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521

Montag, 19. März 2012, 16:08

Eindeutiger Widerspruch von dir, Übersicht?

Nein, Erdbeeramazone, das mit der Matratze habe ich natürlich nicht überlesen, schon gar nicht absichtlich. Hier ist die naheliegende Erklärung, dass im Versteck tatsächlich noch nicht alles fertig war, die Gelegenheit Herrn Prikopil aber so günstig erschien, dass er die Entführung nicht mehr aufschieben wollte. Dass der gestörte Typ ziellos herumfuhr, erscheint mir nicht weiter verwunderlich.
Fakt ist das keiner, aber okay, soll es so gewesen sein, dass halt noch nicht alles fertig gewesen war, trotzdem steht seit meinem Beitrag 516 für dich fest: "Dass der gestörte Typ ziellos herumfuhr". Erscheint dir sein Verhalten plötzlich doch als sehr verwunderlich?

Und ist die Aussage von Natascha im ersten Protokoll nun doch als etwas irr oder wirr zu deuten, wo sie angibt, der Entführer hätte sie in den Wald gebracht wegen Lösegeldforderung und Abholung durch "andere" Leute?

Warum hast du in deinem anderen Beitrag diese Aussage von Natascha, stammend vom Priklopil, noch gar nicht wirr gefunden oder so aufgefasst?

Erdbeeramazone, Herr Ainedter wird - wie übrigens auch ich - die Aussage keinswegs als wirr oder irr aufgefasst haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »erdbeeramazone« (19. März 2012, 16:26)


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522

Montag, 19. März 2012, 23:57

Eindeutiger Widerspruch von dir, Übersicht?
??? Nein!

Fakt ist das keiner, aber okay, soll es so gewesen sein, dass halt noch nicht alles fertig gewesen war, trotzdem steht seit meinem Beitrag 516 für dich fest: "Dass der gestörte Typ ziellos herumfuhr". Erscheint dir sein Verhalten plötzlich doch als sehr verwunderlich?
Dass Prikopil ein "gestörter Typ" war, ist ja glaube ich durchaus einsichtig. Dass er mit Natascha ziellos herumgefahren ist, wundert mich dagegen nicht. Dazu habe ich ja in meinem Posting 517 ausdrücklich geschrieben: "Dass der gestörte Typ ziellos herumfuhr, erscheint mir nicht weiter verwunderlich." Ich habe dort auch eine Erklärung dafür angeboten. Ich finde die Aussage von Frau Kampusch durchaus glaubhaft. Warum soll Prikopil ihr nicht vorgemacht haben, dass er sie an "andere" übergeben würde und dass es um Lösegeld geht? "Irr und wirr" finde ich, wenn das ein solides Indiz für mehrere Täter sein soll, denn es ist naheliegend, dass Prikopil da Natascha einfach etwas vorgemacht hat. Dass er sie an "andere" übergeben wollte, ist genau so wenig ernst zu nehmen wie die Sache mit der Lösegeldforderung. Warum er ihr sowas vormacht, das ist ja auch durchaus einsichtig, auch dafür habe ich eine Erklärung angeboten. Ich finde weder die Aussage von Natascha noch das, was nach ihrer Aussage Prikopil gesagt haben soll, irr und wirr. Ich meine lediglich, dass Prikopil dem Mädchen etwas vorgemacht hat. "Irr und wirr", das bleibt dir vorbehalten:

Wie? Keineswegs fasst du die Aussage als wirr oder irr auf? Von wem nun nicht, von Natascha? Oder von Priklopil? Oder von beiden nicht? Ich schon, von wem auch immer!

523

Dienstag, 20. März 2012, 00:50

Dazu habe ich ja in meinem Posting 517 ausdrücklich geschrieben: "Dass der gestörte Typ ziellos herumfuhr, erscheint mir nicht weiter verwunderlich."
... was mich aber verwunderlich stimmt. :schulter:

524

Dienstag, 20. März 2012, 12:22

Zitat von »Uebersicht«
Dazu habe ich ja in meinem Posting 517 ausdrücklich geschrieben: "Dass der gestörte Typ ziellos herumfuhr, erscheint mir nicht weiter verwunderlich."


