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ASY

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21

Donnerstag, 2. November 2006, 15:12

Zitat von »"Emanuela"«

Ist das wirklich so wichtig?


In diesem Thread schon, weil's zum Thema gehört.

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22

Sonntag, 5. November 2006, 05:03

"Manchmal" ist's ok, im Prinzip hast du Unrecht, E

Zitat von »"Emanuela"«

Manchmal kann ich deiner "ich hab’s gesagt "Mentalität einfach nicht folgen Asy.


"Manchmal" ist's ok, im Prinzip hast du Unrecht, Emanuelitta

In der Regel hat der nachträglich mit gutem Grund "Ich-hab's-gesagt"-Sagende das intellektuelle Recht, dem eine Tatsache oder einen Umstand nicht gewusst, abgestritten oder lächerlich gemacht Habenden auf seinen Irrtum aufmerksam zu machen, je nachdem ob oder wie ersterer unter dem Abstreiten oder der Belächelung seiner Aussage psychologisch oder emotional gelitten hat.

Mir kann jeder zu jeder Zeit und aus jedem Grund sagen: "He, ich hab’s dir gesagt."

Wenn er Recht hat und ich mich getäuscht habe, bedanke ich mich dafür. Meine Ehrlichkeit verlangt es so.

Nur so lernt man seine Borniertheit abzulegen oder seine vorlaute oder rechthaberische intellektuelle Vorwitzigkeit zu kontrollieren oder zu drosseln.

Und zum Schluss: Wer will mir die Genugtuung verbieten, wieder einmal recht gehabt zu haben oder weil ich wissender bin als andere? Weh tut’s dem Angesprochenen ja nur, weil er nicht zugeben will etwas nicht gewusst oder Unrecht gehabt zu haben. Möge er sich DESWEGEN die Haare raufen, nicht ich, dessen 'Vergehen' nur darin bestand, 'etwas' GEWUSST oder RECHT gehabt zu haben! QED

Fazit:
Wohin kämen wir, wenn es eine Schande wäre (wie noch vor zwei Jahrhunderten eine tödliche Gefahr), Recht gehabt zu haben, oder wenn man darüber schweigen müsste, weil man sonst auf den gesellschaftlichen Scheiterhaufen käme?

Im Mittelalter war das so? In der Zwischenzeit gebar Gott Kant, leider auch Busch.

23

Sonntag, 5. November 2006, 09:51

Erstens hab ich mich nie über Asy´s Aussagen irgendwo lächerlich gemacht (das erledigen hier andere - Stichwort "Verschwörungstheorien") und zweitens muss ich dir aus meiner Sicht gewaltig widersprechen. Das "hab ichs doch gesagt" kann Menschen auch höllig verletzen.

Ein Beispiel:
Eine Freundin von mir hat mit ihrem Freund höllisch in die Scheiße gegriffen. Der hat sie von Beginn an kontrolliert, manipuliert und zuletzt finanziell total ausgenommen. Haben natürlich alle gesehen und ihr gesagt - und sie hats nicht wahrhaben wollen. Als das Ende mit Schrecken kam haben ihr praktisch alle gesagt "das hab ich doch von Anfang an gesagt!". Sehr einfühlsam! Ich hab mir dies unnützen und kränkenden Worte gespart, was sie mir prompt hoch angerechnet hat. Was hätte ich davon auch gehabt. Ich weiß es ja eh! Vielleicht bin ich mir meiner selbst zu sicher um so eine Form von Bestätigung zu brauchen.
I walk the earth, my darling. This is my home.
(voice of the beehive)

ASY

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24

Sonntag, 5. November 2006, 12:41

Emanuela!

Du nimmst jetzt einen dir bekannten speziellen Fall her, um dein mir geltendes Echauffieren nicht erklären zu müssen.

Ich wollte das nur gesagt haben! :bruell: :bruell:

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ASY

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25

Mittwoch, 24. Januar 2007, 20:59

Zurzeit geht's ja hier im Zeitwort wieder mächtig rund im Entgegnen. Nur wenige scheinen des Diskussionspartners Denke verstehen zu wollen, eher wird das Model falsifiziert (=auf Nichtfunktion überprüft), anstatt es zu verifizieren (=auf Funktion überprüfen). Dies verhindert auch eine konstruktive Diskussion, zumal einige dieses Forum als Austragungsort für Gegnerschaften sehen.

Ich habe hier jedoch eine Umgebung bieten wollen, die sich um den Konsens verschiedener Meinungen kümmert. Ich will wissen wie die Menschen zusammenpassen und nicht wie man sich noch detaillierter sortieren kann. Alle machen ihre gegnerische Abwertung an einzelnen Exponaten fest - was soll das bitte dem Zusammensein nützen?

Sind es nicht die vielen Gemeinsamkeiten, die das unvermeidlich Lästige an Anderen erträglich machen? Wir sollten uns mehr um Erleichterungen bemühen, nicht um Erschwernisse.

Anonymous

unregistriert

26

Mittwoch, 24. Januar 2007, 21:35

Ich fand eigentlich, dass es seit dieser Woche besser geworden ist. Ich muss allerdings zugeben nicht in jedem Faden zu lesen.


Zitat von »"ASY"«

Sind es nicht die vielen Gemeinsamkeiten, die das unvermeidlich Lästige an Anderen erträglich machen? Wir sollten uns mehr um Erleichterungen bemühen, nicht um Erschwernisse.


