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121

Mittwoch, 8. November 2006, 10:02

Zitat von »"Die Kratzbürste"«

Das „Nichtverstehen“ kann ich nachvollziehen. Ist bei mir ähnlich. Aber das ist jedem seine Aufgabe, dies zu verhindern, oder zu revidieren.


Warum soll ich das? In etwas jüngeren Jahren habe ich das noch versucht. Und es hat mich scheißunglücklich gemacht. Heute bin ich wie ich bin und wer es nicht verstehen kann der hat auch das Recht dazu - es kümmert mich nicht.

Statt Alien ist mir auch ein vielleicht leichter verständlicher Ausdruck eingefallen - "bunter Hund" mit einem großen Hang zur Exzentrik. Was bei mir selten ist - ich bin nicht nur exzentrisch, ich LIEBE auch andere Exzentriker. Die meisten Menschen die mich nicht verstehen sind meiner Beobachtung nach sehr angepasst. Und brutal muss ich hier sagen: Angepasste interessieren mich nicht die Bohne.

Das mit der besten Freundin hat sich bei mir durch gemeinsame Tiefen ergeben. Wir picken aber auch nicht wie die Glucken aufeinander sondern reden halt über Dinge die wir sonst keinem sagen würden und wissen der andere bleibt diskret. Dafür habe ich einen nur sehr kleinen Freundeskreis weil mich die oberflächlichen Freundschaften nur wenig interessieren. Zur reinen Gesellschaft (Kino gehen etc.) ist mir mein Mann lieber als eine Schönwetterfreundschaft.
I walk the earth, my darling. This is my home.
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ASY

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122

Mittwoch, 8. November 2006, 10:08

Zitat von »"Emanuela"«

Was bei mir selten ist - ich bin nicht nur exzentrisch, ich LIEBE auch andere Exzentriker. Die meisten Menschen die mich nicht verstehen sind meiner Beobachtung nach sehr angepasst. Und brutal muss ich hier sagen: Angepasste interessieren mich nicht die Bohne.


Bei dir vermute ich mehr einen Hang zur exzentrischen Besessenheit - natürlich kommst du mir nicht rüber, aber ich kann mich auch täuschen. Ich bin sehr skeptisch, wenn sich Leute selbst so erschöpfend erklären.

123

Mittwoch, 8. November 2006, 10:11

Zitat von »"ASY"«

Zitat von »"Emanuela"«

Was bei mir selten ist - ich bin nicht nur exzentrisch, ich LIEBE auch andere Exzentriker. Die meisten Menschen die mich nicht verstehen sind meiner Beobachtung nach sehr angepasst. Und brutal muss ich hier sagen: Angepasste interessieren mich nicht die Bohne.


Bei dir vermute ich mehr einen Hang zur exzentrischen Besessenheit - natürlich kommst du mir nicht rüber, aber ich kann mich auch täuschen. Ich bin sehr skeptisch, wenn sich Leute selbst so erschöpfend erklären.


in solchen Situationen denke ich manchmal an einen Automechaniker, der erklärt wie seine Arbeit vonstatten geht :D

124

Mittwoch, 8. November 2006, 10:16

Menschen denken viel zu wenig über sich selbst nach und zu viel über andere. Eine von mir hochgeschätze Frau die als Coach tätig ist hat mir den denkwürdigen Tipp gegeben "Sich selbst kennen ist der Anfang aller Zufriedenheit. Wer sich selbst nicht wirklich kennt der kann nicht wissen was er will". Und so begab ich mich auf die Suche nach dem was ich bin. Eine Arbeit die nie endet.
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125

Mittwoch, 8. November 2006, 10:20

Zitat von »"Emanuela"«

Menschen denken viel zu wenig über sich selbst nach und zu viel über andere. Eine von mir hochgeschätze Frau die als Coach tätig ist hat mir den denkwürdigen Tipp gegeben "Sich selbst kennen ist der Anfang aller Zufriedenheit. Wer sich selbst nicht wirklich kennt der kann nicht wissen was er will". Und so begab ich mich auf die Suche nach dem was ich bin. Eine Arbeit die nie endet.


sie war ein guter Coach! mehrere sollten von dieser Aussage profitieren!

ASY

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126

Mittwoch, 8. November 2006, 10:33

Zitat von »"Emanuela"«

Menschen denken viel zu wenig über sich selbst nach und zu viel über andere.


Wenn sie über andere nachdenken, dann denken sie auch über sich selbst nach - vielleicht oft unbewusst, aber doch. Alles Bewertende vergleicht man ja trotzdem immer in erster Linie mit sich selbst.

Hier muss ich wieder mal mein Logik-Blabla loslassen.

