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Anonymous

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1

Donnerstag, 9. November 2006, 05:03

Vudoo-Hexen und christliche Wunder!

Richard Dawkins erwähnt in seinem Buch „The God Delusion“ (Der Gott-Wahn) eine Anekdote die ein Licht darauf wirft, mit welchen menschlichen und intellektuellen Unzulänglichkeiten wir es bei Menschen die gläubig sind zu tun haben, einerlei, ob diese Christen oder Moslems, ungebildete Menschen oder Universitätsprofessoren sind:

Ein Anthropologe schreibt in seinem Buch „Religion explained“ (Religion erklärt) was viele Menschen in Afrika glauben,

„… dass Hexen ein spezielles inneres tierähnliches Organ hätten, dass des Nachts wegfliegt und die Ernte anderer Menschen vernichtet oder ihr Blut vergiftet. Es wird auch erzählt, dass diese Hexen manchmal zu großen Banquets zusammen kommen, wo sie ihre Opfer verspeisen und zukünftige Attacken planen. Viele versichern einem auch, dass ein Freund eines Freundes in der Nacht tatsächlich über das Dorf fliegende Hexen gesehen hat, die auf einem Bananenblatt saßen und magische Pfeile auf verschiedene ahnungslose Opfer warfen.“

Richard Dawkins erwähnte diesen Bericht des Anthropologen bei einem Abendessen in einem Cambridge College, worauf einer der Gäste, ein bekannter Cambridge-Theologe sich an ihn wandte und die folgende Bemerkung machte:

„Genau das ist es, was Anthropologie so faszinierend und auch so schwierig macht: Man muss naemlich erklären, wie Menschen so einen Unsinn glauben können.“

Richard Dawkins war verblüfft:

„Wenn wir annehmen, dass der Cambridge Theologe ein durchschnittlicher Christ ist, glaubt er selbst eine Kombination des Folgenden:

• Während der Zeit unserer Vorfahren, gebar eine Jungfrau-Mutter einen Mann bei dem kein Vater im Spiel war.

• Derselbe vaterlose Mann sprach zu einem Freund namens Lazarus, der lange genug tot war um zu stinken, und Lazarus kam prompt wieder zum Leben.

• Der vaterlose Mann kam selbst wieder zum Leben, nachdem er tot und drei Tage lang begraben war.

• Vierzig Tage später stieg der vaterlose Mann auf einen Hügel und verschwand dann körperlich in den Himmel.

• Wenn du in deinem Kopf private Gedanken murmelst, wird der vaterlose Mann, und sein ‚Vater’ (der auch er selbst ist) deine Gedanken lesen, und sie 'erhören'. Gleichzeitig ist er imstande die Gedanken aller anderen in der Welt zu lesen.

• Wenn du etwas Böses tust, oder etwas Gutes, sieht derselbe vaterlose Mann alles, auch wenn es sonst niemand sieht. Du könnest, je nach dem, belohnt oder bestraft werden, auch nach deinem Tod.

• Die Jungfrau-Mutter des vaterlosen Mannes starb nie, aber sie ‚stieg’ körperlich in den Himmel auf.

• Brot und Wein, wenn es von einem Priester (der einen Hoden haben muss) geweiht wurde, 'verwandelt’ sich in den Leib und das Blut des vaterlosen Mannes.

Was würde ein objektiver Anthropologe, wenn er sich auf ‚Feldarbeit’ in Cambridge befände und die erwähnte Gruppe von Glaubensartikeln zum ersten Mal hörte, über sie denken?“

Worin besteht der Unterschied zwischen einem Vudoo-Afrikaner, der an Hexen und einem gläubigen Christen, der an Wunder glaubt?
(Übersetzung O.T.)

