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ASY

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31

Samstag, 13. Januar 2007, 18:26

@ caddy40,

ich habe noch nie eines gesehen - niemand konnte überprüfen ob hier von Tatsachen gesprochen wird, oder kennst du wen der irgendein Molekül gesehen hat?

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32

Samstag, 13. Januar 2007, 18:36

Physiker bei "CERN" haben sicher schon welche gesehen.

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Anonymous

unregistriert

33

Samstag, 13. Januar 2007, 19:11

Die Kleinste Schrift der Welt!
Das Firmenlogo: IBM
Geschrieben auf Gold mit erhabenen Goldatomen im Forschungslabor von IBM in CERN
:D

ASY

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34

Samstag, 13. Januar 2007, 19:21


Zum Vergrößern auf das Bild klicken!



Moderne wissenschaftiche Kameras sind empfindlich und schnell genug, um Bilder von frei beweglichen, einzelnen Molekülen aufzunehmen. Damit können erstmalig physiologische Prozesse in lebenden Zellen in Echtzeit auf der Ebene einzelner Moleküle beobachtet werden. Die Grafik zeigt die Bewegungen einzelner fluoreszierender Proteinmoleküle (die vier kleineren Signale im Vordergrund) und einzelner “Quantenpunkte” (größere Signale im Hintergrund) in Zeitabständen von 3/1000 Sekunden.
(Grafik: von Ulrich Kubitscheck, publiziert in: Grünwald, D., A. Hoekstra, T. Dange, V. Buschmann, and U. Kubitscheck. 2006. Direct Observation of Single Protein Molecules in Aqueous Solution. ChemPhysChem 7 (4), 812-815).


QUELLE:

:bruell: So schaut a Molekül aus.

So schaut das Jesus aus: :jesus

35

Samstag, 13. Januar 2007, 20:20

Zitat von »"caddy40"«

Physiker bei "CERN" haben sicher schon welche gesehen.

An Schmarrn ham die gesehn!

Mehr zum Thema in Kürze!

36

Samstag, 13. Januar 2007, 23:08

Wer hat schon ein Atom gesehen? In Wirklichkeit? Oder wenigstens in der Glotze?

Ich nicht!

Sowas da?

Das hat mit einem Atom wenig gemeinsam. Es beginnt schon damit, dass man es sehen kann.

Wir sehen mit den Augen, und dazu brauchen wir nachweislich Licht. Wenn es ausgeht, sehen wir nämlich nichts mehr, denn:

"Bei Dunkelheit siacht ma net so weit
wia bei Togesliacht, wo ma weita siacht."

Was kleiner oder feiner ist als das Licht, d. h., dessen Wellenlänge, kann kein Mensch sehen. Das schaut also nicht irgendwie aus.


Im alten Griechenland stellten sich Filosofen die Frage, ob man Materie belebig fein zerteilen könne oder ob es eine Grenze gäbe, unteilbare Teilchen. So eines würden sie dann, weil sie Griechen waren, „Atom“ nennen, was „unteilbar“ heißt. Das war eine rein filosofische Frage, denn nachprüfen hätten sie es nicht gekonnt, und das hatte den Filosofen damals gleichgültig zu sein, weil sie nur geistig etwas herausfinden sollten.

Ein gewisser Demokrit war vor 2400 Jahren dieser Meinung. Demnach bestünde jeder Stoff aus eigenen Atomen – Eisen aus Eisenatomen, Holz aus Holzatomen, Wasser aus Wasseratomen, … und dazwischen nichts. Aus den Eigenschaften dieser Atome ergäben sich die Eigenschaften der Stoffe. Das gefiel den meisten seiner Zeitgenossen nicht sehr, denn die sahen in der Welt etwas Göttliches, und etwas Göttliches kann man doch nicht so banal beschreiben. Sie hörten lieber auf einen gewissen Empedokles, der meinte, die Welt bestünde aus den vier Elementen Feuer, Erde, Luft und Wasser, aus denen sich alles zusammensetzte.

Vor 200 Jahren, liebäugelte ein gewisser John Dalton mit Demokrits Idee, weil sich Stoffe in bestimmten Mengenverhältnissen miteinander verbinden, und als man etwa 100 Jahre später aus den radioaktiven Strahlen schloss, dass es Atome geben müsse, die sich umwandeln können, nannte man sie erst recht „Atome“, obwohl sie offenbar nicht unteilbar waren. Alles, was man sonst über sie sagen konnte, war, dass sie sehr klein waren. Da meinte vor etwa 100 Jahren ein gewisser Ludwig Boltzmann, dann müssten sich die Eigenschaften, etwa von Gasen und Kristallen, daraus berechnen lassen. Beweisen konnte er damit die Existenz von Atomen nicht, aber die Gasgesetze, die er so ermittelte, stimmten mit den empirischen überein. Albert Einstein fiel das mit der Brown’schen Bewgung auf, was ich weiter oben andeutete, und das sprach sehr für Boltzmanns Annahmen.

