: "Mein Bruder wollte die Einzeltätertheorie nie zur Kenntnis nehmen, er hatte Beweise für das Gegenteil. Man wollte ihn weghaben."

Fakt ist: Chefermittler Franz Kröll ist an der Causa Kampusch zerbrochen. Er war es, der die Befragungen wichtiger Zeugen führte und dokumentierte. Die Justiz indes zeigte an Krölls Erhebungen wenig Interesse.

Im Gegenteil. In einer eMail vom 16. Dezember 2009 schreibt Kröll an einen Vertrauten, "...dass man mir nahelegte (unmissverständlich), den Akt zu schließen.". Was er auch tat. "Woran er zerbrach. Oberst Kröll war ein integrer, intelligenter Beamter. Unbestechlich und ausgezeichnet. Er wurde in den Tod getrieben. Ich werde keine Ruhe geben. Das bin ich ihm schuldig", sagt Johann Rzeszut, der ebenfalls in Besitz zahlreicher Aufzeichnungen ist. Mit den Unterlagen, die dem KURIER vorliegen (darunter Beweismaterial des verstorbenen Kröll), ergibt sich ein neues Bild: "Es muss zumindest einen zweiten Täter gegeben haben", sagt Rzeszut. So etwa verstrickte sich Ernst H., der enge Vertraute Priklopils, bei den Einvernahmen in erhebliche Widersprüche. Zeugen gaben an, Ernst H. mit Priklopil und einem jungen Mädchen gesehen zu haben.

Warum die Justiz die Beweislast der Kommission beiseite schob, stattdessen ausschließlich der Kampusch-Version Glauben schenkte und den Fall als erledigt erklärte? Oberstaatsanwalt Werner Pleischl zeigt sich heute interessiert an Unterlagen, die den Fall erhellen könnten, erklärt jedoch: "Rzeszut hat Theorien entwickelt, die sich vornehmlich auf seine individuellen Vermutungen stützen, aber keinerlei 'aussagekräftiges Material' zur Verfügung gestellt."

Johann Rzeszut kontert: "Ich weiß schon - für die Staatsanwaltschaft war alles aus der Luft gegriffen. Aber in diese Luft habe ich gerne hineingegriffen."

Lesen Sie morgen: Details aus dem Video und den Unterlagen
http://kurier.at/nachrichten/2084078.php

Der Fall Kampusch kommt nicht zur Ruhe, auch wenn das sich selbst schützende System noch so bemüht den wahren Sachverhalt zu vertuschen.

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372

Sonntag, 24. April 2011, 16:18

"Schweinereien" im Fall Kampusch

Zitat

Tonträger des Chefermittlers erhärten den Verdacht, dass die Causa mit einem Kinderpornoring in Verbindung steht.

Der Chefermittler ist in Fahrt. Eindringlich erklärt er in einem Telefonat aus dem Frühjahr 2008 die Dringlichkeit einer Sache, die ihn rund um die Uhr beschäftigt, und die ihn letztlich sein Leben kosten wird. Die brisante Tonbandaufzeichnung liegt dem KURIER vor. Polizeioberst Franz Kröll war von Jänner 2008 an treibende Kraft in der Aufarbeitung des Kriminalfalles Natascha Kampusch, der von der Staatsanwaltschaft im Jänner 2010 offiziell für beendet erklärt wurde.

Doch vertrauliche Unterlagen und geheime Tonträger offenbaren neue Facetten in der mysteriösen Causa. Erstmals lässt sich der Verdacht erhärten, dass der Entführungsfall Kampusch mit einem Kinderpornonetzwerk in Verbindung zu bringen sein könnte. Franz Kröll erklärt dazu in besagtem, 14-minütigem Telefonat mit einem Vertrauten Folgendes:

"Uns geht es um die Aufklärung schlimmster Verbrechen, da geht es um höchst sensible Personen. Höchstrangige Beamte, Leute mit Kontakten in allerhöchste Kreise. Wenn wir den kleinsten Fehler machen, wird das Netzwerk aktiv. Wir können nicht bis zum Jahr 2709 warten. Erstens einmal leb' ich da nicht mehr, und zweitens geht es um eine der größten Schweinereien überhaupt. Wir müssen wissen: wie können wir diesen bösen Menschen das Handwerk legen? Wenn das aus dem Ermittlerkreis herausgeht, dann können wir die Sache vergessen."

