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311

Samstag, 17. Mai 2008, 16:36

In der Tat - ich müsste nur mal die Zeit finden, all den aus Unsinn enstandenen Sinn leicht lesbar zu komprimieren.

Ja, ich bin schon gespannt auf deine Wort.- und Sinnverdreherein, mit denen du dann auch noch auf deiner anderen Internetseite hausieren gehst... :roll:

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ASY

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312

Samstag, 17. Mai 2008, 16:57

Das hat doch keine Nachteile für dich - ich will ja nur die Zusammenhänge leicht begreifbar darstellen. Hier ist das durch die Redefreiheit nicht gut möglich, weil sich auch immer wieder welche finden, die nur die Diskussion zerstören wollen.

Das werfe ich dir nicht vor - du bist ja eh eine vorbildliche Forumistin - nur deine Meinung gibt ab und zu positiven Anlass auf Denkirrtümer hinzuweisen.

Ich schreibe ja meinen Denkdung auch her um dafür Kritik zu ernten.

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313

Samstag, 17. Mai 2008, 17:19

ich will ja nur die Zusammenhänge leicht begreifbar darstellen.

Ja, dann bin ich auf die leicht begreifbaren Zusammenhänge schon gespannt, dass ich was Neues lernen kann! :)

ASY

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314

Samstag, 17. Mai 2008, 17:29

Kannst ja mall vorlesen, ich habe eh schon lange nix mehr geschrieben. Link ist eh in meiner Signatur.

315

Samstag, 17. Mai 2008, 22:24

Zitat

Halt Dich lieber an die Aussagen, welche die dirket Beteiligten in Interviews zum Besten gaben.



Ich habe den Beitrag gelesen.

Wikipedia und diese Autoren sind für dich Nebochanten.

Ich stelle jetzt eine Beitrag herein, bei dem es umden von dir Angeführten Watzak handelt, der für dich die Wahrheit pur zum besten gibt.



Zitat


Und plötzlich sind die Israelis weg!

Ludwig Watzal macht sich Sorgen um die Zukunft von Gaza und phantasiert von einem »rein jüdischen Staat« in Israel

Je näher der israelische Abzug aus dem Gaza-Streifen heran rückt, umso nervöser werden die deutschen Kommentatoren. Bricht in Israel der Bürgerkrieg aus? Werden die Siedler Widerstand leisten, vielleicht sogar auf die Soldaten schießen? Welche Folgen wird der Rückzug auf den Friedensprozess haben? Wird er ihn beschleunigen oder beenden? Mal wieder reicht der Boden der deutschen Geschichte von Wanne-Eickel bis nach Khan Yunis.

Es ist die Stunde der Experten, Wahrsager und Kaffeesatz-Analysten. So haben sie sich den Weg zur Lösung des Nahostkonflikts nicht vorgestellt. Und deswegen wird das Projekt zum Scheitern verurteilt, noch ehe der erste Siedler den Gaza-Strip verlassen hat. Egal was passiert, fest steht, dass Israel für alles verantwortlich ist, erstens weil es den Gaza-Strip besetzt hat, zweitens weil es ihn jetzt räumt. Und weil es eine dritte Option zwischen Bleiben und Gehen nicht gibt, ist es eigentlich völlig wurscht, was Israel macht. Es gilt das Motto: »Denn Schuld hat der Jud', weil er uns schuldig macht, denn er ist da.« (Faßbinder)

Unter den üblichen Verdächtigen, die in diesen Tagen auf der Allee der Besserwisser ihre Parade abhalten, ist auch Ludwig Watzal, der immer dann zum Zuge kommt, wenn Peter Scholl-Latour verreist, Michael Lüders verschnupft und Udo Steinbach indisponiert ist. Watzal, Jahrgang 195o, gelernter Großhandelskaufmann, Dipl.-Politiloge vom Otto-Suhr-Institut, Theologe, promovierter Philosoph und Lehrbeauftragter an der Uni Bonn, hat im FREITAG Nr. 29 vom 22.7. einen Text veröffentlicht, in dem alles drin steht, was man über deutsche Nahostexperten wissen muss. Sie wissen so gut wie nichts, aber sie sind in ihrem Unwissen nicht zu erschüttern. Sie haben Arafat zum Staatsmann hoch geschrieben, sie haben die PLO zu einer funktionierenden demokratischen Organisation erklärt, sie reden über Terroristen wie über benachteiligte Jugendliche, die in ihrer Verzweiflung ein wenig über das Ziel hinaus schießen, und jetzt finden sie es echt Scheiße, dass Israel den Gaza-Strip aufgibt, ohne zugleich die Westbank und am besten ganz Palästina zu räumen. Was natürlich die optimale Lösung des Konflikts wäre. Watzal beschwert sich über den »einseitig proklamierten Abzug«, dies sei »eine einseitige Maßnahme Israels, die der palästinensischen Autonomiebehörde als vollendete Tatsache präsentiert wird«, während die Rückgabe des Sinai an Ägypten vor 26 Jahren Gegenstand eines bilateralen Vertrages war, der Israel »zu Konzessionen« verpflichtete.

