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771

Dienstag, 6. September 2011, 13:25

Dann ist das feige und respektlos.
Sicher gibt es auch so etwas. Aber wenn man sich an der Diskussion beteiligt, muß man halt damit rechnen, daß andere in anderen Zusammenhängen sind, die man oft nicht nachvollziehen kann, so daß es auch zu einem "Abtauchen" kommen kann. Auf der anderen Seite gibt es einfach auch Leute, die meinen: "So, das ist meine Meinung!" und damit hat sich's. Die wollen auch gar nicht diskutieren. Das Internet hat Vorteile, hat eben auch Nachteile.

Was die Unglaubwürdigkeiten der offiziellen Faktenlagen angeht, so erlebe ich sehr häufig, dass diese Unglaubwürdigkeit ein Produkt der grenzenlosen Phantasie einiger unbelehrbarer und verbohrter Hetzer ist.

So ist das eben mit der unterschiedlichen Meinung. Und es zeigt eben auch die Begrenztheit des Mediums Internet. Nicht jeder ist Didaktiker und kann seine Meinung so aufbereiten, damit sie inhaltlich auch rüberkommt. Es stoßen nicht nur geographische Welten aufeinander und sondern auch unterschiedliche Denkweisen im Kopf selbst.

Leider schlossen sich dieser oft schlechten Kampagne auch eine MInisterin und der Datenschützer an. Letzterer hat seinen Fehler eingesehen, ist aber zu feige, dies öffentlich einzugestehen.
Das ist mir unbekannt.


Die Menschen, die durch unangemessene Kritik, die von LÜgen getragen waren, haben viel Schaden angerichtet. Leider hat sich daran letztlich auch das Bundesverfassungsgericht in Deutschland angeschlossen und damit seine eigene Rechtsprechung ad absurdum geführt.

Gibt es dafür vielleicht ein Aktenzeichen?
Das Video hat nichts von Fakten und Wahrheit. Es ist ein reines Hetzvideo, dass es den Menschen einfach machen soll, die Lügen zu glauben.

Das Video von Bush jr.? Es ist der Vorspann zum Interview mit George W. Bush zum 11. September - dieses Jahr gedreht. Ganz Offiziell.
Der Sicherheitswahn hat sich in einigen Teilen tatsächlich von seiner schlechten Seite gezeigt.
Mit der Frage: "Bist Du Terrorist?" wollte ich nicht unterstellen, daß Sie Terrorist sind, aber doch ein wenig deutlich machen, wie die medien-induzierte Öffentlichkeitsarbeit wirkt. So ist wohl auch das Video zu verstehen.





Mein Eindruck ist eher, daß es bei manchen Gegnern einer erneuten Untersuchung darum geht, die Sache ruhen zu lassen, damit es keinen Ärger geben könnte. Die Ergebnisse einer erneuten Untersuchung könnten ja womöglich das eigene Weltbild erschüttern. Aber wie gesagt: nur ein Eindruck. Nichts Objektives.

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772

Dienstag, 6. September 2011, 14:54

Ich empfehle eine etymologisches Wörterbuch für Englisch.
Ich habe keines.

Wo die sind, habe ich früher schon erklärt. Ich möchte mich nicht dauernd wiederholen.
Vielleicht doch ein Link zu der Stelle, wo dies steht?

Ich bin weder ein Spreng- noch ein Bauexperte.

Das ist doch ein Wort.

Ich bin aber Wissenschaftler und glaube, die wissenschaftliche Qualität von Aussagen beurteilen zu können.

Sie haben die Expertise für Bautechnik?


Und die wissenschaftliche Qualität der Aussagen in den Spreng-Videos beurteile ich nun einmal als schlecht.
Es geht doch gar nicht um eine wissenschaftliche Qualität, die man in den Aussagen der Spreng-Videos findet, sondern darum wissenschaftliche Untersuchungen zu tätigen, um nun die Spreng-Hypothese zu bestätigen oder zu widerlegen.

Da ich nun Sie z.B. nicht zu der Einsicht bringen kann, dass pulversierter Stahl keine Tragfähigkeit mehr hat

Wann habe ich das geschrieben?

habe ich ehrlich gesagt auch von Ihrer Urteilsfähigkeit in naturwissenschaftlichen Belangen keine besonders hohe Meinung.

Müssen Sie auch nicht.


Ich kenne keine Untersuchung.

