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711

Montag, 8. August 2011, 15:48

Massachusetts Institute of Technology (Ingenieur Jeff King) diskutiert Theorie über den Zusammenbruch des WTC am 11. September 2001

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Helfersyndrom« (8. August 2011, 16:13)


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712

Montag, 8. August 2011, 16:17

Praktiken der Abbruchindustrie


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713

Montag, 8. August 2011, 16:46

Acht erstaunliche Löcher


714

Dienstag, 9. August 2011, 22:22

Die zuletzt geposteten Videos unterscheiden sich in nichts von all den anderen 9/11-Videos: sie enthalten sachliche Fehler und können kein Sprengszenario angeben, das realistisch ist. Dass die Autoren Physiker, Techniker, Architekten sind, bedeutet nicht viel. Schließlich gibt es in jeder Berufsgruppe Außenseiter. Es ist keine Frage, das die überwiegende Mehrzahl der Physiker, Techniker und Architekten die Idee der Sprengung der WTC-Gebäude als Phantasie einstuft.

Im Video im Posting 710 diskutiert der Physiker Steven Jones den Fall des WTC 7 in 6,6 Sekunden. Seiner Meinung nach müssten für einen solchen schnellen Fall alle 24 Träger auf einmal nachgeben, was er für unmöglich hält. Herr Jones erwähnt jedoch mit keinem Wort, dass das WTC 7 (Quelle NIST-Report) eine sehr ausgefallene und vielleicht nicht sehr empfehlenswerte Konstruktion hatte: Es gab zwei dominante Hauptträger. Auch wenn nur einer dieser beiden Träger versagt, stürzt das Gebäude ein. Die Zeit von 6,6 Sekunden ist vermutlich aus dem Beginn des Zusammensturzes extrapoliert. Der NIST-Report nennt hier ganz andere Zahlen. Herr Jones setzt sich mit dem NIST-Report nicht auseinander sondern er zieht kurzerhand den Schluss: eine Thermitsprengung! Dass Fachleute eine solche an senkrechten Stahlträgern gar nicht für durchführbar halten, weil das geschmolzene Thermit herunterinnen würde und seitlich kaum Wirkung entfalten könnte und dass die metallurgischen Untersuchungen der FEMA keinen Hinweis auf Thermit geliefert haben, darauf geht Herr Jones nicht ein. Auch die Frage, wie das Thermit kontrolliert gezündet werden konnte, obwohl es doch heftig brannte und damit das Thermit unkontrolliert gezündet worden wäre, ist Herrn Jones keine Erwähnung wert.

Im Posting 711 referiert Herr Jeff King über seine Sicht der Zusammenbrüche. Sein Hauptthema ist die immense Staubwolke. Warum diese Herrn King so rätselhaft erscheint ist verwunderlich: in Zusammenhang mit 9/11 wurden zahllose Videos von Gebäudesprengungen gezeigt, bei denen aber immer nur der untere Teil der Gebäude gesprengt wurde. Trotzdem gab es beim Zusammenbruch auch von den oberen Gebäudeteilen immense Staubwolken. Nach Herrn King kann die Pulverisierung von Beton jedoch nur durch eine Sprengung bewirkt werden. Eine Betondecke wird durch eine Sprengung aber nicht pulverisiert sondern in einzelne Teile "zersprengt", wobei es natürlich auch kräftig staubt. Aber von einer kompletten Pulverisierung ist keine Rede. Für Herrn King liegt zwar eine Sprengung vor, aber ein genaueres Sprenszenario kann er nicht angeben. Würde man z.B., wie in anderen Videos vorgeschlagen, die Stahlträger sprengen, gibt es überhaupt keinen Grund für eine Pulverisierung von Beton. (Ein genaueres Sprengszenario ist in den unzähligen Videos übrigens so gut wie nie zu finden; und wenn doch, stimmt das Szenario hinten und vorne nicht mit den Beobachtungen überein.)