... was mich aber verwunderlich stimmt. :schulter:
Und ich noch viel mehr verwunderlich finde. Würden die "hochqualifizierten" Ermittler der drei Staatsanwaltschaften Wien Graz Innsbruck so argumentieren würde ich anfangen dafür zu plädieren, dass man Staatsanwälte sowie alle Zeugen und auch Opfer IMMER an den Lügendetektor hängt.

Wie agumentieren Ermittlerschaften wirklich zum Punkt, dass Priklopil nicht schnurstracks ins Verlies gefahren ist, um das Mädchen und vor allem auch sich selber so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone zu bringen in "Sicherheit"? Das Argument "persönliche Störung des Typs" reicht nicht aus, oben hat unser Übersicht ihn noch "Herr" Priklopil genannt. Wie die Ermittler Nataschas Erzählung vom Entführungstag tatsächlich bewertet haben ist wirklich nachfragenswert. Es hat NIE eine Lösegeldforderung gegeben. Es hat angeblich NIE diese anderen Leute gegeben, die Natascha holen kommen sollten. Priklopil hat dem kleinen Mädchen also nicht nur Angst gemacht sondern auch einen großen Bären aufgebunden. Einen solchen Bären aufbinden hätte der "Geschäftsfreund von Holzapfel" aber auch auf dem geradlinigen Weg ins Verlies können, da hätte Priklopil nicht eigens in den Wald fahren müssen, zum Telefonieren!!? Die Gefahr müsste ihm bewusst gewesen sein, angehalten zu werden, WEIL es ja eine Augenzeugin gab, die Ischtar.

Angenommen die Einzeltätertheorie stimmt:
Der ahnungslosen Ischtar ist am Fahrersitz ein Mann aufgefallen. Oder auch am Beifahrersitz, egal. Der Entführer müsste das Mädchen am anderen Gehweg aber umso besser und intensiver bemerkt haben. Er hatte schließlich eine kriminelle Tat im Sinn, konnte keine Augenzeugen brauchen. Trotzdem springt er aus dem Auto und packt das Mädchen in seinen Kastenwagen, an dem seine Nummerntafeln dran waren, richtig? Er braust los mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass Ischtar (immerhin 12jährig und sicherlich elterntrainiert auf Kinderverzahrer aufzupassen) seine Autonummer notiert haben könnte. Natürlich sind Gauner sich sicher, dass Opfer vor lauter Überrumpelung nicht zum Denken kommen, trotzdem soll Priklopil derart leichtsinnig gewesen sein, einen Umweg inkauf zu nehmen? Der Bär, den er Natascha mit "Lösegeldforderung und Abholung von anderen Leuten" aufgebunden hat, soll es ihm wirklich wert gewesen sein, dass Priklopil in den Wald fährt? Nicht vergessen: Der "gestörte" Typ" hat im Wald auch noch telefoniert, das bezeugt Natascha Kampusch im Protokoll, also mit wem? Gabs ein paar andere "gestörte Typen" noch? Oder ist der Bluffer Priklopil eigens in den Wald gefahren um dort den nächsten Bluff zu machen, zu telefonieren, um das entführte Kind zu beindrucken (einzuschüchtern)? Das Telefongespräch im Wald und die nervöse Art des Entführers hat Natascha nach 8 Jahren im Kopf behalten und zu Protokoll gegeben. Was haben die Staatsanwaltschaften also für eine Erklärung für dieses Verhalten? Zur Erinnerung: Der angebliche Einzeltäter hatte nicht mal eine Matratze daheim, im Verlies, musste die erst holen fahren. Er hatte allem Anschein nach also nicht vor gehabt, das Kind auf Dauer bei sich zu behalten.

Elfriede H. bestätigt die Aussage ihres Mannes (Ehepaar, Augenzeugen, die umittelbar nach Entführung hinter dem Auto herfahren sein sollen): „Ich sagte noch zu meinem Mann, dieses Auto fährt sicher nach Gänserndorf, warum ich mir dessen so sicher war, kann ich nicht mehr angeben, auf jeden Fall hatte dieses Auto als ersten Buchstaben ein G".