Dann ist Ihre Aussage bezüglich der Fachleute auch nicht relevant. Es geht ja schließlich nicht darum, ob es Fachleute gibt, die die Sprenghypothese für absurd halten, sondern um Fachleute, die es ausschließen können, daß gesprengt worden sein könnte. Und dann auch ihren Namen dafür hergeben. So wie es Fachleute gibt, die eine Sprengung für absurd halten, gibt es auch Fachleute, die eine solche Sprengung zumindest für möglich halten. Die Fachleute, die es für möglich halten, sind Ihnen bekannt.

(Ich selbst konnte auch noch nicht erfahren, aus welcher Untersuchung folgt, dass 80% der Amerikander 9/11 für einen "Inside-Job" halten.)
Nun dafür kann ich Ihnen keinen Link geben, kann Ihnen aber versichern, daß ich es bei meinen Recherchen in einer amerikanischen Quelle gelesen habe. Das ist natürlich sehr unwissenschaftlich. Die Zahl habe ich reingestellt, damit man einen Eindruck bekommt, wie die 9/11-Geschichte bei den Amis selbst wahrgenommen wird. Wenn man genügend recherchiert, wird man über kurz oder lang darauf stoßen.


Aber ich bin im Umfeld einer technischen Universität tätig und wenn ich da z.B. Bautechniker auf die "Sprengung" anspreche, dann tippen sich die nur an die Stirn.
Bautechniker haben etwas mit Bauen und Umbauen zu tun. Haben Ihre Kollegen jemals eine Sprengung vorgenommen? Auch in Deutschland wurden Hochhäuser schon gesprengt. Das ging eigentlich ähnlich wie bei 9/11. Erinnern Sie sich? Ich erzählte, wie im Jahr 2001 in einem Bauamt in Deutschland die Bauingenieure sagten: "So soll es sein!" Dies bedeutet nichts anderes, als daß es in Hochhäusern Schwachstellen gibt, die bei zu großer Überlastung brechen - also Sollbruchstellen. Davon war aber nirgendwo die Rede. Auch Sie argumentierten nicht auf dieser Basis. Die weltweit ausgebrannten Hochhäuser zeugen aber nicht unbedingt von diesen vermuteten Sollbruchstellen. Sie waren vielleicht eingedellt oder verbogen. Fenster waren natürlich zerbrochen. Aber das Gebäude als solches stand weiterhin. Und es gibt nicht wenige dieser Gebäude. Und beim World Trade Center sollen gleich drei Gebäude zusammengebrochen sein? Wenig glaubhaft, wenn es keine Sollbruchstellen gäbe.

Es ist aber dann diese mehr als absurde Atomspreng-Hypothese aufgetaucht, zu der ich mich zu äußern bemüßigt gefühlt habe.
Da wäre Stahl pulverisiert worden.

Aber, wie ich schon einmal geschrieben habe, wenn dann wieder Videos gepostet werden, die meiner Ansicht nach falsche Informationen enthalten, dann kann ich mich halt schwer zurückhalten, das zu kommentieren - da muss ich vielleicht noch an mir arbeiten ... ;)

Das Video von 2007 habe ich deshalb gepostet, weil es vor der Wahl Obamas war und es natürlich eine Historie von Videos gibt. 2007 gab es einen anderen Unterton, was aber mit den damaligen politischen Verhältnissen zu tun hat. Der eigentliche Grund war die Zusammenfassung der Widersprüche, die mit 9/11 verbunden sind. Dabei ist das World Trade Center ja nur ein Aspekt.

"... - da muss ich vielleicht noch an mir arbeiten ..." Ich bin der Meinung, es ist mehr ein Problem des Loslassens als das an sich arbeiten. So wie ich beispielsweise jetzt wieder auf Sie reagiert habe.

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773

Dienstag, 6. September 2011, 15:56

Ich sehe keinen Anhaltspunkt.
Entschuldigung, aber mir ist es zu blöd deiner Intelligenz zu folgen. Was du hier präsentierst ist für mich himmelschreiender Schrott, als wie ein Hure über ihren Zuhälter schwärmte. Der ganze Anschlag hat den Moslems nichts genützt und dieses Nichtnutzen wäre jedem Vollkoffer vorauseilend aufgefallen.
Die Pyramide sehe ich nicht.
Ach so - auch nicht bei Minute 2:47 vom ersten Video auf 9/11 - Eine absichtliche kontrollierte Sprengung! ? Was soll dieser, dein Unsinn? Was ist das für eine Fälschung, 3D ohne 3D-Brille oder nur einfach dein Parkieren auf der sicheren Seite?

