Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

21

Mittwoch, 13. Dezember 2006, 10:26

@kamelin

Deine Gottesexistenzüberzeugung hindert dich ein wenig einen nichtexistenten oder unfertigen Gott anzudenken. Mir fällt es schwer überhaupt eine Omnipotenz anzunehmen.

Theismen stellen Gott als allmächtig, ewig, unendlich, allwissend und schöpferisch vor, während Gott für Buddhisten und chinesische Philosophen erst nach der kosmischen Ordnung steht – was für mich bei weitem vernünftiger klingt. Denn nur so erlaubt sich die Frage nach dem Gottesschöpfer, der in meiner Denkart ein völlig geordneter Kosmos wäre.

@sj413

Woraus ziehst du deine Schlüsse, dass das Chaos immer mehr würde? Allein die Entstehung der Stoffe deutet auf ein Ordnen hin. Das Chaos ist ähnlich wie ich: für alles zu haben, jedoch für nix zu gebrauchen.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

Anonymous

unregistriert

22

Mittwoch, 13. Dezember 2006, 10:41

Zitat von »"ASY"«

Deine Gottesexistenzüberzeugung hindert dich ein wenig einen nichtexistenten oder unfertigen Gott anzudenken.


Da gebe ich dir Recht, das stimmt. Das habe ich immer schon so empfunden, warum kann ich dir auch nicht sagen.



Zitat von »"ASY"«

...während Gott für Buddhisten und chinesische Philosophen erst nach der kosmischen Ordnung steht – was für mich bei weitem vernünftiger klingt.


Das wusste ich gar nicht. Über Weihnachten habe ich endlich mal wieder Zeit zu lesen. Wenn ich gute Lektüre darüber finde, werde ich mich damit beschäftigen und vielleicht darüber berichten.



Zitat von »"ASY"«

Denn nur so erlaubt sich die Frage nach dem Gottesschöpfer, der in meiner Denkart ein völlig geordneter Kosmos wäre.


Weil für dich der Kosmos in Unordnung ist?

23

Mittwoch, 13. Dezember 2006, 22:10

Zitat von »"Eberndorfer"«


Wenn du ein Oesterreicher waerst, muesstst du eigentlich meinen Humor verstanden haben?? Schade. In den vorherigen Beitraegen habe ich deine "LG" gesehen habe aber vergessen meine darunter zu setzen. Sorry!


Hallo Otto,

Ich bin Österreicher - made in Lower Austria :wink


Zitat


Ich verstehe dich eigentlich nicht: Du hast eine Fusszeile die von Humor "muht". Leider "muhst" du nicht mit.


Muuuuuuuuuuuuuuuuuuuhhhhhhhhhhhhhhhhh


Zitat


Ich nehme an, weil deine Fusszeile nur philosophisch gemeint sein soll, nicht humorig. Ich dachte sie waere beides.


Da liegst Du falsch...die Fusszeile ist nur humorig :D

Liebe Grüsse

Andy
Muht die Kuh laut im Getreide, war ein Loch im Zaun der Weide

Anonymous

unregistriert

24

Mittwoch, 13. Dezember 2006, 22:22

Zitat von »"sj413"«

Zitat von »"Eberndorfer"«


Wenn du ein Oesterreicher waerst, muesstst du eigentlich meinen Humor verstanden haben?? Schade. In den vorherigen Beitraegen habe ich deine "LG" gesehen habe aber vergessen meine darunter zu setzen. Sorry!


Hallo Otto,

Ich bin Österreicher - made in Lower Austria :wink


Zitat


Ich verstehe dich eigentlich nicht: Du hast eine Fusszeile die von Humor "muht". Leider "muhst" du nicht mit.


Muuuuuuuuuuuuuuuuuuuhhhhhhhhhhhhhhhhh


Zitat


Ich nehme an, weil deine Fusszeile nur philosophisch gemeint sein soll, nicht humorig. Ich dachte sie waere beides.