Das auffällig schneeweiße Auto, welches auffällig tiefschwarze Fenster hinten dran hatte und einen "Buckel", fuhr am Entführungstag nach Gänserndorf und hatte "auf jeden Fall" ein G dran? Wie kam die Polizei dann so schnell auf W für Wien und Priklopil, wo zuvor wochenlang KEIN Auto nirgendwo aufzufinden war in dieser auffälligen Bauart (schneeweiß wie neu mit unheimlich pechschwarzen Fenstern und einem Buckel, den Ischtar bemerkt hatte)? Diese Bauart der Ischtar als auch dem Ehepaar aufgefallen war, es muss ein einzigartiges sehr auffälliges Auto gewesen sein. Warum G und dann doch W?

Ich bin dafür, dass alle im Fall involvierten Personen, die "unschuldigen" Beamten die für ihre Ausbildung nichts können als auch die Leugner und Vertuscher der Ermittlungspannen im Ministerium sowie alle Staatsanwälte, die mit "expertisischer Überprüfung" am Fall dran werden, an den Lügendetektor gehängt werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »erdbeeramazone« (20. März 2012, 13:00)


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525

Dienstag, 20. März 2012, 13:23

Angenommen die Einzeltätertheorie stimmt:
Der ahnungslosen Ischtar ist am Fahrersitz ein Mann aufgefallen. Oder auch am Beifahrersitz, egal. Der Entführer müsste das Mädchen am anderen Gehweg aber umso besser und intensiver bemerkt haben. Er hatte schließlich eine kriminelle Tat im Sinn, konnte keine Augenzeugen brauchen. Trotzdem springt er aus dem Auto und packt das Mädchen in seinen Kastenwagen, an dem seine Nummerntafeln dran waren, richtig? Er braust los mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass Ischtar (immerhin 12jährig und sicherlich elterntrainiert auf Kinderverzahrer aufzupassen) seine Autonummer notiert haben könnte. Natürlich sind Gauner sich sicher, dass Opfer vor lauter Überrumpelung nicht zum Denken kommen, trotzdem soll Priklopil derart leichtsinnig gewesen sein, einen Umweg inkauf zu nehmen?
Das lässt sich nur so erklären, dass Prikopil Ischtar entweder nicht bemerkt oder sie nicht als Gefahr eingestuft hat. Denn hätte er das, hätte er die Entführung überhaupt bleiben lassen müssen. Was sollte es ihm helfen, wenn er schnurstracks zum Verlies fährt, wenn man ihn über das Kennzeichen ausforschen kann? Ischtar war vielleicht elterntrainiert auf "Kinderverzahrer", aber ihre Eltern haben ihrer Erzählung zunächst keinerlei Bedeutung beigemessen und Ischtar damit beruhigt, dass hier wohl ein Vater sein widerspenstiges Kind in den Wagen verfrachtet hat. Erst als die Entführung öffentlich bekannt wurde, gingen sie mit Ischtar zur Polizei.

Ich maße mir nicht an, genau zu analysieren, was im Kopf eines "gestörten Typs" vor sich geht. So wie ich jedoch deine Primitiv-Beurteilungen im Fall Kröll für falsch halte ("ein Selbstmörder tötet sich nicht einen Tag vor einer Geburtstagseinladung seiner Tochter"), so falsch halte ich auch deine Beurteilung, dass Prikopil nicht "ziellos" herumgefahren sein kann. Schließlich konnte dieser doch einige widerstreitende Optionen gehabt haben: z.B. Natascha ins Verlies zu bringen, sie wieder freizulassen, sie im Wald zu vergewaltigen, oder was weiß ich. Deine Vorstellung, dass sich aus dem ziellosen Herumfahren ableiten lässt, dass Natascha "übergeben" werden sollte, teile ich überhaupt nicht. Warum wurde sie denn dann nicht übergeben? Und wie hätte denn eine solche Übergabe für diesen Tag vereinbart werden können, eine Entführung lässt sich ja nicht für einen bestimmten Tag ansetzen, da kann immer was dazwischenkommen. Es hätte eine Übergabe stattfinden sollen, aber die "anderen" hatte halt keine Zeit, Natascha abzuholen? Könnte sein, aber warum hat er dann Natascha nicht an den Folgetagen übergeben? Das konnte doch kein Problem sein, mit ihr nochmals loszufahren für eine Übergabe?