Puzzleteile
Starke Aussagen. Mehr als nur Puzzleteile im rätselhaften Fall. Franz Kröll war Teil der Evaluierungskommission, die etwaige Ermittlungspannen aufdecken sollte. Widersprüche entdeckte das Team zuhauf. Ein Beispiel: Natascha Kampusch, die im März 1998 auf dem Weg zur Schule in Wien entführt und danach acht Jahre im Haus von Wolfgang Priklopil ihrer Freiheit beraubt worden war, sprach nach ihrer Flucht im August 2006 stets von nur einem Entführer - obwohl sie in einer allerersten Befragung durch eine Beamtin noch auf die Frage nach anderen Tätern gemeint hatte: "Ich kenne keine Namen."

Eine Zeugin der Entführung indes hat seit 1998 insgesamt sechs Mal zu Polizeiprotokoll gegeben, sie habe eindeutig zwei Personen im Tatfahrzeug erkannt - Priklopil sei nur der Beifahrer gewesen. Chefermittler Kröll und seine Mitstreiter, darunter ehemalige Höchstrichter, hatten jedenfalls rasch einen Verdächtigen ausgemacht: Ernst H., Geschäftspartner und guter Bekannter Priklopils. Letzterer hatte sich nach der Flucht von Natascha Kampusch vor einen Zug geworfen.

Die Ermittler haben gut zwei Dutzend Punkte festgehalten, die eindeutig gegen die Einzeltätertheorie (Priklopil) und gegen Ernst H. sprechen ( Auszüge siehe Artikel unten ). Doch die Staatsanwaltschaft, die in all den Jahren einzig Natascha Kampusch einvernommen hat, blieb bei der Einzeltäterversion.

Dabei ergaben die Untersuchungen der Kommission (mehr als 100 Zeugen wurden befragt) weitreichende Erkenntnisse. So geriet ein hochrangiger Beamter via Ernst H., der sich in zahlreichen anderen Punkten laufend widersprach, in den Fokus der Ermittler. Er war unter "Be kind slow" in H.s Handy gespeichert; die Herren hatten regen Telefonkontakt, danach gab es stets Telefonate mit der Besitzerin eines Pornoladens in Wien. Nach der Flucht von Natascha Kampusch endeten diese Kontakte abrupt. Sowohl der Beamte als auch H. konnten nicht erklären, wie es zu den Telefonaten hatte kommen können.
Freispruch
Ernst H. wurde trotz aller Verdachtsmomente nicht als Mittäter, sondern lediglich der Begünstigung (bei der Flucht Priklopils) angeklagt. Die Causa endete mit einem Freispruch. Für Chefermittler Kröll endete die Causa Kampusch tödlich. Man habe ihm unmissverständlich klargemacht, die Sache bleiben zu lassen, schrieb er Ende 2009 an einen Freund. Ein halbes Jahr später nahm er sich das Leben. Seine Unterlagen, die sein Bruder Karl gesichert hat ("Er hat mir gesagt: ,Wenn mir etwas zustößt, dann sorgst du dafür, dass das ans Licht kommt'"), könnten frische Dynamik in den Fall bringen (siehe Hintergrund). 2008 war der hochdekorierte Profi Franz Kröll jedenfalls noch guter Dinge gewesen, ein Verbrechen hinter dem Verbrechen aufzuklären:

"Wir arbeiten Tag und Nacht. Wir lassen es nicht zu, dass diese Leute durchschlüpfen, nur weil sie sich das wieder richten. Irgendwann ist der Tropfen da, der das Fass zum Überlaufen bringt."
Quelle: http://kurier.at/nachrichten/2094431.php
Weiter Links:

Die Staatsanwälte müssen vor Gericht
Der Verdächtige und seine Widersprüche

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Der Beitrag »Vielleicht auch zu bedenken« von »PastorPeitl« (Sonntag, 24. April 2011, 16:26) wurde vom Benutzer »Renitenz« gelöscht (Dienstag, 6. März 2012, 20:14).