Da liegst Du falsch...die Fusszeile ist nur humorig :D

Liebe Grüsse

Andy


Andy,

Ich freue mich sehr, dass du wieder da bist.
Ich habe spaeter in deinem Profil gesehen, dass du Niederoesterreicher bist. Na ja, gehoert halt auch noch zu Oesterreich, je nachdem um welche Gegend es sich handelt... :lol:

Meinen 'Humor', der so allumfassend st, dass er handgranat-spielend auch toeten koennte, verstehe oft nur ich, zumindest meine Frau meistens nicht. Aber die vertraut mir wenigstens und lacht deshalb trotzdem.

Ich habe mich seither mit der Definition von Entropie (Wikipedia: deutsch, englisch und franzoesisch) herumgeplagt, um meinem Kind oder meinem 'Mist', "Woher kommt die Kontinental-Verschiebung", einen ersten Lebenslauf-Versuch zu geben.

Die thermodynamische Definition fuer Entropie, ich glaube um diese geht es hier (je groesser die Unordnung desto groesser die Entropie in Verbindung mit 'der Kosmos dehnt sich'), ist mir immer noch nur ein vager Begriff, obwohl ihr Verstaendnis eigentlich unter die Themen meiner Trainerrolle in der Oel- und Gasindustrie fallen muesste.

Trotzdem, mit meiner Hypothese ist es mir ernst. Ich will sie vestehen, weil sie m.E. offfiziell scheinbar nicht zum Big Bang gehoert, wohin ich sie aber setzen moechte.

LG
Otto

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

25

Mittwoch, 13. Dezember 2006, 23:06

Zitat von »"ASY"«


Woraus ziehst du deine Schlüsse, dass das Chaos immer mehr würde? Allein die Entstehung der Stoffe deutet auf ein Ordnen hin. Das Chaos ist ähnlich wie ich: für alles zu haben, jedoch für nix zu gebrauchen.


Nimm Kaffee und schütte Milch hinein. Dann rühre um. Da brauchst Du relativ wenig Energie. So - und dann versuche den Kaffee und die Milch wieder zu trennen indem Du rückwärts rührst. :D

Die Entropie kommt eigentlich aus der Waermelehre. Sie ist ein Zustandsbegriff, der (sehr stark vereinfacht ausgedrückt) aufgebaut aus Temperatur, Druck und Volumen den Zustand eines Systems beschreibt.

Einer der Klassiker dazu ist folgendes Experiment:

Du hast 2 identische Körper: Einer hat die Temperatur T1, der andere hat die Temperatur T2. Nun fügst Du die beiden Körper aneinander. Die beiden Körper werden sich auf eine gemeinsame Temperatur Tm abkühlen, da die Körper gleich sind, ergibt sich die neue Temperatur Tm = (T1 + T2)/2

Wie sieht es in unserem Beispiel nun mit der Entropie aus?

Nehmen wir konkrete Angaben:

Der Körper 1 hat eine Masse m und die spezifische Wärmemenge c.
Die Änderung der Entropie S1 des Körpers 1 definiert sich durch:

(delta) S = m * c * ln (T1/Tm)

ln = natürlicher Logarithmus
(delta) Ich weiss nicht, wie ich hier im Fenster das Dreiecksymbol anzeigen kann???

T1 sei 100 Kelvin
T2 sei 50 Kelvin
Der 2. Körper ist also kälter.

Der neue Körper wird also eine Temperatur von 75 Kelvin haben.

(delta) S1 = m * c * ln (75/100) = m * c * -0,287682

(delta) S2 = m * c * ln (75/50) = m * c * 0,4054651

Die gesamte Aenderung der Entropie des Systems ist die Summe:

(delta) S = (delta) S1 + (delta) S2 = m * c * (-0,287682 + 0,4054651) = m * c * 0,1177831

Die Entropie ist also positiv (Sie hat zugenommen). Das gleiche tut sich im Universum - die Temperatur gleicht sich aus und das gesamte Universum wird eine "Einheitstemperatur" haben.