Anmerkung: auch ein "gestörter Typ", selbst der schlimmste Verbrecher, bleibt für mich ein Mensch, der trotz allem Abscheu für seine Taten als solcher zu erkennen ist. Das ist der Grund, warum ich manchmal "Herr" Prikopil schreibe.

526

Dienstag, 20. März 2012, 13:49

Anmerkung: auch ein "gestörter Typ", selbst der schlimmste Verbrecher, bleibt für mich ein Mensch, der trotz allem Abscheu für seine Taten als solcher zu erkennen ist. Das ist der Grund, warum ich manchmal "Herr" Prikopil schreibe.

Umgekehrt heißt das: Die feinsten Herrm können ebensogut die größten Verbrecher sein. Wenns um kriminelle Machenschaften und einvernehmliche Gemeinschaften geht, wo die feinsten Herrn hoch oben in der Polizei oder im Ministerium sitzen (solls geben), ist es für die Zweifler und Aufklärer umso schwieriger, ein Leiberl gegen solche Leute zu haben. Jedenfalls ist der Fall Natascha nicht abgeschlossen, es gibt zu viele offene Fragen zur bewussten Absicht, warum im Ministerium die Ermittlungspannen vertuscht wurden - zum Leidwesen des Opfers, dem man bis heute keinen einzigen Cent Entschädigung bezahlt hat. Allein das ist ein Vorgehen und ein Verbrechen der "feinen Art", für das du vermutlich gleich die nächste entschudigende Erklärung aus dem Ärmel zaubern wirst.

Zitat

So wie ich jedoch deine Primitiv-Beurteilungen im Fall Kröll für falsch halte ("ein Selbstmörder tötet sich nicht einen Tag vor einer Geburtstagseinladung seiner Tochter"), so falsch halte ich auch deine Beurteilung, dass Prikopil nicht "ziellos" herumgefahren sein kann.
Wie primitiv findest du eigentlich dem Hans Rauscher seine schmuddelige Art, dass er sich mit anonymen Standard-Postern auf diese Stufe stellt und Aufklärer und Nachfrager, die ihr Bestes geben und vieles schon aufgedeckt haben an den "Pannen der feinen Herrn" in die Ruf-Nach-Starkem-Führer-Ecke stellt?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »erdbeeramazone« (20. März 2012, 14:12)


527

Dienstag, 20. März 2012, 14:01

Schließlich konnte dieser doch einige widerstreitende Optionen gehabt haben: z.B. Natascha ins Verlies zu bringen, sie wieder freizulassen, sie im Wald zu vergewaltigen, oder was weiß ich.
Hat er aber nicht! Er hat Natascha (laut ihrer eigenen Aussage) noch VOR Straßhof in den Wald gefahren, der Typ hat dort telefoniert und ist erst DANACH ins Verlies gefahren, um erst mal eine Matratze für das Kind zu organisieren (zum Dableiben und Übernachten).

Wenn denn das die Wahrheit, wie sie sich wirklich zugetragen hat, so auch ist. Also egal ob oder wie sehr der Typ gestört auf jemand wirkt, der Ablauf der Entführung steht so im Natascha-Protokoll drinnen. Nicht mehr und nicht weniger: Was für eine Erklärung haben die Ermittlungsschaften gefunden, dass dabei die Einzeltäter-Theorie aufrecht erhalten blieb? Haben die Ermittlungsschaften je in Betracht gezogen, dass Natascha unter sehr hohem Druck stehen könnte durch den zweiten Mann, den Ischtar gesehen haben will?

Wer will von den Vertuschern im Ministerium, die Ermittlungspannen erst wegvertuscht dann immer wieder beschwichtigt haben, heute noch beurteilen, ob oder wie sehr die einzige Augenzeugin der Entführung sich wirklich GEIRRT hat?


Was Kröll gewusst hat, dürfte mehr als die Spitze vom Eisberg gewesen sein!