374

Dienstag, 26. April 2011, 16:22

Sollte sich dieser Bericht des Kurier bestätigen, dann wäre es mehr als an der Zeit, dass diese Verbrecher endlich in ein Gefängnis kommen.

So wie das geschildert ist, zweifle ich nicht an dem ganzen Bericht des Kuriers. Es ist sicherlich so, dass viele ranghohe Beambte da die Finger im Spiel haben. Damit ja nichts an die Öffentlichkeit gelangt wurde mit Geld geschmiert, dass sich die Balken nur so biegen. Die haben schon das Gefühl, dass mit Geld alles gerade gebogen werden kann.

Ich hoffe wirklich, dass in dieser Angelegenheit endlich die Wahrheit ans Tageslicht kommt.
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

:)


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375

Mittwoch, 27. April 2011, 11:42

Zitat

Tonträger des Chefermittlers erhärten den Verdacht, dass die Causa mit einem Kinderpornoring in Verbindung steht.
"Uns geht es um die Aufklärung schlimmster Verbrechen, da geht es um höchst sensible Personen. Höchstrangige Beamte, Leute mit Kontakten in allerhöchste Kreise. Wenn wir den kleinsten Fehler machen, wird das Netzwerk aktiv. Wir können nicht bis zum Jahr 2709 warten. Erstens einmal leb' ich da nicht mehr, und zweitens geht es um eine der größten Schweinereien überhaupt. Wir müssen wissen: wie können wir diesen bösen Menschen das Handwerk legen?Wenn das aus dem Ermittlerkreis herausgeht, dann können wir die Sache vergessen."
...
Freispruch
Ernst H. wurde trotz aller Verdachtsmomente nicht als Mittäter, sondern lediglich der Begünstigung (bei der Flucht Priklopils) angeklagt. Die Causa endete mit einem Freispruch. Für Chefermittler Kröll endete die Causa Kampusch tödlich. Man habe ihm unmissverständlich klargemacht, die Sache bleiben zu lassen, schrieb er Ende 2009 an einen Freund. Ein halbes Jahr später nahm er sich das Leben. Seine Unterlagen, die sein Bruder Karl gesichert hat ("Er hat mir gesagt:,Wenn mir etwas zustößt, dann sorgst du dafür, dass das ans Licht kommt'"), könnten frische Dynamik in den Fall bringen (siehe Hintergrund). 2008 war der hochdekorierte Profi Franz Kröll jedenfalls noch guter Dinge gewesen, ein Verbrechen hinter dem Verbrechen aufzuklären:

"Wir arbeiten Tag und Nacht. Wir lassen es nicht zu, dass diese Leute durchschlüpfen, nur weil sie sich das wieder richten. Irgendwann ist der Tropfen da, der das Fass zum Überlaufen bringt."
Quelle: http://kurier.at/nachrichten/2094431.php
Ein halbes Jahr später nahm er sich das Leben???
Wieso vernichtet der Kurier ständig brisante Seiten???

376

Mittwoch, 27. April 2011, 11:51

Wenn die Beiträge verschwinden, dann ist es gut, dass sie zur Gänze hier noch verfügbar sind.

Zitat

Polizei-Panne im Fall Kampusch
Eine unprofessionelle Spurensicherung von Grazer Kriminalisten nährt eine neue Verschwörungstheorie im Fall Kampusch.


Eine peinliche Panne in der Causa Kampusch lieferten Kriminalisten in Graz: Nach dem Selbstmord des Kampusch-Chefermittlers verwischten sie die Spuren an der Hand. Sie behalfen sich mit einer gewagten Darstellung im Gutachten, und nähren damit neue Verschwörungstheorien.

Acht Jahre war Natascha Gefangene des Wolfgang Priklopil. Seit knapp vier Jahren ist sie wieder in Freiheit. Und dennoch kommt die innenpolitische Szene wegen angeblicher Polizeipannen und unbeantworteter Fragen nicht zur Ruhe.

