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Anonymous

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61

Montag, 29. Januar 2007, 12:16

Zitat von »"sj413"«

Ich finde bei dieser Diskussion wird immer das Judentum und der Zionismus wild durcheinander gewürfelt!

Das Judentum ist für mich eine Religion, genauso wie das Christentum oder der Islam und ist IMHO wertfrei zu betrachten und zu akzeptieren, so wie jede Religion.

Der Zionismus hingegen ist durchaus auch kritisierbar, stellt er doch eine politische Ideologie dar, welche aus dem Judentum hervorgegangen ist.
Kritik am Umgang Israels mit anderen Ländern und/oder ethnischen Gruppen in Israel (und umgekehrt) MUSS ohne die Antisemitenkeule möglich sein, handelt es sich bei Israel doch um einen Staat wie jeden anderen, der nicht unter einem Glassturz stehen darf!


Andy, der Zionismus ist ohne das Judentum nicht ausreichend diskutierbar.

Warum?

Welcher Jude gibt offen zu ein Zionist zu sein?

Zionismus ist ein Ideologie.

Wie willst du eine Ideologie treffen, ohne Menschen, Organisationen, Religionen, Ethien, etc. zu nennen?

Wir duerfen dies straflos, wenn es um andere Menschen, Organisationen, Religionen, Ethnien, geht.

Nur hinsichtlich Juden ist dies strafbar und, nach dir und anderen, unmoralisch, auf jeden Fall aber verkehrt und eine ueble Verallgemeinerung.

Glaubst du die Observer, Caddy, Stella und andere Verleumder und Anpisser, sind Zionisten?

Nein, sicher nicht. Sie sind entweder normale Juden - auch anstaendige darunter!!!-, sympatisieren mit Juden, werden von diesen bezahlt, ausgenuetzt oder hirngewaschen.

Das sind alles keine Zionisten. Das sind Juden, Juden als ein Volk, genauso, wie die Nazis Deutsche waren.

Komme mir jetzt nicht damit, dass Juden religioes sind und die Nazis es nicht waren.

Es ist doch klar, dass es unter Juden gute, normale Juden gibt.

Wie aber kann ich das wissen, wenn mir keiner der von mir aus einem bestimmten Grund Angegriffenen sagt, ob er ein Zionist ist oder nicht und wer fuer die israelischen Schlaechter ist und wer nicht?

Die Zionisten sind Juden und die Machthaber dieser Welt sind Juden.
Wie soll ich den schuldigen Juden vom unschuldigen unterscheiden?

"Wenn du das nicht kannst, lass alle Juden ih Ruhe", wirst/kannst du mir jetzt antworten.

Soll also niemand, der seine von dir vorgegebene Hausaufgabe nicht gemacht hat, die Zionisten und die schaebigen Machthaber, Schwindler und Kriegs- und Volksverbrecher dieser Welt kritisieren?

Das wuerde ihnen so passen!

Nicht ich habe das Wort "Kollateralschaden" erfunden. Die Juden erfanden es, zuerst hinsichtlich Deutschland und Oesterreich und seitdem bei allen Massakern, die sie begehen oder von ihren Kolonials, den Amis, ausfuehren lassen.

Ja, durch meinen Angriff auf Juden entsteht ein Kollateralschaden bei den Anstaendigen unter ihnen. Es liegt an diesen zu beweisen, wer nicht gegen mein Anliegen ist.

Mein Anliegen ist, und es sind zwei:
a) Hinweg mit den einseitigen und Oesterreich auf Ewigkeit verarschenden Pro-Judenparagraphen in oesterreichischen Gesetzbuechern!
b) Aufzeigen aller bekannten juedischen Schweinereien in der Welt.

Juden zeigen mit Fingern auf mein Volk, markieren mich in meinem eigenen Land per Gesetz als Kain.

Ich zeige mit meinem Finger auf alle falschen juedischen Abel.
Wer sich nicht angesprochen fuehlt, moege sich erheben!

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62

Montag, 29. Januar 2007, 14:14

Zitat

Wie aber kann ich das wissen, wenn mir keiner der von mir aus einem bestimmten Grund Angegriffenen sagt, ob er ein Zionist ist oder nicht und wer fuer die israelischen Schlaechter ist und wer nicht?