Um auf Deine Teilchen zurückzukommen. Natürlich hast Du recht, die Teilchen sind Ordnung --> Aber bedenke, welche Temperaturen erforderlich waren um diese "Ordnung" zu erreichen - Du hast die Entropie im Gesamtsystem durch Abkühlung desselben gewaltig erhöht. 8)

Daher vermeidet man eigentlich auch den Ausdruck Chaos in diesem Zusammenhang - man verwendet ihn eher in anderen Bereichen. (Asche auf mein Haupt, daß ich ihn im Posting an Reinkarnation verwendet habe - aber umgangssprachlich wird es gerne verwendet, da es anschaulicher ist als Entropie, daher sei es mir verziehen :oops: ).


Liebe Grüsse

Andy
Muht die Kuh laut im Getreide, war ein Loch im Zaun der Weide

26

Mittwoch, 13. Dezember 2006, 23:42

Zitat von »"Eberndorfer"«

Zitat von »"sj413"«

Zitat von »"Eberndorfer"«


Wenn du ein Oesterreicher waerst, muesstst du eigentlich meinen Humor verstanden haben?? Schade. In den vorherigen Beitraegen habe ich deine "LG" gesehen habe aber vergessen meine darunter zu setzen. Sorry!


Hallo Otto,

Ich bin Österreicher - made in Lower Austria :wink


Zitat


Ich verstehe dich eigentlich nicht: Du hast eine Fusszeile die von Humor "muht". Leider "muhst" du nicht mit.


Muuuuuuuuuuuuuuuuuuuhhhhhhhhhhhhhhhhh


Zitat


Ich nehme an, weil deine Fusszeile nur philosophisch gemeint sein soll, nicht humorig. Ich dachte sie waere beides.


Da liegst Du falsch...die Fusszeile ist nur humorig :D

Liebe Grüsse

Andy


Andy,

Ich freue mich sehr, dass du wieder da bist.



Hallo Otto,

Ich liebe das Diskutieren und ich schätze Deine Postings sehr!

Zitat


Ich habe spaeter in deinem Profil gesehen, dass du Niederoesterreicher bist. Na ja, gehoert halt auch noch zu Oesterreich, je nachdem um welche Gegend es sich handelt... :lol:


Zum Drüberstreuen: Meine Frau kommt aus Kärnten :D


Zitat


Die thermodynamische Definition fuer Entropie, ich glaube um diese geht es hier (je groesser die Unordnung desto groesser die Entropie in Verbindung mit 'der Kosmos dehnt sich'), ist mir immer noch nur ein vager Begriff, obwohl ihr Verstaendnis eigentlich unter die Themen meiner Trainerrolle in der Oel- und Gasindustrie fallen muesste.

Trotzdem, mit meiner Hypothese ist es mir ernst. Ich will sie vestehen, weil sie m.E. offfiziell scheinbar nicht zum Big Bang gehoert, wohin ich sie aber setzen moechte.


Vollkommen richtig! Siehe auch mein Posting darunter!

Die Masse der Erde hält aufgrund der Gravitation zusammen (Das Schwerste ist in der Mitte im Nukleus - Metall).

Deine Theorie hat nur einen Haken:

Der Umfang der Planeten ist (mehr oder weniger, sehen wir mal von Meteoriten und Zusammenstössen mit Kometen ab bzw. Vulkanausbrüchen, wo grosse Teile aus dem Bereich der Schwerkraft geschleudert wurden) konstant.

Deiner Theorie nach müsste sich die Erde ja aufblähen - das steht aber in krassem Widerspruch zur Gravitation und zur Tatsache, daß der Umfang der Erde konstant blieb und bleibt. Die Verschiebung ist ja nur ein Schwimmen von Platten (So wie Eisschollen auf dem Wasser treiben, so treiben die Kontinentalplatten).

