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ASY

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1

Freitag, 15. Dezember 2006, 13:42

Gewerkschaftsbank an Kapitalismusheuschrecken verkauft

In den Aufsichtsrat der Bawag P.S.K. werden nach der Finalisierung der Übernahme neue Köpfe einziehen - Androsch, Rauch, Schaschl, Marsoner Aktionäre

In den Aufsichtsrat der BAWAG P.S.K. werden nach der Finalisierung der Übernahme durch das Konsortium rund um den US-Fonds Cerberus neue Köpfe einziehen: Der Cerberus-Chef und ehemalige US-Finanzminister John Snow, der österreichische Industrielle Hannes Androsch, Wolfgang Radlegger von Wüstenrot, ein Vertreter der Generali sowie ein Vertreter der Österreichischen Post AG werden den Aufsichtsrat verstärken, kündigte BAWAG P.S.K.-Chef Ewald Nowotny am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wien an.


"Ich bin ermächtigt von Cerberus, Ihnen mitzuteilen, dass nach dem Closingzeitpunkt der Aufsichtsrat verstärkt wird", sagte Nowotny. Dies sei ein deutliches Engagement eines starken Eigentümers.

Durch den neuen Eigentümer sei gesichert, dass die BAWAG P.S.K. als unabhängige Bank erhalten bleibe. Dies sei auf fünf Jahre gesichert - im Finanzleben laut Nowotny ein langer Zeitraum.

Androsch, Rauch, Schaschl, Marsoner Aktionäre

Cerberus hat neben Wüstenrot, Generali und Post auch eine Gruppe österreichische Industrieller als Aktionäre mit an Bord: der Ex-Finanzminister und heutige Großunternehmer Hannes Androsch gab heute, Freitag, bekannt, das dieser Industriellengruppe neben ihm selbst auch der Vorarlberger Fruchtsaftindustrielle Franz Rauch, die Tiroler Familie Marsoner sowie Ex-Wienerberger-Chef Erhard Schaschl angehören.

Wie viel Prozent diese Industriellengruppe erwerben wird, wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Donnerstag war informell die Rede von gemeinsam rund fünf Prozent gewesen.

In der heutigen Pressekonferenz in der BAWAG haben die künftigen Eigentümer offiziell gemacht, dass BAWAG-Chef Ewald Nowotny das Steuer weiter in der Hand halten soll. (APA)


Liebe Leute!

Das Gewerkschaftsgeld wurde in den USA verzockt und wird wohl genau mit diesem Geld an die Heuschrecken des Raubkapitalismus verkauft. Welch eine Verhöhnung den Ex-Besitz einer Gewerkschaft an die ewigen Gegner zu verlieren und noch dazu mit Wertschöpfergeld.

Österreich wird aufgelöst, doch wenige wollen's glauben. Die Sozialistenreferenz Androsch zockt mit. :hmpf:

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2

Freitag, 15. Dezember 2006, 13:56

Das muss man sich einfach wie ein Sahnebonbon auf der Zunge zergehen lassen.


John Snow, der ehemalige Finanzminister Amerikas ist der Oberboss eines US-Fonds, der vermutlich einzig von Spekulationen lebt und gedeiht. Dieser kauft nun DIE österreichische Arbeiterbank schlecht hin. Die Arbeiterbank, die am Rande des Ruins stand, weil im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Milliarden verspekuliert wurden. Am Ende hat sich Cerberus die Milliarden für den Kauf vorab schon verdient. Cerberus – spezialisiert darauf marode und sanierungsbedürftige Geldinstitute aufzukaufen. Wenn da mal nicht nachgeholfen wurde.

Jetzt wird die nächsten Jahre brav für die Inhaber Profit erwirtschaftet (man rechnet mit 14 – 20 % jährlich), natürlich mit dem Geld des kleinen Sparers oder Zahlers. Für den wird sich nichts aber rein gar nichts ändern, egal wie hoch die Gewinne sind. Im letzten Jahr wird dann ein rigoroser Sparkurs angestrebt, um noch das letzte bisschen rauszuholen, um die Bank dann wieder zu verhökern. Aber dann hat niemand mehr Einfluss darauf, wer sich die Bank unter den Nagel reißt.