Ich bin kein Zionist !
Ich bin nicht für die zionistischen Schlächter !
Ich bin nicht für die Rechtsnationalen !
Ich bin nicht für die Linkslinksextremen !
Ich bin nicht für den Irankrieg der Amis !
Ich bin nicht für die Okupation von Tibet durch die Chinesen !

Ich bin aber auch nicht dafür, alle Schuld (Erbsünde) dieser Welt den Israelis aufzuhalsen, so wie es du und einige andere hier versuchen !

ASY

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63

Montag, 29. Januar 2007, 14:41

Zitat von »"caddy40"«

(Erbsünde)


Was meinst du damit, denn das klingt für mich total fremd?

64

Montag, 29. Januar 2007, 15:14

Für mich auch.
Ich habe nur den Spruch von den Katholen genommen, der auch Anlass für die "Schuld" der Juden ist.

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ASY

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65

Montag, 29. Januar 2007, 15:25

Die Erbsünde bezieht sich auf die Schöpfungsgeschichte mit Adam und Eva.

Der Sündenfall ist das Essen vom Baum des Wissens (der Erkenntnis), mit dem anschließenden Vertreiben aus dem Paradies.

66

Montag, 29. Januar 2007, 23:55

Hallo Otto,

Zitat von »"Eberndorfer"«


Andy, der Zionismus ist ohne das Judentum nicht ausreichend diskutierbar.


Ich denke schon!
Der Zionismus ist eine radikale, nationale Bewegung.

Zitat


Wie willst du eine Ideologie treffen, ohne Menschen, Organisationen, Religionen, Ethien, etc. zu nennen?


Der Mechanismus nationaler radikaler Bewegungen GIBT VOR auf Religionen oder ethnischen Gruppen aufzubauen. Warum? Weil man damit gut Massen manipulieren kann! Der Hintergrund für diese speziellen "Ideologien" sind aber lediglich die Machtgelüste einer kleinen Gruppe.

Zitat


Wir duerfen dies straflos, wenn es um andere Menschen, Organisationen, Religionen, Ethnien, geht.


Nein! Da es rassistisch wäre! Genausowenig wie es nicht legitim ist, daß jemand behauptet: "Die Deutschen waren alles Kriegsverbrecher", genauso ist es rassistisch zu sagen: "Die Juden sind alles machtgeile, geldgierige Zionisten!", oder...(Liste mit beliebigen Vorurteilen fortsetzen).


Zitat


Nur hinsichtlich Juden ist dies strafbar und, nach dir und anderen, unmoralisch, auf jeden Fall aber verkehrt und eine ueble Verallgemeinerung.


Rassismus ist generell strafbar!

Zitat


Glaubst du die Observer, Caddy, Stella und andere Verleumder und Anpisser, sind Zionisten?

Nein, sicher nicht. Sie sind entweder normale Juden - auch anstaendige darunter!!!-, sympatisieren mit Juden, werden von diesen bezahlt, ausgenuetzt oder hirngewaschen.

Das sind alles keine Zionisten. Das sind Juden, Juden als ein Volk, genauso, wie die Nazis Deutsche waren.


Wo habe ich gesagt, einer der oben genannten Personen war ein Zionist?
Mir ist nur die Geschichte aus Caddy's Kindheit im Gedächtnis hängengeblieben aus dem Krieg, wie er und andere unter den Nazis gelitten haben und dass es da logisch ist, daß er nicht gerade viel Mitgefühl für die Nazi-Rotzer empfindet!

Willst Du ihm daraus einen Strick drehen?

Es kommt nämlich heute schon wieder ein bisschen die Stimmung auf, daß wenn man nicht gegen Ausländer, Juden, usw. ... ist, daß man ein "Vaterlandsverräter" ist. Das finde ich schon bedenklich, daß sowas wieder laut werden darf...

Zitat


Komme mir jetzt nicht damit, dass Juden religioes sind und die Nazis es nicht waren.


Das wollte ich nirgends andeuten. Wie kommst Du darauf?



Zitat


Die Zionisten sind Juden und die Machthaber dieser Welt sind Juden.
Wie soll ich den schuldigen Juden vom unschuldigen unterscheiden?