Anfang Dezember einigten sich die Parlamentsparteien über Antrag des ehemaligen OGH-Präsidenten Johann Rzeszut darauf, den Fall Kampusch im ständigen Unterausschuss des Innenausschusses neu zu behandeln.

Erschossen
Im Zentrum des Interesses steht der bislang geheime Bericht des Polizei-Obersts Franz Kröll ans Innenministerium. Just im Zusammenhang mit dem ehemaligen Kampusch-Chefermittler Kröll, der sich 58-jährig am 25. Juni vergangenen Jahres auf der Terrasse seiner Grazer Wohnung erschossen hat, tauchen jetzt neue Ungereimtheiten auf.

Denn die Selbstmordtheorie will sein Bruder Karl Kröll, 56, nicht glauben. Er ist von der Mehrtäter-Theorie im Fall Kampusch überzeugt und ist sicher, dass sein Bruder Franz von möglichen Priklopil-Komplizen beseitigt wurde.

Als maßgebliches Indiz für Manipulation und Vertuschung wertet Kröll zwei völlig konträre Polizei-Gutachten im Akt der Staatsanwaltschaft Graz. So sieht das Bundeskriminalamt (BK) Schmauchspuren an der rechten Hand des Bruders als Beweis für den Selbstmord. Im Gutachten der Grazer Kriminalpolizei, die die Leiche untersucht hatte, ist aber zu lesen, dass keine Schmauchspuren feststellbar wären.

Trügerische Tabs
Sind keine Schmauchspuren zu finden, wäre das ein Hinweis darauf, dass Kröll von jemanden erschossen wurde. KURIER-Recherchen brachten zwar keine neuen Indizien für die Mordtheorie, wohl aber für schlampige Tatortarbeit der Grazer Kriminalisten. Denn die hielten in ihrem Gutachten fest, dass sie die Überprüfung mit Filterpapier durchführten, nachdem sie die Hand mit sogenannten "Lite-Tabs" abgetupft hatten. Das ist etwa genauso zielführend, wie eine Suche nach Fingerabdrücken nach der Reinigung der Wohnung.

Nachdem die Grazer Beamten nach der Wisch-Attacke keine Spuren mehr auf der Hand finden konnten, argumentierten sie, dass bis zum Auffinden der Leiche zu viel Zeit vergangen sei und sich die Schmauchreste verflüchtigt hätten. Faktum ist aber, dass Pulverrückstände über einen langen Zeitraum erhalten bleiben. Die Spuren wurden übrigens gefunden - und zwar auf den von den Grazern ans Bundeskriminalamt übermittelten "Lite-Tabs". Damit bleibt es Selbstmord, was Bruder Karl Kröll vermutlich auch nicht überzeugen wird.
http://kurier.at/nachrichten/2064294.php


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377

Donnerstag, 28. April 2011, 08:15

Wenn ich diesen Bericht lese, so kommt es mir vor, als würde die Staatsanwaltschaft resp. die Spurensicherung bewusst beweise vernichten in diesem Fall.

Wurde der ermittelnde Beamte Kröll tatsächlich fündig, was sich da alles im Hintergrund abspielte, dann kann ich mir ganz gut vorstellen, dass er beseitigt werden musste. Egal wie, aber es musste doch geschehen bevor noch pikantere Details an die Öffentlichkeit gelangten oder gelangen könnten. Ein Mord kann man ganz gut als Selbstmord aussehen lassen. Da werden sicherlich auch Schmauschspuren an den Händen gefunden. Es könnte ja sein, dass jemand Herr Kröll gezwungen hat seine Waffe in die Hand zu nehmen und dann abgedrückt hat, damit es so aussieht, wie Selbstmord. Dies ist nur eine Theorie.

Es gibt mir mehr als nur zu denken, wie gewisse Sachen vertuscht werden, damit ja niemand zu Schaden kommen könnte der einfluss Reich ist.
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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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378

Samstag, 23. Juli 2011, 17:56

Kommt da jetzt doch noch etwas ins Rollen? Schon alleine dieser Umstand!?!?