Während die Herrn Jones und King vermutlich durchaus ehrenwerte Absichten haben und es Ihnen nur an Kompetenz fehlt, ist das Video im Posting 712 für mich schlicht manipulativ. Hier wird ein "demolition expert" zitiert mit "We blow the basement - all the columns in the basement. Then we crack it up at the top to get it started". Einen Namen oder die Zugehörigkeit zu einer Organisation gibt es natürlich bei diesem "Experten" nicht. Hier wird folgendes abenteuerliches Sprengszenario entwickelt: Das Gebäude wird unten durch eine erste Serie von Sprengungen "geschwächt". Erst eine längere Zeit später erfolgt dann "oben" die eigentliche Sprengung. Wo hat man dergleichen in den vielen Videos von Gebäudesprengungen gesehen? Dort wude immer nur "unten" gesprengt. Und wozu soll denn die Sprengung unten dienen, wenn man oben sprengt? Wie wirkt sich die Sprengung "unten" 100 Stockwerke darüber aus, wo das Gebäude doch offensichtlich vollkommen unversehrt stehen bleibt? Und wenn man dann "oben" sprengt und das ganze Gebäude von oben nach unten zusammenfällt, muss man dann das Fundament vorher "geschwächt" haben? Das geht doch sowieso drauf! Dazu kommt noch die absurde Angabe, dass man das Fundament sprengt, um Platz zu schaffen, in den das Gebäude hineinstürzen kann. Das Gebäude schlägt im Sturz von oben ohnehin alles kurz und klein, das schafft sich selbst den Platz!

Dass die von vielen Beobachtern gemeldeten Explosionen im Lobby-Bereich durch in den Aufzugschächten herabstürzende Teile hinreichend erklärt wurden, wird nicht erwähnt. Dafür wird gezeigt, wie man Stahlträger durch eine Sprengladung schräg zerschneiden kann. Und dann zeigt man aus dem Trümmerhaufen herausstehende Träger, die abgeschnitten sind, und verkauft das als Indiz für die Sprengung. Dass hier der Stahl glatt abgeschnitten ist und nicht die für eine Sprengung typische Verformung zeigt, bleibt unkommentiert. Dass man auf anderen Fotos (in Quelle) gut sehen kann, wie diese Träger abgeschnitten wurden, nämlich mit Schneidbrennern im Zuge der Aufräumungsarbeiten, wird natürlich auch nicht erwähnt. (In dieser Quelle wird die Thermit-Problematik ausführlich behandelt. Auch Steven Jones wird erwähnt.) Und obwohl alle Künste der Sprengmeister gezeigt und gepriesen werden, bietet auch dieses Video kein detailliertes Szenario für die Sprengung an. Ein solches anzugeben, damit war der "demolition expert" offensichtlich überfordert.

715

Mittwoch, 10. August 2011, 00:56

Dass die Autoren Physiker, Techniker, Architekten sind, bedeutet nicht viel.
Sind Sie Physiker? Sind Sie Techniker? Sind Sie Architekt?
Schließlich gibt es in jeder Berufsgruppe Außenseiter.
Das sind mittlerweile eine Menge Außenseiter.

Auch wenn nur einer dieser beiden Träger versagt, stürzt das Gebäude ein.
Wenn einer dieser beiden Träger versagt, dann knickt das Gebäude ein.


Es ist keine Frage, das die überwiegende Mehrzahl der Physiker, Techniker und Architekten die Idee der Sprengung der WTC-Gebäude als Phantasie einstuft.
Gibt es eine entsprechende Erhebung?

(Quelle NIST-Report)
Welche Seite?


Dass Fachleute eine solche an senkrechten Stahlträgern gar nicht für durchführbar halten, weil das geschmolzene Thermit herunterinnen würde und seitlich kaum Wirkung entfalten könnte und dass die metallurgischen Untersuchungen der FEMA keinen Hinweis auf Thermit geliefert haben, darauf geht Herr Jones nicht ein.

Deswegen ist ja auch die Erklärung des ehemaligen russischen Nuklearmilitärs so attraktiv.

Sein Hauptthema ist die immense Staubwolke.

Wie sie durch die Darstellung des ehemaligen russischen Nuklearmilitärs erklärbar wird.

Dass Fachleute eine solche an senkrechten Stahlträgern gar nicht für durchführbar halten, weil das geschmolzene Thermit herunterinnen würde und seitlich kaum Wirkung entfalten könnte und dass die metallurgischen Untersuchungen der FEMA keinen Hinweis auf Thermit geliefert haben, darauf geht Herr Jones nicht ein.

Aber Herr King und er bemängelt, daß lediglich 200 Gegenstände aus dem Trümmerbereich als Untersuchungsmaterial dienten.