Die Nazis waren Deutsche und die Machthaber im 3. Reich waren die Deutschen.
Wie soll ich einen schuldigen Deutschen vom unschuldigen unterscheiden?

...ist die selbe unsinnige Frage!

Zitat


"Wenn du das nicht kannst, lass alle Juden ih Ruhe", wirst/kannst du mir jetzt antworten.


Nein, das sage ich nicht! Ich sage Dir: "Klage konkret den Zionisten Herrn Maier an, der gerade einen Palästinänser foltert"...oder: "Klage den Zionisten Herrn Vielgeld an, der gerade durch Insidertrading ein Vermögen macht!" ...so...jetzt gehe noch einen Schritt weiter: Streiche in meinen Aussagen noch das Wort "Zionist" heraus...Du kommst auch ohne dieses Wort aus. Du wirst die Verbrecher trotzdem dingfest machen! 8)

Zitat


Soll also niemand, der seine von dir vorgegebene Hausaufgabe nicht gemacht hat, die Zionisten und die schaebigen Machthaber, Schwindler und Kriegs- und Volksverbrecher dieser Welt kritisieren?


NIEMAND wird Dir einen Strick daraus drehen, wenn Du offen Kritik am israelischen Staatschef übst oder die Greuel der israel. Armee an ihren Feinden kritisierst.

Zitat


Mein Anliegen ist, und es sind zwei:
a) Hinweg mit den einseitigen und Oesterreich auf Ewigkeit verarschenden Pro-Judenparagraphen in oesterreichischen Gesetzbuechern!


Es sind Paragraphen, die verhindern sollen, dass wieder ein Holocaust erfolgt. Diese Gesetze verbieten in keiner Weise die Kritik am Zionismus!

Zitat


b) Aufzeigen aller bekannten juedischen Schweinereien in der Welt.


Nochmals: Wenn Du illegale Machenschaften eines Juden offenlegst, so ist das legitim und Du wirst sicher nicht belangt werden, warum auch???



Zitat


Juden zeigen mit Fingern auf mein Volk, markieren mich in meinem eigenen Land per Gesetz als Kain.


Viele der Juden sind vor den Nazis geflüchtet und sind genauso Österreicher wie Du. Sie wurden aber enteignet...wie würdest Du da reagieren?

Liebe Grüsse

Andy
Muht die Kuh laut im Getreide, war ein Loch im Zaun der Weide

ASY

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67

Donnerstag, 8. Februar 2007, 00:58

DIE GRÜNDUNG ISRAELS

Der Krieg öffnete auch, wie seit 1871 geplant, die Tore für die Gründung des Staates Israel. Als sich die Wunden in Europa langsam schlossen, richtete sich die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf den Nahen Osten, wo die Zionisten gerade dabei waren, Israel in Palästina zu etablieren. Der Mord an Lord Moyne durch zwei Zionisten erregte England sehr. Auf dem Zionistenkongreß 1946 in Genf wurde der Einsatz von Terrorismus als Mittel zur Errichtung des Zionistischen Staates befürwortet. So entstanden viele Terrororganisationen in Palästina, um die Gründung Israels zu erzwingen.

Die beiden wichtigsten waren die«IRGUN ZVAI LEUMI«des Menachim Begin und die »STERN-BANDE« des Yitzhak Shamir. Nachdem das Blutvergießen der Araber gegen die Engländer in Palästina weiter zunahm, wurde die Sache der UNO vorgelegt. Diese entschied am 29. November 1947 eine Teilung Palästinas in zwei unabhängige Staaten, einen arabischen und einen jüdischen. Das Prinzip des Teilens eines Staates als Herrschaftsprinzip kennen wir noch aus den Zeiten Roms. »Divide et impera«, »Teile und herrsche«, hat einen 100%igen, nie endenden Zwist zufolge. Und so war es auch. Die Trennung hatte noch blutigere Unruhen heraufbeschworen, was den Rückzieher der UNO ergab. Daraufhin teilten die Zionisten Palästina eigenmächtig. Die »Stern-Bande« und die »Irgun Zvai Leumi« (unter Führung Begins) stürmten das Dorf Deir Yasin und schlachteten alle Leute ab, als Warnung gegen weitere Widerstände der Araber. Diese flohen in die Nachbarländer, bis auf wenige, die sich unter der Führung Yasir Arafats und der PLO zusammenschlossen.