Das sehe ich auch so.
Ich denke das Problem ist, wenn du auf jemanden stösst, der dich als Projektionsfläche für seine eigenen Defizite benutzt. Da kannst du dann schreiben was du willst, das alles fliesst durch einen Destruktionsfilter - leider. Aus diesem Grund halte ich mich aus bestimmten 'Diskussionen' raus, denn jeder Kommentar - ganz egal welcher - wäre wie Öl ins Feuer giessen.
Das Thema könnte man eigentlich ganz gut mit diesem hier vernetzen: http://zeitwort.at/viewtopic.php?t=4131

ASY

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27

Mittwoch, 24. Januar 2007, 21:56

@ kamelin,

ich denke grade an Handwerker, die gemeinsam ein Haus bauen. Wenn da jeder seine Zunft als die wichtigste darstellte oder permanent andere verhöhnte, weil bspw. der Tischler ohne Maurer keine Fenster einbauen und der Mauer ohne Baggerfahrer kein Fundament betonieren kann, dann würde das Haus zwar auch irgendwann fertig, aber es wäre frustrierend und ständig mit miesen Tricks verschandelt.

Wirtshaus- oder Forenpolitik wird verwandt, wie wir es von Fußballfans normalerweise gewohnt sind. Nur bei letzteren ist das Madigmachen der Gegner verständlich, in einer Politik für Menschen verstehe so ein VErhalten nicht im Geringsten.

Anonymous

unregistriert

28

Mittwoch, 24. Januar 2007, 22:18

Über Zusammenarbeit kann ich dir folgene kleine Geschichte erzählen.
Ich hatte vor einigen Jahren eine herrliche Idee oder besser gesagt Phantasie: In einer Kunstakademie treffen sich angehende Künstler um sich auszutauschen, sich gegenseitig zu inspirieren zu motivieren und zu unterstützen. Menschen, die etwas erschaffen wollen.
*hüstel* Wie niedlich.
Die Wahrheit sah so aus: Die Teilnehmer bestanden zu 90% aus Egomanen, die alles konnten - nur nicht künstlerisch wirken. Das waren knallharte Marketingprofis, die Ideen klauten, wo sie nur konnten. Und wer es schaffte zuerst eine Ausstellung irgendwo zu ergattern, der konnte behaupten, dass die Ideen von ihm wären. Natürlich nur, wenn der Herr Professor ihm nicht zuvor gekommen ist. Denn wenn der behauptet, das ihn die Muse geküsst hat - wer würde es wagen das zu bezweifeln?

Du siehst, eine Idee lässt sich (nur) dann umsetzen, wenn du Beteiligte findest, die aktiv mit daran bauen wollen. Die zu finden ist meiner Ansicht nach die Kunst, denn dann kann man etwas wirklich Konstruktives (er)schaffen. Wie beispielsweise ein Haus und sogar fruchtbare Politik. Letzteres wird wahrscheinlich jedoch eine Utopie bleiben, fürchte ich.
Aber um dein Forum würde ich mir keine Sorgen machen. Wie gesagt, ich finde es beruhigt sich gerade wieder.

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29

Mittwoch, 24. Januar 2007, 22:33

@ kamelin,

wenn Egomanie anstatt Vorteile nur Nachteile bringen würde, so ergäbe sich schnell ein Frieden. Der Egomane wird jedoch mit beschenkt, während der Nachgibige auch das Nachsehen hat.

Zitat

dein Forum


NÖNÖ, ich fühle mich unwohl, so von "meinem Forum" gesprochen wird. Das ist keine Bescheidenheit meinerseits, sondern ein Hinweis, dass dies nur ein Gemeinschaftsprojekt sein darf.

Ein Tanzsaal ohne Tänzer ist lediglich ein Saal.

Anonymous

unregistriert

30

Mittwoch, 24. Januar 2007, 23:04

Zitat von »"ASY"«

wenn Egomanie anstatt Vorteile nur Nachteile bringen würde, so ergäbe sich schnell ein Frieden. Der Egomane wird jedoch mit beschenkt, während der Nachgibige auch das Nachsehen hat.


Ja, das denke ich auch. Ich glaube aber auch, dass der sog. 'Egomane' damit nicht wirklich weit kommt, denn er wird immer eine Quelle brauchen, aus der er sich nährt.

Um bei dem Akademiebeispiel zu bleiben:
Die 10% der wirklich Kreativen werden immer Neues erschaffen. Sowas lässt sich nicht dauerhaft unterdrücken.
Darum denke ich, dass diejenigen, die dieses inzestiöse System zu ihrem Vorteil (aus)nutzen zwar mittelfristig Erfolg 'ernten' - langfristig jedoch scheitern werden. Denn zum ernten muss man sähen. Darum werden auch immer wieder Künstler gehypt, von denen man zwei Jahre später nichts mehr hört - nie wieder etwas hört.
Darum glaube ich, dass die stilleren Künstler langfristig gesehen Erfolg haben werden, denn sie nähren sich aus ihrer eigenen Quelle, was ihren Werken eine ganz eigene Qualität und Persönlichkeit verleiht. Das können Plagiate von sog. 'Egomanen' nicht leisten.



Zitat von »"ASY"«

Tanzsaal ohne Tänzer ist lediglich ein Saal.


Klaro.

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