3

Freitag, 15. Dezember 2006, 14:13

Hab grad entdeckt, dass John Snow 1977 Gastmitglied in der
American Enterprise Institute for Public Policy Research (AEI)
war. Ein amerikanisches Forschungsinstitut, dass in den letzten Jahren fixer Teilnehmer an jedem Bilderberger Treffen war.

Komisch, sehr komisch
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

ASY

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4

Freitag, 15. Dezember 2006, 14:22

Die Gewerkschaftsbank und die PSK gehören jetzt den Illuminaten(Kapitalasylanten) und keiner grübelt sich krumm und bucklat.

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5

Freitag, 15. Dezember 2006, 14:34

Re: Gewerkschaftsbank an Kapitalismusheuschrecken verkauft

Zitat von »"ASY"«

Österreich wird aufgelöst, doch wenige wollen's glauben. Die Sozialistenreferenz Androsch zockt mit. :hmpf:


Das wurde schon meisterlich mit den Cross-border-Leasing probiert.

Europa verkauft sich an Amerika - Bildung, Wasser, Energie, usw.

Anonymous

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6

Samstag, 16. Dezember 2006, 01:21

Ein meisterlicher Akt der Gewerkschaft. :D :D :D
Was diese nicht alles unternimmt um ihre Mitglieder zu schroepfen!!!!!
Jetzt wisst Ihr warum ich so viel von Ihr halte!
:D :D :D

7

Samstag, 16. Dezember 2006, 09:21

@Qualtinger

Und vielleicht ein Mitgrund, warum du dich nicht mehr in Österreich aufhälts, sonder fern der Heimat weit überm Ozean.

Wichtig für die Herren sind doch all jene, die auch jetzt noch mit aller Macht und Kraft diese Einrichtung und deren Machenschaften huldigen.
Der Caddy wird auch dafür wieder eine wunderbare Erklärung haben.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

8

Samstag, 16. Dezember 2006, 10:17

Ich habe eine einfache Erklärung, Schadenminimierung.
Der gschissene Elsner hat die Bank hineingeritten, der Staat hat mit seiner Haftung die Bank über Wasser gehalten, der Verkauf wurde von allen Seiten gefordert, jetzt ist die Bank verkauft, der ÖGB schuldenfrei und hat 200 Mill. Euro Überschuss, was wollt ihr den noch.

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9

Samstag, 16. Dezember 2006, 11:12

Es ist nicht die Frage, was ich noch will, sondern wollte.

Und mein Wunsch war es sicherlich nicht, die österreichische Arbeiterbank an einen amerikanischen Spekulanten (den damit hat sie ja ihr Vermögen verloren) verhöckert wird, nur weil der den gesamten Schuldenberg tilgt.

War doch klar, dass Cerberus jeden Preis bieten wird, um den Zuschlag zu bekommen. Haben doch die letzten Jahre gut verdient mit Spekulationen.

Ja, ja
Was des einen Schaden, ist des anderen Gewinn.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

Anonymous

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10

Samstag, 16. Dezember 2006, 15:05

Hallo Kratzbuersterl
Du hast Recht! Das ist nun genau der Syntax der mich in Oesterreich stoert. Grossgoschert angeben, fremdes Geld verludern einen Schuldigen finden dem mann die Sache in die Schuhe schieben kann und dann die Sache schoen reden. Da stehe ich schon lieber erhrlich zu meinen Wertvorstellungen.

P.S. Von 200 Mill. Euro Ueberschuss kann keine Rede sein da die Stiftungen der Gewerkschaft nicht verifiziert werden koennen. Wenn die genau so intelligent angelegt wurden wie die BAWAG ist die Gewerkschaft pleite und braucht Kredite zum ueberleben!
Q.

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