Was er zu sagen vergisst: Auch Ägypten machte »Konzessionen«, es erkannte die Grenze zu Israel an und stimmte der Stationierung von MFO-Truppen zu. Ähnliches hat man bisher von der PA nicht gehört, die im übrigen kein völkerrechtliches Subjekt ist.

Nach der gleichen Methode geht Watzal vor, wenn er ausrechnet, wie viel des »historischen Palästinas« die Palästinenser bekommen sollen. Gerade zehn Prozent, sagt er. Unterschlägt aber, dass zum historischen Palästina auch das heutige Jordanien gehörte, bevor es 1921 von der britischen Kolonialmacht zu einem Emirat erklärt wurde.

So gerechnet entfallen auf Israel und die besetzten Gebiete etwa ein Viertel des historischen Palästinas. Mit seiner Behauptung, die Palästinenser würden nur 1o% bekommen, suggeriert er, die Juden hätten sich 9o% gekrallt. Entweder der Mann kann nicht rechnen, er hat ja nicht in Mathematik oder Erdkunde promoviert, oder er will seine Leser täuschen.

Watzal setzt die Floskel vom »reinen jüdischen Staat« in Anführungszeichen, ohne zu sagen, von wem das ein Zitat sein soll. Was er damit suggerieren will: Die Räumung der besetzten Gebiete kommt einer ethnischen Säuberung gleich. In Israel sollen nur Juden leben. Nur: In Israel (ohne die besetzten Gebiete) leben rund 2o% Nichtjuden — Christen aller Konfessionen, Moslems, Drusen etc. Israel ist so rein jüdisch wie Berlin rein deutsch ist. Watzal weiß es, setzt aber auch hier auf die Naivität seiner Leser. Er gilt ja als Experte.

Sehr hübsch und zweckdienlich ist auch Watzals Feststellung, die Besatzung sei »die gebietende Ursache für 'Terror und Gewalt'«: Doch da hat er ausnahmsweise Recht. Da nach Ansicht der Terroristen Tel Aviv und Jaffa genauso besetzt sind wie Hebron und Ramallah, wird die Räumung des Gaza-Streifens sie weder zufrieden stellen noch besänftigen. Der Terror und die Gewalt, die Watzal in Anführungszeichen setzt, werden weiter gehen. Bis die letzte Düne bei Netanya von der zionistischen Besatzung befreit wurde.

Wieder einmal stehen die Palästinenser als arme Opfer und die Israelis als durchtriebene Übeltäter da. Während sich das Internationale Rote Kreuz aus Gaza zurück zieht und UNRWA-Mitarbeiter gekidnappt werden, macht sich Watzal Gedanken, wer die Trümmer abräumen wird, die nach dem Abzug der Israelis zurück bleiben werden.

Das Ganze kommt ja auch so überraschend wie Weihnachten im Dezember. Über zehn Jahre hatten die Palästinenser Zeit, sich auf den Tag X vorzubereiten. Nun wissen sie nicht, wie ihnen geschieht. Plötzlich sind die Israelis weg! Milliarden an Hilfsgeldern sind an die PLO geflossen, 12 miteinander konkurrierende Geheimdienste wurden von Arafat gegründet, um alle seine Buddies, Freunde und Rivalen ruhig zu stellen. Und nun kann man überall lesen, unter was für elenden Bedingungen die Palästinenser leben müssen, weil Israel die Grenzen zu den palästinensischen Gebieten dicht macht.

Wie wäre es, wenn Ägypten seine Grenze zu Gaza aufmacht, damit etwas Druck aus dem Kessel entweichen kann? Wie wäre es, wenn die Arabische Liga einen Marshall-Plan für die palästinensischen Gebiete aufstellen würde, um Arbeitsplätze zu schaffen, damit die Palästinenser nicht auf Arbeit in Israel angewiesen sind? Wie wäre es, wenn Schaumschläger wie Watzal eine Weile die Klappe halten würden? Die Palästinenser sind schon geschlagen genug. Sie haben bessere Freunde verdient.

Und hier der Text von Watzal, in voller Länge, damit er sich nicht beschwert, dass seine Sätze aus dem Zusammenhang gerissen wurden.