Das Mandarin Oriental Hotel brach trotz eines wesentlich größeren Feuers nicht zusammen. (s. Posting 707) Der Windsor Turm in Madrid, welcher oben völlig ausgebrannt ist, stand nach einem starken Brand immer noch. (s. Posting 707) Der Parque Central Tower in Venezuela brach nach einem Brand auch nicht zusammen. (s. Posting 707) Ein Hochhaus in Shanghai (China) stand nach einem Brand immer noch. (s. Posting 707)

716

Freitag, 12. August 2011, 10:31

Sind Sie Physiker? Sind Sie Techniker? Sind Sie Architekt?
Ich bin Techniker, und habe als solcher auch ein Grundlagenwissen in Physik. Architekten sind eine andere Spezies, die haben eher einen künstlerischen Einschlag ...

Zitat von »"Uebersicht"«

Schließlich gibt es in jeder Berufsgruppe Außenseiter. ... Es ist keine Frage, das die überwiegende Mehrzahl der Physiker, Techniker und Architekten die Idee der Sprengung der WTC-Gebäude als Phantasie einstuft.
Gibt es eine entsprechende Erhebung?
Mir ist keine bekannt. Meine Feststellung erhellt sich aber daraus, dass keine Standesvertretung, kein wissenschaftlicher Kongress, kein renommiertes Journal der Physiker, Techniker oder Architekten dieses Thema aufgegriffen hat. In meinem eigenen Umfeld (von Technikern) wird die Spreng-Hypothese jedenfalls praktisch ausnahmslos als Phantasie eingestuft. Und auch in den "Skeptiker"-Organisationen gibt es viele, die an eine Verschwörung glauben aber nicht an eine Sprengung. Diese beiden Dinge muss man auseinanderhalten.

Welche Seite? (Anm.: des NIST-Reports)
NIST Final Report on the Collapse of WTC7Die Struktur wird ab Seite 5 dargestellt. Ab Seite 26 wird ein Sprengszenario betrachtet, bei dem das Gebäude durch Sprengung eines einzigen Trägers zum Einsturz gebracht werden könnte. Leichter zu konsumieren als dieser Report ist das Video von NIST Why the Building WTC7 Fell, das aber kaum Detailinformationen enthält. Natürlich knickt ein Gebäude erst auf einer Seite ein, die andere folgt aber schnell nach. Beim Betrachten der Videos des WTC7-Einsturzes muss man bedenken, dass die Außenhülle des Gebäudes in sich bis zu einem gewissen Ausmaß tragend ist. D.h. dass es innerhalb der Außenhülle schon Einstürze gibt, die von außen noch gar nicht erkennbar sind.

Deswegen ist ja auch die Erklärung des ehemaligen russischen Nuklearmilitärs so attraktiv. ... Wie sie durch die Darstellung des ehemaligen russischen Nuklearmilitärs erklärbar wird. (Anm.: die immense Staubwolke)
Diese Erklärung ist nicht attraktiv sondern ein haarsträubender Unsinn. Wenn eine Bombe unter einem Gebäude explodiert, muss man am unteren Teil des Gebäudes sofort eine Wirkung sehen; dort muss es Deformationen und Staubwolken geben. Die Vorstellung, dass man ein Gebäude "pulverisieren" kann und es bleibt trotzdem so stehen wie es war, ist absurd. Bei den WTC-Türmen war es aber so, dass der untere Teil völlig unversehrt blieb, dort gab es keine Staubwolke und keine Deformationen, die Zerstörung inklusive Staubwolke kam von oben nach unten.

Aber Herr King und er bemängelt, daß lediglich 200 Gegenstände aus dem Trümmerbereich als Untersuchungsmaterial dienten.
Ich habe nicht nachgeforscht, wie diese Gegenstände ausgewählt wurden. Wenn man aber z.B. 40 Kategorien von Artefakten definiert und von jeder Kategorie 5 Exemplare auswählt hat, finde ich das ganz anständig.