Vor allem setzt Deine Theorie ja auch Materie welche (klassischen) Druck erzeugen kann voraus, welche eine Dichte hat, welche weit über die durchschnittliche Dichte im Weltraum hinausgeht.

Das Universum dehnt sich mit Lichtgeschwindigkeit aus, immer weiter. Das ist leicht feststellbar, da sich alle Galaxien voneinander wegbewegen und zwar in einer Art und Weise als wären sie von einem Punkt aus gestartet (Sind sie ja auch).

Wenn das Universum sich nicht ausdehnen würde, so wie Du das annimmst könnte man obiges nicht feststellen. Daher kann das Universum nicht statisch sein, so wie Dein Modell das fordert (Wenn ich Dich richtig verstehe).

Liebe Grüsse

Andy :wink
Muht die Kuh laut im Getreide, war ein Loch im Zaun der Weide

Anonymous

unregistriert

27

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 02:36

Zitat von »"sj413"«

Du hast die Entropie im Gesamtsystem durch Abkühlung desselben gewaltig erhöht. 8)


Du sagst "erhoeht", was darauf schliessen laesst, dass die Entropie vor dem Ur-Knall (vermutlich meist du 'seit dem Ur-Knall') 'niedriger' war als danach. Ich stosse mich an 'niedriger', denn vor dem Ur-Knall war die Entropie der noch nicht ur-geknallten Masse wohl '0'.

Denn womit koennte die Entropie des Ur-Knalls mit einer moeglichen vorherigen niedrigeren oder hoeheren verglichen werden, wenn nicht mit der 'Hitze' Gottes oder der 'Waerme' seiner ersten Erscheinung im Bewusstsein der Menschen, die aber malereusement (noch) nicht messbar ist. :bruell:

Anonymous

unregistriert

28

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 04:37

Zitat von »"sj413"«

Ich liebe das Diskutieren und ich schätze Deine Postings sehr!


Ganz meinerseits. Leider habe ich Humanities (Geschichte, Anglistik, Germanistik) studiert und nicht, wie offensichtlich du, Science.

Zitat von »"sj413"«

Zum Drüberstreuen: Meine Frau kommt aus Kärnten :D


Frag sie, ob auch sie dasselbe Problem hat wie ich: Wie mit der Gnade der Kaerntner Geburt und der damit im kausalen Zusammenhang stehenden unbeschreiblichen Beliebtheit der Kaerntner/innen in der Welt umgehen, ohne damit nicht unbewusst alle uebrigen Auch-Oesterreicher zu brueskieren?

Zitat von »"sj413"«

Deiner Theorie nach müsste sich die Erde ja aufblähen - das steht aber in krassem Widerspruch zur Gravitation


Ja genau, "aufblaehen".

Wenn dein Bauch mit Speisen und Getraenken pumpvoll waere und der Koerperaussendruck (siehe Weltall) sich radikal vermindern wuerde, wuerde der Bauch dir nicht das Gefuehl geben, dass er von dir weg will, ohne Rucksicht darauf, ob du es ihm gestattest oder nicht (siehe Gravitation)?

Einstein'sches Zwiegespraech!

E2: Albert, verzeih: Du hast in deinem frugalen Leben vieles erreicht, aber die Vereinigung deiner 'Feldtheorie der Gravitation' mit der des 'Elektromagnetismus' bieb auch fuer dich ein lebenslanges ungeloestes Raetsel, bis es einem bisher unbekannten Kaerntner Reserve-Philosophen und Astral-Forscher namens "Eberndorfer" die bisher unerklaerte Aufgeblaehtheit der Erde auf die Nerven geht, er sich deshalb etschliesst ein bisschen darueber nachzudenken, sich ploetzlich auf die Stirn klopft, vom Stuhl springt und im naechsten Moment im beruehmten Forscher-Forum "Zeitwort" seine fuer die Zukunft der Menschheit zwar relativ unnuetze, fuer seine Forscher-Kollegen aber vor Neid erblassende Hypothese veroeffentlicht: der zufolge sich seit dem Urknall nicht nur die Entropie des sich ausdehnenden Universums konstant vergroessert, sondern auch die Planeten-Gravitation sich konstant verkleinert.