Zwar themenfremd, aber dennoch eine gute Beschreibung für jene, die sich jede Meinung kaufen können und denen du dich unterwirfst oder als Komplize fungierst .
»Renitenz« hat folgendes Bild angehängt:
  • Bildschirmfoto.png

774

Mittwoch, 7. September 2011, 15:15

Ach so - auch nicht bei Minute 2:47 vom ersten Video auf 9/11 - Eine absichtliche kontrollierte Sprengung! ? Was soll dieser, dein Unsinn? Was ist das für eine Fälschung, 3D ohne 3D-Brille oder nur einfach dein Parkieren auf der sicheren Seite?
Vielleicht liegt da ein Missverständnis vor. Was ich meine ist: wenn ich mir z.B. nur vier senkrechte Träger vorstelle, an den Ecken eines Quadrates angeordnet, und diese Träger werden nach innen gedrückt, dann gehe ich nicht davon aus, dass sich die vier Enden zu einer Pyramidenspitze zusammenlegen und dass die Träger damit als Seitenkanten einer quadratischen Pyramide stehen. Sondern ich gehe davon aus, dass sich die Träger aneinander vorbeibiegen. Wenn ich mir das mit vier Holzstäben vorstelle, dich ich mit den Händen zusammendrücke, so ist nachher alles über kreuz aber es gibt keine Pyramide.

"Minute 2:47 vom ersten Video auf 9/11 - Eine absichtlich kontrollierte Sprengung": Leider hört das Video praktisch mit dieser Sekunde auf. Du hast ja gemeint, ohne Sprengung hätten die Träger eine schützende Pyramide bilden müssen, was ich - siehe obigen Absatz - bezweifle. Auf dem von dir herausgeschnittenen Bild sieht man vermutlich Hauptträger, die nicht mehr parallel sind sondern verbogen. Wo diese Träger im Querschnitt positioniert waren, kann man nicht beurteilen. In dem Video wird darauf hingewiesen, dass ein offensichtlich intakter Träger auf einmal zu fallen beginnt und das nur auf eine Sprengung zurückgeführt werden kann. Ich bin aber selbst ja auch der Meinung, dass die Träger erst gebrochen sind, wenn sie länger herausgeschaut haben. Die Schweißstellen der Träger waren sicher Schwachstellen. (Natürlich mussten die Träger auch eine Biegefestigkeit haben in Hinblick auf Wind und Erdbeben. Die musste aber nur klein sein, da dabei alle Träger auf Grund der Verbindung durch die Böden mithelfen.) Und solange ein Träger nicht gebrochen ist, fällt er natürlich auch nicht. Wenn er bricht, dann fällt er auch. Sorry, einen überzeugenden Beweis für eine Sprengung kann ich für mich aus dem Bild nicht ableiten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uebersicht« (7. September 2011, 16:06)


775

Mittwoch, 7. September 2011, 15:35

Es geht doch gar nicht um eine wissenschaftliche Qualität, die man in den Aussagen der Spreng-Videos findet, sondern darum wissenschaftliche Untersuchungen zu tätigen, um nun die Spreng-Hypothese zu bestätigen oder zu widerlegen.
"Wissenschaftlich" ist ja hier ohnehin nur "low-level" gemeint. Wenn in vielen Videos immer wieder gesagt wird, dass Stahl durch ein Kerosinfeuer nicht geschmolzen werden kann, so ist das für mich eine Aussage ohne Qualität. Denn zum Einsturz einer Stahlkonstruktion muss der Stahl nicht schmelzen. Oder wenn man sagt, ein gesprengtes Gebäude fällt schneller zusammen als eines, das aus anderen Ursachen zusammenbricht, hat das für mich keine Qualität. Das ist eine völlig unzulässige Verallgemeinerung, die einfach nicht stimmt. Und wenn alles, was gegen eine Sprengung spricht, erst gar nicht erwähnt oder mit fadenscheinigen Argumenten als falsch erklärt wird - das ist eben auch eine schlechte Qualität.