Das Mandarin Oriental Hotel brach trotz eines wesentlich größeren Feuers nicht zusammen. (s. Posting 707) Der Windsor Turm in Madrid, welcher oben völlig ausgebrannt ist, stand nach einem starken Brand immer noch. (s. Posting 707) Der Parque Central Tower in Venezuela brach nach einem Brand auch nicht zusammen. (s. Posting 707) Ein Hochhaus in Shanghai (China) stand nach einem Brand immer noch. (s. Posting 707)
Es können zehn Autos in einen Baum fahren, neunmal überlebt der Lenker, einmal stirbt er. Solche Analogieschlüsse wären nur zulässig, wenn die Gebäude eine weitgehend idente Bauart gehabt hätten. Es ist ja unbestritten, dass der Zusammenbruch eines Gebäudes - nicht nur aber hauptsächlich durch ein Feuer verursacht - ein höchst außergewöhnliches und bis jetzt einmaliges Ereignis war. Auf das wird auch in dem NIST-Video explizit hingewiesen. Ein solch außergewöhnlicher Gebäude-Zusammenbruch lässt natürlich an eine Sprengung denken, ist aber natürlich noch lange kein Beweis für eine solche.

Ich wiederhole zum x-ten Male: Solange niemand ein konkretes Sprengungs-Szenario angeben kann, das von der Durchführung her plausibel ist und das mit den Beobachtungen übereinstimmt, gibt es für mich keinen Grund, an eine Sprengung zu glauben.

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717

Samstag, 13. August 2011, 01:11

Ich bin Techniker,

Bautechniker?


Solche Analogieschlüsse wären nur zulässig, wenn die Gebäude eine weitgehend idente Bauart gehabt hätten.

Das World Trade Center - insbesondere die beiden hohen Türme - wurde für den Aufprall einer Boeing 707 ausgelegt.

Es ist ja unbestritten, dass der Zusammenbruch eines Gebäudes - nicht nur aber hauptsächlich durch ein Feuer verursacht - ein höchst außergewöhnliches und bis jetzt einmaliges Ereignis war.
Da bin ich aber froh (außer mit dem Feuer). Gleich drei getrennt voneinander einstürzende Gebäude auf einmal bilden drei höchst außergewöhnliche und bis jetzt einmalige Ereignisse!!
Diese Erklärung ist nicht attraktiv sondern ein haarsträubender Unsinn.
Da wir beide auf diesem Gebiet nicht Experten sind, können WIR dies auch nicht beurteilen. Nukleares Militärwissen wird ja nicht wie Sand am Meer verbreitet. Deshalb ist es auch nicht auszuschließen, was als "haarsträubender Unsinn" betrachtet wird. Bush-treuen Nuklearmilitärs steht es frei, gegenteilige Argumentationsketten zu führen. Und so ist es in der Wissenschaft: Die Theorie ist solange gültig, bis sie widerlegt ist.

Bei den WTC-Türmen war es aber so, dass der untere Teil völlig unversehrt blieb, dort gab es keine Staubwolke und keine Deformationen, die Zerstörung inklusive Staubwolke kam von oben nach unten.


Auch dafür hat der Russe eine Erklärung gegeben: Es hängt davon ab, an welcher Stelle (also mittig oder seitlich) unter dem Gebäude die Atomsprengung erfolgt - dementsprechend breiten sich die Erschütterungswellen ("crush zone") in dem darüberliegenden Gebäude aus.



Wenn man aber z.B. 40 Kategorien von Artefakten definiert und von jeder Kategorie 5 Exemplare auswählt hat, finde ich das ganz anständig.

Warum werden regelmäßig riesige Hallen angemietet, um bei Flugzeugabstürzen alle Teile wie ein Puzzle zusammenzusetzen?

Ein solch außergewöhnlicher Gebäude-Zusammenbruch lässt natürlich an eine Sprengung denken, ist aber natürlich noch lange kein Beweis für eine solche.

Kein Wunder, wenn nur 200 Trümmerstücke als Untersuchungsgrundlage dienten. Also 30 Millionen US-$ für den Samenfleck Bill Clintons auf Monika Lewinskys Kleid. 50 Millionen US-$ für den Kopf von Osama bin Laden. Und 500.000 US-$ für die Untersuchung der Vorfälle am WTC am 11. September 2001.
gibt es für mich keinen Grund, an eine Sprengung zu glauben.
Das ist es: Der Glaube.
Meine Feststellung erhellt sich aber daraus, dass keine Standesvertretung, kein wissenschaftlicher Kongress, kein renommiertes Journal der Physiker, Techniker oder Architekten dieses Thema aufgegriffen hat.