Aufruhr vor einem "Freiluftgefängnis"

Noch nie war man einem Palästinenserstaat näher - noch nie war der radikal zionistische Widerstand dagegen entschlossener

Der einseitig proklamierte Abzug der Israelis aus den Gaza-Streifen soll zusammen mit dem Bau der Mauer und des "Sicherheitszaunes" in der Westbank den "Durchbruch" bringen - er soll ein entscheidender Schritt hin zu einem Palästinenserstaat sein. So grotesk dies auf den ersten Blick erscheinen mag, als um so realistischer offenbart es sich bei genauerem Hinsehen.

Im internationalen Sprachgebrauch behauptet sich zwar noch die Road Map als "Friedensplan", doch wird ihm von allen Seiten bestenfalls noch rhetorisch Tribut gezollt - die Verhältnisse vor Ort degradieren den Maßnahmenkatalog vom April 2003 längst zum Anachronismus. Die Grenzen des "Palästinenserstaates" werden allein durch Israel festgelegt, es gilt die Formel "40 Prozent plus x" - 40 Prozent der Westbank, des Gaza-Streifens und Ost-Jerusalems, was in etwa zehn Prozent des historischen Palästinas entspricht. Gestritten wird in der politischen Elite Israels lediglich noch, ob es zwei oder drei Prozent mehr sein können. Wenn Mauer und "Sicherheitszaun" 2006 vollendet sind, darf Palästinenserpräsident Mahmud Abbas den "Staat" Palästina ausrufen und "One big prison" regieren, wie es nach Ansicht von Hamoked und B´Tselem, zwei israelischen Menschenrechtsorganisationen, gerade im Gaza-Streifen entsteht. Eine solche Charakteristik dürfte auch die drei separaten Kantone zutreffend beschreiben, die von der Westbank bleiben werden, wenn der "Sicherheitszaun" in einer Länge von 680 Kilometern erst einmal steht. Die drei Palästinenser-Enklaven sollen dann entweder durch Tunnel oder Hochstraßen verbunden werden. Falls dies tatsächlich geschieht, wäre es für die EU überlegenswert, die Magnetschwebebahn als Shuttle und Entwicklungshilfeprojekt gleichermaßen anzubieten, auf dass die Palästinenser wenigstens komfortabel von "Freiluftgefängnis" zu "Freiluftgefängnis" unterwegs sein können.

Ursprünglich stammte die Idee der strikten Separation zwischen Israelis und Palästinensern von der Arbeitspartei. Ariel Sharon wollte davon nie etwas wissen, weil er stets meinte, ein Zusammenleben mit den Palästinensern sei möglich, würden diese den "zionistischen Traum" akzeptieren. Dass der für sie ein Alptraum war, interessierte nicht. Lange Zeit galt für Sharon das kolonialistische Siedlungsprojekt als Teil der israelischen Staatsräson. Vor zwei Jahren jedoch konnte der heutige Premierminister einer völligen Trennung von den Palästinensern plötzlich zusehends mehr abgewinnen. Der Gaza-Rückzugsplan erwies sich als treffsicherer Torpedo gegen die Road Map, von der erzwungenen Reaktion auf die demografische Entwicklung (zugunsten der Palästinenser) ganz zu schweigen.

Um einen "reinen jüdischen Staat" auf Dauer zu sichern, sollen mit dem Rückzug aus dem Gaza-Streifen auf einen Schlag 1,3 Millionen Palästinenser in die "Unabhängigkeit" entlassen werden, schließlich gehöre der Gaza-Streifen nicht zum historischen "Land Israel", so Sharon, der andererseits keinerlei Neigung zeigt, nach dem Rückzug die Kontrolle über das "Freiluftgefängnis" rings um Gaza allein der Autonomiebehörde zu überlassen.

Eine Mehrheit der Siedler hat sich mit der Umsiedlung abgefunden, auch wenn eine radikale nationalreligiöse Minderheit jetzt mit fast allen Mitteln versucht, den Abzug zu verzögern. Die Meuterer sind zum kategorischen Widerstand entschlossen und rechtfertigen das mit dem Argument, verhindern zu müssen, dass "Juden von Juden vertrieben werden". Dabei bleibt völlig ausgeblendet, dass es sich bei den Siedlungen stets um völkerrechtswidrige Einrichtungen und bei den Siedlern um Kolonisatoren handelte, die entgegen allen internationalen Rechtsnormen fremdes Land okkupierten.