Wann habe ich das geschrieben?
Gar nicht, aber es ist eine logische Schlussfolgerung daraus, dass Sie die Atomsprengung für möglich halten. Bei einer solchen soll ja unten alles pulverisiert worden sein - damit keine Tragfähigkeit - da müsste sich am Gebäude aber unten etwas tun, was jedoch nicht der Fall ist. Wenn Sie also die Atomsprengung für möglich halten, dann folgere ich daraus, dass Sie an die Tragfähigkeit von pulverisierten Stahlträgern glauben.

Die weltweit ausgebrannten Hochhäuser zeugen aber nicht unbedingt von diesen vermuteten Sollbruchstellen. Sie waren vielleicht eingedellt oder verbogen. Fenster waren natürlich zerbrochen. Aber das Gebäude als solches stand weiterhin. Und es gibt nicht wenige dieser Gebäude. Und beim World Trade Center sollen gleich drei Gebäude zusammengebrochen sein? Wenig glaubhaft, wenn es keine Sollbruchstellen gäbe.
Ich weiß jetzt nicht genau, wie das mit den Sollbruchstellen gemeint ist. Tatsache ist, dass noch kein Gebäude mit Stahlkonstruktion durch einen Brand gänzlich zusammengestürzt ist. Teilzusammenbrüche hat es durch Brände durchaus gegeben. Tatsache ist aber auch, dass die Kombination von Brand und mechanischer Beschädigung bisher noch nicht aufgetreten ist. Und dass bei den meisten Bränden die Feuerwehr das Feuer begrenzen und etwas dämpfen konnte. Das war bei den WTC-Gebäuden nicht der Fall.

776

Mittwoch, 7. September 2011, 19:31

Wenn ich einen schrägen Schnitt an einer unteren Stelle eines Stahlhaufens schneide, benötige ich nicht so viel Kraft, um den Haufen auseinander zu ziehen. Bei einem waagerechten Schnitt ist der Kraftaufwand ungleich höher.

Aber letztlich stellt sich die Frage nicht. Hätte man die schrägen Schnitte zum Einsturz des Gebäudes gesetzt, wäre es anderes eingestürzt und der Schrotthaufen hätte auch anders ausgesehen.

Wir zerreden uns den Kopf über einen Punkt, der letztlich für den Einsturz gar nicht in Betracht kommt.

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777

Donnerstag, 8. September 2011, 09:33

Oder wenn man sagt, ein gesprengtes Gebäude fällt schneller zusammen als eines, das aus anderen Ursachen zusammenbricht, hat das für mich keine Qualität.

Aber es reicht doch aus, die Angelegenheit von allseits anerkannten parteineutralen Experten mit genau dieser Fragestellung zu prüfen. Immerhin gibt es eine neue politische Führung in den USA.

Ich weiß jetzt nicht genau, wie das mit den Sollbruchstellen gemeint ist.

In dem vierstündigen Interview argumentiert der sowjetische Nuklearmilitär u.a. damit, daß die Bauordnungsbehörde New Yorks als Anforderung für die Errichtung des World Trade Centers an die Bauherrn auch einen Abrißplan desselben gestellt hätte. Hintergrund war die Nichtgefährdung der allgemeinen Öffentlichkeit - hier wohl konkret waren die Nachbargebäude gemeint - bei einem Abriß respektive Zusammenbruch des World Trade Centers. Es sollte also sichergestellt werden, wie man das Gebäude abreißt, bevor es überhaupt errichtet werden sollte.

Der Gedanke von Sollbruchstellen kam ja erst durch meinen Eindruck von den Bauingenieuren auf, die wohl auch das Problem haben, wie die Bausicherung im öffentlichen Raum zu gewährleisten ist. Und wenn man beispielsweise einmal - unabhängig von den Youtube-Videos - sich daran erinnert, wie Hochhäuser wieder entfernt werden, dann werden diese gezielt und gerichtet gesprengt. Aber es sind ja auch andere Szenarien denkbar, so daß dann die Frage auftaucht, wie beim Bau eines Hochhauses gewährleistet wird, daß dieses - beispielsweise bei einem Erdbeben - nicht zur Seite fällt und damit ihre Umgebung zerstört. Das ließe sich nur durch Sollbruchstellen bewerkstelligen, was es ja beispielsweise in klein auch bei Verpackungen u.a. gibt. Gezielt werden Schwachstellen mitgeplant, die während des Transports die Unversehrtheit der Verpackung gewährleisten, aber bei größerem Kraftaufwand dann brechen, um den Inhalt der Verpackung freizugeben. Ähnliches wäre auch beim Bau von Hochhäusern denkbar, deren Stahlkonstruktion bei extrem hoher Belastung an gezielt so konstruierten Stellen bricht, um das Hochhaus in geordneter Weise zum Einsturz zu bringen, damit der Schaden für die Umgebung begrenzt bleibt.