Wenn es ein Tabu-Thema ist: kein Wunder. Umso bewundernswerter ist doch der Ingenieur Jeff King vom Massachusetts Institute of Technology und 2000 weitere Kollegen, die sich wundern.



Der Patriot Act oder auch die deutsche Gesetzgebung wurden zuungunsten der Bürgerrechte verabschiedet. Argumentationsgrundlage: Der 11. September 2001.

718

Samstag, 13. August 2011, 22:52

Bautechniker?
Nein, ich bin Elektrotechniker. Aber ich treffe Bautechniker recht oft beim Mittagessen und habe 9/11 auch mit denen besprochen.

Das World Trade Center - insbesondere die beiden hohen Türme - wurde für den Aufprall einer Boeing 707 ausgelegt.
Auf dieses Argument bin ich in diesem Thread nun schon zweimal eingegangen, ich möchte es kein drittes Mal tun.

Da bin ich aber froh (außer mit dem Feuer). Gleich drei getrennt voneinander einstürzende Gebäude auf einmal bilden drei höchst außergewöhnliche und bis jetzt einmalige Ereignisse!!
Den Einsturz der Türme kann man mit dem WTC7-Einsturz nicht vergleichen. Bei den Türmen gab es durch die Flugzeugeinschläge massive Strukturschäden, sie stürzten beginnend an der Stelle dieser Einschläge von oben nach unten ein. Das WTC7 zeigte ein ganz anderes Einsturz-Bild.

Wie verträgt sich die Sprenghypothese zum Beispiel mit der Beobachtung, dass sich bei einem Turm die Wand über Minuten immer mehr ausbeulte, bis sie endlich ganz knickte und der Zusammenbruch begann? Das ist auf Video dokumentiert, aber auf das geht natürlich keines der vielen "Spreng-Videos" ein.

Deshalb ist es auch nicht auszuschließen, was als "haarsträubender Unsinn" betrachtet wird. Bush-treuen Nuklearmilitärs steht es frei, gegenteilige Argumentationsketten zu führen. Und so ist es in der Wissenschaft: Die Theorie ist solange gültig, bis sie widerlegt ist. ... Auch dafür hat der Russe eine Erklärung gegeben: Es hängt davon ab, an welcher Stelle (also mittig oder seitlich) unter dem Gebäude die Atomsprengung erfolgt - dementsprechend breiten sich die Erschütterungswellen ("crush zone") in dem darüberliegenden Gebäude aus.
Eine Nuklearsprengung hebt die physikalischen Gesetze nicht auf! Schließlich werden Nuklearsprengkörper nach diesen Gesetzen gebaut. Solange Theorien nicht widerlegt sind, kann man getrost von ihrer Gültigkeit ausgehen. Ich sehe im 9/11-Event keinen Hinweis, dass die üblichen physikalischen Gesetze nicht mehr gelten sollen. Ich habe das alles gelesen, mit den Erschütterungswellen und der "crush zone". Das ist alles völlig unsinnig. Ich vermute, dass der Autor vielleicht nicht einmal selbst an das glaubt, aber der will halt sein Buch verkaufen ... Da soll alles pulverisiert worden sein, sogar die Stahlträger. Die wurden aber nicht pulverisiert, die lagen in Stücken im Trümmerhaufen überall herum, von Pulverisierung keine Rede. Von allen Sprenghypothesen ist diese "Atomsprengung" die absurdeste, es gibt zig Argumente, dass das alles völlig an den Haaren herbeigezogen ist. Abgesehen von dieser prinzipiellen Absurdität enthält die Darstellung überdies noch jede Menge an falschen Angaben und Widersprüchen. Schon allein daran sieht man schon, was von dem Herrn zu halten ist.

Warum werden regelmäßig riesige Hallen angemietet, um bei Flugzeugabstürzen alle Teile wie ein Puzzle zusammenzusetzen?
Weil man aufklären will, warum der Absturz erfolgt ist. Manchmal gelingt das, in vielen Fällen leider nicht. Auch bei 9/11 wollte man aufklären, wie es zu den Zusammenbrüchen kommen konnte. Wie auch bei Flugzeugabstürzen kann man ja bei zukünftigen Bauten daraus lernen, dazu gibt es ja jetzt die entsprechenden Empfehlungen im NIST-Bericht. Flugzeuge setzt man u.a. zusammen, um zu erkennen, wo Leitungen oder Rohre abgetrennt wurden. Für die bautechnische Aufklärung der 9/11-Zusammenbrüche wäre ein Zusammensetzen der Gebäude jedoch wenig hilfreich und natürlich auch völlig undurchführbar gewesen.