Dann kam ein gewisser Niehls Bohr auf die Idee, die Atome müssten etwa so aussehen wie im obigen Bildchen. Zusammen mit einem gewissen Sommerfeld bastelte er noch daran herum, aber er Quantentheorie hielt es nicht ganz stand, weshalb man es nach Schrödingers und Heisenbergs Erkenntnissen umstrickte auf das "Orbitalmodell".

Im Vergleich zur ursprünglichen Idee sind heute die Atome ziemlich aufgeweicht; vielleicht sollten wir sie uns nicht so sehr wie Materiestückchen vorstellen wie als stukturelle Merkmale im Aufbau der Materie. Aber um all das zu erklären, was die moderne Wissenschaft und Technik hervorgebracht haben, kommen wir einstweilen um die Annahme, es gäbe Atome, nicht herum.


Aber sehen können wir sie nicht. Wir können nur mittels hochentwickelter Geräte Abbildungen aus verschiedenen "Blickwinkeln" schaffen, wie etwa die, die Abbldung, die ASY herinstellte. Aber so sehen Atome oder Moleküle nicht aus – weil sie eben gar nicht aussehen.

Auf ASYs Fragen werde ich anschließend antworten, damit es nicht zu viel auf einmal wird.

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Anonymous

unregistriert

37

Samstag, 13. Januar 2007, 23:22

Wie Du richtig bemerkst. Alles begann vielosoffisch!
:D :D :D

38

Samstag, 13. Januar 2007, 23:36

Zitat von »"qualtinger"«

Wie Du richtig bemerkst. Alles begann vielosoffisch!
:D :D :D

Was blieb den alten Griechen sonst? So richtig technisch ging es erst später zu. Und unterhalb der Sichtbarkeitsgrenze kommen wir mit der Anschauung nicht weiter.

Die klassische Physik ist noch recht anschaulich; die ging ja davon aus. Als man mit der anstand, erweiterte sie Einstein um die Reltivitätstheorie. Die Quantentheorie hingegen ist ein abstrakter Denkansatz, bei dem bildliche Vorstellung nicht weiterhilft. Ohne Mathematik läuft da nichts.

Anonymous

unregistriert

39

Sonntag, 14. Januar 2007, 01:18

:D
Gerade weil sich die Grundlagenforschung nur auf einer virtuellen Ebene abspielt, belustigt mich das Wortsiel mit Philosophie = Vielosoffie so sehr. Seien wir uns doch ehrlich! Jede neue Beantwortung einer Frage wirft meherer neue Fragen auf. Im Grunde besteht ja jede Materie auch nur mehr aus Bewegung. Gibt es keine Bewegung so git es auch keine Materie. - Wie das Photon das nur durch sein "v" existiert.

Wie Du richtig bemerkt hast, bin ich zwar kein Profi Physiker aber im meinem Techniker Job doch sehr sattelfest. Faszinierend sind fuer mich die philosophischen Vorstellungen und mathematischen Beweisversuche der Ueberlegungen. Im Grunde wissen wir aber, dass wir gar nichts wissen. - Ausser der Klerus natuerlich - der weiss immer alles besser!
Liebe Gruesse nach Europa
Q.

40

Sonntag, 14. Januar 2007, 02:23

@ qualtinger,

Grüße nach Florida!

Zitat von »"Matroids Matheplanet"«

Philonische Logik - Wir philosophieren nur...
Wissen und Nicht-Wissen


Der beste Beweis dafür, daß man etwas weiß, ist gewiß der, daß man behaupte, man wisse nichts.

Ein Wissender ist also derjenige, der behauptet, er wisse nichts - oder besser, er wisse, daß er nichts weiß - frei nach Socrates eben.

Ein Wissender ist also in diesem Falle ein Lügner und Negierer, der weiß, warum er bei dieser Aussage lügen muß, um etwas zu beweisen, das er eigentlich nicht beweisen kann.

http://matheplanet.com/default3.html?call=article.php?sid=679&ref=http%3A%2F%2Fwww.google.at%2Fsearch%3Fsourceid%3Dnavclient%26ie%3DUTF-8%26rls%3DGGLD%2CGGLD%3A2004-40%2CGGLD%3Aen%26q%3DMatheplanet%2Bscio%2Bnescio


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