Was A über B sagt, sagt mehr über A als über B aus! ;)

Anonymous

unregistriert

127

Mittwoch, 8. November 2006, 10:35

Zitat von »"Die Kratzbürste"«

Hier liegt vielleicht der Unterschied zwischen uns beiden.
Ich fühle mich in einer großen Gruppe ebenso wohl, wie in Zweisamkeit oder alleine. Ich glaub ich hab’s schon erwähnt, ich besitze keine „beste Freundin“. Denn genau dieser Besitzanspruch, den speziell Frauen zu beanspruchen versuchen, den hab ich nie verstanden, ertragen oder praktiziert. Wenn meine damalige beste Schulfreundin mit Freunden etwas unternommen hat, dann hab ich mitgemacht, oder nicht. Gestört hat mich das Gefühl, nicht die wichtigste für sie zu sein, absolut nicht. Jedoch wenn ich sie eingeladen hab mit mir zu einer(m) Bekannten zu fahren, auszugehen, dann hat sie in der Regel abgelehnt. Weil den/die kennt sie nicht, oder nicht so gut usw.

Das „Nichtverstehen“ kann ich nachvollziehen. Ist bei mir ähnlich. Aber das ist jedem seine Aufgabe, dies zu verhindern, oder zu revidieren. Aber da ich mit meinem Unverständnis in gewissen Dingen keinem auf die Zehen trete, ändert sich dieses einfach oft in „a bisserl exotisch“. Und eigentlich würden viele in bestimmten Dingen auch gerne so denken und agieren wie ich. Und da ich die Leute an meinen Gedanken und Handlungen auch teilhaben lasse, diese erkläre und im Fall auch mit Argumenten aufwarten kann, wandelt sich die Stimmung meist ins positive (gegen die hartnäckigen Stuten kann eh keiner was tun). Ich verabsäum aber keineswegs zu erklären, dass mir das nicht einfach so in den Schoss gefallen ist, sondern dass dafür auch einiges getan werden muss.


Ich koennte deinen Beitrag uebernehmen und oben Otto Tomasch oben hinschreiben. So bin ich auch, nur maennlich.

Meinen Alian'Charakter erkennt man vielleicht daraus, dass ich zB beim Bergwandern, wenn alle anderen schoene Almblumen gepfluckt hatten, mir die weniger 'schoenen' leid taten und ich dann grundsaetzlich diese pflueckte, nicht um zu zeigen, dass ich anders sei, dass wusste sowieso jeder, sondern weil es mein echtes Verlangen war. Ich hab es mir nice leicht gemacht, und ein Mitlaeufer war ich nie. Mein Held ist Wilhelm Tell, aber auch Diogenes.

Deshalb habe ich auch den Charakterzug, mich grundsaetzlich in a-typsche Frauen zu verlieben. A liebsten sind mir die Stachel-Frauen um die man, wie Gunther, um Brunhilde kaempfen muss um sie zu besiegen. Denn der schoenste Kuss ist der den man, nein, nicht den man bekommt, sondern den man sich nach dem Sieg ueber Brundilde erworben hat und ihn sich im Kampfgewuehle nimmt, beide in Schweiss gebadet und sich in der ersten Umarmung aufloesend.

Sklaven-Frauen eignen sich gelegentlich fuers Bett, aber als Freundin nehme ich mir eine Brunhilde. Sie koennte auch in irgendeiner Sportart besser sein als ich, dh dies wollen. Aber das ist nicht so einfach. :fecht

128

Mittwoch, 8. November 2006, 11:02

Zitat von »"ASY"«

Zitat von »"Emanuela"«

Menschen denken viel zu wenig über sich selbst nach und zu viel über andere.


Wenn sie über andere nachdenken, dann denken sie auch über sich selbst nach - vielleicht oft unbewusst, aber doch. Alles Bewertende vergleicht man ja trotzdem immer in erster Linie mit sich selbst.

Hier muss ich wieder mal mein Logik-Blabla loslassen.

Was A über B sagt, sagt mehr über A als über B aus! ;)


Ich widerspreche heftigst:
Die Weigerung über sich selbst ausreichend nachzudenken ist nichts als die Angst vor dem was man entdecken könnte. Es ist halt viel angenehmer ander auszustalieren als sich selbst.
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ASY

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129

Mittwoch, 8. November 2006, 11:06

Du überschätzt die Menschen. Außerdem habe ich ja deiner Auslegung nicht widersprochen.

Es gibt auch Leute, die viel über sich plappern und trotzdem zu ihrer eigenen Person falsch liegen.

Wie schützt DU dich vor so einem Fehler?

130

Mittwoch, 8. November 2006, 11:22

Du verwechselst plappern mit nachdenken.

Wie schütze ich mich vor Fehlern? Fehlerquote muss man natürlich mit einberechnen. Aber ich versuche mich eingehend selbst zu beobachten. Außerdem verlässliche Menschen zu befragen. Höre genau hin wenn jemand mir sagt wie ich rüberkomme. Außerdem haben mir Biostruktur-Analyse und besagter Coach noch geholfen.

Fehler liegen übrigens auf der Hand wenn man nichts Negatives an sich entdeckt. Und ich kann dir versichern: mir ist schon genug bei meiner Selbterforschung begegnet!
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