Das ist es: Der Glaube. (Anm.: das nicht gesprengt wurde)
Das ist mehr als ein Glaube! Ich muss mich wiederholen: Es sagt sich leicht, da wurde gesprengt. Aber wie soll denn bitte gesprengt worden sein? Niemand kann ein Sprengszenario angeben, das mit den Beobachtungen im Einklang ist. Solange das niemand kann, ist ein solches Sprengszenario offensichtlich gar nicht vorstellbar. Daraus kann man aber wieder ableiten, das nicht gesprengt wurde. Denn wenn man etwas nicht Vorstellbares als Ursache für die Einstürze annimmt, dann gibt es noch viel mehr Möglichkeiten als eine Sprengung ...

719

Samstag, 13. August 2011, 23:33

Aber wie soll denn bitte gesprengt worden sein?
Das ist eine der Superfragen, wie: Wie geht der Trick mit dem Auseinanderschneiden von Menschen? Wie viel sind eineinhalb Drittel von einer Million? Wo ist mein Autoschlüssel? Wie konnte ich nur betrogen werden? Wie konnte mir das nur passieren? Warum war ich so blöd? Warum habe ich darauf nicht geachtet? Warum habe ich dies und das nicht gewusst? Warum weiß ich nie wie blöd ich bin, sondern nur wie blöd ich war? Ist sie wirklich 3x gekommen? Ist ER groß genug?

Unter welchem Becher ist die Kugel? (meist unter gar keiner!) :schulter:

Wir leben in einem Psychopathensystem , in welchem mehr möglich ist, als wir uns - gutmütig wie wir sind und vermuten - vorstellen mögen, dürfen oder können. Ich bin auch ein leidenschaftlicher Techniker, der unheimlich unter mancher Wahnsinnsvorstellung der "Aufklärer" und deren Missionen gequält wird. Dennoch sind mehrere Resultate von Ereignissen derartig seltsam, sodass ich deine Wahrheitfindungsstrategie ab einem gewissen Maß als zielentfernend begreife.


Beim Thema 911 tendiere ich eher für: "Im Zweifel für den/die Zweifler!"

720

Sonntag, 14. August 2011, 17:29

und habe 9/11 auch mit denen besprochen.

Das ist gut.

Auf dieses Argument bin ich in diesem Thread nun schon zweimal eingegangen, ich möchte es kein drittes Mal tun.

Auf dieses Argument bin ich mehrmals in diesem Thread nun schon eingegangen, ich möchte es nicht ein weiteres Mal tun - zumindest vorerst nicht.

Den Einsturz der Türme kann man mit dem WTC7-Einsturz nicht vergleichen.
Und trotzdem fiel es in sich zusammen, obwohl es wie die bereits zitierten Gebäude mit Brandschäden überall auf der Welt eigentlich keinen Grund (Boeing 707) zum Einstürzen gehabt hätte. Das muß ja ein hundsmiserabler Konstrukteur und eine hundsmiserable Baufirma gewesen sein.

Wie verträgt sich die Sprenghypothese zum Beispiel mit der Beobachtung, dass sich bei einem Turm die Wand über Minuten immer mehr ausbeulte, bis sie endlich ganz knickte und der Zusammenbruch begann? Das ist auf Video dokumentiert, aber auf das geht natürlich keines der vielen "Spreng-Videos" ein.
Den Link bitte.