Beim Camp-David-Abkommen, das zwischen Israel und Ägypten 1979 geschlossen wurde, spielte das noch eine gewisse Rolle, als der ägyptische Staatschef Anwar as-Sadat unmissverständlich von der "Völkerrechtswidrigkeit der israelischen Besatzung" sprach. Insofern ist auch die seinerzeit vereinbarte Rückgabe der Halbinsel Sinai an Ägypten mit dem jetzigen Abzug aus dem Gaza-Streifen nicht im Geringsten vergleichbar. Sadat und Menachem Begin schlossen vor 26 Jahren ein Friedensabkommen zwischen Kriegsparteien, das Israel innerhalb eines bilateralen Vertragswerkes zu Konzessionen verpflichtete. Der Gaza-Rückzug hingegen stellt eine einseitige Maßnahme Israels dar, die der palästinensischen Autonomiebehörde als vollendete Tatsache präsentiert wird, über deren Bedingungen allein die Israelis entscheiden. Mahmud Abbas und seine Behörde sehen sich auf den Part des geduldeten Statisten verpflichtet. Ob die Häuser in den verlassenen Gaza-Siedlungen gesprengt werden, was mit deren Infrastruktur geschieht, wer mögliche Trümmer beseitigt, ist bisher nicht geklärt. Angesichts des vehementen Widerstandes in der Likudpartei - besonders von Benjamin Netanyahu und Uzi Landau - steht allerdings völlig außer Frage: Nur Ariel Sharon ist in der Lage, eine solche Umsiedlung durchzustehen. Um so mehr, wenn extremistische Rabbiner die Soldaten im Gaza-Streifen zur Befehlsverweigerung aufrufen.

Als vor Tagen Außenminister Fischer durch Israel und Palästina tourte, um sich zu verabschieden, ermahnte er Präsident Abbas, "Gewalt und Terrorismus zu beenden", ansonsten könne es keinen unabhängigen Palästinenserstaat geben. Als sei nicht die Besatzung die gebietende Ursache für "Terror und Gewalt", der nun mit den massiven Protesten jüdischer Siedler auf Israel zurück schlägt wie noch nie seit Juni 1967. Seit dem Sechstage-Krieg von damals hat sich Israel getreu seinem Staatsverständnis über eine expansive Siedlungsbewegung definiert - davon aus pragmatischem Kalkül Abschied zu nehmen, empfinden Sharons einstige Parteigänger als einen Verrat, wie er schlimmer kaum sein könnte.


Copyright © 2005 Henryk M. Broder
Quelle: http://www.henryk-broder.de/tagebuch/watzal.html




Und jetz komme nicht damit, der Broder, der Broder.

316

Samstag, 17. Mai 2008, 22:30

Ich habe den Beitrag gelesen.

Wikipedia und diese Autoren sind für dich Nebochanten.

Ich stelle jetzt eine Beitrag herein, bei dem es umden von dir Angeführten Watzak handelt, der für dich die Wahrheit pur zum besten gibt.
Watzak hat auf seiner Seite nicht die Dinge widergegeben wie er sie sieht sondern hat Israelische Poltiker wie auch Kader vom Militär zitiert. Oder soll ich Dir dies auch noch reinstellen?

Wer sind übrigens die Autoren vom Wikipedia????????
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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317

Samstag, 17. Mai 2008, 22:46

Nur für Caddy, dann darf er wieder mit seinem Wikipedia kommen!

Zitat

Der israelische Historiker Tom Segev vertritt in seinem soeben erschienen Buch 1967. Israels zweite Geburt die Auffassung: Geistig sei das Land bis heute nicht über das Jahr 1967 hinausgekommen. Man könne sich des Eindrucks nicht erwehren, Israel lebe weiter in dieser Zeit, habe es doch seither keine einzige neue Idee gegeben, um den Konflikt mit den Palästinensern wie auch mit Syrien wirklich zu beenden. Vor 40 Jahren sei es zum Präventivkrieg gekommen, weil sich Israel und der Zionismus schon damals in einer tiefen Sinnkrise befanden, während zugleich die Gefahr des palästinensischen Terrors wuchs - so habe man diesen Waffengang als eine Art Ausweg empfunden, für den man sich zwangsläufig entschieden habe.


Zitat

Yitzhak Rabin, 1967 Stabschef der Armee, "glaubte nicht, dass Nasser Krieg wollte. Die zwei Divisionen, die er in den Sinai schickte, reichten für eine Offensive nicht aus.


Zitat

Auch der Likud-Politiker Menachem Begin, damals Mitglied einer Regierung der Nationalen Einheit, äußert sich in seinen Erinnerungen ähnlich. "Wir müssen zu uns selbst ehrlich sein. Wir trafen die Entscheidung, ihn anzugreifen."