Mit der Unabhängigkeitserklärung Israels am 14. Mai 1948 gab es weitere Unruhen. Seit dieser Zeit ist der Nahe Osten eine gärende Brutstätte des Hasses und des Mordens.


Kann es so gewesen sein?

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Donnerstag, 8. Februar 2007, 01:17

NoNa!!!
Q.

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69

Freitag, 16. Februar 2007, 15:32

Re: Made in Israel

Wie Hass gelehrt wird

Mike Odetalla, 2.07 ( www.hanini.org)

Es vergeht kein Tag, an dem man nicht von jemandem aus dem Israellager Märchen erzählen hört oder liest, wie Palästinenser ihre Kinder zu hassen lehren. Von solchen, die ehrgeizig nach einem höheren Amt streben wie z.B. Hillary Clinton bis zum aufhetzenden Irren wie Pat Robertson oder Daniel Pipes. Sie versäumen keine Gelegenheit, diese Lüge zu verbreiten, in der Hoffnung, die palästinensischen Eltern und die pal, Gesellschaft als Ganzes als un- menschlich darzustellen, da sie nicht in der Lage seien, ihre Kinder richtig zu erziehen.

Obwohl dieser Mythos über palästinensische Eltern und Kinder schon unzählige Male von vielen Fachleuten, einschließlich israelischer Akademiker und Journalisten in der israelischen Presse entlarvt wurde, hat es die nicht zum Schweigen gebracht, die die Palästinenser bei jeder Runde ihrer endlosen Kampagnen dämonisieren wollen und die amerikanische Öffentlichkeit einer Gehirnwäsche unterziehen will, damit Israels schändliche Taten und Politik gegenüber dem schwer verleumdeten und brutal behandelten palästinensischen Volk beiseite gewischt und entschuldigt werden können, weil die Palästinenser und ihre Kinder irgendwie nicht als gleichwertige Menschen angesehen werden können.

Als Kind, das in Palästina aufgewachsen ist, wo es noch kein Fernsehen, auch keinen Strom dafür gab, sah ich das erste mal den Davidstern auf einem glänzend metallischen Körper eines Phantomjägers, der im Tiefflug über unsere Köpfe flog, als er unser Dorf bombardierte und uns beinahe massakrierte, als wir uns mit etwa 20 Leuten in einer Höhle zusammenkauerten, aus dieser dann aber schnell flohen – wenige Minuten bevor sie von einer Rakete getroffen wurde.

Der erste Jude, den ich je in meinem Leben sah, war eine seltsam aussehende Figur, die oben auf einem Panzer stand, auf dem auch der Davidstern gemalt war. Diese Figur richtete ihr Gewehr gegen meine Mutter und schrie sie in einer Sprache an, die ich bis dahin nicht gehört hatte. Der erste Jude, den ich aus der Nähe sah, richtete auch sein Gewehr auf mich, obwohl ich erst ein sechsjähriges Kind war.

Während der frühen Periode der israelischen Besatzung meiner Heimat waren die einzigen Juden, denen wir begegneten, israelische Soldaten, die durch unser Dorf liefen und alle Jungen ab 12 und alle Männer bis 75 zwangen, sich stundenlang außerhalb des Dorfes aufs offene Feld in die brutale Sommersonne zu setzen - ohne Rücksicht auf ihre Sicherheit oder ihr Wohlbefinden. Es waren diese Soldaten, die täglich Ausgangssperren über unser Dorf verhängten und eines Nachts, als wir alle in unsern Häusern waren, ins Dorf kamen und jeden Hund, den sie im Dorf finden konnten, töteten. Noch tagelang lag nach dieser gemeinen Tat der Gestank von verwesendem Fleisch über dem Dorf.

Bei mehr als einer Gelegenheit sah ich wie jüdische Soldaten physisch und verbal palästinensische Männer, Frauen und Kinder beleidigt und misshandelt haben. Einige dieser Soldaten schienen die Macht, die ihnen die Waffe und die Uniform über andere verlieh, zu genießen – ja, sie zeigten bei ihrer „Arbeit“ sadistischen Eifer.