E1: (springt vom Sessel auf) Bist narrisch?
E2: Nein, Albertlein, weil sonst die Aufgeblaehtheit der Erde nicht zu erklaeren ist.

E1: Sie ist nicht beweisbar?
E2: Wo bleibt der beweisbare Gegenbeweis?
E1: (kopfwiegend)

E2: Jede Generation hat ihren Einstein, Albert. Uebrigens, wie geht's dir im Himmel?
E1: (abwinkend)

E2: Meine Antwort, Albert: weil sich der seit dem Urknall verminderte aber trotzdem enorme Weltall-Druck, der auf alle Planetenoberflaechen einwirkt, auch alle (nicht absolut sondern relativ zu dekende) Gravitationswerte der Planeten beeinflusst.

E1: Red weiter. I hoer dir nicht mehr zu...

E2: Warum nicht?

E1: Weil's deppert bist.

E2: Albet, wer hat die Planeten-Gravitation seit dem Urknall jemals mit der vor dem Ur-Knall existierenden verglichen?

E1: (murmelnd) Ich haett es versuchen sollen. Dann haett ich so einen Bloedsinn nicht mehr hoeren muessen.

E2: Warum sonst, lieber Albert, nicht, sieht die Erdoberflaeche aufgeblaeht aus, nein: die Erde IST aufgeblaeht ?

E1: (Wutzelt veraergert eine Zigarette)

E2: Lieber Albert, ob die Gravitation eine fixe, unveraenderliche Kraft ist, oder vielleicht doch nicht, habe auch ich noch nicht vollkommen im Griff. Aber ich werde nachdenken und dir meine abschliessende Erkenntiss darueber in den Himmel nachschicken.

E2: Albert, wo bist du?

E2: ...? Shalom, Albert!


der Eberndorfer;
Reserve-Philosoph n.n.i.R.

Zitat von »"sj413"«

und zur Tatsache, daß der Umfang der Erde konstant blieb und bleibt.


Unerschrocken: Seit wann misst man? Ich messe seit dem Ur-Knall.

Zitat von »"sj413"«

Die Verschiebung ist ja nur ein Schwimmen von Platten (So wie Eisschollen auf dem Wasser treiben, so treiben die Kontinentalplatten).


Das ist bekannt, wenn vielleicht aber nur oberflaechlich gemessen?

Zitat von »"sj413"«

Vor allem setzt Deine Theorie ja auch Materie welche (klassischen) Druck erzeugen kann voraus, welche eine Dichte hat, welche weit über die durchschnittliche Dichte im Weltraum hinausgeht.


Der Materie-Druck interessiert mich nicht, sondern nur der All-Druck, wie er sich auf die Planetenoberflaeche auswirkt, so winzig klein er auch sein mag. Wir sprechen bei diesem "Druck" ja nicht von Druck, d.h. (engl.) Pressure: kg/cm2, sondern von (engl.) Force: kg x Planetenoberflaeche in cm2.

Das sind ungeheure Kraefte die der All-Druck auf die Planetenoberflaeche auswirkt, einem All-Druck der sich seit dem Ur-Knall sicherlich ungeheuer vermindert hat und, meine Hypothese, mit ihm die Gravitationswerte der Planeten - infolgedessen sich die Erde und alle anderen Planeten aufblaehen konnten.

Zitat von »"sj413"«

Wenn das Universum sich nicht ausdehnen würde, so wie Du das annimmst könnte man obiges nicht feststellen. Daher kann das Universum nicht statisch sein, so wie Dein Modell das fordert (Wenn ich Dich richtig verstehe).