Und deine Erklärungen lesen sich zunehmend schrecklich an, ehrlich, ich meine WIE würdest du deine ständigen entschuldigenden Erklärungen eines Tages rechtfertigen, sollte sich herausstellen, dass die Gegenseite der Zweifler Recht hatte? Und doch eine kriminelle Bande bis in höchste Kreise dahintersteckte? Angenommen, der Verdacht zu einem Täterring bestätigt sich demnächst? Angenommen, dies würde erklären, warum auffällig oft oder mehrere Kinder im Bekanntenkreis der Familie - noch vor Nataschas Entführung - ermordet wurden? ERMORDET! Also nicht zu einem vergnüglichen Nachmittagsbesuch in den Prater eingeladen sondern ERMORDET wurden.

???

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »erdbeeramazone« (20. März 2012, 14:35)


528

Dienstag, 20. März 2012, 14:51

Angenommen die Einzeltätertheorie stimmt:
Der ahnungslosen Ischtar ist am Fahrersitz ein Mann aufgefallen. Oder auch am Beifahrersitz, egal. Der Entführer müsste das Mädchen am anderen Gehweg aber umso besser und intensiver bemerkt haben. Er hatte schließlich eine kriminelle Tat im Sinn, konnte keine Augenzeugen brauchen. Trotzdem springt er aus dem Auto und packt das Mädchen in seinen Kastenwagen, an dem seine Nummerntafeln dran waren, richtig? Er braust los mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass Ischtar (immerhin 12jährig und sicherlich elterntrainiert auf Kinderverzahrer aufzupassen) seine Autonummer notiert haben könnte. Natürlich sind Gauner sich sicher, dass Opfer vor lauter Überrumpelung nicht zum Denken kommen, trotzdem soll Priklopil derart leichtsinnig gewesen sein, einen Umweg inkauf zu nehmen?
Das lässt sich nur so erklären, dass Prikopil Ischtar entweder nicht bemerkt oder sie nicht als Gefahr eingestuft hat. Denn hätte er das, hätte er die Entführung überhaupt bleiben lassen müssen.
Okay gehn wirs durch:

Argument "Ischtar vom Entführer nicht bemerkt":

Dann war der Entführer ein blutiger Anfänger. Und obendrein hoch einfältig dazu: Er riskiert am helllichten Tag eine Entführung und fährt unmittelbar danach auch noch in den Wald, nur um dort zu telefonieren, nicht um das Mädchen zu vergewaltigen. Das Telefonat bringt die Entscheidung, dass der Entführer weiterfahren muss, in sein Haus, wo es ein Verlies gibt, aber keine Matratze? Da der Entführer keine zweite Matratze im Haus hat, fährt er nach Wien, um eine fürs Übernachten zu organisieren? Der Ablauf der Entführung wird von Natascha zumindest so dargestellt, Priklopil selbst kann dazu nichts mehr sagen, er ist tot.

Argument "Ischtar vom Entführer bemerkt, aber nicht als Gefahr gesehen":
Der Entführer war kaltblütig, die Zwölfjährige nicht als Gefahr zu sehen? Kaltblütig vielleicht aber kein Profi. Er hätte auf jeden Fall aber damit rechnen müssen, in den nächsten Stunden aufzufliegen, Ischtar hätte (ob Gefahr hin oder her) immerhin sich das Kennzeichen merken können. Ein Profi hätte in dieser Situtation mit Sicherheit abgebrochen, um sich nicht bei Kindesentführung erwischen zu lassen. An der Darstellung des Ablaufs der Entführung ändert sich soweit nun aber nichts, Natascha sagt noch immer aus, dass der Typ in den Wald gefahren sei, dort telefoniert habe (sie NICHT vergewaltigt) und anschließend in sein Haus gebracht habe, Verlies vorhanden aber KEINE Matratze ...

Die Geschichte riecht übel, egal wie du sie drehst und wendest.

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529

Mittwoch, 21. März 2012, 09:50

Der Name des Bundespräsidenten in den Schmutz gezogen?

Warten wir mal ab, was das Dossier der FPÖ wirklich hervorzubringen vermag im Fall Kampusch/Kröll:

Zitat

Konflikt um "Kinderschänder-Dossier" der FPÖ
14. März 2012 17:02

Parteisprecher: FPÖ beschäftigt sich mit Causa Kampusch - "News": FPÖ-Psychologe erhebt Vorwürfe gegen Prominente

Aufregung um angebliche Ermittlungen der FPÖ in der Causa Kampusch. Laut dem Nachrichtenmagazin "News" hat der FPÖ-Psychologe Thomas Tayenthal ein Dossier mit dem Titel "Das Netzwerk der Kinderschänder" zusammengestellt. Demnach existiere eine einflussreiche österreichische Pädophilen-Lobby, die "in der Homosexuellen-Szene und der Sexualforschung Unterschlupf findet".