Tatsache ist, dass noch kein Gebäude mit Stahlkonstruktion durch einen Brand gänzlich zusammengestürzt ist.
Weshalb man das eben beschriebene Gedankenexperiment wohl verwerfen kann.

"Wissenschaftlich" ist ja hier ohnehin nur "low-level" gemeint
Um so größer wäre die Aufgabe für "High-Level"-Wissenschaft.


Oder wenn man sagt, ein gesprengtes Gebäude fällt schneller zusammen als eines, das aus anderen Ursachen zusammenbricht, hat das für mich keine Qualität.

Aber es sind ja wohl legitime Fragen, die zu untersuchen wären. Würde man die Möglichkeit nicht in Erwägung ziehen können, bräuchte man ja auch nichts untersuchen. Und da hier ja sowieso auf "Low-Level" über offensichtliche Ungereimtheiten diskutiert wird, wird es wohl in diesem Thread auch keine abschließende Antwort geben. Aber aus meiner Sicht zumindest steht fest, daß es nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Und diese Ungereimtheiten würde ich gern aufgeklärt wissen wollen. Es geht um eine öffentliche Angelegenheit und dieser Umstand macht es so schwierig, voranzukommen: Es könnte ja ein Weltbild zusammenbrechen. Man sollte eine solche mögliche Untersuchung einmal positiv sehen: Was wäre denn, wenn sich die Sprenghypothese eindeutig widerlegen läßt, wäre George W. Bush dann nicht unterschwellig zu Unrecht als "Schurke" vermutet worden? Würde da nicht auch ein Weltbild zusammenbrechen?


Das ist eine völlig unzulässige Verallgemeinerung, die einfach nicht stimmt.

Für die Abarbeitung einer solchen Aufgabe wäre eben eine transparente Untersuchung erforderlich. Und wenn diese nicht vorgenommen wird, stellt sich die legitime Frage: Warum wird eine solche Untersuchung nicht gewollt? Für den Samenfleck Bill Clintons wurde ja auch unglaublich viel Geld aufgewandt, damit er juristisch einwandfrei zuzuordnen war.

Und wenn alles, was gegen eine Sprengung spricht, erst gar nicht erwähnt oder mit fadenscheinigen Argumenten als falsch erklärt wird - das ist eben auch eine schlechte Qualität.

In einer entsprechenden Untersuchung käme natürlich auch alles auf den Tisch.


Wichtig ist: Neutral und unparteisch, so daß auch Sie die Schlußfolgerungen einer solchen Untersuchung nachvollziehen können.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Helfersyndrom« (8. September 2011, 09:50)


778

Donnerstag, 8. September 2011, 10:25

Zur Frage einer neuerlichen Untersuchung: In politischer Hinsicht wäre diese vielleicht ergiebig. In Bezug auf die Frage - Sprengung oder nicht - kann eine solche eigentlich nichts bringen. Die Materialuntersuchungen der FEMA haben keinen Hinweis auf Sprengstoff geliefert. Anderes Material als bereits untersucht wurde, ist nicht mehr da. Was soll man da untersuchen? Wie schnell ein Haus unter diesen oder jenen Umständen zusammenfällt, braucht nicht untersucht werden, das ist bekannt und unter wirklichen Experten unumstritten! Auch die Videos und andere Beweisstücke wurden gründlich angesehen. Zu jedem Pro-Argument für die Sprengung gibt es ein entkräftendes Gegenargument, und die Qualität dieser Gegenargumente schätze ich persönlich höher ein als die der Pro-Argumente.

