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61

Montag, 15. Januar 2007, 18:14

Eure interessante Diskussion solltet ihr hier populär - wissenschafttlich abhalten, eure Formeln überfordern mich (und sicher viele andere).

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62

Montag, 15. Januar 2007, 18:17

Zitat von »"caddy40"«

Eure interessante Diskussion solltet ihr hier populär - wissenschafttlich abhalten, eure Formeln überfordern mich (und sicher viele andere).

In diesem Bereich geht's nicht ganz ohne Formeln.

Aber ich habe mir viel Mühe gegeben, deren Aussage verständlich darzustellen.

63

Montag, 15. Januar 2007, 21:44

Zitat von »"ASY"«

@ Querulator,

vorerst mal :respekt: für deine kurzweiligen, die Augen verwöhnenden Beiträge, das freut einen ASY sehr.


Ist es nicht so, dass, wie in den Glaubensbüchern auch, ständig die "Kessel" der Wissenschaft verdehnt werden? Wie du beim Perpetuum Mobile schon schreibst, es gibt sie erster, zweiter aber auch dritter Ordnung, weil die Endeckungen den vorgegebenen "Kessel" immer wieder sprengten - hinterher pfuscht der Mensch immer wieder an seinen Konventionen, was für mich nach "null Ahnung" klingt.

Ich bin mir mit mir völlig einig und habe entschieden, diese Dinge nur noch als des "Kaisers neue Kleider" zu betrachten, ganz gleich ob es sich um Mitteilungen anerkannter oder belächelter "Wissenschaften" handelt.

Erst vor kurzem startete ich einen Thread der einiges deiner Darstellungen hinterfragt, ich habe dazu einfach behauptet, dass wir uns in der ursachenlosen Ursache befinden, nämlich vor dem was wir Urknall nennen.

Vielleicht interessiert dich diese Diskussion:
Verkehrte Welt, verkehrte Suche?

In dem anderen Faden möchte ich auch etwas schreiben - etwas Geduld, bitte!

Vom "Perpetuum Mobile dritter Art" habe ich noch nichts gehört. Aber ich habe schon länger nicht die Hand am Puls der Wissenschaft.

Natürlich mischen sich immer wieder Wichtigtuer, Scharlatane und Betrüger ein und machen irgendjemandem etwas vor. Man sollte aber nicht vergessen, dass es auch ernsthafte Wissenschaft gibt, die uns leider oft nur durch Filter präsentiert wird. Zum Teil geschieht das, weil sie in ursprünglicher Form nicht jedermann zugänglich wäre, zum Teil aus weniger redlichen Absichten.

Ich würde die moderne Wissenschaft eher mit einem Narrenturm vergleichen, in den die Forscher eingesperrt werden. Jede Erkenntnis muss auf gesicherten Erkenntnissen aufgebaut werden. Aber so kommt kaum Neues dazu. Erst, wenn einer der Narren hinausgreift und etwas Neues reinholt, kann sich etwas ergeben. Das heißt, jemand kann sich etwas zusammenspinnen und es danach an gesicherten Erkenntnissen messen.

64

Montag, 15. Januar 2007, 22:30

Zitat von »"ASY"«

@ Querulator,

Zitat von »"Querulator"«

Wasser siedet bei 100 °C.

Interessant, dass du das festhältst. Richtig, ab dem Sieden ist Wasser nur mehr Wasserdampf. Was ist oder wäre Materie über LG? Natürlich kann jetzt gesagt werden, dass dies halt in unserer Raumzeitdenke gilt, so wie der Schall für seine Geschwindigkeit eben auch ein Medium / eine definierte Umgebung braucht. Bspw. ohne Luft ka Musi - ergo, ohne ÜLG keine Informationen über diese Möglichkeit.

Zitat von »"Querulator"«

Zitat von »"ASY"«

Was hindert eine x-beliebig große oder kleine Masse im gravitations- und materielosen Raum ewig zu beschleunigen?

Das eben! Woher käme die Energie zum Beschleinigen? Mehr, als beim Urknall frei wurde (wenn wir mal von dieser Hypothese ausgehen) ist nicht da.