Eine Nuklearsprengung hebt die physikalischen Gesetze nicht auf! Schließlich werden Nuklearsprengkörper nach diesen Gesetzen gebaut.
Darum geht es doch gar nicht. Es gibt doch wenig Berichte über die Auswirkungen von unterirdischen Nuklearexplosionen. Es gibt den Vertrag von Tlatelolco, der im Gegensatz zum Non-Proliferation-Vertrag, die Bestimmung hat, daß es Staaten erlaubt ist, "friedliche" Kernsprengkörper zu zünden. Der Wirkungsbereich des Vertrags von Tlatelolco erstreckt sich über die Amerikas. Es gab zahlreiche nichtfriedliche militärisch orientierte unterirdische Nuklearexplosionen sowohl in der früheren Sowjetunion, der USA und Frankreichs. Heute wird in Laboratorien getestet, so daß die Öffentlichkeit solcherlei Aktivitäten gar nicht wahrnimmt. Es ist also wenig bekannt, welche Auswirkungen unterirdische Nuklearexplosionen auf die unmittelbare Umgebung haben. Da dieser Russe dies gut strukturiert erklärt hat, wüsste ich nicht, warum man ihm nicht glauben sollte.


Ich vermute, dass der Autor vielleicht nicht einmal selbst an das glaubt, aber der will halt sein Buch verkaufen ...

Viel Geld wird er wohl damit nicht machen können. Ich habe eher den Eindruck, daß er diesen Aufwand betreibt, da er durch die Bush-Zeit in die Defensive getrieben worden ist. Und: Es bleibt den Bush-Leuten unbenommen, darzustellen, welche Spuren unterirdische Nuklearexplosionen hinterlassen. Schließlich gibt es in Nevada einen ganzen Teppich davon.

Die wurden aber nicht pulverisiert, die lagen in Stücken im Trümmerhaufen überall herum, von Pulverisierung keine Rede.

Auf diese Frage geht er in seinem vierstündigen Interview ein. (Stichwort: mittig oder seitlich)


Von allen Sprenghypothesen ist diese "Atomsprengung" die absurdeste, es gibt zig Argumente, dass das alles völlig an den Haaren herbeigezogen ist.
Sie ist durchaus unkonventionell. Aber da es ja keine neue Untersuchung zu all den Einwändungen gibt, sollte man sie nicht einfach als "spinnert" abtun. Wenn schon ein völkerrechtlicher internationaler Vertrag eine solche Möglichkeit einräumt, wäre eine solche Explosionen zudem völkerrechtlich gesehen auch noch legal gewesen, wenn die USA beim Non-Proliferation-Vertrag einen Vorbehalt gegenüber den Vertragsparteien erklärt hätten.

Abgesehen von dieser prinzipiellen Absurdität enthält die Darstellung überdies noch jede Menge an falschen Angaben und Widersprüchen.

Er hat sich dem FBI zur Verfügung gestellt. Aber: Es gibt keine neue Untersuchung.

Manchmal gelingt das, in vielen Fällen leider nicht.
Bisher sind die Flugschreiber aber immer wieder aufgefunden worden: Nur im Fall des World Trade Center nicht.

Für die bautechnische Aufklärung der 9/11-Zusammenbrüche wäre ein Zusammensetzen der Gebäude jedoch wenig hilfreich und natürlich auch völlig undurchführbar gewesen.

Aber für die darin verschwundenen Flugzeuge.

Denn wenn man etwas nicht Vorstellbares als Ursache für die Einstürze annimmt, dann gibt es noch viel mehr Möglichkeiten als eine Sprengung ...

Genau diese kann man dann ja in Ruhe untersuchen!


Es sagt sich leicht, da wurde gesprengt.

Genau deshalb sollte es ja untersucht werden. Und da es ja soviele - auch fachlich kompetente - Leute eine Sprengung für MÖGLICH halten, ist die Annahme auch nicht so absurd, daß eine Sprengung tatsächlich stattfand. Der Eindruck der Verschleierung und Vertuschung kommt ja nicht von nirgendwo. Jedenfalls ist dieser Eindruck bei über 80 Prozent der U.S.-Amerikaner vorhanden, die meinen, daß es sich bei den Vorfällen vom 11. September 2001 um einen "Inside-Job" gehandelt habe. Und die Politik von George W. Bush spricht ja ebenfalls dafür.


Denn wenn man etwas nicht Vorstellbares als Ursache für die Einstürze annimmt, dann gibt es noch viel mehr Möglichkeiten als eine Sprengung ...

Richtig. Aber gerade aus Legitimationsgründen für die daraus resultierenden politischen Konsequenzen ist es erforderlich, eine wasserdichte Untersuchung zu präsentieren. Wer verzichtet gern auf Freiheiten und Schutzrechten, die einem überflüssigerweise geklaut werden?!

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