Gleich reihenweise werden darin laut "News" Prominente mit zum Teil verurteilten Straftätern in Verbindung gebracht, angesehenen Institutionen werde "eine zentrale Rolle im nationalen wie internationalen Pädophilen-Lobbying" zugeschrieben.

FPÖ: "Falsche Bewertung"

"Das ist eine lose Sammlung von Dokumenten", kommentiert FPÖ-Pressesprecher Karl Heinz Grünsteidl im Gespräch mit derStandard.at am Mittwoch die Vorwürfe. Er bezeichnet die "News"-Enthüllungen als "falsch bewertet". Weder Thayental noch die FPÖ würden Vorwürfe gegen die in der Aussendung genannten Personen erheben. Das Magazin habe falsch zitiert, sagt Grünsteidl.

Kuch: "Kann Zitate belegen"

Kurt Kuch, Chefreporter bei "News", widerspricht Grünsteidl im Gespräch mit derStandard.at. Er sei im Besitz des Dossiers und könne die zitierten Stellen belegen.

Dass die Worte in der "Dokumentensammlung" so fallen, kann auch Grünsteidl nicht zurückweisen. Es sei eine Sammlung von E-Mails von Bürgern und Artikeln, was genau darin stehe, könne er nicht sagen. Dossier gebe es jedenfalls keines, es handle sich um eine "Dokumentensammlung" für den internen Gebrauch.

Die Frage, in welchem Zusammenhang die Namen von Bundespräsident Heinz Fischer und Nationalratspräsidentin Barbara Prammer darin auftauchen, kann der Pressesprecher nicht beantworten. Sie würden wahrscheinlich in irgendwelchen Artikeln vorkommen. Auf die Frage, mit welchem Ziel der Psychologe Tayenthal die Sammlung erstellt habe, meint Grünsteidl: "Die FPÖ beschäftigt sich mit der Causa Kampusch." (mte, derStandard.at, 14.3.2012)
http://derstandard.at/1331207324266/Fall…ossier-der-FPOe
Schlimmstenfalls schreiben wir Haiderunfall-Zweifler ein EIGENES Dossier?!
Dass der Herr Fischer nicht ehrlich und aufrichtig "mitdenkt" in seinem angeblich so verantwortungsvollen Oberhäuptlingsamt der Österhasen beweist die Tatsache, dass er im Jahre 2008 kritiklos die rotschwarze Faymannspö/Pröllövp- Regierung kritiklos angelobt hat, obwohl zu diesem Zeitpunkt der einzige zuständige Kfz-Gutachter der STA Klagenfurt massivste Zweifel und Widersprüche zur offiziellen Medienunfalltheorie öffentlich angesprochen und erhoben hatte. Die drei Machtpersonen Herr Fischer, Herr Faymann und Herr Pröll verhielten sich zu den durchdringenden Botschaften des "kleinen" Herrn Sachverständigen Weinländer völlig abstinent und zogen ihr Ding durch.

Haiderunfall- und Kampusch-Vertuschung gehen Hand in Hand
Ich glaube, es ist an der Zeit, dass wir Unfallzweifler unser eigenes "Dossier" zusammenstellen und es denen überreichen, die sich ERSTENS im Aufklärungsfall Kampusch schwer tun, weil es einfach schwer ist, diesen derzeitigen Justizgewalten etwas be- und nachweisen zu können, und ZWEITENS nie Notiz von uns Unfallzweiflern genommen haben: Das sind ALLE schmuddeligen Österhasen-Medien, ALLE hochbezahlten Angestellten im Ministerium und der Herr Bundespräsident PERSÖNLICH.

530

Mittwoch, 21. März 2012, 10:01

Nach der Konsumation dieser Beiträge steigen mir die Grausbirnen auf, welche Theorien hier aufs Tabet gebracht werden, dabei baut alles auf Gerüchte auf.

Allein die Forderung, die Regierung wegen dem Haiderunfall nicht anzugeloben ist schizophren.

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