Eigentlich ist es unnötig zu sagen, dass unzählige palästinensische Kinder ihre ersten Begegnungen mit Juden auf diese Weise hatten – ob das nun in Palästina oder in den Flüchtlingslagern im Libanon oder sonst wo war. Das jüdische Gesicht Israels manifestierte sich uns gegenüber in der Person des israelischen Soldaten.

Im Gegensatz dazu sah der erste Christ, dem ich jemals begegnete, genau so aus wie wir und er sprach wie wir und hatte dieselben Sitten und Gebräuche. Er war auch ein einheimischer Palästinenser, der für mich und meine Familie keine Bedrohung darstellte.

So war die Vorstellung von Juden stark von den Erfahrungen und Begegnungen mit israelischen Soldaten beeinflusst. Und ich war noch eines der glücklichen Kinder, weil Tausende anderer palästinensischer Kinde für ihr Leben gezeichnet wurden, weil sie Zeugen vom Töten, Schlagen, von mitternächtlichen Überfällen, Demütigungen, der Festnahme ihrer Väter, Geschwister und anderer Familienangehöriger durch die Israelis waren.

Der Davidstern war für mich und andere Palästinenser kein religiöses Symbol. Es war ein Symbol der Unterdrückung und der Furcht; denn es war ja auf den Tod bringenden Maschinen der israelischen Armee gemalt.

Es war erst in Amerika, dass ich Juden traf, die mich nicht zu bedrohen schienen und die so normal aussahen wie alle anderen rund herum. Seitdem bin ich vielen begegnet und habe mich mit vielen Juden in Amerika und anderswo angefreundet . Sie zeigten mir eine völlig andere Seite der Juden, von der ich nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt.

Meine Kinder dagegen wurden in den USA geboren und sind hier groß geworden. Sie haben hier viele meiner jüdischen Freunde kennen gelernt. Obgleich sie vieles davon wissen, was Israelis unserm Volk antun, schauen sie Juden nicht anders an als jeden anderen Amerikaner.

Erst im Sommer 2003 begannen sie Juden in einem anderen Lichte zu sehen. In der heißen Sommersonne am israelischen Checkpoint zu stehen, wurden sie aus erster Hand Zeugen der israelischen Unterdrückung und Grausamkeit und erstarrten wie im Schock, als sie sahen, wie man über einen jungen palästinensischen Vater herfiel, wie er von israelischen Soldaten geschlagen wurde, weil er die „Kühnheit“ besaß, sich zu beklagen, weil seine schwangere Frau und zwei kleine Kinder stundenlang in der brütenden Hitze am Qalandia-Checkpoint auf dem Weg nach Hause warten mussten. Ich werde nie den Schock auf dem Gesicht meiner Kinder vergessen, als ich versuchte, dem jungen Vater aufzuhelfen, nachdem er vor seiner Frau und den Kindern bewusstlos geschlagen worden war.

Mehr als alles andere sind es die Israelis selbst, die den größten Einfluss auf die Jugend Palästinas hat. Durch ihre Worte und ihre Taten sind sie es, die den palästinensischen Kindern das Hassen beibringen; denn – wie wir alle wissen – ist die eigene Erfahrung die größte Lehrmeisterin für sie alle und die Israelis machen mit ihrer „Lehre“ einen Höllenjob.

Der amerikanische Dichter - ich glaube ,es ist - Auden sagte es am besten_

Die Öffentlichkeit und ich wissen, was Schulkinder lernen: diejenigen, denen man Böses antut, werden Böses zurückgeben.


(dt. Ellen Rohlfs)

Anonymous

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Freitag, 16. Februar 2007, 18:46

Re: Made in Israel

Zitat von »"ASY"«

Wie Hass gelehrt wird
Mike Odetalla, 2.07 ( www.hanini.org)


Wenn ich ein Palaestinenser ohne Hoffnung und Zukunft waere und zudem noch ein Familienmitglied an juedische Staatsverbrecher verloen haette, wuerde ich auch mein Menschenrecht ausueben und u.U. meine ganze uebrig gebliebene Familie dafuer opfern, an den Moerdern maximum Rache zu nehmen.

Wie, lass ich offen zum Raten.

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