Was wissen wir über die möglichen Entstehungen, so sich ein Körper mit LG bewegt? Vielleicht bewegen wir uns mit unserem System mit ÜLG was uns überhaupt erst sein lässt? Wenn wir bspw. die Konsequenz von ÜLG sind, dann ist es nur logisch, dass wir darunter und dem möglichen Darüber nix wissen, zumal wir darunter oder darüber nicht existierten.


Was bleibt uns übrig, als zunächst einmal von unseren Wahrnehmungen auszugehen?

Danach war die Erde zunächst einmal eine Scheibe, klar, denn die Sonne flog ja um sie herum, also konnte sie nicht beliebig weit reichen. Und das Licht war einfach da - wenn es da war - auf "Sonnenstrahlen" kam man wahrscheinlich, als die Sonne durch ein Loch schien und nur ein Strahl durchkam. Und nach und nach entdeckte man, dass das Eine oder Andere nicht ganz so sein konnte, wie man angenommen hatte.

Manchmal höre ich von Leuten - von der Art, die ich manchmal fast mit Pepperonen erschießen möchte - Newton hätte das Licht als Teilchenstrahlung angesehen. Dabei geht es diesen Leuten darum, die heutige Wissenschaft in Frage zu stellen.

Die Aussage stimmt und ist doch irreführend, denn zur Zeit Newtons ging es nicht um die Frage, ob Licht eine Teilchen- oder Wellenstrahlung sei. Wellen kannte man da nur als Erscheinung auf Flüssigkeitsoberflächen, bis sich ein gewisser Huygens auf mehr abstrakte Weise damit beschäftigte. Damals fragte man sich höchstens, ob Licht ein Fluidum sei oder aus Teilchen bestünde - ähnlich, wie man schon in Demokrits Tagen über die Materie dachte.

Ich kann mir ein Gespräch mit Newton so vorstellen:


(F)rager: Was ist Licht?

(N)ewton: Licht ist eine Strahlung.

F: Ja, aber woraus besteht die?

N: Aus ganz kleinen Teilchen, so klein, dass wir sie nicht einzeln wahrnehmen.

F: Ja, aber woraus bestehen die?

N:
Na, aus Licht eben!

"Lichtgeschwindigkeit" gab es zunächst nicht. Johannes Kepler schloss aus Unregelmäßigkeiten in den Bahnen der Jupitermonde, dass Licht eine endliche Geschwindigkeit haben müsse, und erst aus der Relativitätstheorie ergab sich, dass sich nichts schneller als das Licht bewegen könne. Dann erst konnte man beginnen, über "Überlichtgeschwindigkeit" hirnzuwichsen.

Die Spekulation, Überlichtgeschwindigkeit hätte etwas mit unserer Existenz zu tun, hat keinen Sinn, solange sich kein Anhaltspunkt dafür ergibt. Die Pepperonenzielscheiben reden deshalb so viel Quatsch über "Tachyonen", weil sie darauf hinweisen möchten, die anerkannte Wissenschaft könne nicht alles erklären.

Eh klar! Dessen sind sich seriöse Wissenschafter bewusst, und die Grenzen, die sie sich seit Galilei auferlegen, haben Sinn. Das soll sie nur nicht dazu verleiten, nicht aus dem erwähnten "Narrenturm" hinauszulangen. Die Pepperonengelöcherten können aber nicht einmal diese Grenzen ausloten, die sie der anerkannten Wissenschaft vorwerfen.

Die Lichtgeschwindigkeit ist aus unserer Lage heraus definiert; das Licht trifft uns damit. Und wir können nur aus unserer Positon heraus weiterforschen.

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65

Dienstag, 16. Januar 2007, 02:08

Zitat von »"qualtinger"«

Tja! Da ht's mich wieder erwischt! So wie der Schelm denkt...........
:D :D :D

Aber jetzt hab ich eine physikalisch Wissenschaftliche Frage an Dich!

Nehmen wir Licht mit einer definierten Wellenlaenge von - sagen wir 500nm
ein Photon davon ist was? Beschleunigtes Nichts? Energie?
Ein Lamda von 500nm?
Ist sein Idle ein Teil von Lamda?
LG
Q.