Zitat

Und der ehemalige Außenminister Abba Eban erinnert sich in seinen Memoiren, "Nasser wollte keinen Krieg, er wollte den Sieg ohne Krieg.


Zitat

Auch General Matti Peled räumt am 3. Juni 1972 im Gespräch mit der französischen Zeitung Le Monde ein, es sei ein "Bluff" gewesen, die Vision von einer "tödliche Gefahr für Israel" heraufzubeschwören - das Land habe sich seit 1949 niemals in einer solch prekären Situation befunden. "All jene Geschichten über die große Gefahr, der wir wegen unseres kleinen Gebietes ausgesetzt waren, kamen erst auf, als der Krieg zu Ende war, sie spielten in unseren Überlegungen vor Ausbruch der Feindseligkeiten keine Rolle. Vorzutäuschen, dass die ägyptische Armee, die an unserer Grenze stand, fähig gewesen sei, die Existenz Israels zu gefährden, ist nicht nur eine Beleidigung für jeden, der die Lage analysiert, sondern primär eine Beleidigung der israelischen Armee."



Zitat

Noch einmal sei dazu der spätere Premierminister Begin in den Zeugenstand gerufen, der in der New York Times vom 21. August 1982 schreibt: "Die Truppenkonzentrationen der ägyptischen Armee im Sinai waren kein Beweis dafür, dass Nasser bereit war, uns anzugreifen. Wir müssen uns gegenüber ehrlich sein. Wir entschieden, ihn anzugreifen."


Zitat

Und der damalige Luftwaffengeneral Mordechai Hod erinnert sich heute: "16 Jahre Planung gingen in diese entscheidenden 80 Minuten ein. Wir lebten mit dem Plan, wir überschliefen den Plan, wir verzehrten den Plan. Wir perfektionierten ihn ständig." Schon Ende 1966 kam es zu einem Treffen zwischen dem Außenministerium, dem Militärgeheimdienst und dem Geheimdienst Mossad, um Szenarien über die Zukunft der Westbank zu besprechen.


Zitat

Für US-Verteidigungsminister McNamara stellt sich höchstens die Frage, ob es fünf oder zehn Tage dauern werde - auf alle Fälle erhält die israelische Regierung von den USA grünes Licht für einen Angriff.


Zitat

Nach dem Krieg von 1948, erläutert Dayan Yediot Aharonot, habe Israel die demilitarisierte Zone am Golan nie als dauerhaft betrachtet. "Wir dachten, ... wir könnten die Waffenstillstandslinien durch militärische Aktionen ändern, ohne Krieg zu führen; mit anderen Worten: Wir dachten, wir könnten ein Stück Land an uns reißen und solange daran festhalten, bis der Feind die Nase voll hat und sagt: behaltet es! Das mag naiv erscheinen, aber Sie müssen bedenken, dass wir keinerlei Erfahrungen als Staat hatten."
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

318

Samstag, 17. Mai 2008, 23:15

Wer sind übrigens die Autoren vom Wikipedia????????


Weiss ich nicht.

Wer sind deine Autoren in deiner Antwort ?

Zu meinem Link fällt dir nichts ein ?

Der Broder hat doch den Watzak zerlegt.

319

Samstag, 17. Mai 2008, 23:36

Wer sind übrigens die Autoren vom Wikipedia????????


Weiss ich nicht.

Wer sind deine Autoren in deiner Antwort ?

Zu meinem Link fällt dir nichts ein ?

Der Broder hat doch den Watzak zerlegt.
Die Autoren sind in den Zitaten fett markiert, und Watzal hat ausschließlich diese zitiert!

Zu Deinem Link ist zu sagen, dass er für dieses Beispiel nicht taugt, weil wie ich oben bereits erwähnte, Watzal nicht seine Meinung sondern Aussgen der genannten Personen zum Besten gab.

Warum kritisierst Du ihm wenn er bloß Begin, Dayan, Abbas, Rabin usw. zitiert? Ist man ein Israel-Hasser wenn man das tut?
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Marie von Ebner-Eschenbach

320

Sonntag, 18. Mai 2008, 00:00

Die Autoren sind in den Zitaten fett markiert, und Watzal hat ausschließlich diese zitiert!

Ok.

Von allen von Watzak angeführten Autoren, die in seinem Artikel stehen, sind mir einige ein Begriff, von keinem einzigen habe ich ein Buch oder einen Artikel gelesen, also kann ich mir darüber keine EIGENE Meinung bilden (ist doch eure Methode, es zählt nur die eigene Meinung).

Also sind deine Fett gedruckten Autoren für keinen von uns überprüfbar.

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