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ASY

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1

Freitag, 4. März 2005, 17:16

Aufmerksamkeit

Kann Aufmerksamkeit auch negativ sein?

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Anonymous

unregistriert

2

Freitag, 4. März 2005, 21:21

ja, doch.

sie kann aufdringlich sein.
sie kann unerwünscht sein.
sie kann kränkend sein.

ASY

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3

Freitag, 11. März 2005, 19:28

Wenn ich Aufmerksamkeit kund gebe ja!

Ich bin von Natur aus aufmerksam, nicht als Tugend, sondern ich kann gar nicht anders. Nur zu oft wird mir das Rausposaunen der Früchte meiner Aufmerksamkeit zum Verhängnis, zumal sie ja nicht immer im Sinne des Betroffenen sind.

Ich mag offene aufmerksame Menschen lieber!

Anonymous

unregistriert

4

Freitag, 11. März 2005, 21:31

Zitat von »"ASY"«



Nur zu oft wird mir das Rausposaunen der Früchte meiner Aufmerksamkeit zum Verhängnis, zumal sie ja nicht immer im Sinne des Betroffenen sind.


aufmerksamkeit ist gewiss eine tugend, doch die noch größere tugend ist die "diplomatie"!
sprich: seine (subjektiven) erkenntnisse nicht immerzu lautstark zu verkünden. ;)

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ASY

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5

Freitag, 11. März 2005, 22:30

Oder Taktgefühl!

Ich gehe da immer von mir aus, es kann mir nur recht sein, wenn von jemand Aufmerksamen Informationen kommen, die ich sonst selbst nicht oder erst spät erkennen könnte. Wie im Rudel der Späher! An sich ohne Missbrauch nichts Schlechtes, zumal man schlechte Erfahrungen nicht immer erst selber machen muss.

Aufmerksamkeit sehe ich eher als Gabe, nicht als Tugend. Die herkömmlich gemeinte Aufmerksamkeit (Tür aufhalten, An/Ausziehhilfen) sehe ich eher als konditionierte Höflichkeit!

Die hier von mir angesprochene Aufmerksamkeit bringt meist nur schlechte oder warnende Nachrichten. Ich kann scheinbar mit meiner Aufmerksamkeit schlecht umgehen. Hemme ich mich, geht's mir schlecht, hemme ich mich nicht, geht's wem andern schlecht!

Anonymous

unregistriert

6

Samstag, 12. März 2005, 20:07

Zitat von »"ASY"«



Die hier von mir angesprochene Aufmerksamkeit bringt meist nur schlechte oder warnende Nachrichten. Ich kann scheinbar mit meiner Aufmerksamkeit schlecht umgehen. Hemme ich mich, geht's mir schlecht, hemme ich mich nicht, geht's wem andern schlecht!



mir scheint, du sprichst hier von aufmerksamkeit im sinne einer scharfen beobachtungsgabe.
und da bei manchen menschen der zwang, oder die lust - jene, durch diese aufmerksame beobachtung gewonnenen eindrücke seiner umgebung spontan, ungehemmt und dazu einigermassen geharnischt auf's auge zudrücken, ausgeprägter ist, als das taktgefühl, als die diplomatie, so gehts wohl meistens der (überrumpelten) "umgebung" schlecht.

:peitsch :flucht :wink

ASY

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7

Samstag, 12. März 2005, 20:40

@Rotkäppchen!

Ja sehr genau und noch mal: Ich rede von einer Fähigkeit und nicht der Schleimspur ziehenden Inszenesetzung.

Warum betrachten wir das Problem nicht leidenschaftsloser?

Es gibt Menschen die tief komplizierte mathematische Zusammenhänge einfach erkennen können! Der kann während des Unterrichts nebenbei Kreuzwort rätseln und kriegt vom Inhalt des Mathematikstoffes mehr mit, als ein "Durchschnittlicher" der aufmerksam ist!

So gibt es viele Sensoren in anderen Bereichen, die bei bestimmten Menschen besonders empfindlich sind. Oft kommen einem da auch negative Erkenntnisse in die Perspektive!

Ich hatte bspw einen Bekannten dem ich auf diebische Schliche kam. Was sollte ich nun mit meinem Wissen anstellen? Einmal könnte ich schweigen, dem Ganzen eine Eigendynamik gönnen um somit durch einhändiges Klatschen andere Leute in die gleiche Erfahrung zu schlittern.

Oder wäre es besser von meiner Aufmerksamkeitsergebnis zu berichten, um die Redlichen vor dem Dieb zu warnen?

Anonymous

unregistriert

8

Samstag, 12. März 2005, 20:44

Menschen mit pädagogischer Seele kennen keine größeren Lohn als jemandens Aufmerksamkeit.
Autor: Wladimir Tendrjakow
Vielleicht liegt es daran, lieber ASY, dass du eine „pädagogische Seele“ bist, und du deshalb die Aufmerksamkeit die du dabei gerne von anderen erhältst, auch anderen gegenüber hast?

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ASY

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9

Samstag, 12. März 2005, 22:19

Nicht ganz! Durch meine "Gabe" menschliche Schwächen zu ahnen lege ich dann einen Aufmerksamkeitszahn zu - das geht völlig automatisch und wird durch jede Erfahrung intensiver. Das Hauptproblem dabei ist, dass mich dieses Gefühl noch nie enttäuscht hat, ich hatte lediglich "Täuschungen" wenn ich mein Gefühl vorsätzlich ignorierte.

Da steh ich nur, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor!

Ich habe nur die Wahl Indizien für mich zu behalten, oder die Umwelt enttäuschend schwarz zu malen, bis sich meine Ahnung bestätigt. Die Zeit dazwischen ist halt sehr mühsam!

Anonymous

unregistriert

10

Samstag, 12. März 2005, 22:54

Zitat von »"ASY"«

@Rotkäppchen!

Ja sehr genau und noch mal: Ich rede von einer Fähigkeit und nicht der Schleimspur ziehenden Inszenesetzung.



jöööööö...
da würd mich doch sehr interessieren, was du unter einer schleimspur ziehenden inszenesetzung verstehst.


höflichkeit, freundlichkeit, gegenüber einem unbekannten menschen?
vertrauensvorschuß?
erwartung positiver eigenschaften am gegenüber?

oder bewußte vortäuschung von sympathie - wo in wahrheit keine vorhanden ist?

oder was sonst?

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