Nein, das meine ich nicht. Bei meiner Planeten-Theorie, und nur diese interessiert mich, gehe ich von einem sich ausbreitenden Universu aus.

Seit dem Ur-Knall hat sich der All-Druck vermutlich in einem unfassbaren Ausmass veringert und mit ihm der Druck innerhalb der Planeten und, ich gehe davon aus und wage zu vermuten, auch die Gravitation.

Mit diesem Link kann man schoen "Entropie spielen".
Man kann selbst so viele Baelle wie man will in den linken Kasten geben und sehen was sie 'wahrscheinlich' tun:

http://mats.gmd.de/~skaley/vpa/entropy/entropy.html

Liebe Grüsse

Otto

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

29

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 12:29

Zitat von »"sj413"«

Nimm Kaffee und schütte Milch hinein. Dann rühre um. Da brauchst Du relativ wenig Energie. So - und dann versuche den Kaffee und die Milch wieder zu trennen indem Du rückwärts rührst. :D

Die Entropie kommt eigentlich aus der Waermelehre. Sie ist ein Zustandsbegriff, der (sehr stark vereinfacht ausgedrückt) aufgebaut aus Temperatur, Druck und Volumen den Zustand eines Systems beschreibt.


Lieber SJ413

Ich wäre nicht DER allseits erkannte ASY, wenn ich den Lehrbüchern frönen würde. Die Beschreibungen der Entropie sind mir hinlänglich bekannt und sie mögen für die Wärmelehre gelten, für das Quantendenken reichen sie sicher nicht aus.

Einfach erklärt meinst du, dass sich das Chaos vergrößert, weil der Raum größer wird. Gleichzeitig behauptest du, dass das Chaos größer ist, weil sich durch mehr Raum mehr Möglichkeiten ergeben.

Hier kann ich dir nur folgen, wenn du an einen kreativen, ohnmächtigen, fehlerhaften Gott glaubst, was ja immer mit Widersprüchen untrennbar verbunden ist.

Ich fühle mich jetzt unböse sehr missverstanden, weil ich alle Möglichkeiten im Chaos sehe, also in der "Summe aller Teile" ohne das Ganze zu kennen. Wenn du die stabile Separation als Chaosvergrößerung siehst, hast du mE Unrecht, weil ich darin nur eine vorübergehende Verhinderung der Chaosauflösung/höheren Ordnung wahrnehme.

30

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 13:48

Zitat von »"ASY"«

Zitat von »"sj413"«

Nimm Kaffee und schütte Milch hinein. Dann rühre um. Da brauchst Du relativ wenig Energie. So - und dann versuche den Kaffee und die Milch wieder zu trennen indem Du rückwärts rührst. :D

Die Entropie kommt eigentlich aus der Waermelehre. Sie ist ein Zustandsbegriff, der (sehr stark vereinfacht ausgedrückt) aufgebaut aus Temperatur, Druck und Volumen den Zustand eines Systems beschreibt.


Lieber SJ413

Ich wäre nicht DER allseits erkannte ASY, wenn ich den Lehrbüchern frönen würde. Die Beschreibungen der Entropie sind mir hinlänglich bekannt und sie mögen für die Wärmelehre gelten, für das Quantendenken reichen sie sicher nicht aus.

Einfach erklärt meinst du, dass sich das Chaos vergrößert, weil der Raum größer wird. Gleichzeitig behauptest du, dass das Chaos größer ist, weil sich durch mehr Raum mehr Möglichkeiten ergeben.

Hier kann ich dir nur folgen, wenn du an einen kreativen, ohnmächtigen, fehlerhaften Gott glaubst, was ja immer mit Widersprüchen untrennbar verbunden ist.