500 nm? Da siehst du wenigstens nicht rot. :D

Dass wir Licht heutzutage als Wellenquanten zu betrachten haben, kommt daher, dass im Jahre 1802 der englische Arzt Thomas Young ein kleines Loch in der Jalousie hatte. Durch das fiel ein Sonnenstrahl, und wo er auftraf, machte er nicht den Punkt, den Young erwartet hatte. Da der Gute auch Hobbyphysiker war, machte er daraufhin Experimente. Er brachte zwei schmale Spalte nebeneinander an und sah, dass die beiden Lichtstrahlen sogenannte Interferenzmuster bildeten, wie man es nach Huygens von Wellen erwarten konnte. Das schlug Wellen in der Naturwissenschaft, und von da an stellte man sich Licht als Wellenerscheinung vor, nur eben aus Wellen, die sich in drei Dimensionen ausbreiten.

Bei Wellen schwingt bekanntlich etwas, aber was das war, wusste man noch nicht... - ach ja, der "Weltäther" natürlich, von dem man sich nach Michelson's und Morley's Versuch 1881 in Berlin verabschiedete.

Dann wollten die Deutschen Straßenbeleuchtung in ihren Städten einführen, und zwar mit deutscher Gründlichkeit. Also beauftragte man Werner v. Siemens, Forschungen zu betreiben, um genauere Messverfahren zu finden, und der beauftragte Max Planck. Der rechnete und rechnete, aber die Ergebnisse passten nicht zu den Messergebnissen, bis er schließlich auf die Wellentheorie pfiff und so rechnete, als bestünde das Licht aus Teilchen.

Dann stimmten die Ergebnisse.

Es sah also aus - obwhohl die Dinger ja nicht irgendwie aussehen - als ob das Licht aus Teilchen bestünde, obwohl es sich sonst wie eine Welle verhielt. Und so einigte man sich, diese Teilchen als "Quanten" zu bezeichnen, "Energiequanten", und die anderen herumfliegenden Teilchen auch. Der Unterschied ist, dass sie sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten und die anderen nicht. Später kam man drauf, dass sich auch "gewöhnliche" Teilchen wie Wellen verhalten können. Die Quanten, die man als Wellen versteht, nennt man "Photonen". Und darunter versteht man "elektromagnetische Wellen".


Jetzt stellt sich die Frage, wie ich etwas beschreiben soll, das nicht "aussieht".

Stell dir ein elektrisches Feld vor!

Ha ha! Das sieht auch nicht irgendwie aus. Definition: Ein elektrisches Feld ist der Zustand eines Raumes, in dem sich eine elektrische Ladung befindet.

Ein elektrisches Feld ist ein Energiefeld. Ein magnetisches auch, und es entsteht, wenn sich die Feldstärke eines elektrischen Feldes ändert. Sinkt die elektrische Feldstärke auf null, hat es seine Energie an ein magnetisches übergeben - und umgekehrt! In einem elektrischen Schwingkreis wechselt sich das periodisch ab. Die in einem Kondensator geladene elektrische Energie schickt einen Strom durch eine Spule, und dieser Strom erzeugt ein proportionales Magnetfeld. Ist er leer, ist dieser Strom am höchsten und das Magnetfeld am stärksten. Dieses zieht weiter Strom aus dem Kondensator und lädt ihn dabei in umgekehrter Richtung auf. Danach geht es in umgekehrter Richtung los usw. . So entsteht eine elektromagnetische Schwingung, die abwechselnd aus einem elektrischen Feld und einem magnetischen besteht. Solche Schwingungen können sich im Raum ausbreiten; das nennt man „elektromagnetische Wellen“.

Elektrische Feldstärke an einem Ort ändert sich auch, wenn sich ein elektrischer Ladungsträger vorbeibewegt, was auch bei „Quantensprüngen“ in Atomhüllen geschieht. Dabei lösen sich elektromagnetische Schwingungen, deren Energie der Differenz zwischen den beteiligten Orbitalen entspricht. Ein Energiequant fliegt davon.

Um die bildliche Vorstellung zu unterstützen, habe ich einmal etwas gezeichnet:


Es ist die bildliche Darstellung einer linear poarisierten, ungedämpften elektromagnetischen Welle; die blau schraffierte Ebene ist die , in der die elektrische Feldstärke wirkt, die rot schraffierte, die rechtwinkelig dazu steht, die der magnetischen Feldstärke. Die gemeinsame, strichlierte Linie ist die Ausbreitungsrichtung der Welle bzw. in der Darstellung die Zeitachse.