Zitat


Einzige Zeugin erstmals vor Richter
22. Juli 2011 18:26

Die einzige Person, die 1998 die Entführung von Natascha Kampusch beobachtet hatte, sprach damals von zwei Tätern
Wien/Innsbruck - Vor 13 Jahren war sie die einzige Zeugin der Entführung von Natascha Kampusch. Die damals zwölfjährige A. sagte zwar gegenüber der Polizei aus, zwei Männer dabei beobachtet zu haben, wie sie die damals zehnjährige Kampusch in ein Auto zerrten, wurde aber bisher nie von der Justiz einvernommen.
Nächste Woche soll sie nun in Innsbruck vor Richter Georg Putz, der die Ermittlungen gegen fünf Staatsanwälte führt, aussagen. Unter den Beschuldigten, denen im Zusammenhang mit dem Fall Kampusch Amtsmissbrauch vorgeworfen wird, sind der Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien, Werner Pleischl, und der Leiter der Staatsanwaltschaft Graz, Thomas Mühlbacher. Sie weisen alle Vorwürfe vehement von sich.
Pleischl und Mühlbacher verweigerten im Juni die Aussage vor dem Richter in Innsbruck, weil ihre auf mehrere Stunden anberaumte Vernehmung auf Video aufgezeichnet werden sollte. Aus Angst davor, dass verfremdete Zusammenschnitte ihrer Aussagen im Internet auftauchen könnten, reisten beide aus Innsbruck wieder ab und gaben schriftliche Erklärungen ab. Die filmische Aufzeichnung von Einvernahmen ist zwar rechtlich gedeckt, aber ungewöhnlich, es sei denn, man befragt etwa Missbrauchsopfer, Häftlinge oder Menschen, die zu krank sind, um vor den Richter zu treten.
Neben den Beschuldigten wurden wie berichtet zahlreiche Zeugen, allen voran die pensionierten Höchstrichter Johann Rzeszut und Ludwig Adamovich, einvernommen. Adamovich soll dabei auch auf Passagen in Kampuschs Buch 3096 Tage eingegangen sein, weil diese seiner Ansicht nach im Widerspruch zu ihren Aussagen gegenüber der Polizei stünden.
Alle Details, die die Zeugin A. als junges Mädchen erzählte, also Tatort, Tatzeitpunkt und das Auto Wolfgang Priklopils, stimmten mit den Fakten, die nach Kampuschs Befreiung 2006 bekannt wurden, überein. Polizeibeamte vermerkten aber schon 1998, bevor diese Details bekannt wurden, dass das Mädchen einen "absolut glaubwürdigen" Eindruck machte.
,,,,,
http://derstandard.at/1310511953614/Fall…als-vor-Richter


Ich hatte auch mit Herrn Pleischl zu tun. Ich habe dann ihm von "Vertuschung" geschrieben!

Der Beitrag »Mord« von »PastorPeitl« (Sonntag, 24. Juli 2011, 09:36) wurde vom Benutzer »Renitenz« gelöscht (Dienstag, 6. März 2012, 20:14).

380

Sonntag, 24. Juli 2011, 10:36

Einzeltätertheorie

Wie wir wissen, hat der verstorbene Oberst Franz Kröll eindeutig von mehr als einem Täter gesprochen. Nun legt ihm - der sich nicht mehr gegen diese Unwahrheit wehren kann - Staatsanwalt Mühlbacher die Aussage in den Mund, von der Tatsache eines Einzeltäters überzeugt gewesen zu sein! Das ist wohl der Gipfel der Verlogenheit! Es ist zu hoffen, dass man auf der Grundlage der vorhandenen Aufzeichnungen diese Unwahrheit klar widerlegen wird und seitens eines unabhängigen Gerichtes die entsprechenden Konsequenzen zieht (sich zu ziehen getraut bzw. nicht von oberster Stelle daran gehindert wird!) Wenn unser Rechtsstaat noch länger funktionieren soll, ist ein konsequentes Durchgreifen gegen Justizangehörige, die diesen offensichtlich missbrauchen, überfällig. Das Vertrauen unzähliger Staatsbürger in die Justiz ist nachweislich (aus gutem Grund!) auf ein alarmierend niedriges Niveau gesunken!
Amadeus

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