Ich fühle mich jetzt unböse sehr missverstanden, weil ich alle Möglichkeiten im Chaos sehe, also in der "Summe aller Teile" ohne das Ganze zu kennen. Wenn du die stabile Separation als Chaosvergrößerung siehst, hast du mE Unrecht, weil ich darin nur eine vorübergehende Verhinderung der Chaosauflösung/höheren Ordnung wahrnehme.


Hallo Asy, Hallo Otto!

Gleich vorweg, ich habe ein wenig Stress heute und kann daher nur kurz antworten. Am späteren Abend gibts dann (so meine Zeit erlaubt) genaueres :D

Zitat


Einfach erklärt meinst du, dass sich das Chaos vergrößert, weil der Raum größer wird. Gleichzeitig behauptest du, dass das Chaos größer ist, weil sich durch mehr Raum mehr Möglichkeiten ergeben.


So in etwa. Wobei ich den Begriff Entropie dem Begriff Chaos vorziehen würde! Habe ich 2 Postings weiter oben erklärt, warum. Manchmal bin auch ich ein sehr schlamperter Hund! :D

Zitat


Hier kann ich dir nur folgen, wenn du an einen kreativen, ohnmächtigen, fehlerhaften Gott glaubst, was ja immer mit Widersprüchen untrennbar verbunden ist.



Das ist richtig! Wenn Du versuchst hier Gott ins Spiel zu bringen, dann wird das fürchterlich in die Hose gehen. Es scheint mir, als würdest Du es mit der Meinung "Gott würfelt nicht" halten - Du glaubst an den LaPlace`schen Dämon. (Der LaPlacsche Dämon ist eine Maschine, welche alle Zustände die unser Universum je haben können wird vorausberechnen könnte - durch die Einführung der Wahrscheinlichkeit in die Physik anstatt des absoluten Determinismus muss man aber diesen Dämon verwerfen).

Ich habe Dich nicht missverstanden, Asy. Ich habe mich wahrscheinlich missverständlich ausgedrückt. :oops:

Die ganzen Zustände die wir haben (Die Du als separierte Stabilisierungen siehst) sind...

a) nicht stabil, sondern dynamisch (Auch die Materie in der Form wie wir sie jetzt kennen ist nur ein vorübergehender Zustand.

b) Sind aufgrund der Wahrscheinlichkeitsrechnung (Wenn ich die Anzahl der Teilchen im Universum betrachte) durchaus im Bereich der statistischen Bandbreite.

Ich verwende hier als Analogon immer gerne eine Matrix:

Stelle Dir vor ein Schachbrett mit sehr sehr vielen kleinen Feldern:
Meinetwegen 100 x 100. Du hast also 10.000 Felder darauf. Nehmen wir weiter an jedes Feld kann die Farbe schwarz oder weiss annehmen. Du hättest dann 2 ^ 100000 verschiedene Möglichkeiten. Aus der Ferne betrachtet ergeben diese Punkte ja ein Schwarz-Weiss Bild. Wenn Du nun alle Kombinationen durchspielst, so wird irgendwann mal auch die Kombination auftauchen, wo eine Blume, ein Hund oder ein Mensch dargestellt wird...dieses nette Spielchen läuft im Universum von Anfang an...und die Quanten-Theorie ist der Zufallsgenerator... 8)

Der obige Satz ist physikalisch gesehen natürlich nicht korrekt formuliert - aber er veranschaulicht ein wenig die hohe Bedeutung der Wahrscheinlichkeit in unserm Nicht-Deterministischen Universum.

Die Frage nach Gott stellt sich auch nicht in diesen Prozessen...da sehe ich definitiv nicht Gott. Eher davor. Der Urknall als Mausklick Gottes, wenn er eine Microsoft Applikation startet :bruell: :bruell: :bruell: (Da weiss man da ja auch nie was passiert).

Man verzeihe mir obenstehende Blasphemie! Aber ich konnte sie mir nicht verkneifen!

LG

Andy
Muht die Kuh laut im Getreide, war ein Loch im Zaun der Weide

Thema bewerten