Die blaue Sinuskurve zeigt die zeitliche Änderung der elektrischen Feldstärke, die rote die der magnetischen. Demnach sind die elektrische und die magnetische Schwingung um 90 ° zueinander phasenverschoben (wie Sinus und Cosinus).

So kannst du dir ein Stück aus einem Photon vorstellen, aber ohne räumliche Ausdehnung, denn es breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Für das Quant vergeht keine Zeit, es befindet sich überall gleichzeitig auf seiner Bahn. Für einen materiellen Beobachter in einem Inertialsystem vergeht aber Zeit, deshalb huscht aus seiner Sicht das Quant mit Lichtgeschwindigkeit vorbei.


Da wir nun von Wellen reden, haben wir es auch mit einer Wellenlänge bzw. einer Frequenz zu tun, die über die Lichtgeschwindigkeit zusammenhängen, die das Produkt aus Wellenlänge und Frequez ist. Die griechischen Zeichen lassen sich in diesem Forum leider bnicht darstellen, und andere auch.

Hallo, ASY! Das geht sogar im UFo !

Max Planck musste also einen Zusammenhang zwischen der (messbaren) Energie eines Quants und dessen Wellenlänge bzw. Frequenz herausfinden und kam darauf, dass sie der Frequenz proportional sei.

Der Begriff "Masse" kommt unserer Vorstellung mehr entgegen als "Energie", die als "die Fähigkeit, Arbeit zu leisten" definiert ist. Aber hier kommen wir mit dem Energiebegriff weiter. Energie kann als Masse "kondensieren" oder sich als "elektromagnetische Welle" ausbreiten. Und das kann sich abwechseln. So kann sich Materie lichtschnell irgendwo "hinbeamen". Trifft ein Photon auf ein Teilchen, gibt es Energie ab und verliert dabei an Frequenz


Richtig anschaulich lässt sich das alles nicht beschreiben, weil eben diese Phänomene kein "Aussehen" haben.

Anonymous

unregistriert

66

Dienstag, 16. Januar 2007, 04:17

Hallo Querulant
Danke fuer die Ausfuehrungen die auch popularwissenschaftlich sehr schoen formuliert sind. Gratulation. Im Grunde sind mir diese Grundlagen zwar bekannt. Als Elektroniker jedoch -no na- verstehe ich zwar den Syntax, wissenschaftlich betrachtet jedoch nicht so, dass ich ihn aus der Huefte aus allen Blickwinkeln logisch verifizieren kann. (auch Deine Grafik zeigt mir eine verborgene Hysterisis die ich einer Masse zuzuordne, andererseits mueste sie ja den gleichen Sinus zeigen)
Gerade Plank gibt mir mit der Feststellung der Frequenzproportionalitaet keine verstandliche Definition von Grenzen der Quanten und Materie an. Dies war eigentlich meine Kernfrage: (Skottys Beammaschiene) :D
Wo hoert Materie auf und Quanten fangen an - Ein Thema das die Wissenschaft - so glaube weitgehend am Kauen haelt.
Uebrigens als Info aus der Praksis: Die oesterreichische Telefonwertkarte nuezt das Interferenzmuster sprich Beugungsgitter als Wertstreifen bei der mittels Infrarotlaser Einheit fuer Einheit zerstoert wird als Werttraeger.
LG
Q.

67

Dienstag, 16. Januar 2007, 07:26

Zitat von »"qualtinger"«

Hallo Querulant
Danke fuer die Ausfuehrungen die auch popularwissenschaftlich sehr schoen formuliert sind. Gratulation. Im Grunde sind mir diese Grundlagen zwar bekannt. Als Elektroniker jedoch -no na- verstehe ich zwar den Syntax, wissenschaftlich betrachtet jedoch nicht so, dass ich es aus der Huefte aus allen Blickwinkeln logisch verifizieren kann.
Gerade Plank gibt mir mit der Feststellung der Frequenzproportionalitaet keine verstandliche Definition von Grenzen der Quanten und Materie an. Dies war eigentlich meine Kernfrage: (Skottys Beammaschiene) :D
Wo hoert Materie auf und Quanten fangen an - Ein Thema das die Wissenschaft - so glaube weitgehend am Kauen haelt.
Uebrigens als Info aus der Praktik: Die Oesterreichische Telefonwertkarte nuezt das Interferenzmuster sprich Beugungsgitter als Wertstreifen der mittels Infrarotlaser Einheit fuer Einheit zerstoert wird als Werttraeger.
LG
Q.