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2

Donnerstag, 9. November 2006, 09:31

guten morgen!

die ganze glaubensgeschichte beruht auf mündlicher überlieferung.

ein vergleich!
erzähle hundert menschen in verschiedenen teilen österreichs eine banal einfache geschichte und in einem monat wirst du überrascht sein, wie sich die anfänglich harmlose geschichte in ein monstrum von gewaltbereiter ereignis, das nie statt gefunden hat, entwickelt.

jeder mensch hat angelernte fantasie, der eine mehr, der andere weniger.

so entstanden die bibel, koran und talmud.

für die menschen war früher lesen und schreiben ein luxus. teils aus zeitmangel, den nahrungsbeschaffung war früher eine anstrengende tätigkeit die viel zeit in anspruch nahm.

ein guter Rhetoriker, konnte die menschen überzeugen. natürlich musste es auch in primitivster form einen sinn ergeben.

3

Donnerstag, 9. November 2006, 09:37

Die Bibel ist das längste erwiesene Stille-Post-Spiel:
mindestens 300 Jahre lang wurde mündlich überliefert und dann erst aufgeschreiben. Kein Wunder dass das Endprodukt Grimms Märchen völlig in den Schatten stellt.
I walk the earth, my darling. This is my home.
(voice of the beehive)

ASY

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4

Donnerstag, 9. November 2006, 09:45

Wer Bibel und Koran kritisiert, der muss bei Talmud/Thora auszucken.

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5

Donnerstag, 9. November 2006, 09:51

Jedes einzelne der Grimms Märchen ist ein Märchen - wozu urteilen welches mehr irrational ist?
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ASY

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6

Donnerstag, 9. November 2006, 09:57

Weil man das Übel an der Wurzel zu packen ist, und da ist das Judentum uneingeschränkte Basis. Wenn Inhalte der Judenbücher entkräftet werden, verwirken sich auch jene der Abtrünnigen.

7

Donnerstag, 9. November 2006, 10:08

jeder papst hat sich ein denkmal gesetzt , in dem er die bibel umschreiben hat lassen!

der koran wurde seit khomeni verschärft geschrieben.

der talmud entschärft! man fordert nicht mehr so oft den tod von nicht jüdischen gläubigen!

die zionistischen schriften in der versenkung verschwunden, net ganz! :D

Anonymous

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8

Donnerstag, 9. November 2006, 10:54

Zitat von »"Bella"«

der talmud entschärft! man fordert nicht mehr so oft den tod von nicht jüdischen gläubigen.


Welch ein Trost!

Religioese Buecher kann man nur umschreiben, wenn der Schreiber sich geaendert hat.

Alle Buecher sind unschuldig, auch alle Goetter, die meist in Buechern erfunden wurden, aber auch alle anderen, in phantasievollen oder geistig umnachteten Koepfen erfundenen.

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9

Donnerstag, 9. November 2006, 10:58

Wer hat den Talmud wo entschärft?

10

Donnerstag, 9. November 2006, 11:21

Zitat von »"Emanuela"«

Die Bibel ist das längste erwiesene Stille-Post-Spiel:
mindestens 300 Jahre lang wurde mündlich überliefert und dann erst aufgeschreiben. Kein Wunder dass das Endprodukt Grimms Märchen völlig in den Schatten stellt.


Nach 300 Jahren hat man sich entschlossen zu entscheiden, WAS aufgeschrieben wird. Das ist für mich ein Unterschied. Denn die Unrichtigkeit der Bibel beruht für mich nicht darauf, dass mündlich falsch überliefert wurde, sondern nur in die Bibel kam, was den damaligen Entscheidungsträgern in den Kram passte.

@Eberndorfer

Die Übereinstimmung der verschiedenen Glaubensrichtungen, egal ob Hexerei oder staatlich anerkannter Glaube kann nicht geleugnet werden.

Es ist eben immer abhängig vom Volk, wie geglaubt wird.
In Afrika bedient man sich den Hexen,
in der westlichen, zivilisierten Welt des Gottes.

Zitat von »"Eberndorfer"«

einerlei, ob diese Christen oder Moslems, ungebildete Menschen oder Universitätsprofessoren sind:


Und ich bin mir nicht sicher, ob der Glaube in den obersten Hierachien nicht wieder eher bei den Hexen anzusiedeln ist, als bei einem Gott.

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