Sollbruchstelle: Natürlich will jede verantwortungsvolle Baubehörde bei so einem Bau einen Abbruchplan in den Einreichunterlagen haben, das ist selbstverständlich. Aber zu einem Abbruch muss man ja nicht sprengen, man kann das Ding einfach wieder so auseinandernehmen, wie es zusammengebaut wurde. Das ist aufwändig und teuer, aber möglich, und ich vermute, dass der Abbruchplan genau das vorgesehen hat. Wenn doch eine Sprengung vorgesehen war, braucht man dazu keine Sollbruchstellen. Die Bruchstellen schafft ja dann die Sprengung genau dort, wo man es will. Was den russischen Experten betrifft, hängt der ja u.a. der Vorstellung an, dass es gar keine Flugzeugeinschläge gegeben hat, was ich persönlich als Unsinn abtue. Nun, wenn er in einer Sache Unsinniges sagt, kann er in einer anderen natürlich trotzdem recht haben. Aber sein Ansehen als grandioser "Experte" ist (nicht nur) damit m.E. doch sehr in Frage gestellt.

Es gibt im WTC-Fall eben zwei Szenarien: nach dem einen ist der Zusammenbruch durch Brand und mechanische Zerstörung erfolgt, nach dem anderen ist gesprengt worden. Für das erste Szenarium gibt es detaillierte Untersuchungen: NIST hat z.B. versucht, mit einem Brandversuch zu klären, welche Temperaturen das Feuer erreicht hat und NIST (und auch andere Institutionen) hat ein Computermodell entwickelt, um den Zusammenbruch nachzuvollziehen. Natürlich kann man all das in Frage stellen. War der Feuerversuch wirklich realistisch? Waren die Parameter in dem Computermodell korrekt gewählt? Dann muss man das aber wirklich sachlich und im konkreten Detail kritisieren, was jedoch kaum erfolgt. Der NIST-Report scheint für viele Anhänger der Spreng-Hypothese ein schmutziges Papier zu sein, das man erst gar nicht in die Hand nimmt.

Zum Spreng-Szenario gibt es die bekannten vagen Ideen von Thermit, konventionellem Sprengstoff und Atomsprengung, die sich noch dazu oft gegenseitig widersprechen. Eine konkrete Vorstellung, wie die Sprengung hätte erfolgen können, gibt es jedoch nicht. Was für mich erstaunlich ist, denn es gibt ja genug Sprengfachleute, die sich hier zumindest anonym zu Wort melden könnten. Woran liegt es denn Ihrer Meinung nach, dass nie ein konkretes Sprengszenario vorgestellt wird? (Also in welchen Stockwerken mit welchen Sprengmitteln an welchen Gebäudeteilen die Sprengung hätte erfolgen können.) An den fehlenden Plänen liegt das sicher nicht, denn die gibt es und die Konstruktion ist schließlich auch im NIST-Report ausführlich beschrieben.

779

Donnerstag, 8. September 2011, 11:15

NIST-Report ausführlich beschrieben.
Dann sollte doch im NIST-Report ebenfalls eine Beschreibung zu finden sein, durch welche Minimaleinflüsse das Unglück wiederholbar wäre.

Wie viel Treibstoff ...
Welche Einschlagskraft ...

... ist nötig, um ein ähnlich konstruiertes Gebäude zusammenbrechen zu lassen? Wäre ein Einsturz auch ohne Flugzeuge, nur mit Treibstoff, möglich gewesen? Beide Türme wurden an verschiedenen Stellen getroffen, dennoch sind beide eingestürzt, was nachfragen lässt, ob für den Fall überhaupt Flugzeuge nötig waren. Wo konnte die immense Hitze wirken, so wir alle die Bilder kennen, wo unzählige Menschen in beiden Einschlaglöchern herumstanden?

Werden ab jetzt Brandstiftungen in Hochhäusern als versuchter Massenmord sanktioniert?

Ich denke, da dich das Thema so brennend interessiert, dürftest du zumindest auf diese Fragen erschöpfende Antworten gefunden haben, an denen nicht zu rütteln ist, Immerhin geht es dabei nicht um Spekulationen, sondern um empirische Fakten. Was wurde bei der Konstruktion übersehen, sodass bei unterschiedlichen Einschlägen das gleiche Einsturz-Resultat schlagend wurde?

780

Freitag, 9. September 2011, 08:57

Der NIST-Report scheint für viele Anhänger der Spreng-Hypothese ein schmutziges Papier zu sein, das man erst gar nicht in die Hand nimmt.
Flug 93 endete in Cleveland. In das Pentagon schoß eine Cruise Missile. Wer einmal lügt, dem glaubt man wenig, es sei denn, er hat triftige nachvollziehbare und gewaltfreie Argumente in petto.

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