Lieber Qualtinger!

Erstens einmal heiße ich nicht "Querulant" sondern "Querulator".
Das ist gaaanz etwas Anderes!


Ein Querulant war zum Bleistift der "Herr Karl" vom Qualtinger. Und was für einer!

Ich bin auch kein Krokodil, wie boshafte Poster in einem anderen Forum behaupteten. Die gibt's bei dir in Florida. Ich bin ein Drache; aus mir macht man keine Schuhe oder Handtaschen! Ich kann zwar Feuer speien, aber sonst bin ich ganz umgänglich...



... solange mich niemand reizt!



Ich habe lange als Elektronikentwickler gearbeitet, nachdem ich mein Physik-Chemie-Studium abbrechen musste, weil ich wohl geboren bin aber nicht wohlgeboren.



Aus einer gewissen Ahnung heraus versuchte ich die elektromagnetische Strahlung mittels des elektrischen Schwingkreises zu verdeutlchen, denn ich dachte: Wenn der vielleicht Elektroniker ist, müsste ihm das etwas sagen. Die wesentliche Aussage sollte sein, dass sich Energie als elektrisches oder magnetisches Feld verschanzen kann und sich die beiden ineinander umwandeln können.



Max Planck war ja selber ratlos.

Man hatte ihm beigebracht - heureka - das Licht sei eine Wellenstrahlung, aber als er der Sache genauer auf den Grund gehen sollte, verhielt sie sich nicht, wie sich der kleine Maxi eine solche nach den Eintrichterungen seiner Professoren vorstellte. Also stellte er sich ungehorsam vor, Licht bestünde aus Teilchen, und hatte damit endlich Erfolg. Und den musste er seinem Auftraggever irgendwie unterjubeln. Also nannte er die Lichtteilchen "Quanten", weil sie ein gewisses Quantum an Energie transportierten.



Die Wellenlänge hatte man schon herausgefunden; damit rechnete Planck ja anfangs, und da er das Licht nun in Quanten zerlegt hatte, musste er denen Energiewerte zuteilen. Als er merkte, dass die proportional der Frequenz waren brauchte er nur noch den konstanten Faktor für die Berechnung herauszufinden, nannte ihn "Wirkungsquantum" und schrieb dafür "h". Bis hierher ist die Quantentheorie nicht sehr mysteriös.



Dafür wurde sie es später umso mehr und trieb Einstein fast zur Verzweiflung, obwohl der ausgerechnet für eine Arbeit auf diesem Gebiet seinen Nobelpreis erhielt. Sie brachte nämlich seine Hoffnung, die Physik ließe sich trotz seiner Relativitätstheorie auf relativ einfache Gesetze zurückführen, sehr ins Wanken. Wenn man die herumflitzenden Dinger - äh - Quanten durch die neue Brille betrachtete, kam man drauf, dass man eigentlich nichts wusste. Und je genauer man etwas wissen wollte, umso weniger ließen sich die Quanten ins Nähkästchen gucken.

Werner Heisenberg kam sogar drauf, warum das so sei, aber das nützte nicht viel. Wenn man einem Quant, gleich, welcher Art, genauer nachguckte, verhielt es sich wie ein braves Teilchen.



Wenn man sich mit Quantentheorie befasst, sollte man besser viel von dem, was man vorher über Physik gelernt hat, beiseitelegen, dann hat man eine gewisse Chance, nicht verrückt zu werden wie etwa mein gelehrter Vetter.



Vergiss, dass sich das Licht gerade ausbreitet und unter dem gleichen Winkel reflektiert wird, unter dem es auftrifft. Das ist da nämlich ncht vorgegeben, aber nach langwierigen Berechnungen findet ein Quantenphysiker heraus, dass es wahrscheinlich passieren wird. Ob es uns bloß so vorkommt, weil wir ja immer nur einen Riesenhaufen Quanten auf einmal wahrnehmen, oder ob es aus einem anderen Grund so sein muss, versucht man erst zu klären - mit größeren Trümmern. Aber je anschaulicher die Sache wird, umso weniger Außergewöhnliches gibt es anzuschauen.




Und jetzt plaudere ich mal aus dem Nähkästchen:

Das Licht wurde vor etwa 200 Jahren als Wellenstrahlung identifiziert, weil es Interferenzmuster zeigte, wie Wellen. Herkömmlichen Teilchen ist man inzwischen dahintergekommen, dass sie das auch tun. Beide tun das aber nur, wenn man ihnen nicht zu genau auf die Finger schaut, was man aber versuchte, weil man ja wissen wollte, wie sie es tun.


Stimmt aber gar nicht! Sie interferieren gar nicht wirklich miteinander, wie man sich das vorstellte! Dazu müssten sie nämlich gleichzeitig auf dem Film oder in einem der Fotovervielfacher hinter einem Doppelspalt ankommen!

Die gleichen Muster kommen nämlich auch zustande, wenn aus der Quelle nur hie und da ein Quant kommt. Die Muster kann man also als eine Wahrscheinlichkeitsverteilung betrachten, die mit dem Parameter zusammenhängt, den man als Wellenlänge identifiziert hat und den man - energieabhängig - auch Teilchen zuordnet. Deshalb reden die Kapazunder immer lieber von Quanten als von Teilchen oder Wellen.

Is ja auch wurscht, is eh fast dasselbe, nur mit verschiedenen Parametern. Und die einen bleiben halt immer langsamer als das Licht und die anderen sind genauso schnell wie das Licht.




Die Hoffnung, man könnte so draufkommen, wie Scottys Transporter funktioniert, ist auch etwas gar vorlaut, aber vielleicht erhoffte man sich dadurch mehr Subventionen für die Forschung.

Sie beruht auf einem Phänomen, das Einstein besondere Kopfzerbrechen bereitete, weil ja laut Relativitätstheorie nichts schneller als das Licht durch den Raum flitzen kann. Aber es stellte sich heraus, dass bei Quantenpaaren, die gleichzeitig aus derselben Quelle in verschiedene Richtungen davonfliegen, zwischen den beiden Quanten eine eigenartige Verbindung zu bestehen scheint. Details würden hier zu weit führen, aber nachdem die Quantenphysiker schon gewisse Gesetze ausgetüftelt und überprüft hatten, blieb ihnen nur mehr die Schlussfolgerung, dass sie sich untereinander verständigen müssten.

Erklären können sie sich das nicht, die Quantinger, aber es weckte die Hoffnung auf Kommunikation ohne Zeitverlust. Und irgendwer, womöglich ein Journalist, dachte dabei an Beamen und platzte wohl damit raus. Der gehört auch mit Pepperonen bombardiert, damit er spürt, wie sich das anfühlt! Vielleicht mit dieser Sorte:





Das erste Futzerl, das ich vor 2 Monaten in Brasilien davon probierte, war zwar sehr scharf, aber es ermutigte mich zu einem zweiten, etwas größeren. Und das beamte sich nach ein paar Sekunden samt dem restlichen Mageninhalt wider raus.

Die Sorte ist eine der vielen Arten von "Pimenta de Cheiro" (Geruchspfeffer), die alle einen typischen Geruch haben. Aber so eine scharfe Art ist mir bis dahin noch nicht begegnet.

Richtig zum Feuerspeien!

68

Dienstag, 16. Januar 2007, 09:21

Zitat von »"ASY"«

@ Querulator

Zitat von »"Querulator"«

In die von Einstein korrigierte Gleichung für kinetische Energie einen Wert von v > c einzusetzen, also eine höhere Geschwindigkeit als die des Lichtes, also die Annahme zu treffen, es gäbe einen Körper, der sich schneller als das Licht durch den Raum bewegt.


Ganz schlau werde ich aus deinem Beitrag nicht, weil ich kaum erkennen kann was du ausdrücken willst.

Gibt es was Schnelleres als Lichtgeschwindigkeit oder nicht?


Es gibt keine Materie, welche sich schneller als Licht ausbreiten kann. Lediglich Information kann schneller uebertragen werden. (Versuch Prof. Zeilingers).

Zitat


  • Wenn nein, dann fehlt mir die präzise Definition zum Umstand, so sich zwei Körper mit dieser Maximalität voneinander wegbewegen.
  • Was hindert eine x-beliebig große oder kleine Masse im gravitations- und materielosen Raum ewig zu beschleunigen?



Es gibt 2 Dinge zu beachten:

1.) Du benoetigst immer mehr Energie um zu beschleunigen. Im schwerelosen Raum wuerde ein Koerper sich mit gleichfoermiger Geschwindigkeit fortbewegen, wenn Du ihm einen "Tritt" gibst, er wuerde aber nicht schneller werden. Das erreichst Du nur, indem Du viele Tritte gibst. Das macht zum Beispiel das Raumschiff, das sich an den eigenen Abgasen abstoesst. So als wuerden wir uns an unseren eigenen Darm-Winden abstossen :bruell: :bruell: :bruell:

2.) Es tritt bei der Beschleunigung eine Verlangsamung der Zeit und eine Verkuerzung ein. Bei Lichtgeschwindigkeit (jetzt sehr vereinfacht gesagt!) bleibt die Zeit stehen und Deine Dicke waere 0. (Eigentlich ideal zum Abnehmen! :D )

Liebe Gruesse

Andy
Muht die Kuh laut im Getreide, war ein Loch im Zaun der Weide

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69

Dienstag, 16. Januar 2007, 10:06

Zitat von »"ASY"«


Was wissen wir über die möglichen Entstehungen, so sich ein Körper mit LG bewegt? Vielleicht bewegen wir uns mit unserem System mit ÜLG was uns überhaupt erst sein lässt? Wenn wir bspw. die Konsequenz von ÜLG sind, dann ist es nur logisch, dass wir darunter und dem möglichen Darüber nix wissen, zumal wir darunter oder darüber nicht existierten.


Es ist immer die Frage in Relation zu was. Eine "Geschwindigkeit" ist immer relativ zu einem Beobachter.

Beispiel:

Ein Astronaut fliegt in einem Raumschiff von der Erde weg mit fast Lichtgeschwindigkeit. Die Theorie besagt: Er altert nicht so schnell wie sein Kollege auf der Erde. Jetzt erhebe ich aber Einspruch: Was ist, wenn wir es so definieren: Ein Astronaut steigt in ein Raumschiff, bleibt stehen und die Erde fliegt weg...also muesste ja die Menschheit auf der Erde langsamer altern! Ein Widerspruch?

Nein! Wenn man es naemlich genau betrachtet sieht es so aus:

Der Astronaut fliegt weg, wenn er jetzt ewig weiterfliegen wuerde, so waere auch kein Unterschied feststellbar! Wie auch! Ohne Rueckkehr oder Funkuebermittlung kann er ja keine Mitteilung machen ueber sein Alter. Aber: Der Astronaut dreht ja um (Er verzoegert also und beschleunigt wiederholt auf fast Lichtgeschwindigkeit). Die Erde macht das NICHT - und das ist der Unterschied und der Grund, warum der Astronaut im Raumschiff juenger bleibt. Das Umdrehen machts :D

LG

Andy
Muht die Kuh laut im Getreide, war ein Loch im Zaun der Weide

70

Dienstag, 16. Januar 2007, 10:12

Zitat von »"Querulator"«


Vom "Perpetuum Mobile dritter Art" habe ich noch nichts gehört. Aber ich habe schon länger nicht die Hand am Puls der Wissenschaft.


Das gibt es auch nicht! Es gibt nur 1. und 2. Art.

Zitat


Natürlich mischen sich immer wieder Wichtigtuer, Scharlatane und Betrüger ein und machen irgendjemandem etwas vor. Man sollte aber nicht vergessen, dass es auch ernsthafte Wissenschaft gibt, die uns leider oft nur durch Filter präsentiert wird. Zum Teil geschieht das, weil sie in ursprünglicher Form nicht jedermann zugänglich wäre, zum Teil aus weniger redlichen Absichten.


Hier stimme ich Dir zu! Es ist klar, dass komplexe Vorgaenge nicht ohne hoehere Mathematik dargestellt und bewiesen werden koennen.

Ich versuche halt trotzdem immer einen Vergleich zum taeglichen Leben zu bringen (auch wenn er manchmal streng betrachtet ein wenig falsch ist). Ich werde nie vergessen, wie uns Prof. Zeilinger im 1. Semester Physik an der Uni mit einem Kaffeehaeferl ein Beispiel fuer die Zunahme der Entropie brachte! :D

LG

Andy
Muht die Kuh laut im Getreide, war ein Loch im Zaun der Weide

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